Zensur und die Rolle der Medien

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Israel hat bestätigt, dass in einem israelischen Gefängnis ein Häftling unter falscher Identität festgehalten wurde, der sowohl über die israelische als auch über eine ausländische Staatsbürgerschaft verfügt hat und der sich vor etwa zwei Jahren in seiner Zelle das Leben genommen hat. Nun diskutiert das Land darüber, warum diese Affäre so lange geheim gehalten wurde, und ob Zensur in solchen Ausnahmefällen noch zeitgemäß ist. Im folgenden sind zwei Meinungen dazu dokumentiert…

Das Ziel: Der Mossad. Und Netanyahu

Von Israel Harel, Haaretz, 14.02.13

Die deutlichste Analyse der Affäre um Ben Zygier hat der ehemalige Mitarbeiter des australischen Geheimdienstes Warren Read geliefert: „Es handelt sich ganz sicher um Spionage, Verrat, um sensibelste Informationen, die, wenn sie bekannt würden, eine sofortige Gefährdung der Sicherheit des Staates Israel zur Folge hätten.“ Und wer nicht schadenfreudig ist, wenn dem Mossad etwas nicht gelingt und ihm Katastrophen passieren, müsste diese Affäre – bis die Wahrheit ans Licht kommt – eigentlich ebenfalls unter diesem Aspekt beurteilen.

Aber was irgendein weit entfernter Australier feststellt, scheint für einen Teil der Knessetabgeordneten und wichtige Teile der israelischen Medien nicht zu gelten. Es stimmt, in unseren Tagen kann man eine Affäre nicht totschweigen, auch wenn ihre Aufdeckung eine „Gefährdung der Sicherheit des Staates Israels“ bedeutet (und vielleicht gerade deshalb?). Es stimmt, wenn es so viele alternative Medien gibt, dann besteht keine Hoffnung (auch wenn es sich um „Spionage, Verrat, um sensibelste Informationen“ handelt), die israelischen Medien zu bitten, nicht über die geheime Affäre zu berichten. Und ganz besonders gilt das, wenn der Bittende das Amt des Ministerpräsidenten ist, also Binyamin Netanyahu, der in der betreffenden Zeit für die Geheimdienste zuständig war.

Es besteht kein Zweifel, dass der Mossad genauso gut weiß, dass man heute nichts mehr geheim halten kann, wie die Journalisten, die über die Bitte, von Veröffentlichungen Abstand zu nehmen, lästern. Und ganz sicher ist sich der Presse-Experte Netanyahu dessen bewusst. Und doch hat man, aus Gründen, die sicher noch herauskommen werden (denn, wie sagten die Journalisten: heute lässt sich ja nichts mehr verbergen), die Herausgeber gebeten: Bitte gießt kein Öl ins Feuer.

Warum sollte man einer solchen Bitte nicht nachkommen, und sei es nur für kurze Zeit? Denn wenn sich herausstellen sollte, dass die nationale Sicherheit nicht der wahre Grund für die so dringlich vorgetragene Bitte war, kann man diejenigen, die den Namen der nationalen Sicherheit missbraucht haben, immer noch zur Verantwortung ziehen.

Wenn die Medien selbst darüber diskutieren, dass die Zensur ihnen scheinbar das „Recht auf Meinungsäußerung“ verweigert, dann ist das pure Heuchelei. Der Bitte um Zurückhaltung und dem Einschalten der Zensur liegen mögliche Auswirkungen für die Sicherheit und Politik zugrunde, vielleicht sogar mögliche Auswirkungen für das Leben israelischer Entsandter im Ausland. Es ist richtig, dass in der Vergangenheit solche Bitten dazu genutzt wurden, Affären unter den Teppich zu kehren, allerdings war das nicht in den vergangenen Jahren der Fall. Es fällt schwer zu glauben, dass in unseren Tagen, besonders seit der Affäre um den Linienbus 300 (wo 1984 Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zwei Terroristen exekutiert hatten, nachdem sie sie gefangen genommen hatten), der Sicherheitsapparat und der Ministerpräsident ernsthaft erwägen würden, besagte Affäre zu unterdrücken, wenn sie dafür nicht gute sicherheitspolitische Gründe und die volle Deckung der Justiz hätten. Denn schließlich lassen sich solche Dinge ja nicht lange verheimlichen. Und wenn es mit irgendetwas nicht seine Ordnung hätte, dann würden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Und niemand wäre vor Strafverfolgung immun.

