Flottillentheater: Eingetrichtertes Gedächtnis

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Seit mehreren Wochen befinden sich unsere Armee und Marine in einem hohen Alarmzustand, um tapfer eine tödliche Bedrohung unserer bloßen Existenz zu verhindern: zehn kleine Boote versuchen, Gaza zu erreichen. In den Booten sitzt eine gefährliche Bande bösartiger Terroristen, in Person älterer Veteranen aus Friedenskampagnen bestehend…

von Uri Avnery, 09.07.2011

Binyamin Netanyahu hat unsere unerschütterliche Entschlossenheit, unser Land zu verteidigen, bestätigt: Wir werden niemanden die Blockade brechen lassen, um Raketen zu den Terroristen in Gaza zu schmuggeln, die sie dann abfeuern, um unsere unschuldigen Kinder zu töten.

Dies ist sogar für Netanyahu eine Art Rekordleistung: kein einziges Wort ist wahr. Die Flotilla transportiert keine Waffen – die Vertreter respektierter internationaler Medien in den Booten versichern uns dies. Ich denke, wir können uns auch auf den Mossad verlassen, der wenigstens in jedes Boot einen Agenten setzt (Wofür zahl ich schließlich meine Steuern?). Die Hamas hat seit langem keine Raketen abgeschossen – sie hat sehr gute eigene Gründe, sich an das inoffizielle „Tahdiyeh“ („Ruhe“)-Abkommen zu halten.

Wenn der Flotilla erlaubt worden wäre, Gaza zu erreichen, hätte es für ein paar Stunden Nachrichten gegeben – und das wäre es dann gewesen. Israels totale Mobilisierung, das Training der Marinekommandos, um die Boote abzufangen, die Sabotageakte, die in griechischen Häfen ausgeführt wurden, der immense politische Druck, den Israel und die USA auf das arme, bankrotte Griechenland ausgeübt haben – all dies hat diese kleine Initiative wochenlang in den Nachrichten gehalten und hat so die Aufmerksamkeit auf die Blockade des Gazastreifens gezogen.

Wofür ist diese Blockade gut? Es gibt bis jetzt keinen feststellbaren Grund, falls es je einen gegeben hat. Um die Bevölkerung zu terrorisieren, damit sie die Hamasregierung stürzt, die Siegerin von demokratischen Wahlen? Nun, das hat ja nichts geholfen? Die Hamas zu zwingen, ihre Bedingungen für einen Gefangenenaustausch zu verändern, der Gilad Shalit frei kommen ließe? Auch das kam nicht zustande. Den Waffenschmuggel in den Gazastreifen verhindern? Die Waffen kommen ungestört durch einen der hundert Tunnel aus Ägypten, falls wir glauben, was uns unsere Armee erzählt. Also welchem Zweck dient die Blockade? Keiner scheint es zu wissen. Aber es ist der Felsen unserer Existenz. Das ist klar.

Als ein Ergebnis des Druckes aus aller Welt, der der Flotilla im letzten Jahr folgte, wurde die Blockade beträchtlich gelockert. Doch Gazas Fabrikanten und Landwirte werden immer noch daran gehindert, ihre Produkte zu exportieren – das verurteilt den größten Teil der Bevölkerung zu Arbeitslosigkeit und bitterer Armut.

Dasselbe gilt für den ekelhaften Handel mit menschlichen Überresten. Netanyahu versprach, die Leichen von 84 „Terroristen“ (Fatah und Hamas) an Mahmood Abbas als Geschenk zu vermachen. Im letzten Augenblick hielt er sein Wort nicht. Seine Leute glauben, dass diese Überreste, die kaum mehr zu identifizieren sind, als Verhandlungschips im Entlassungsspiel mit Gilad Shalit dienen könnten.

Dasselbe gilt auch für die Aktionen von gestern: der Ankunft von internationalen Friedensaktivisten am Ben-Gurion-Flughafen. Alles, was sie wollten, ist, nach Bethlehem und nach Gaza gehen, was nur dadurch erreicht werden kann, dass man israelisches Gebiet überquert. Fast tausend Polizeioffiziere wurden mobilisiert, um der Bedrohung zu begegnen.
Am Ende wurden sie schon in den ausländischen Flughäfen auf Befehl Israels aufgehalten. Kaum einer kam am Ben-Gurion-Flughafen an.

All dies sind automatische Reflexreaktionen. Wir müssen stark sein. Überall lauern tödliche Gefahren. Israel muss sich selbst verteidigen. Sonst gibt es einen zweiten Holocaust.

DIES IST ein interessantes Phänomen: die Leute sehen auf ihrem Bildschirmen unschuldig aussehende ältere Menschenrechtsaktivisten und glauben, sie sähen gefährliche Provokateure, weil die Regierung und die meisten Medien ihnen das so sagen. Unheimliche arabische und muslimische Individuen verstecken sich in den Booten. Ein arabischer Amerikaner auf einem der Boote ist entlarvt worden als einer, der Geld für eine soziale Hamas-Institution gesammelt hat. Ein gefährlicher Terrorist. Wie schrecklich!
Das Phänomen der Leute, die etwas sehen und denken, sie würden etwas anderes sehen, hat mich immer fasziniert. Wie können Leute ihren eigenen Augen nicht trauen, sondern den Augen anderer?
In dieser Woche bekam ich eine Email von einem Mann, der sich an etwas aus der Zeit erinnerte, als er ein Schüler meiner verstorbenen Frau Rachel in der 1. Klasse war.

Rachel bat ihn, er solle seine rechte Hand heben. Als der Junge dies tat, sagte Rachel: „Nein, nein, das ist deine linke Hand!“ Sie wandte sich an die anderen Kinder und fragte sie, welche Hand ist das. Ihrer Lehrerin folgend riefen sie wie mit einer Stimme: „Die Linke, die Linke!“
Als der Junge dies sah, wurde er unsicher. Schließlich gab er zu: „Ja, es ist die Linke.“
„Nein, du hattest zuerst Recht!“ versicherte Rachel ihm. „Lasst euch allen dies eine Lehre sein: wenn ihr meint, Recht zu haben, besteht darauf. Ändert nie eure Ansicht, weil Leute das Gegenteil behaupten.“

Ganz zufällig, sah ich, kurz nachdem ich diese Aussage gelesen hatte, im Fernsehen die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung von israelischen Forschern über „eingeschleustes Gedächtnis“. Ihre Experimente zeigen, dass Leute, die etwas mit eigenen Augen gesehen haben, denen aber von anderen gesagt wird, sie hätten etwas anderes gesehen, damit beginnen, ihr eigenes Gedächtnis zu unterdrücken und „sich an das erinnern“, was andere angeblich gesehen haben. Neurologische Forschung zeigte dann , dass dies tatsächlich im Gehirn geschieht und gesehen werden kann: Die eingebildete Erinnerung ersetzt die wirkliche. Sozialer Druck hat dies bewirkt: die eingebildete Erinnerung ist wirkliche Erinnerung geworden.

Ich bin davon überzeugt, dass dies sogar noch mehr für eine ganze Nation gültig ist, die natürlich aus Individuen zusammen gesetzt ist. Ich habe dies viele Male beobachtet.

Zum Beispiel: elf Monate vor dem 1.Libanonkrieg war kein einziger Schuss aus dem Libanon nach Israel abgeschossen worden. Gegen alle Erwartung war es Yasser Arafat gelungen, eine totale Feuerpause sogar bei seinen palästinensischen Gegnern zu erreichen. Doch nachdem Ariel Sharon den Krieg begonnen hatte, „erinnerten“ sich praktisch alle Israelis deutlich, dass die Palästinenser jeden einzelnen Tag über die Grenze geschossen und so das Leben in Israel zur Hölle gemacht hätten.

Ich nenne dies „umgedrehte Alzheimer“ – während Patienten mit fortgeschrittenem Alzheimer sich nicht an Dinge erinnern, die geschehen sind, erinnern sich diese Patienten an Dinge, die nie geschehen sind.

ES GIBT eine psychische Krankheit, die man „Paranoia vera“ nennt. Patienten nehmen eine verrückte Vermutung an – z.B. „Jeder hasst mich“ – und dann bauen sie eine komplizierte Struktur rund herum. Jede kleinste Information, die dies zu unterstützen scheint, wird eifrig aufgenommen; alles, was dem widerspricht, wird unterdrückt. Alles wird so interpretiert, dass es die erste Vermutung bestärkt. Das Muster ist streng logisch – je vollständiger und je logischer die Struktur ist, um so ernster ist die Krankheit.
Zu den begleitenden Symptomen gehören streitlustiges Verhalten, wiederkehrende Verdächtigungen, Trennung von der realen Welt, Verschwörungstheorien und Narzissmus.

Es scheint, dass ganze Nationen Opfer dieser Krankheit werden. Die unsrige hat sie sicher.
Die ganze Welt ist gegen uns. Jeder ist darauf aus, uns zu zerstören. Jeder Schritt ist für unsere bloße Existenz eine Bedrohung. Jeder der die israelische Politik kritisiert, ist ein Antisemit oder ein selbsthassender Jude.
Selbst wenn wir etwas Gutes tun, wendet es sich gegen uns.
Bestätigung:: „Wir verließen den Gazastreifen und lösten dort sogar unsere Siedlungen auf, und was bekamen wir dafür? Qassam-Raketen!“
(Egal, ob Sharon sich weigerte, den Gazastreifen einer palästinensischen Körperschaft zu übergeben –und eine Leere hinterließ. Er schnitt ihn von der Welt ab und machte ihn zu einem großen Gefängnislager.)

Bestätigung:: „Nach Oslo bewaffneten wir Arafats Sicherheitskräfte, und sie wandten ihre Waffen gegen uns!“
(Egal, dass wir unseren Verpflichtungen nach den Oslo-Abkommen nie erfüllt haben, dass die Unterdrückung der Besatzung immer schlimmer wurde und dass die Siedlungen auf palästinensischem Land sprunghaft gewachsen sind. Die palästinensischen Sicherheitskräfte haben nie gegen Israel gehandelt.)

