Operation „Schutzlinie“ – Update am 21. Juli 2014

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Seit Beginn der Bodenoffensive im Rahmen der Operation „Schutzlinie“ wurden 18 Soldaten und ein israelischer Zivilist getötet. 65 weitere Soldaten wurden mit teils schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht…

Allein in der Nacht zum Sonntag (20.07.) wurden 13 Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) getötet, davon sieben bei einem Sprengstoffanschlag auf ein gepanzertes Fahrzeug, drei durch Beschuss von Hamas-Terroristen, und drei weitere Soldaten, die in einem brennenden Gebäude gefangen waren.

Das Hauptziel der Bodenoffensive sind die zahllosen Tunnel, die die Hamas als Verbindung zwischen dem Gazastreifen und Israel angelegt hat, um mit ihrer Hilfe Anschläge gegen israelische Zivilisten zu verüben und um Waffen und Sprengstoff zu schmuggeln. Soldaten der ZAHAL haben Dutzende Tunnel im Gazastreifen entdeckt und zerstört. Der Einstieg zu vielen von ihnen befand sich in Wohngebieten oder sogar Wohnhäusern. Einer der Tunnel war 1,2 Kilometer lang.

Seit Beginn der Bodenoffensive versuchten Hamas-Terroristen mehrfach, durch die Tunnel nach Israel einzudringen. Bei einem dieser Versuche wurden zwei Soldaten der ZAHAL auf israelischem Gebiet getötet. Die Angreifer trugen Uniformen der ZAHAL.

Seit vergangenem Donnerstag wurden 443 Raketen auf Israel geschossen. Seit dem 8. Juli wurden mindestens 1820 Raketen auf Israel abgefeuert. 1400 Raketen schlugen in Israel ein, 376 von ihnen wurden durch die Raketenabwehr „Eisenkuppel“ abgefangen.

ZAHAL/Außenministerium des Staates Israel, 21.07.14, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

Nachtrag: Seit diesem Update sind erneut 7 israelische Soldaten gefallen.

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