Die Einzelheiten werden sehr wahrscheinlich herauskommen, sei es durch einen Untersuchungsausschuss, sei es auf anderem Weg. Und wenn jemand Unrecht getan hat, wird er bestraft werden. Doch schon jetzt kann man klar unterscheiden zwischen denen, die in diesen schweren Tagen mit dem Mossad Mitgefühl haben und denen, die Schadenfreude empfinden; zwischen denen, die die Wahrheit wollen, um Fehler korrigieren zu können und diese so wichtige Institution zu stärken und denen, die die Affäre nutzen wollen, um den Mossad zu schwächen, zwischen Israel und befreundeten Staaten Unfrieden zu stiften und „aus diesem freudigen Anlass“ auch gleich noch der von ihnen so gehassten politischen Klasse eins auszuwischen.

Der Autor ist Journalist und politischer Aktivist.

Dummheit anstelle von Zensur

Von Ben Dror Yemini, Ma‘ariv, 13.02.13

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es jemanden gibt, der sich für die geheime Affäre interessiert und der trotzdem noch nicht die meisten Details kennt, die mit ihr zusammenhängen. Eine einfache Suche im Internet bringt bereits den Großteil der Informationen. In Israel weiß man von der Angelegenheit. In der Welt interessiert man sich dafür und weiß es auch; und es ist wahrscheinlich, dass, bis die Wahrheit hier veröffentlicht wird, die meisten Details schon in der internationalen Presse zu lesen waren. Und nur in Israel bleibt die Sache zensiert und unter Verschluss.

Solche Geschichten haben wir bereits erlebt. Wer wollte, kannte schon den Großteil der Details in der Affäre Anat Kam. Auch damals haben die sozialen Netzwerke, die Internetseiten und die ausländischen Medien die Details hoch- und runtergejubelt. Nur die Israelis blieben im Dunklen. Das heißt, eigentlich war es nicht dunkel, nicht wirklich Zensur, der Bildschirm wurde nicht schwarz und die Informationen blieben nicht geheim. Denn je mehr sich bestimmte Institutionen bemühen, etwas zu verdunkeln, desto mehr wird die Affäre sexy. Schließlich werden die Informationen ja veröffentlicht. Schließlich hat Israel ja nichts zu verbergen. Schließlich ist es ja so, dass, wenn etwas im offiziellen Verhalten Israels nicht in Ordnung wäre, es sich dabei nicht um Kriegsverbrechen handelt. Das Problem liegt daher mehr im Verschweigen der Informationen als in den Informationen selbst. Und doch, anstelle die Affäre bekannt zu machen, anstelle davon, sie in ihrer wirklichen Größe darzustellen, macht Israel eine noch viel größere Affäre daraus.

Die Zeit der Zensur ist noch nicht vorbei. Hier und da gibt es Umstände, die sie notwendig machen. Aber unabhängig von ihrer grundsätzlichen Rechtmäßigkeit hat es keinerlei Sinn, sie bei Affären anzuwenden, die bereits über so viele Medienkanäle veröffentlicht werden. Sinnvoll ist es, sie anzuwenden, wenn die Details noch unter Verschluss sind – nicht in der gegenwärtigen Affäre und anscheinend auch nicht in ähnlichen in der Vergangenheit. Denn innerhalb weniger Tagen, vielleicht auch schneller, wird auch im hintersten dunklen Flecken der Erde alles veröffentlicht werden – in Israel. Irgendjemand muss schließlich die Sache erklären. Und dieser jemand sorgt damit für das Gegenteil, und zwar das genaue Gegenteil, dessen, was er eigentlich bewirken wollte. Und noch schlimmer: Es war von Anfang an klar, dass gerade die Zensur diese Affäre viel größer machen würde. Und warum? Nun, gerade das Schweigen oder auch das zum Schweigen bringen ist es doch, was die Spekulationen anheizt. Weil man weiß aber auch wieder nicht. Die Einzelheiten sind bekannt, aber vielleicht nicht das vollständige Bild. Und was jetzt noch bleibt, ist vor allen Dingen das Verhalten Israels.