Bestätigung: „Wir zogen uns aus dem Südlibanon zurück, und was bekamen wir dafür? Die Hisbollah und den 2. Libanonkrieg!“
(Egal , dass die Hisbollah als Reaktion aus einer 18 Jahre langen Besatzung entstand, und dass wir selbst den 2. Libanonkrieg nach einem kleinen Grenzzwischenfall angefangen haben.)

ES IST gesagt worden, dass Paranoiker auch wirkliche Feinde haben. Das Problem ist, dass Paranoide durch ihr offensives und misstrauisches Verhalten sich mehr und mehr wirkliche Feinde schaffen.
Der Slogan „Alle Welt ist gegen uns“ mag leicht als eine sich selbst erfüllende Prophetie funktionieren.

Israel ist nicht das einzige Land, das an dieser Krankheit leidet. In einer bestimmten Zeit litten die Deutschen auch an dieser Krankheit. Auch die Serben. Und bis zu einem bestimmten Grad auch die US und viele andere. Leider ist der Preis der Paranoia sehr hoch.

Drum lasst uns anfangen, uns wie gesunde Menschen zu verhalten. Lasst die kleinen Boote nach Gaza segeln. Lasst die am Ben-Gurion-Flughafen ankommenden Aktivisten nach Palästina fahren und Oliven pflücken, wenn es das ist, was sie wollen.
Selbst wenn wir uns wie eine normale Nation verhalten, wird Israel weiter existieren. Dies verspreche ich!

108 Kommentare

  1. Wo, Herr Pfeifer, hat GerdErich denn den Antisemitismus gerechtfertigt?

    GerdErich schreibt etwas vongewschichtlichen Folgen. Ist für mich nachvollziehbar.
    Oder wollen Sie bestreiten, dass das Zarenreich antsisemitisch war?
    das es im Zarenreich immer wieder zu Progromen kam?
    das der Antisemitismus in Rußland in allen Schichten vorhanden war?
    das also der Antisemitismus der russischen Kommunisten dann wohl eher aus ihrer Gesellschaft als aus ihrer politischen Einstellung kam?

    Nichts davon entspricht einer „Rechtfertigung“. Oder finden Sie es gerechtfertigt, wenn mensch antisemitisch ist, weil er so erzogen wurde?
    Ich nicht!

  2. GerdErich, wie beschränkt muss man sein, um den Antisemitismus, den Kommunisten in einigen Länder zum Teil blutig ausgeübt haben zu rechtfertigen, z.B. die Auslieferung vieler auch jüdischer Kommunisten durch die NKWD and die Gestapo und all das was ich oben geschildert habe, die Liquidierung der vielen jüdischen Intellektuellen in der Sowjetunion zu Stalins Zeiten.
    Sie sind anscheinend ein Stalinist mit beschränkter Fähigkeit zur Wahrnehmung all der Geschehnisse, die nicht in ihre Glaubenslehre passen.
    Und zum skrupellosen Apparatschik´Emil Carlebach gibt es einen interessanten Artikel in der Zeit
    http://www.zeit.de/1994/45/im-dschungel-der-wolfsgesellschaft/
    Hagalil hat auch darüber berichtet
    „Ernst Federn hat diese Aussage inzwischen vor dem Oberlandesgericht Frankfurt wiederholt; sie führte zu einer Revision des früheren Urteils zugunsten von Schafranek. Die „Frankfurter Rundschau“ faßte das Urteil unter der Ãœberschrift: „Historiker darf KZ-Häftling `skrupellosen Apparatschik´ nennen“ so zusammen: „… Schafraneks Prozeßgegner, der ehemalige Buchenwald-Häftling Emil Carlebach, muß sich nun doch den Vorwurf gefallen lassen, er sei `ein skrupelloser Apparatschik´ gewesen, der versucht habe, `einen ihm mißliebigen österreichischen politischen Häftling auf Block 46 (Fleckentyphus-Versuchsanstalt) zu bringen´. (…) Ausschlaggebend hierfür war die Aussage des in Frankfurt als Zeuge vernommenen Wiener Professors Ernst Federn. Als sogenannter `Austro-Marxist´ selber in Buchenwald interniert, konnte er Carlebachs Auftreten genau beschreiben“ („Frankfurter Rundschau“, 6.7.94, S. 1, s. auch „die tageszeitung“, 22.7.94). [
    http://test.hagalil.com/2010/08/25/federn/#footnote_2_13880

  3. GerdErich, der sich hier als Arbeiter ausgibt, ist Journalist. Und da er anscheinend von Technik etwas versteht, glaubt er auch über Themen schreiben zu können, von denen er keine blasse Ahnung hat.
    Er ist bereit alle Schuld für die Ermordung der meisten Mitglieder des antifaschistischen Komitees in der SU nach dem Zweiten Weltkrieg dem Zarismus zu unterstellen.
    Er hat noch nie gehört von der Beschuldigung jüdischer Ärzte in der Sowjetunion Anfang 1953, sie hätten führende Sowjetfunktionäre ermordet. Nach dem Tod von Stalin stellte sich heraus, dass da ein Schauprozess geplant war.
    Gerd Erich hat auch nicht gehört vom Slansky Prozess in Prag, als von 14 gehängten 11 Juden waren, als der Staatsanwalt von der „typtisch kosmopolitischen Visage“ von Rudolf Slansky sprach. Ist auch dafür der Zarismus verantwortlich?
    GerdErich hat auch noch nicht gehört, von den antisemitischen Pogromen in Polen, Slowakei und Ungarn nach 1945, die zum Teil in Ungarn von Kommunisten provoziert wurden.
    GerdErich hat auch noch nie gehört von den antisemitischen Säuberunswellen in Volkspolen, die letzte fand 1968 statt. Viele tausende Juden wurden damals zur Auswanderung gezwungen.
    Lernen Sie doch Geschichte bevor Sie hier posten!
     
     

    • Herr Pfeiffer, nun entblöden Sie sich doch nicht.
      Die Zarenzeit dauerte wesentlich länger als das „bisschen“ Sowjetunion (ich weiss, das ist zynisch, und dass die ersten Opfer des nationalsozialismus SOzialisten und Kommunisten ware, das wissen Sie selbst.
      Fragen Sie Emil Carlebach, der war übrigens beides, Kommunist und Jude!

  4. …dass ein Deutscher seinem Vaterland – trotz aller Fehler – sehr verbunden und dankbar ist…
     
    Das können Sie doch gern sein, da hat doch niemand etwas dagegen, das will Ihnen doch keiner rauben, aber das darf doch nicht zugleich heißen, dass man Schlechtes gut redet, fragwürdige Zustände selbstgerecht durchwinkt, die Augen vor Tatsachen verschließt!
     
    Und Deutschland, unser Deutschland, also auch mein Deutschland – hat ein ganz offensichtliches Problem mit seinem Antisemitismus. Da hilft kein Leugnen und kein Gesundbeten.
     
    Was hält Sie nur davon ab einmal diese Studie zu lesen(?):
    http://www.fasena.de/download/forschung/Gerlich.pdf

  5. Werter Herr Schlickewitz: 
     
    da Sie nun wiederholt in bösartige Unterstellungen und Beleidigungen mir gegenüber abgerutscht sind, erlauben Sie mir, dass ich auf Ihre Anwürfe nicht mehr antworte. Wenn Sie in anderen Bloggern eine Stütze gefunden haben, so freut es mich, dass auch Sie Mitstreiter ihrer irrigen Mutmaßungen und fehlerhaften Schlussfolgerungen gefunden haben. 
     
    Möglicherweise erscheint es einigen Zeitgenossen grundsätzlich suspekt zu sein, dass ein Deutscher seinem Vaterland – trotz aller Fehler – sehr verbunden und dankbar ist – und dies auch noch auf HaGalil zum Ausdruck bringt. Dass wir nicht immer die politische Führung hatten, die ich mir gewünscht hätte, tut dabei keinen Abbruch. Es sind die vielen strebsamen Menschen, die im Mittelpunkt meines Denkens und Empfindens sind, nicht die Politgangster und ihre Helferlein, die ein seltsames Geschick an die Oberfläche gespült hat und die bestimmt nicht die ersten Diener ihres Landes waren.
     
    Ich schreibe dies nicht für Sie, werter Herr Schlickewitz, sondern für die Menschen, die meine Kommentare lesen und ggf. damit ein besseres Verständnis finden. 
     
    Zum Abschluss ein kleines Goethe Zitat für Sie: „Du begreifst den Geist, dem Du gleichst.“

  6. GerdErich,
    ich bin in der Regel hilfsbereit, aber in Ihrem Fall, habe ich den Braten gerochen und natürlich abgelehnt Ihr „Manuskript“ zu lesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand das abdruckt, wovon Sie uns hier Kostproben liefern. Freilich wenn Sie bereit sind zu zahlen, dann könnte sogar Ihr „Werk“ in irgendeinem auf solche Autoren wie Sie spezialisierten Verlag erscheinen. Deren Inserate erscheinen oft genug in den Medien.
    Sie behaupten, ich wäre beim Mossad und legen los über Themen, die Sie überhaupt nicht kennen. Da kann man schwer mit Ihnen diskutieren. Sie schwadronieren über die FIS, behaupten ich würde die als islamistisch diffamieren.
    Und was den mörderischen Antisemitismus in „sozialistischen“ Staaten betrifft, schlage ich Ihnen doch vor, bevor Sie zum PC greifen, sich kundig zu machen. Dann würden Sie nicht versuchen diesen als lächerlich hinzustellen.
     
     

    • Von welchem Manuskript reden Sie? Und seien Sie nicht so empfindlich, Sie sind ja auch nicht „zurückhaltend“.
      Demokratie heisst nun mal, dass man nicht weiss, wer die Mehrheit haben wird, das kann schon mal daneben gehen, aber ausländische Dienste haben sich da nicht einzumischen, denn wie werden die mit Demokratie Zuhause umgehen? Die FIS wäre heute längst wieder fort.