Einige Knessetmitglieder haben am Dienstag ihre Macht und Immunität ausgenutzt, um diese Affäre bekannt zu machen. Vor allem unter dem Aspekt der geheimen Gefangenhaltung. Auch darüber ist in der Vergangenheit bereits berichtet worden. Es schien, dass man sich um das Problem gekümmert habe. Aber anscheinend stimmt das nicht. Im Gegensatz zu dem Eindruck, der aus den Fragen der Abgeordneten entstanden ist, gab es keinerlei Einverständnis seitens der Journalisten, mit dem Staat zu kooperieren, um die Affäre geheimzuhalten. So dass der Versuch, nachträglich die Herausgeber mit ins Boot zu holen, sich ebenfalls als falsch erweist.

Wir befinden uns im Jahr 2013. Die Zeit ist gekommen, dass auch die Entscheidungsträger ihre Uhren danach stellen.

Der Autor ist Journalist und Publizist.

21 Kommentare

  1. @ Fairness
    keiner hat an ihrem kommentar irgendetwas geändert/unvollständig gemacht… Schreiben Sie halt nochmal, wo ist denn das Problem?

  2. Christa S. Ihnen drängt sich ein Gedanke auf. Doch dieser Gedanke hat wenig mit der Realität zu tun. Israel ist ein demokratischer Staat, eine offene Gesellschaft und da gibt es eine Menge Kritik an der Regierung. Die Tageszeitung Haaretz ist voll mit solcher Kritik. Da braucht niemand abzulenken.
    Sie projizieren die Methoden der diktatorischen arabischen Staaten, die ständig mit antisemitischer Hetze und mit Kampagnen gegen den jüdischen Staat von der Misere der Massen ablenken, auf den Staat Israel.

  3. Für mich drängt sich der Gedanke auf, warum gerade jetzt diese Mitteilung von höchster Stelle veröffentlicht wird. Israel hat gewiss viele Probleme zu lösen, sowohl innen- als auch außenpolitisch. Etwas Ablenkung kann da nicht schaden. Der Mossad und seine Aktionen, hier vielleicht als Abschreckung für potentielle Feinde und zugleich in gewisser Weise als Werbeträger für israelische Interessen instrumentalisiert?

  4. ADMIN

    fairness
    18. Februar 2013 – ח׳ באדר תשע״ג at 01:12 · Reply

    Wiederholung meiner Frage: Warum und an welcher STelle wurde mein Kommentar an J.M. unvollständig gemacht?

  5. Injustice da unterscheiden wir uns. Für Sie ist Noam Chomsky eine Autorität, für mich und viele andere Menschen ist er das nicht. Wer die Verbrechen Pol Pots und seiner Genossen leugnet wie Chomsky ist kein glaubhafter Mensch. Wer sich im Libanon an die Seite von Terroristen stellt ist es auch nicht.
    Ihre Suada ist unfreiwillig komisch, wenn Sie sich einerseits auf das europäische Recht berufen, um dann zu behaupten, Israel hätte den Herr Z. im Gefängnis umgebracht, denn nach europäischen Recht gilt die Unschuldsvermutung. Und so lange Sie keine Beweise dafür haben, was Sie da behaupten, sind sie halt ein Verleumder des Rechtsstaates Israel.
    Logisch denken ist halt nicht die Sache von Injustice und anderen Israelbashern, die von ihren Emotionen geleitet sind.