      PS: Was meinen Sie mit dem „mörderischen Antisemitismus in “sozialistischen” Staaten „? Meinen Sie in der Sowjetunion? Glauben Sie nicht auch, dass das eher eine geschichtliche Folge ist, aus der Zarenzeit, und Russland ist heute wohl kaum weniger Antisemitisch.

  7. @Karl K.
    Ihr Empathiehinweis kam keineswegs allgemein rüber, er war in obigem Zusammenhang mehr als missverständlich. 
     
    Nachdem auch Herr Pfeifer Sie an anderer Stelle auf die Unsinnigkeit Ihrer allzu deutsch-naiven Haltung aufmerksam gemacht hat, sollten Sie tatsächlich den eigenen Geisteszustand einer gründlichen Analyse unterwerfen. Selten habe ich einen derartig pathologischen Verdränger von Tatsachen und hartnäckigen Gesundbeter seines Landes angetroffen wie Sie.
     
    Wie schon an anderer Stelle gesagt: Kopf in den Sand, Decke über’n Kopp, was nicht sein darf, kann einfach nicht sein – so lautet ganz offensichtlich Ihre Devise.
    Gewiss doch, Deutschland hat kein Problem mit dem Antisemitismus und die Erde ist eine Scheibe. Sind Sie nun zufrieden?

  8. @GerdEric: „Ach, Karl Pfeifer, sicher sind Sie Mitarbeiter des Mossad und haben das Wissen mit Löffeln gefressen.“ Ich erinner mich, wie Sie vor wenigen Wochen ein bekannterer grüner MdB wegen Ihrer erhellenden Beiträge, gerade auch zu Israel, aus seinem facebook Freundeskreis rauswarf – was Sie bitterlich beklagten. Das Niveau Ihrer Beiträge und Kommentare hat sich ja seitdem erkennbar erhöht…
    Grüße aus´m Lommerzheim 🙂

    • Dann können Sie es ja hier zum Besten geben. Wenn der zu beschränkt ist und sich einer fairen Auseinandersetzung feige entzieht?
      Nein, beklagt habe ich mich weniger, eher ihn blossgestellt, dass er selbst provokant schreibt, er aber nicht in der Lage ist, damit umzugehen.
      Volker ist halt eine Heulsuse. 😐

  9. Sie gerderich behaupteten ich diffamiere die FIS als islamistisch. Ihrer Behauptung bin ich mit Fakten entgegentreten und jetzt wollen Sie mit mir darüber diskutieren, was ich überhaupt nicht bestreite, dass die französische Kolonialmacht im Krieg mit den Algeriern so wie die Algerier auch viele Menschenrechtsverletzungen begangen haben. 
    Aber was hat das damit zu tun, dass im algerischen Bürgerkrieg 30 Jahre später 100.000 Todesopfer gab?
    GerdErich, klar doch in ihren Halluzinationen gibt es eine jüdische Weltverschwörung, und ich bin einer der Vordenker dieser und als solcher beim Mossad.
    Wenn Sie dann aufwachen und die Realität sehen und so über ihr Schreiben hier nachdenken könnten, dann würde Ihnen das helfen. Dann würden Sie vielleicht begreifen, dass Kommunisten in einigen Ländern des „Realsozialismus“ mit solchen Beschuldigungen Leute an den Galgen brachten. Zum Beispiel in der Tschechoslowakei, wo von den ersten 14 Gehängten, 11 Juden waren. Da sprach der Prager Generalstaatsanwalt von der typisch „kosmopolitischen Visage“ von Rudolf Slansky, des Hauptbeschuldigten. An diese „ruhmreiche“ Tradition schliessen Sie nahtlos an. Gut, dass Leute Ihres Schlages null Einfluss und null Macht in Deutschland haben.
    Sie versuchen hier – wie auch jj ihre Unwissenheit durch Arroganz zu kompensieren.
     
     
     

    • Herr Pfeiffer, die Greul in Algerien gingen von Frankreich aus, und solche Untaten, sind sie einmal in der Welt, werden weiter gegeben. Die Brutalität der Besetzung Algeriens ist die Wurzel des Ãœbels der Jahre nach der Unabhängigkeit.
      Wo habe ich etwas von jüdischer Weltverschwörung geschrieben (wer hier wohl an Halluzinationen leidet)?
      Dann würden Sie vielleicht begreifen, dass Kommunisten in einigen Ländern des “Realsozialismus” mit solchen Beschuldigungen Leute an den Galgen brachten. Zum Beispiel in der Tschechoslowakei, wo von den ersten 14 Gehängten, 11 Juden waren. Da sprach der Prager Generalstaatsanwalt von der typisch “kosmopolitischen Visage” von Rudolf Slansky, des Hauptbeschuldigten.“ 
      Komisch, andere heben immer hervor, wie hoch doch der Anteil der Juden in den Führungewn der jeweiligen kommunistischen Führungen waren.

      Einen schönen guten Morgen, Herr Pfeiffer. 😉
      GerdEric

  10. Ach, Karl Pfeifer, sicher sind Sie Mitarbeiter des Mossad und haben das Wissen mit Löffeln gefressen.
    Haben nicht Sie von der Unabhängigkeit Algeriens (62) geschrieben?  DIe Ermordeten Algerier in Paris waren nur ein Bruchteil der Verbrechen der Franzosen in dem Krieg.
    Auch der Sechstage-Krieg war kein Schlussstrich.
    Dass die FIS eine islamische Partei war, ist also auch Ihnen bekannt, dass nicht alles in der Erkämpfung Israels war, auch von israelischer Seite, werden auch Sie zugeben.
    Welcher Bücher sollte ich lesen, Ihre?

  11. Herr Pfeifer, dann wissen Sie auch, dass Frankreich massiv in Paris 1961 Algerier ermordete…von wegen der Unschuld.
    Und zur Demokratie gehört auch, dass es Wahlsieger gibt, und das war eindeutig und sicher sind Sie Augenzeuge.

    „Als Massaker von Paris 1961 ging ein Massaker in Paris am 17. Oktober 1961 während des Algerienkriegs (1954–1962) in die Geschichte ein. Die Pariser Polizei unter Maurice Papon ging brutal gegen eine nicht genehmigte, aber friedliche Demonstration mehrerer zehntausend Algerier vor, zu der die algerische Unabhängigkeitsbewegung FLN aufgerufen hatte. Man schätzt, dass etwa 200 Nordafrikaner ums Leben kamen. Sie wurden erschossen, erschlagen und in der Seine ertränkt. Die blutig verlaufene Massendemonstration wurde in den französischen Medien seinerzeit nahezu flächendeckend totgeschwiegen und erst mit großem zeitlichen Abstand zum Gegenstand einer öffentlichen Diskussion in Frankreich.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Paris_1961

    • GerdErich, ich beziehe meine Informationen nicht aus wikipedia.
      Was bitte haben die von Papon angeordneten Morde mit der Situation in Algerien 1991 also 30 Jahre später zu tun? Das buchstäbliche Abschlachten ganzer Dörfer war nicht Werk der Franzosen.
      GerdErich Orinalton: >Was Sie als Islamisten in Algerien diffamieren sind nichts weiter als “Mafiosi”<
      Sie beziehen Ihre Informationen aus wikipedia und glauben etwas zu wissen. Doch FIS war eine islamistische Partei.
      Vielleicht lesen Sie ein paar gute Bücher über die Geschichte des Nahen Ostens bevor Sie hier über den Nahen Osten schreiben?
       
       

  12. Karl Pfeifer: „Nun die algerischen Machthaber und die Islamisten sind verantwortlich für mehr als 100.000 Opfer.“

    Wer hat die Machthaber ausgebildet, wer bildet Soldaten im Jemen aus, wer schickt Waffen nach Saudi Arabien?
    USA usw haben sich wohl für einen Krieg für Kuwait engagiert, für die paar Scheichs, aber für Darfur oder Algerien auch nicht.

    PS: Was Sie als Islamisten in Algerien diffamieren sind nichts weiter als „Mafiosi“, und die Machthaber haben nicht versucht die Gewalt der „Mafia“ einzudämmen, es war Gewalt der Mafiosi untereinander, die ihre Claims „absteckten“.

    • GerdEric, also die algerische FIS war eine islamistische Partei und sie hat Ende 91 einen riesigen Wahlsieg errungen, kein Wunder gab es damals schon eine Arbeitslosenrate von 20 Prozent. Bereits am 2.1.1992 forderten über 150.000 Demonstranten die Absetzung des zweiten Wahlgangens. FIS, der sich seines Sieges sicher schien, publizierte darauf ein neues Wahlprogramm, in dem eine weitere Radikalisierung des islamistischen Standpunkts festgeschrieben wurde. So sollte die Geschlechtertrennung in den Schulen durchgesetzt werden und dem >>islamischen Recht<< absolute Hoheit eingeräumt werden. Ab  11./12. Januar 1992 putschte die Armee, setzte Bendjedid (ein Parvenu, ohne Anhang im Volk) ab, löste das Parlament auf und erklärte am 9.2. den Ausnahmezustand. Die neue Regierung gegen nun entschieden gegen die islamistische Opposition vor. Alle von dem FIS dominierten Kommunalverwaltungen wurden aufgelöst, der FIS am 29.4.92 verboten. Die Führer der FIS Abbasi Madani und Ibn al-Hagg wurden zu 15 Jahren verurteilt und zahllose Islamisten in Internierungslager gebracht.
      Den Bürgerkrieg als Kampf von Maffiagruppen zu schildern ist ein wenig seltsam, hat natürlich nichts mit der Wirklichkeit von Algerien zu tun.
      Und es geht auch nicht an, alles was da schief ging, den Franzosen in die Schuhe zu schieben.Seit der Unabhängigkeitserklärung (62) bis zum Bürgerkrieg sind 30 Jahre vergangen und da kann man nicht für die Barbarei des Bürgerkrieges die Franzosen verantwortlich machen.
      Zumal ja fast die gesamte algerisch-französische Gemeinschaft, die um 1955 noch 10% der Bevölkerung ausmachte floh oder zur Flucht gezwungen wurde.
      Das sind solide Tatsachen und keine Kaffesatzleserei über Maffia.
       