  6. Fakten und Tatsachen ueber die in Europa nicht Berichtet wird

    Die Verlogene Welt der Westlichen Journalisten

    Meinungsfreiheit? Nicht für Palästinenser
    von Khaled Abu Toameh

    „In einem weiteren Kapitel weigern sich offensichtlich westliche Medien über Palästinenser zu berichten, die Verhaftung oder ein Verhör riskieren, sollten sie es wagen, die Hamas oder die Palästinensische Autonomiebehörde zu kritisieren.“

    „Nun hoffen palästinensische Journalisten, diesen Umstand Präsident Obama bei seinem Besuch bei Präsident Mahmud Abbas im nächsten Monat heranzutragen.“

    „Sie möchten, so sagen sie, dass die USA und der Rest der Welt wissen, dass das scharfe Vorgehen gegen die Meinungsfreiheit im Westjordanland als auch im Gazastreifen die Tatsache verbergen soll, dass Palästinenser von zwei repressiven Regimen regiert werden, die keinerlei Respekt vor Menschenrechte und Demokratie haben.“

    Im Verlauf der letzten Wochen wurden im Westjordanland und im Gazastreifen palästinensische Journalisten verhaftet, die Berichten zufolge, die Politik und die Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde PA und der Hamas kritisiert hatten.“

    „Doch die jüngsten Ãœbergriffe auf die Meinungsfreiheit scheint die westlichen Länder, die die PA finanzieren, oder Hamas-Unterstützer weltweit wenig zu stören. Für westliche Regierungen und Journalisten sind körperliche Ãœbergriffe gegen palästinensische Reporter im Gazastreifen in Ordnung, sofern sie nicht von Israel begangen werden. Auch ist das Vorgehen der PA gegen palästinensische Journalisten im Westjordanland in Ordnung, sofern Israel nicht involviert ist.

    Die meisten Übergriffe gegen Journalisten trugen sich im Gazastreifen zu, wo die Hamas weiterhin ihre „Null Toleranz“ gegenüber Kritikern oder jedem, der etwas „kontroverses“ wagt zu sagen, zur Schau.

    „In den vergangenen Wochen wurden mindestens 16 Journalisten im Gazastreifen von den Hamas-Behörden im Rahmen einer Kampagne zur Einschüchterung der örtlichen Medien verhaftet oder zum Verhör einbestellt.“

    „Erst nachdem die Hamas sie gezwungen hat, ein Dokument zu unterzeichnen, indem sie erklären, nicht mehr an Pressekonferenzen teilzunehmen oder über verschiedenen Aktivitäten zu berichten ohne vorgängige Genehmigung, wurden einige Journalisten freigelassen.“

    „Auch führten Hamas-Behörden Razzien in Häusern einiger Journalisten durch und beschlagnahmten Computer und Notebooks. In einigen Fällen zwangen die Sicherheitskräfte der Hamas die Journalisten, die Passwörter und Benutzernamen ihrer Emailkonten herauszugeben.“

    „Nachfolgend eine Liste der Namen von Journalisten aus dem Gazastreifen, die von der Hamas in den vergangenen Wochen verhaftet oder verhört worden sind:“

    „Ashraf Abu Khwaisan, Ala Dawaheed, Amru Dawaheed, Munir al-Munairawi, Mustafa Migdad, Majdi Islim, Juma’ah Abu Shomar, Hisham al-Ju’ub, Muayad Assali, Shadi Shaheen, Muhanad al-Kahlout, Esam Madi, Hussein Abdel Jawwad, Abdel Karim Hijji und Yusef Hammad.“

    „Ferner wurden die drei Journalisten Khaled Thabet, Mohamed Za’anin und Muthana al-Najjar, von Polizisten und Schlägern der Hamas niedergeschlagen, während sie über verschiedene Aktivitäten im Gazastreifen berichteten.“

    http://www.audiatur-online.ch/2013/02/18/meinungsfreiheit-nicht-fuer-palaestinenser/