       
       

  13. Werter Herr Schlickewitz: 
     
    Ein letzter Versuch: mein Hinweis auf Empathie bezieht sich allgemein auf die Aussöhnung zwischen Ländern, die einander Leid angetan. Es bezog sich ganz bestimmt nicht auf das Verhältnis zwischen Juden und Deutschen, wie Sie unschwer hätten erkennen können.  
     
    Ihre Suche, in mir Ihr Wunschbild vom häßlichen Deutschen als  primären oder sekundären Antisemiten, Geschichtsverfälscher, Relativierer oder gar Nazi usw. usf. zu entdecken, geht fehl. Ich entspreche sowohl von meiner Herkunft wie auch von meiner Bildung nicht Ihrem gewünschten Feindbild. Lassen Sie mich bitte mit Ihren Unterstellungen  („Angehöriger der Tätergeneration“ usw.) in Ruhe. Ich nehme hier auch keine Analyse Ihres Geisteszustandes vor, der mir – vorsichtig formuliert – etwas unfrei erscheint.

  14. „…wir sollten die rechten Lehren daraus ziehen. Dazu gehört Empathie für das einander angetane Leid ebenso wie der unbedingte Wille…“
     
    Welches Leid haben Ihnen denn die Juden angetan, Ihnen als Deutschem und als Christ? Auf welche größere Deutschenverfolgung durch Juden spielen Sie an, Karl K.?
     
    Das Wort „einander“ impliziert doch auf eindeutige Weise, dass Sie davon ausgehen, Juden hätten auch christlichen Deutschen „Leid“ zugefügt. Wann und wo soll das denn gewesen sein?
    Oder spielen Sie gar auf das Zitat “Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen” an?
    Lässt in jedem Falle eine Menge auf Sie schließen, Karl K.!

  15.  „Das heißt, Sie sind Angehöriger der Tätergeneration. Kann es nicht sein, dass Sie, Ihr irdisches Ende vor Augen, gegen Schluss sozusagen, gern ein bestelltes Feld hinterlassen würden?“ 
     

     Werter Herr Schlickewitz,   Ihre ausführlichen Schlussfolgerungen unterliegen schlicht falschen Mutmaßungen. Zu Ihrer persönlichen Kenntnis: ich bin im April 1946 auf einem alteingesessenen Bauernhof in Nordhessen geboren, habe studiert und mehrere Jahre in Afrika, sowohl in moslemischen wie in christlichen Ländern gearbeitet.   Nun bin ich mal gespannt, welche Probleme Sie mir nun unterstellen.
     
    Da Sie den Begriff „Tätergeneration“ nach wie vor verwenden gehe ich davon aus, dass Sie Ihre kollektivistische Sicht auf mich als Deutschen beibehalten wollen. Nun ja, wenn es denn so ist kann ich damit leben. Einem Antisemiten kann man seine grundsätzliche Abneigung gegen Juden auch nicht beikommen.

  16. @GerdEric

    Sie ahnen nicht, wie nahe sich grade Deutsche und Israelis sind.“

    Immerhin haben wir Juden fast 1000 Jahre bei den Germanen gelebt. Die deutsche Sprache ist sehr stark von der Hebräischen Sprache geprägt, andersrum haben wir Juden das Jiddisch was eine deutscher Dialekt ist mit Hebräischen Buchstaben. Und  Jiddische Lieder und Gedichte die langsam wieder in Israel beliebt werden.
    Es gibt sehr viel Verbindungen und einige gemeinsamkeiten zwischen Juden und deutschen um so erschreckender waren der Schock für die Juden nach der Weimarer Republick.

    Der Wettlauf um den ersten Platz. Israelis und deutschen wollen und brauchen immer Anerkennung in der und von der Welt.

  17. Wenn man den Rest Europas ausblendet, kann man auch zu so einer Sichtweise kommen.  Wir haben eine christliche Kultur, die vom römischen Recht geprägt wurde – und dies unterscheidet uns ganz wesentlich von archaischen Völkern mit Sippenhaftung.
    Schaut man sich die Sammlungen über das Böse in einzelnen Völkern/Religionsgemeinschaften an, so finden diese „Sucher“  genau das was sie suchen.
     
     
    Auch wenn man den Rest des christlichen Europas einblendet, muss man zum einzig möglichen Schluss kommen, eine derartig einzigartige Verfolgung, sowohl was Quantität als auch Qualität anbelangt, von Frauen (in keinem Land Europas wurden mehr Frauen als Hexen hingerichtet als in den deutschen Gebieten), eine derartige Verfolgung von Juden (eine Verfolgungsgeschichte, die selbstverständlich die Zeit des NS mit einschließt) und eine derartige Verfolgung von Sinti und Roma wie bei uns – hat es nirgends in Europa gegeben.
     
    Nachsatz: Es gibt keine Schuld der Deutschen!
     
    Von „Sippenhaftung“ war bei mir nirgends die Rede. Vielmehr haben wir Nachgeborenen die Verpflichtung das, was geschehen ist in unseren Geschichtsbüchern und in unseren Hirnen fest zu verankern und alles zu tun, um zu verhindern, das es sich wiederholt. Vor allem ist es unsere Aufgabe es nicht ständig klein- und unbedeutend zu reden, indem wir groteske Vergleiche mit anderen Ländern bemühen, wie Sie, Karl K., uns dies auf geradezu pathologische Weise vorführen.
     
    Was mögen nur Ihre Motive sein, Karl K., hier auf haGalil immer wieder die traurige historische Wahrheit derart zu verbiegen und zu versuchen das Deutschlandimage geradezu grotesk zu schönen? –
    Sie schrieben, dass Ihr Vater Jahrgang 1899 war, wenn ich mich recht erinnere. Das heißt, Sie sind Angehöriger der Tätergeneration. Kann es nicht sein, dass Sie, Ihr irdisches Ende vor Augen, gegen Schluss sozusagen, gern ein bestelltes Feld hinterlassen würden? Ein idealisiertes Deutschland, mit kleineren Mängeln und Fehlern zwar behaftet, jedoch ansonsten endgültig vom Judenhass befreit, sozusagen geläutert aus den schlimmen Zeiten hervorgegangen? –
    Die Tatsachen sprechen bedauerlicherweise eine nur zu deutliche andere Sprache.
    Unser Deutschland ist zu Beginn des 21. Jh. eines der Hauptantisemitismusländer Europas, immer noch und trotz einer beispiellosen, sich über drei Generationen erstreckenden Aufklärung auf allen Kanälen. Mit anderen Worten: Deutschland hat nicht wirklich viel aus seiner Geschichte gelernt, ein Armutszeugnis für seine Gesellschaft und Politik.
    Vom Leid der Sinti und Roma und dem deutschen Antiziganismus ganz zu schweigen...
     
     

  18. Karl Pfeifer: „Hier versuchen uns einige einzureden, dass auf der arabischen Seite es doch eine
    laizistische Revolution gibt, und wer es wagte vor einem halben Jahr Zweifel an dieser in Tunis begonnenen Revolution zu äußern, wurde als Rassist, Reaktionär und natürlich als >>Zionist<< hingestellt.“
    Der berechtigte und erklärbare Unmut in den Ländern hat seine Gründe, und die Gründe wurden nicht allein durch die dortigen Diktatoren gelegt, auch äussere Einflüsse haben ihren Anteil.
    Wenn ich noch den Jubel in den Ohren habe, als die Wahl der FIS in Algerien niedergeschlagen wurde, dass man die dortigen Machthaber hofierte, die gezielt bei den Terrorakten wegschauten, ihre Soldatgen in den Kasernen liessen, wenn wieder mal ein Ort von einer der „Mafia“-Banden ausgelöscht wurde…
    Diese Länder müssen ihren Weg selbst finden, ungestört von aussen. Jeder Eingriff stärkt die, die man nicht gern an der Macht sähe (genauso ist es im Gaza passiert).

    • GerdEric
      Sie haben also die Lösung gefunden, nicht zu intervenieren, wenn im Nahen Osten Menschen massakriert werden – wie jetzt in Syrien – wenn es Pogrome gegen Kopten gibt, wie in Ägypten, wenn es zur blutiger Abrechnung unter Muslimen in Darfur kommt und bereits mehr als zwei Millionen Binnenflüchtlinge in Lagern darben.
      Gerade heute bemerkt ein Schreiber in der FAZ, dass auch die Opposition in Lybien schlimme Menschenrechtsverletzungen begeht.
      Nun die algerischen Machthaber und die Islamisten sind verantwortlich für mehr als 100.000 Opfer.
      Ich denke, dass es da keine eindeutige Lösung gibt. Doch sollten wir uns hier in Europa keine Illusionen machen, über die Chancen für eine moderne laizistische Demokratie in der arabischen/muslimischen Welt.

  19. „der mörderische Judenhass ist untrennbar mit der deutsch-christlichen Kultur verbunden“ 
     
    Werter Herr Schlickewitz, 
     
    Wenn man den Rest Europas ausblendet, kann man auch zu so einer Sichtweise kommen.  Wir haben eine christliche Kultur, die vom römischen Recht geprägt wurde – und dies unterscheidet uns ganz wesentlich von archaischen Völkern mit Sippenhaftung.  
     
    Ich freue mich über meine Vorfahren, dass sie dem „sapere aude“ sehr verpflichtet waren  und – sehen Sie es mir bitte nach – auch durch ihre Sammlung von Untaten, die Deutsche ohne mich zu fragen begangen haben, wird es Ihnen nicht gelingen, dass ich Ihren kollektivistischen Gedankenansatz von Schuld oder auch die Konstruktion eines sekundären A. akzeptieren kann.
     
    Schaut man sich die Sammlungen über das Böse in einzelnen Völkern/Religionsgemeinschaften an, so finden diese „Sucher“  genau das was sie suchen. Der Antisemitismus in Europa hat genau diese Ursache, im jüdischen Volk die Inkarnation des Bösen zu belegen wie es auch „Wissenschaftler“ gibt, die zu dem Ergebnis kommen, dass ganze deutsche Volk sei ein Tätervolk.  
     