  7. Nach europäischem Recht ist es Mord, Europa tut sowas nicht, selbst wenn Europa angegriffen wird. Und da liegt ja der Unterschied zwischen Barbarei und Zivilisation. Also was Chomsky über den CIA schreibt, ist noch untertrieben. Wo bleibt denn Den Haag, die Akten sind doch schon da, aus Guala Lumpur War Crimes Commision. Es gibt einfach eine Grenze, was darüber hinaus geschieht ist einfach Mord. Und diese barbarischen Akte sollten wir den „Terroristen“ überlassen, damit jeder Mensch sehen kann, was sind das für unglaublich rückständige Barbaren, nichts anderes als feige Mörder, die Wehrlose mit perversen Bombenattentaten umbringen. Terrorismus ist das allerletzte und absolut gegen jedes Menschenrecht. Terrorismus ist feige, rückständig und verbrecherisch. Nur muss darauf hingewiesen werden, dass es „tatsächlich“ einen US Staatsterrorismus gibt, von Chomsky entlarvt (und zu Recht), http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsterrorismus
    genannt. Würde man solche Leute in Europa erwischen, dann bekämen die lebenslänglich. Und das gilt für absolut alle Terroristen die im Staatsmäntelchen unterwegs sind, egal woher die kommen, ob aus China, Russland, USA, Israel, Arabien, Südamerika, oder sonstwo. Was diese Leute machen ist ein schwerkriminelles Handwerk und das darf nicht geduldet werden. Kein zivilisierter Mensch würde sich jemals auf solch eine Stufe begeben, mit hinterhältigem Mord oder Folter oder Verschwindenlassen solch barbarische Morde zu begehen. Präsident Obama hat es auf die Spitze getrieben, das ist vorsätzlicher Massenmord,was der CIA mit den Drohnen Angriffen veranstaltet. Der zivilisierte Mensch wartet ab, bis er angegriffen wird und reagiert dann. Natürlich können auch Angriffe im VOrfeld abgewehrt werden, aber nicht mit solchen Mitteln, das sind Menschenrechtsverbrechen und das öffnet einem Gebaren Tür und Angel, dass man sagen muss, das wirkt absolut eskalierend und nicht deeskalierend. Auf Folter und Mord muss verzichtet werden. Als herausragendes Beispiel, so wie das in Europa gemacht wird. Und das ist auch die Farce mit Wikileaks, wo jetzt der Massenmörder und Massenvergewaltiger als Richter im Gerichtssaal sitzt und der Zeuge des Massenmordes als Verbrecher angeklagt ist. Das kann nicht hingenommen werden, und da hat Bischof Tutu vollkommen Recht, wenn er sagt, diese Leute gehören hinter Schloss und Riegel und zwar alle. Trotzdem find ich es unmöglich diesen Mossadmann einfach umzubringen, sowas kann man nicht machen. Also da sag ich doch, es braucht neue Prinzipien, keine Geheimgesellschaften sondern öffentlich agierende Aufklärer. Und ein Anfang ist Wikileaks. Von denen da auch noch behauptet wird, sie seien für irgendwelche Terrorristen, dabei wollen sie das Mittel sein, terroristische Strukturen aufzubrechen und wirklich effektiv zu bekämpfen. Wenn gleichzeitig die Al Akida ein vom CIA unterstützes Terror Mittel sind, wie ja jeder weis. Al Kaida ist vom CIA gegründet worden, weis doch jeder. Also was soll das, wikileaks ist der Gegner von Al KAida und allen Terroristen und Menschenrechtsverbrechern, aber die Geheimdienste als „Menschenrechtsverbrecher“ sitzen in der Justiz ? Das ist Irrsinn !