    Uri Avneri, der sehr genau die Deutsche Geschichte kennt und Israel trotz aller Fehler liebt, sieht Fehlentwicklungen in Israel, die ihn sehr besorgen und ihn immer wieder an Fehlentwicklungen in der Geschichte der Deutschen erinnern. Geschehnisse lassen sich nicht ändern, wir sollten die rechten Lehren daraus ziehen. Dazu gehört Empathie für das einander angetane Leid ebenso wie der unbedingte Wille, mit seinem Nachbarn in Respekt und Frieden leben zu wollen.
     
    Wer allerdings – frei nach A. Burg – im Ohr das Shoah-Rauschen hat, wird wenig von diesen Stimmen zur Kenntnis nehmen können. Er kann nur noch zwischen einer unbedingten, kritiklosen „Freundschaft“ und „Antisemitismus“ – ob primär, sekundär oder tertiär -  unterscheiden.

  20. Baruch Zion: „Deutschland ist Sauber Ordentlich und alle sagen Danke und Bitte zum Satzende, aber die Israelische Mentalität ist sehr schwungvoll und in deutschland ist alles so steif und streng.“

    Sie waren schon mal in Deutschland? 😉
    Sie ahnen nicht, wie nahe sich grade Deutsche und Israelis sind.

  21. @GerdEric

    Wenn SIe nicht wissen, was Österreich mit Deutschland zu tun hat“

    Schweiz ist Schweiz und Österreich ist Österreich und deutschland ist deutschland.
    Kein Schweizer möchter als deutscher angesprochen werden genauso wie ein Österreicher auch nicht als deutscher angesprochen werden will.
    Österreich spricht einen deutschen Dialekt was aber nicht heisst das Österreich deutsch ist und schon gar nicht weil Hitler Österreich zwangsweise ans dritte Reich annektiert hatte.

    Und welchem “Prinzip” folgen dann Israelis, wenn die sich einen deutschen Pass besorgen, ist Deutschland doch so schrecklich.“

    Es gibt in deutschland Städte und Universitäten die sind aus Israelischer Sicht sehr interessant und gut. Die Unistadt Heidelberg ist nach wie vor für Israelischen Studenten sehr gut und Berlin mit seinen Möglichkeiten Kunst und Musik zu Studieren.
    Berlin hat sich für junge Israelis sehr gut Entwickelt so das in Berlin viele Studieren sich zeitweise aufhalten bevor sie weiterziehen nach New Yorck oder in Berlin hängen bleiben.
    Berlin hat ein wenig von Israel, Israel ist laut schnell Lebendig rund um die Uhr ist immer irgendwo was los. Und die Kunst und Musikzene ist in Berlin sehr aktiv.

    Berlin ist in Israel seid 2-4 Jahren hoch im Kurs für Kurzurlaub, also eine Woche.

    Aber hier leben und wohnen für immer das ist was anderes und nur für die wnigsten interessant. Es sei denn es wird die grosse Liebe gefunden!!!
    Deutschland ist Sauber Ordentlich und alle sagen Danke und Bitte zum Satzende, aber die Israelische Mentalität ist sehr schwungvoll und in deutschland ist alles so steif und streng.  
    Die Israelis sind sehr Familienbetonte Menschen und wenn die Jüdische Mamele nicht in der nähe ist dann ist ist noch schwieriger. Ich könnte jetzt noch ein stunde weiterschreiben aber der Hauptgrund ist Wirtschaftlich und Geldverdienen nicht Interessant. Und das sagt auch das Ergebniss der OECD Studie aus für Fachkräfte nach deutschland. Viele entscheiden sich für andere Europäische Länder oder Asien und Mittlerer Osten.
      

  22. Hier versuchen uns einige einzureden, dass auf der arabischen Seite es doch eine
    laizistische Revolution gibt, und wer es wagte vor einem halben Jahr Zweifel an dieser in Tunis begonnenen Revolution zu äußern, wurde als Rassist, Reaktionär und natürlich als >>Zionist<< hingestellt. Heute berichtet das österreichische Radio über den Terror den die Islamisten in Tunis machen. Hören Sie sich das an.
    REVOLUTIONSJAHR 2011
    Theatermacher Fadhel Jaibi
    Zur Situation in Tunesien
    Vor genau sechs Monaten, am 14. Januar 2011, musste der Diktator Ben Ali aus Tunesien fliehen – es war der Triumph der sogenannten Jasmin-Revolution. Doch wie geht es seitdem weiter? Anders als er gehofft hatte, sagt der bedeutendste Intellektuelle des Landes, der Theatermacher Fadhel Jaibi, der seine Stücke auch schon in Bochum und Berlin gezeigt hat.
    http://oe1.orf.at/konsole_small?audio_title=&url=http%3A%2F%2Fapasfftp1.apa.at%2Foe1%2Fclips%2F00002D1D.MP3

  23. „Es ist interessant, wie hier die Diskutanten vom Thema abweichen …
    … Aber Herr Grosser, der Probleme hat mit dem Judentum und die “als Juden” schreibende und agierende israelbashende Zunft interessieren mich überhaupt nicht. …
    … Hier auf Hagalil habe ich die deutsche Ãœbersetzung meiner Eingabe an die ungarische Medienbehörde publiziert  und keine Solidarität hat sich mit mir geregt in Deutschland. Kein Zeichen….
    ….. Ich sehe schon, wenn das ungarische Beispiel Schule in Europa macht, wie eine Menge Leute den Weg zu den expliziten Antisemiten finden, die früher Kommunisten und Linksradikale waren.“

    Ja Herr Pffeifer,
    manche Postings sind wirklich interessant:

    1) Abweichung vom Thema
    hier in diesem Thema geht es ganz sicher nicht um Ungarn. Trotzdem können Sie es mal wieder nicht lassen, Ihre Matras loszukübeln. Ohne, dass mich  Ungarn besonders interssiert sag ich es mal mit ‚Ihren Worten‘:
    a) “ Es ist Sache der ungarischen Bürger zu entscheiden, wie die Politik ihres Landes geführt werden soll. Jede Kritik an xxx, die vom Ausland kommt nützt ihm nur.“
    (Das Argument ist Schwachsinn – kommt aber struktuell von Ihnen!)
    b) Die Juden Ungarns (Deutschlands, Österreichs (Sie auch Herr Pfeier)) leben lieber in Ungarn (Deutschland, Österrerich) als in Israel – also muss Ungarn (Deutschland, Österreich) besser sein als Israel!
    (Das Argument ist Schwachsinn – kommt aber struktuell von Ihnen!)
    c) Millionen von Menschen (auch Juden) in Afrika würden lieber in Ungarn (Deutschland, Österreich) leben als in Israel. Folglich muss nach Ihrer – schwachsinnigen – Logik Ungarn (deutschland, Österreich) doch toll sein im Vergleich mit Israel.
    (Jepp Рauch hier v̦lliger Schwachsinn!)
    Warum müllen Sie uns dann eigentlich – meist völlig vom Thema abweichend – mit kritik an der ungarischen Regierung zu???

    2) Kritik an Herrn Grosser
    Herr Pffeiffer – Herr Grosser hat in jedem seiner Fussnägel mehr Format als Sie.
    Er hat es auch ganz sicher nicht nötig, sich ständig darüber zu beschweren, wenn in seinem Namen ein Buchstabe zu viel oder zu weing auftaucht. Wen interssiert denn so etwas? Höchstens denjenigen, der Angst hat, bei Suchmaschinen nicht genug gefunden zu werden.
    Echt peinlich.
    Für manchen muss mensch sich offensichtlich fremdschämen, da er nicht selber dazu in der Lage ist.

    3) Solidarität
    Herr Pfeifer,
    wer so wie Sie die ‚Axt im Walde‘ gibt, sollte sich wirklich nicht wundern, wenn es keinen interessiert, qwenn Ihnen der ‚Stinkefinger‘ vorgehalten wird.

    • mfb Es geht um die Solidarität einiger deutscher Linken mit Hamas. Und ich wies darauf hin, wie beschränkt diese Solidarität ist. Denn die gleichen Leute betonen ja, sie wären gegen Rassismus und Antisemitismus. Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie die Tatsache, dass ich in einer regierungsnahen ungarischen Tageszeitung als Gasofen Deserteur“ und „Abfalljude“ hingestellt werde nicht stört, dass Sie glauben, das sei nur meine Privatangelegenheit. Und damit haben Sie schon die ganze Schwäche Ihrer Argumentation gezeigt. Denn Sie verstehen also wenn sich deutsche Linke zwar mit Hamas solidarisch zeigen, nicht aber mit denen die Rassismus, Antisemitismus und Homophobie in Ungarn ausgesetzt sind. mfb: >>wer so wie Sie die ‘Axt im Walde’ gibt, sollte sich wirklich nicht wundern, wenn es keinen interessiert, wenn Ihnen der ‘Stinkefinger’ vorgehalten wird.<<
      Den Linken für Hamas ihre einseitige Solidarität vorzuhalten ist wichtig und mfb liefert den Beweis wie wichtig das ist, denn er/sie fühlt sich betroffen.
      Und Sie haben auch Recht, Herr Grosser beschwert sich nicht, wenn ein Buchstabe zuviel in seinem Namen auftaucht. Ich beschwere mich auch nur in zehn Fällen einmal.
      Interessant, dass Neonazi, Rechtsextreme und hier einige Poster meinen Namen falsch schreiben. Ich hätte viel Arbeit, wenn ich immer reklamieren würde. Mangels wichtiger Argumente, braucht mfb ein solches „triftiges“ Argument.
       

  24. Redpalestino, wo bitte kann man etwas über diese Bewegung erfahren? Gibt es eine Website? Haben Medien darüber berichtet?
    Und es ist leicht in Berlin oder anderswo in Europa auf Hamas und Fatah zu sch…..
    aber es scheint doch schwierig zu sein, dass in Ramallah oder Gaza zu tun.

    • Da würd‘ ich nicht Häme ausgiessen, vielmehr sollte Israel sehen, dass dort der Wille nach Freiheit keimt, Israel sollte dieses nicht zertreten, Israel hat ganz andere „Pflänzchen“ gedüngt.

  25. @GerdEric

    Was meinen Sie, wieviel Menschen man dort retten könnte, wenn man statt Waffen an Israel zu verschenken (soll ja schon mal püassiert sein), das Geld für Nahrungsmittel in Somalia ausgäbe?“
    Ja da gebe ich Ihnen recht, was aber nichts an der Tatsache endert, dass sich Linke deutsche Politiker in den Print und TV Medien positiv zu der Gazaflotte geäussert haben. Sprich sie haben es eindeutig und mit klaren Worten befürwortet das die Gaza Hilfsflotte die Militärische Blockade durchbrechen soll. Obwohl bekannt war das es imn Gaza keine Humanitäre Krise gibt. Selbst Jane hat das Bestätigt hier auf Hagalil alle haben zu essen und zu trinken.

    Also wozu die teuere Aktion wenn nicht zur Provokation und zur Deffamierung des Staates Israel. Und zur Provokation von Gewalt das dann später ausgeschlachtet werden kann in den Linken Medien.

    Ist das nicht das Profil der Linken Hausbesetzerzene in Berlin und Kreuzberg.
    Denn Staat zu Provozieren das er Gewaltätig wird, damit man ihn Anklagen kann wegen der Gewalt. 

    Nur weil bei euch in deutschland vieles nicht mehr stimmt und Sozialstrukturen kaputtgemacht worden sind, muss das nicht auch in Israel so sein.

    Fast euch mal schön an eure eigene Nase und schaufelt den Dreck vor eurer Tür erstmal weg, bevor ihr mit euren Denunziantenfingerr auf Israel zeigt.

    • Es ist in der Linken die Minderheit, die sich wie Frau Höger äussert, allerdings trennt sie zwischen der Politik Israels und Juden, Antizionismus kann man ihr vorwerfen, aber da gibt es auch Juden, die sich Antizionistisch geben. Die Meinung Frau Högers ist nicht die Meinung der Linken. Ich sage ja auch nicht, dass jede Äusserung Lieberman’s die Meiniung der Israelis ist. Eine humanitäre Krise gibt es schon im Gaza, die ich allerdings nicht Israel zuschreibe, wenn Israel auch nicht unbeteiligt ist, so doch Hamas in erster Linie. Gegossenes Blei war in der Form nicht nötig. Ja, in Gaza verdurstet niemand, aber genug ist das nicht.
      „Und zur Provokation von Gewalt das dann später ausgeschlachtet werden kann in den Linken Medien.“
      Welche linken Medien meinen Sie? Wo ordnen Sie sich selbst ein?
      „Ist das nicht das Profil der Linken Hausbesetzerzene in Berlin und Kreuzberg.
      Denn Staat zu Provozieren das er Gewaltätig wird, damit man ihn Anklagen kann wegen der Gewalt.“
      ??? Wo, bitte, ist Ihr Problem?
      „Nur weil bei euch in deutschland vieles nicht mehr stimmt und Sozialstrukturen kaputtgemacht worden sind, muss das nicht auch in Israel so sein.“
      Sind Sie sich wirklich sicher, dass die Strukturen in Israel noch stimmen? Leben nicht auch in Israel Alte am Rande, von Almosen… ich meine keine Araber, ich meine Juden. Nein? Dann sollten Sie mal haGalil lesen.
      Krieg frisst Menschen.

      PS: Welchen Dreck soll ich kehren?
      Es ist die Linke, die den Dreck kehrt, es waren die Hausbesetzer, die den Dreck kehrten, den „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“ ist ein Spruch der linken Studenten der 60er, gegen den Globke Adenauers haben wir nicht nur protestiert…

  26. @Baruch
    Das alles was du dir wünscht,das was auch ich mir wünsche ist schon im vollen Gange.Täglich gehen junge Palästinenser unter Lebensgefahr auf die Strasse. Wir sind jetzt schon sehr gut Organisiert.Ich verweise auf unser Manifest der Jugend von Gaza für die Veränderung.Dort steht sehr deutlich welche Zukunft wir uns vorstellen. Wir scheissen auf die Hamas,Fatah und die Besatzungsherrschaft. Es sind diese drei Elimente die uns die universellen Menschenrechte vorenthalten. Einen ersten Vorgeschmack unserer Kraft haben wir den Diktatoren in Ramallah und Gaza am 15.März gegeben. Überall auf der Welt haben wir vor den jeweiligen Botschaften Palästinas demonstriert und zwar zu tausenden.Leider haben die Medien nicht sehr ausführlich darüber berichtet. Es hat nicht lange gedauert und plötzlich haben sich Hamas und Fatah an einem Tisch gesetzt. Die sogennante Einigung der Hamas und Fatah ist für uns nicht mehr als ein Versuch des Machterhalts dieser beiden Krebsgeschwüre. Wir werden nicht ruhen bis die Besatzung und die Herrschaftssysteme der Hamas und Fatah beendet werden. Wir werden Träume entwickeln wo wir auf Wände stossen !

  27. @GerdEric

    Ich denke nicht, dass das jüdische Leben einen Bogen um Deutschland macht, es mögen auch mehr Juden in GB und Frankkreich leben, aber deshalb ist das jüdische Leben in Deutschland nicht tot. Warum sollte in Wien das Leben stärker sein, war Österreich nicht Teil, oder weil es als deutsches Land nicht auffällt? Und schliesslich, es soll auch Israeliten geben, die bestrebt sein sollen, den deutschen Pass ihrer Grosseltern zu bekommen…“

    Warum werden eigentlich immer eigenmächtig Wörter Interpretiert die ich nicht geschrieben habe?  Habe ich geschrieben das Jüdische Leben in deutschland sei tot! Nein habe ich nicht also jubeln Sie mir keine Wörter unter!

    Was hat Österreich mit deutsch zu tun?  
    Den deutschen Pass zu bekommen als Nachkomme deutscher Juden ist schon eine Prinzipsache. 

    • Baruch Zion.
      WO habe ich behauptet, dass Sie das geschhrieben haben, ich habe nur gesagt, das das jüdische Leben nicht tot ist. Ich habe Ihnen keine Worte untergejubelt, vielmehr ist diese Ihre Behauptung eine Unterstellung.Wenn SIe nicht wissen, was Österreich mit Deutschland zu tun hat, dann sollten Sie sich wirklich mal informieren.
      Und welchem „Prinzip“ folgen dann Israelis, wenn die sich einen deutschen Pass besorgen, ist Deutschland doch so schrecklich.

  28. Nachsatz: Es gibt keine Schuld der Deutschen! Der Versuch eine Kollektivschuld durchzusetzen gelingt nur bei bestimmter politischer Grundeinstellung; diese fehlt mir zum Glück.

  29. In anbetracht der schrecklichen Informationen aus Kenia wo hunderttausende Flüchtlinge die vor dem Islamistischen Terror aus Somalia geflüchtet sind, weil die Islamistischen Banden der UNO verweigern den armen Menschen essen zu bringen.

    Ist die Provokatorische Gazaflotte schon Kriminell und Menschenverachtend die sich auf ihre Fahnen geschrieben hat den Hungernden Menschen in Gaza zu helfen wo es überhaupt kein Hunger oder Notstand in Gaza gibt. Höchsten ein Notstand an Waffen.

    Israel Blockiert den Schmuggel von Waffen die Menschen Töten können und das stört die Damen und Herren der Linken in deutschland. Das ihre Islamistischen Volksgenossen nicht genügend Munition gegen den gemeinsamen Zionistischen Feind hat.

    Die ganze Gaza Flotten Aktion inkl, der Fly in Aktion nach Israel per Flugzeug wird schätzungsweise 100.000 Euro gekostet haben.
    Wieviel Hungernde Mensch kann man mit 100.000,- Euro in Kenia versorgen ?

    Wenn eine Mahlzeit pro Person ca 2.50 Euro kostet.

    Das sollte man mal Frau Höger und Freunde Fragen was für ein Soziales Gewissen diese Menschen wirklich haben gegenüber wirklichen Leid.

    Aber anscheindend ist der Hass auf die Juden grösser wie die Probleme von ca. 400.000 verhungernden Menschen und 11 Millionen Menschen die insgesamt Hilfe brauchen aus Europa.

    Und Jane auch an Sie die Frage wo Sie doch so ein Selbstgerechter und Selbstherrlicher Mensch sind.

    • Was meinen Sie, wieviel Menschen man dort retten könnte, wenn man statt Waffen an Israel zu verschenken (soll ja schon mal püassiert sein), das Geld für Nahrungsmittel in Somalia ausgäbe? Es sollen auch schon Schiffe in den Iran geliefert worden sein…
      Jeder Krieg, jede Waffe, kostet Menschenleben, direkt oder indirekt.
      Und glauben Sie nicht, dass andere Parteien der BRD keine Probleme mit Antisemiten hätten, nur das wird dort gekonnt totgeschwiegen (ich nenne nur Martin Hohmann, Möllemann).
       

  30. „Charakteristisch für den sekundären Antisemitismus sind Aussagen, die die Schuld der Deutschen klein zu reden versuchen,  ….   Sekundärer Antisemitismus ist Ausdruck der Ambivalenz, sich einerseits schuldig zu fühlen und andererseits die Schuld verlagern, von sich weisen zu wollen.“ 
     
    Lang lebe der Rassismus der Antirassisten. 

  31. Der Antisemitismus in Deutschland war in seinem 1. Abschnitt von 1933 bis ca. 1940 darauf angelegt, Juden zu diskriminieren und zu vertreiben, nicht zu vernichten, auch wenn „international anerkannte Historiker“ eine andere (rassistische?) Auffassung haben und nachzuweisen suchen, dass Auschwitz eine logische Folge der Natur der Deutschen sei.
     