  8. fairness. Nun wollen wir mal doch die Kirche im Dorf lassen und die Fakten doch zur Kenntnis nehmen und uns nicht von Stimmungsmache beeinflussen lassen.
    Israel hat vor acht Jahren den Gazastreifen geräumt. Hamas hörte nicht auf mit Terror und hat nicht nur Terroristen geschickt sondern das Leben von einer Million Israelis im Süden des Landes gestört. Hamas hätte auch etwas positives für die eigene Bevölkerung tun können, anstatt dessen hetzt es bereits die Kinder im Kindergarten gegen Juden auf.
    Es ist bedauernswert, dass es bei der legitimen Tötung von Terroristen zu Kollateralschäden kommt. Doch die Fokussierung auf Israel bedeutet, den Kontext nicht zur Kenntnis zu nehmen. Denn bekanntlich hat Oberst Klein, der unlängst befördert wurde auch den Tod von Zivilisten, darunter Kinder in Afghanistan verursacht.
    Ein Kollateralschaden ist für gewissen deutsche Mainstream Medien keiner, wenn man nicht den moralischen Zeigefingen heben kann gegen den jüdischen Staat.
    fairness, Sie fokussieren Ihre Wut gegen diesen Staat. Wenn jemand sich freiwillig zu einem Nachrichtendienst – und das ist wahrscheinlich überall in der Welt so – meldet, dann unterschreibt er eine Erklärung und nimmt zur Kenntnis, dass er/sie gewisse Dinge nicht tun darf. Wenn also ein Staat, der sich noch im Konflikt befindet, draufkommt, dass diese Erklärung mißachtet wurde, dass Gesetze – die Geheimnise des Staates nicht zu verraten – verletzt wurden. Dann wird die oder derjenige, der solches tut in Haft genommen.
    Da spielt es keine Rolle, dass er verheiratet ist und zwei Kinder hat. Was eine Rolle spielt, ist die Frage, hat der Staat genug Beweise, um die oder den Beschuldigten vor Gericht zu stellen. Erhält der Beschuldigte die im Rechtsstaat garantierten Rechte auf Verteidigung und ein faires Verfahren.
    Wir erleben wie ein wesentlicher Teil der öffentlichen Meinung in Westeuropa auf Israel fokussiert ist und wie begierig jede wirkliche oder meistens angedichtete Menschenrechtsverletzung thematisiert wird und wie gleichgültig diese öffentliche Meinung gegenüber der Tatsache ist, dass im Nachbarland Syriens sogar nach sehr vorsichtigen Rechnungen bereits 70.000 Tote – darunter viele Dutzende „palästinensische Flüchtlinge“ gibt.
    Erst wenn man Kinder zeigen kann, die von jüdischen Piloten nicht absichtlich getötet wurden, sondern weil sich die Terroristen gerne und mit Absicht unter Zivilisten verstecken, wird der tief sitzende sekundäre Antisemitismus befriedigt. Denn den Juden kann man Auschwitz-Birkenau, Treblinka, Sobibor nicht verzeihen.

  9. Fairness Sie Antisemitische Hetzerin, es Jaehrt sich das Massaker an der Familie Fogel.

    2 Palestinensische Araber haben 5 Juden Grauhenhaft Massakriert davon 2 Kinder und ein Baby wurden mit Messern Bestialisch ermordet.

    Die Eltern und Verwandten und die Mörder sind in den PA Gebiet Helden.

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4041237,00.html

    Aus dem Gazastreifen wurden 2012 Januar bis zum Kriegsausbruch ueber 850 Raketen auf Israelische Zivilisten abgeschossen.
    Was euch Judenhasser natuerlich nicht Interessiert, erst wenn Juden sich wehren Schreit ihr auf.

    In Syrien gibt es mittlerweile ueber 70 Tausend Tote auch Kinder.

    Und wenn die Welt ein Foto aussucht mit zwei Toten Kindern aus dem Gazastreifen, dann zeigt das wieder wir ihr Antisemiten auf Israel Zielt um Israel zu Deffamieren.

    Eure Welt versinkt in Blut und Pferdefrass und ihr zeigt immer weiter auf Israel.

    Ihr Antisemiten seit die groessten Verlierer der Geschichte

  10. Josef Marton –

    >>Israel ist im Gegensatz zu Deutschland nicht von freundlich gesinnten Nachbarn umgeben<Nahost-Tragödie wird Foto des Jahres< vorgestellt. Ein Bild von toten Kindern nach einem israelischen Raketenangriff im Gaza-Streifen. Zwei tote Kinder – 2 und 3 jahre alt und einen toten Vater, getötet während eines Raketenangriffes auf das Haus der Familie.

    Wollen Sie, Marton, dazu noch etwas sagen? Vielleicht so etwas in der bekannten Art, "in diesem Haus könnten sich Terroristen befunden haben und wir schießen erst und dann prüfen wir?

    marton schrieb: Die Terroristen wollen im Gegensatz dazu maximal viele Israelis töten. –

    Im Gegensatz zu wem?

    Marton schrieb: Die Frage die man im Zusammenhang mit der künstlichen Aufregung über den Selbstmord eines Doppelstaatsbürgers vor drei Jahren im israelischen Ayalongefängnis stellen muss, –

    Es reicht! Ein Menschenleben, ein Vater von 2 Kindern mit doppelter Staatsbürgerschaft, einem ungeklärten Freitod ist also nur eine künstliche Aufregung für Sie. Mann gewöhnt sich an das Töten.

  11. Ein Glueck das es noch viele viele gute Deutsche gibt und nicht nur solche ewigen Denuzianten und Schmierfinke.

    Aber das Bestaetigt wieder das es in Deutschland immer noch Latenten Antisemitismus gibt wie hier auf Hagalil immer wieder zu lesen ist.

    Und einige koennen es nicht lassen, stehend aus einem Misthaufen auf Israel zu zeigen.

  12. unfairness und injustice, versuchen Sie doch Рwenn es Ihnen m̦glich ist Рnachzudenken und sich kundig zu machen. Israel ist im Gegensatz zu Deutschland nicht von freundlich gesinnten Nachbarn umgeben. Es kann also nicht einfach an Hamastan ein Auslieferungsbegehren richten und fordern einen der vielen Terroristen auszuliefern.
    Die Tötung von Leuten, die selbst erklären sich im Krieg mit Israel zu befinden ist auch nach internationalem Recht legitim. Israel ermordet nicht willkürlich Menschen, sondern tötet gezielt Mörder und Terroristen. Dabei gibt es den Befehl Zivilisten zu schonen. Die Terroristen wollen im Gegensatz dazu maximal viele Israelis töten.
    Die Frage die man im Zusammenhang mit der künstlichen Aufregung über den Selbstmord eines Doppelstaatsbürgers vor drei Jahren im israelischen Ayalongefängnis stellen muss, wieso es keine Aufregung gab, als sich nicht ein Mensch sondern gleich eine ganze Gruppe von deutschen Terroristen im Hochsicherheitstrakt in Stammheim selbstmorden konnte, ohne dass dies von den Wächtern verhindert worden wäre.
    In einem Land wie Deutschland, wo vor nicht all zu langer Zeit nationalsozialistische Terroristen Serienmorde begehen konnte und diese wahrscheinlich von gewissen deutschen Beamten geschützt wurden, sitzt man im Glashaus und sollte nicht auf ein Land Steine werfen, das sich leider (mit Ausnahme zweier Nachbarn) im Kriegszustand befindet.

  13. Justice

    Danke, danke, Justice, richtig.

    Sie schrieben: „Hat man einen Verdächtigen, dann versucht man ihn festzunehmen, dann gibt es einen Prozess. Aber diese Leute scheinen tatsächlich willfärig einfach irgendwelche Leute vorsätzlich zu ermorden, das ist der Skandal und darauf hin sollte man die Medien mal untersuchen““

  14. Nun „Dr. Nagel“, ich will Ihnen trotz Ihres Fäkalstils doch antworten. Fakt ist, mit Ausnahme von Ägypten und Jordanien hat Israel kein Friedensabkommen mit seinen Nachbarn.
    Z war Doppelstaatsbürger und hat israelische Gesetze mutmaßlich gebrochen daher wurde er verhaftet.
    Z war in einem bekannten Gefängnis und wurde von seinem Anwalt besucht.
    Glauben Sie auch dass die BRD ein Schurkenstaat ist, weil doch einige deutsche Terroristen dort Selbstmord begingen?

  15. Wenn Du wüsstest, was Dr. Nagel und viele seiner Freunde noch so alles schreiben, dann würdest du dich wundern, was wir euch gar nicht erst zumuten.

  16. @Pfeifer
    So so in einem Krieg?