    Deutsche haben schon lange vor 1940 Juden „vernichtet“, immer und immer wieder, häufig dazu angefeuert von ihren  ‚Führern‘ und Anführern; der mörderische Judenhass ist untrennbar mit der deutsch-christlichen Kultur verbunden:
     
    http://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismus_%28bis_1945%29#Deutschland
     
    Sogar der letzte Kaiser, Wilhelm II., hetzte zu Mord und Totschlag an Juden:
     
    … im August 1919 in einem Brief aus dem niederländischen Exil an Generalfeldmarschall August von Mackensen:

    „Die tiefste und gemeinste Schande, die je ein Volk in der Geschichte fertiggebracht, die Deutschen haben sie verübt an sich selbst. Angehetzt und verführt durch den ihnen verhassten Stamm Juda, der Gastrecht bei ihnen genoss. Das war sein Dank! Kein Deutscher darf das je vergessen noch ruhen, bis diese Parasiten von deutschem Boden vertilgt und ausgerottet sind! Dieser Giftpilz an der deutschen Eiche.“



     

    Und wie der Exkaiser dachte eine Menge anderer Deutscher, die sich zur monarchistischen Ordnung bekannte. Unter Hitler gab es dann kein Halten mehr für die mordlustige, deutsche Meute. ‚Schnittmengen‘ zwischen Monarchismus, christlichem Deutschtum und Nationalsozialismus eben. 



    Was mögen nur Ihre Motive sein, Karl K., hier auf haGalil immer wieder die traurige historische Wahrheit derart zu verbiegen und zu versuchen das Deutschlandimage geradezu grotesk zu schönen? –

    Sie schrieben, dass Ihr Vater Jahrgang 1899 war, wenn ich mich recht erinnere. Das heißt, Sie sind Angehöriger der Tätergeneration. Kann es nicht sein, dass Sie, Ihr irdisches Ende vor Augen, gegen Schluss sozusagen, gern ein bestelltes Feld hinterlassen würden? Ein idealisiertes Deutschland, mit kleineren Mängeln und Fehlern zwar behaftet, jedoch ansonsten endgültig vom Judenhass befreit, sozusagen geläutert aus den schlimmen Zeiten hervorgegangen? –

    Die Tatsachen sprechen bedauerlicherweise eine nur zu deutliche andere Sprache. Unser Deutschland ist zu Beginn des 21. Jh. eines der Hauptantisemitismusländer Europas, immer noch und trotz einer beispiellosen, sich über drei Generationen erstreckenden Aufklärung auf allen Kanälen. Mit anderen Worten: Deutschland hat nicht wirklich viel aus seiner Geschichte gelernt, ein Armutszeugnis für seine Gesellschaft und Politik.

    Vom Leid der Sinti und Roma und dem deutschen Antiziganismus ganz zu schweigen...

  32. Redpalestino, es ist immer schön sich für etwas zu begeistern. Die Jugend Palästinas hätte jeden Grund gegen die eigene Kleptokratie auf der Westbank und die in Gaza gegen die Theokratie die auch kleptokratisch ist zu revoltieren. Aber davon keine Spur. Denn vielleicht ist ein solcher Aufruf irgendwo auf einer deutschen Website aufgetaucht, aber dort wo diese Jugend lebt, da wird nur so getan, als ob Israel das einzige Problem wäre.
    Vielleicht sollte Redpalestino uns die Frage beantworten, ob denn in Gaza eine Muslima, die sich in einen Christen verliebt hat, diesen heiraten kann, ohne dass dieser sich als Moslem bekennt?

  33. @ GerdEric

    Müssen in der BRD Ausländer (Arbeiter aus China haben wir noch nicht) unterschreiben, dass sie keinen Verkehr mit Deutschen haben dürfen?“

    Nein nicht nötig, denn wer will schon 1 Minuten Sex

  34. @ GerdEric
    Statt immer auf den Splitter im Auge des Anderen zu verweisen, sollte man dazu übergehen, sich gegenseitig die Balken da raus zuziehen.“

    das heisst was! Andere Kritisieren und austeilen aber selber nichts einstecken können!
    wenn der Splitter im Auge ein deutscher ist, wird auf nachsicht gepocht und man versucht auf Teamgeist ?

    Aber grundsätzlich haben Sie recht, denn wie heisst es so schön. Schuster bleib bei deinem Leisten.

  35. @Redpalestino

    grundsätzlich richtig was Sie schreiben, aber ihr die jungen Arabische Palästinser müsst Anfangen Euch zu befreien von den Fatah und Hamas Strukturen die eine wirkliche Freiheit nie zu lassen werden. Ihr müsst Studentenbewegungen schaffen die starke Netzwerke haben in allen Bevölkerungsbereiche der Palästinenser. 
    Ihr müsst eine National Jugendbewegung schaffen die Unabhängig ist von den Strukturen der Fatah und Hamas.

    Macht eine Revolution für Pressefreiheit, Versammlungsrecht, Demonstrationsrecht, Meinungsfreiheit, Bildungsfreiheit für Bürgerrechte.

    Die Israelische Jugend kann euch nur helfen wenn ihr Anfangt Euch zu befreien von der Diktatur der Fatah und Hamas. 

  36. Es ist wirklich erstaunlich wie ich finde auch sehr überheblich die aktuellen Ereignisse in Nah-Ost zu ignorieren. Einige Kommentatoren scheinen den Artikel nicht ganz begreifen zu wollen.
    Die Arabische Welt verändert sich und wir,also die in Deutschland lebenden Juden und Palästinenser wiederhohlen immer und immer wieder die alten hohlen Ressentiments.Besonders unter den historischen Aspekt das es einen Zusammenhang zwischen der Operation „Gegossenes Blei“ und den „Arabischen Frühling“ gibt. Durch die Opertation wurde die Arabische Jugend aufgeweckt und dadurch wiederum haben sich Strukturen entwickelt die aus einen demokratischen Grundverständniss ausgehend,die duraus als demokratische Protestkultur definiert werden kann.Die Palästinensische Jugend ist am 15.März auf die Strasse gegangen.Es waren mehr als eine halbe Millionen Menschen.Es ist unser Wunsch ein normales,gesundes und freies Leben zu führen. Dies sollte unser aller Ziel sein. Es gibt viele von uns die Meinung dessen sind das eine zwei Staaten Lösung nichts anderes bedeutet als 300.000 Menschen und mehr umzusiedeln.Sind wir uns eigentlich im klaren was da eigentlich gefordert wird? Lernen wir den gar nicht aus den vergangenen Fehlern? Jeder der sich mit unseren Konflikt befasst sollte sich bewusst sein das sich nur „für eine Seite“ zu entscheiden nichts anderes bedeutet als Krieg rechtzufertigen.Aus dem hummanistischen Grundverständniss heraus muss man sich für „beide Seiten“ entscheiden.So einfach ist das. Es steckt soviel Potenzial in unserern beiden Völkern wenn sie sich bloss zusammenreissen würden und ihre bornierten Idiologien auf Seite schieben könnten. Es gibt viel zu tun. Wir, die Jugend Palästinas warten hoffnungvoll auf die Jugendrevolte Israels. Wir rufen die Kinder Israels auf sich unserer Revolution anzuschliessen um aus der herzerweichenden Gegenwart eine freudvolle und glückliche Zukunft zu gestalten.
     
    Palestinien Youth Breaks Out Germany

    • Die Umsiedlung betrifft Juden aus „Palästina“? oder eher Araber aus Israel? Ich weiß nicht, wer als Araber unter arabischer Herrschaft leben will, hat viele Möglichkeiten. Anders aber nicht.

      Was wär denn mit einer 3-Staatenlösung: Jordanien (dessen Könige das Land seit 3 Generationen als „Palästina“ begreifen), Israel und Gaza. Später kann daraus ja eine Freihandelszone ala Benelux werden. Wäre das so verwerflich? Und Ägypten samt Syrien könnten dann ja auch beitreten. Eine Einstaatenlösung ist farblos. Oder könnte sich jemand wirklich einen Staat „Europa“ vorstellen?

  37. @Karl K.
     
    In der Mitte der Gesellschaft
    Der so genannte sekundäre Antisemitismus in Deutschland hat seinen Ausgangspunkt in dem Wunsch, sich nicht länger mit dem Nationalsozialismus, der Geschichte der Opfer und der deutschen Täterschaft auseinander setzen zu müssen. Charakteristisch für den sekundären Antisemitismus sind Aussagen, die die Schuld der Deutschen klein zu reden versuchen, die Koordinaten von Opfern und Tätern verschieben oder Angst vor der „Rache der Juden“ schüren. Sekundärer Antisemitismus ist Ausdruck der Ambivalenz, sich einerseits schuldig zu fühlen und andererseits die Schuld verlagern, von sich weisen zu wollen. Das Muster kann zu einer neuen Aggression gegenüber den Opfern führen.
    Wissenschaftler warnen, dass die Zustimmung zu modernen Formen des Antisemitismus ausgesprochen hoch ist. 2006 stimmten 41,5 Prozent der Aussage zu: „Viele Juden versuchen aus der Vergangenheit des Dritten Reiches heute ihren Vorteil zu ziehen.“ Fast 62 Prozent der Befragten kritisierten, „dass den Deutschen auch heute noch die Verbrechen an den Juden vorgehalten werden“. Die Studie wies aber auch nach, dass Personen, die antisemitischen Aussagen zustimmen, auch dazu neigen, Muslime, Frauen, homosexuelle, behinderte und obdachlose Menschen sowie Zuwanderer abzuwerten. Antisemitismus ist unter den älteren und weniger gut qualifizierte Menschen besonders stark verbreitet. Ãœber alle Bevölkerungsgruppen hinweg haben sich die antisemitischen Einstellungen von Ost- und Westdeutschen mittlerweile weitgehend angenähert. (vgl. Andreas Zick und Beate Küpper: Das traditionelle Vorurteil und seine Transformationen, 2007)
    Antisemitismus ist also leider keine Randerscheinung, sondern betrifft alle gesellschaftlichen Schichten und Altersgruppen. Er wird – aufgrund der öffentlichen Tabuisierung – oft unterschwellig und im privaten Raum, beispielsweise von den Eltern zu den Kindern oder unter Freunden, weitergegeben. Zunehmend nimmt er  Muster des traditionellen Antisemitismus auf.
    http://www.stiftung-evz.de/themen/gegen-antisemitismus/hintergrund-antisemitismus-in-deutschland/

  38.  
    Ich denke, dass Deutschland seit 1945 ein sehr sicheres Land für Juden ist,…


    „Die Aufzählung der Bundesregierung, die Beschreibungen der Chronik der Amadeu Antonio Stiftung, geben nur einen Eindruck davon, was Antisemitismus in Deutschland 2010 bedeutet“ so Dr. Andrés Nader von der Amadeu Antonio Stiftung. „Nicht berücksichtigt dabei sind die vielen nicht gemeldeten Vorfälle, Angriffe, die nicht als antisemitisch anerkannt sind. Nicht berücksichtigt ist weiterhin die gesamtgesellschaftliche Situation, in der eine Friedhofsschändung kaum Erwähnung in der Presse findet. Antisemitismus ist ein alltäglicher deutscher Zustand.“
    http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/aktuelle-chronik-des-antisemitismus-in-deutschland/

  39. Es ist nicht eine Frage der Aufarbeitung sondern warum macht das Jüdische Leben einen grossen Bogen um deutschland.

    Im Vergleich zu Rom, Wien, Zürich, Paris, Antwerpen, London dort gibt es ein aktives Jüdisches Leben auf allen Jüdischen Ebenen was es schon vor dem Krieg gab aber die Gemeinden sind nach dem Krieg auch weiter gewachsen.