    Wann hat denn Israel Australien den Krieg erklärt? Oder wars umgekehr?
    Kläre Sie mich doch bitte auf!
    Und deshalb darf Israel jetzt austrl. Bürger wegschliessen in Geheimgefängnissen?
    Seltsames Demokratieeverständnis haben Sie.
    Dieser Vorgang ist ein weiterer Beweis dass israel ein Schurkenstaat ist und auf Menschenrechte scheisst!

  17. Und das schoene bei einigen deutschen Lesern sie brauchen gar nicht so weit in die Ferne zu schauen um von so unglaublich Skandaloese Morde zu hoeren.
    Auch in Zivilisierten Staaten wie Deutschland passieren schon recht merkwuerdige Dinge wie man so hoeren und lesen kann.

    NSU-Morde: Verfassungsschutz hat mehr Akten vernichtet als ursprünglich bekannt

    „Von Dietmar Henning
    27. Juli 2012

    „Auf Weisung des Bundesinnenministeriums hat das Bundesamt für Verfassungsschutz noch bis Mai dieses Jahres Akten zu den Hintergründen der NSU-Morde vernichtet.“

    „Schon vor einigen Wochen war herausgekommen, dass ein Abteilungsleiter des deutschen Inlands-Geheimdienstes, des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Akten über V-Leute in der rechtsextremen Szene Thüringens beseitigt hatte, aus der die Terrorgruppe „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) hervorgegangen war.“

    „Die NSU-Mitglieder Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe ermordeten von 2000 bis 2007 neun Migranten und eine Polizistin, legten Bomben und überfielen Banken. Sie lebten von 1998 bis 2011 unbehelligt in Ostdeutschland.“

    http://www.wsws.org/de/articles/2012/jul2012/bfv-j27.shtml

    Was in Europa alles passiert sogar ohne Drohnen !

  18. Es ist durchaus legitim in einem Krieg seinen Gegner zu töten. Und auch eine Demokratie muss sich schützen.
    Sicher gab es Obergescheite, die Israel den guten Ratschlag gaben, doch in den Gazastreifen die Polizei zu schicken um Terroristen zu verhaften und vor ein Gericht zu bringen.
    Letzten Sommer wurden in Bulgarien mehrer israelische Touristen und ein muslimischer Bulgare (Der Busfahrer) von Hizballah Terroristen ermordet. Und obwohl die bulgarische Regierung die Täterschaft von Hizballah festgestellt hat, zieht die EU bislang nicht die Konsequenzen und registriert Hizballah nicht als terroristische Organisation.
    Chomsky freilich ist ein Bewunderer und Unterstützer dieser Mörder.

  19. Wenn man Chomsky gelesen hat, stellt sich die Frage nach Zensur gar nicht mehr. Die Medien sind etwas wie eine Trockenhaube, die man den Leuten einfach überstülpt um sie manipulieren zu können. Und ihre Pflicht haben die Medien noch nie gemacht. Was an diesem Fall so interessant ist, wie kann es sein, was ansich ein riesen Skandal ist, dass Staaten illegitime Mittel wie vorsätzlichen Mord einsetzen, und die Medien darüber schweigen. In Frankreich wäre so etwas gar nicht möglich, einfach irgendwelche Leute vorsätzlich zu ermorden. In Europa wird auf solche Mittel absolut verzichtet, das gibt es hier gar nicht. Daher ist es von vornherein unglaublich skandalös, dass hier einfach in einer legitimen Sichtweise über Mord gesprochen wird. Mord ist nicht legitim, selbst B. Obama wird nicht davor geschützt sein, eine Anklage in Den Haag zu bekommen, wegen vielfachen Mordes, durch den illegitimen Einsatz von Drohnen. Ich mein wir gehören doch gerade desahlb zu den „zivilisierten“ Gesellschaften, weil wir die Gesetze befolgen. Und da ist Mord eindeutig definiert. Hat man einen Verdächtigen, dann versucht man ihn festzunehmen, dann gibt es einen Prozess. Aber diese Leute scheinen tatsächlich willfärig einfach irgendwelche Leute vorsätzlich zu ermorden, das ist der Skandal und darauf hin sollte man die Medien mal untersuchen.

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