    Warum machen selbst Ausländische IT Spezialisten einen Bogen um deutschland und gehen lieber nach England oder USA, obwohle sie gute Angebote aus deutschland erhalten hatten. 

    Die Frage ist doch, ist deutschland ein guter Platz in der Gegenwart und nicht nur wegen der Vergangenheit.

    • Ich denke nicht, dass das jüdische Leben einen Bogen um Deutschland macht, es mögen auch mehr Juden in GB und Frankkreich leben, aber deshalb ist das jüdische Leben in Deutschland nicht tot. Warum sollte in Wien das Leben stärker sein, war Österreich nicht Teil, oder weil es als deutsches Land nicht auffällt? Und schliesslich, es soll auch Israeliten geben, die bestrebt sein sollen, den deutschen Pass ihrer Grosseltern zu bekommen…

  40. Es ist interessant, wie hier die Diskutanten vom Thema abweichen und wie sich da ein Barmenda Sorgen ausgerechnet um meinen Blutdruck macht. Ich kann ihn beruhigen, komme gerade vom Arzt zurück dieser ist 100: 60, also sehr niedrig.
    Es ist ja auch rührend, wie sich Barmende Sorgen um die Juden macht, die sich für die Existenz und das Wohlergehen des jüdischen Staates einsetzen. Aber Herr Grosser, der Probleme hat mit dem Judentum und die „als Juden“ schreibende und agierende israelbashende Zunft interessieren mich überhaupt nicht. Es ist schon schlimm, welchen Antisemitismus es in Europa gibt, wie dieser in der  von der EU auch in Regierungsnähe in Ungarn zum Beispiel toleriert wird. Aber gäbe es keinen jüdischen Staat, dann – das ist meine Annahme – würde es noch viel schlimmer ausschauen.
    Im übrigen Barmende, viele Linke behaupten, doch nur den Staat Israel kritisieren zu wollen und dass sie gegen den Antisemitismus wären. Hier auf Hagalil habe ich die deutsche Übersetzung meiner Eingabe an die ungarische Medienbehörde publiziert
    http://test.hagalil.com/2011/07/04/mediengesetz-3
    Da wurde ich als (Gas)Ofen Deserteur und ähnlich antisemitisch beschimpft in einem moderierten Blog einer regierungsnahen ungarischen Tageszeitung und keine Solidarität hat sich mit mir geregt in Deutschland. Kein Zeichen. Denn alle Solidarität scheint sich auf Hamas zu beschränken, der man als nützliche deutsche Idioten einen Dienst erweisen will.
    Und da denke ich mir, um so schlimmer würde das ausschauen, gäbe es keinen Staat Israel. Ich sehe schon, wenn das ungarische Beispiel Schule in Europa macht, wie eine Menge Leute den Weg zu den expliziten Antisemiten finden, die früher Kommunisten und Linksradikale waren. Denn in Ungarn gibt es unter den ärgsten antisemitischen Hetzern einige, die diesen Wandel – der wirklich keiner war – durchgemacht haben. Sie waren als Linke, als Kommunisten oder Weggenossen schon Antisemiten und sie können es jetzt, dank der Wende nach rechts, offen ausleben.
    Barmende, ich hoffe Sie sind jetzt beruhigt, wenigstens was meinen Blutdruck betrifft.

  41. Ich sprach in Anlehnung an einen Ausspruch R. Seligmanns davon, dass die Shoah für Juden in der Welt und in Israel identitätssiftender ist als die Religion – und das deshalb Gedenkstätten als gemeinsames Band wichtiger sind als Synagogen.
     
    Dass Deutschland seine Vergangenheit durch Gedenkstätten usw. intensiv aufgearbeitet hat, ist sehr ermutigend. Empathie für das Vertriebenen zugefügte Leid finden sich nicht in allen Ländern – es scheint dort nach der Devise „die Reihen fest geschlossen“ ein Zeichen von Schwäche zu sein. 
     
    Der Antisemitismus in Deutschland war in seinem 1. Abschnitt von 1933 bis ca. 1940 darauf angelegt, Juden zu diskriminieren und zu vertreiben, nicht zu vernichten, auch wenn „international anerkannte Historiker“ eine andere (rassistische?) Auffassung haben und nachzuweisen suchen, dass Auschwitz eine logische Folge der Natur der Deutschen sei. 
     
    Als es in der Konferenz von Evian darum ging, Aufnahmeländer zu finden gab es praktisch keine. Mit sehr hässlichen antisemitischen Kommentaren reagierten die Vertreter möglicher Aufnahmeländer wie Kanada, England, USA, Australien usw. auf die Bitte, die Einreise europäischer Juden zu erleichtern. Der „Völkische Beobachter„ titelte darnach „Niemand wollte sie“.   
     
    Ich denke, dass Deutschland seit 1945 ein sehr sicheres Land für Juden ist, so sicher, wie für alle anderen Menschen in unserem Land auch. Unter rassistischen Übergriffen leiden nicht nur Fremde!   Auf gepackten Koffern zu sitzen ist wohl etwas überzogen. Ich bin sicher, dass, wenn Juden angegriffen werden, sich eine Mehrheit schützend vor sie stellen wird. Einen zweiten Holocaust wird es in Deutschland nicht geben. Reisende sollte man aber nicht aufhalten.

  42. @ GerdEric
    bei den paar  Synagogen  die es heute noch gibt, ist es kein Problem die nicht nur am Schabbat voll zu kriegen sondern sogar in der Woche zweimal am Tag.

    Und ist Flohmarkt nicht immer am Sonntag ?

    Sie haben sich doch beschwert, dass in Deutschland zuviel der Schande von Nazideutschland gedacht wird.“

    Beschwert, wohl kaum denn über zuviel kann nicht die Rede sein. Wenn man sieht wie deutschland mit Ausländer umgeht gibt es noch einigen Nachholbedarf.
     

    • Oh doch, es ist knapp, klar, in Berlin oder den neuen in den Zentren, aber eher auf dem Lande?
      Wie geht Deutschland mit Ausländern um?
      Müssen in der BRD Ausländer (Arbeiter aus China haben wir noch nicht) unterschreiben, dass sie keinen Verkehr mit Deutschen haben dürfen?
      Ich glaube, Nachholbedarf haben alle.
      Statt immer auf den Splitter im Auge des Anderen zu verweisen, sollte man dazu übergehen, sich gegenseitig die Balken da raus zuziehen.

      PS: Wenn ich mal wieder in Berlin bin, werde ich das gerne tun, mit den zweimal am Tag 😉

  43. Tatsächlich fällt auf mit welcher Häme hier einige Poster über Israel herfallen und wenn dann Baruch Zion den gleichen Tonfall und die gleiche Diskussionsmethode gebraucht, dann wird er belehrt.
    Ich schlage vor, das Programm von Hagalil so zu gestalten, dass lediglich 750 Zeichen gepostet werden können. Der Wiener Standard hat so eine Vorrichtung und das könnte auch bei Hagalil so gehen. Das würde uns die langen Mantras von Jane ersparen.

    • Klar, Jane bringt Ihnen zu viele Fakten. Es reicht ja, wenn Sie uns mit Ihrem ewigen mantra ‚beglücken, herr Pfeifffer.
      😀

  44. Baruch Zion,
    ja es tut mir leid, wenn auf Schabbes nicht genug Männer da sind, weil sie erstmal noch zum FlohMarkt müssen… Sie haben sich doch beschwert, dass in Deutschland zuviel der Schande von Nazideutschland gedacht wird. Sicher werden Sie mit dieser Ihrer Sicht sich viele Freunde unter denen machen, denen es auch zuviel Gedenkstätten gibt.
    Baruch Zion: „Und nach Ihrer Reaktion zu Urteilen tut es Ihnen auch nicht Leid!“
    Wie armselig Sie doch reagieren 🙁

    Baruch Zion: „Gibt es Ratiopharm überhaupt noch sind die nichtt Pleite weil Verspekuliert an der Börse! Wie Gierig doch deutsche Pharmer Konzerne sind, wie früher schon.“

    Habe sich andere nicht auch schon verspekuliert? und nicht nur Deutsche, wweshalb ich Ihre Ausführung auch da für armselig halte. Übrigens, auch nichtdeutschen Bankern ist es egal, wo die ihre Profite herkriegen und auf wessen Kosten.

  45. @ Barmenda
    steter tropfen höhlt den stein, so heisst es doch

    und wenn Jane Bludhochdruck bekommt gibt es bei Ratiopharm gute Preise, na dann gute Besserung.

    Gibt es Ratiopharm überhaupt noch sind die nichtt Pleite weil Verspekuliert an der Börse!       Wie Gierig doch deutsche Pharmer Konzerne sind, wie früher schon.

    • Bei Bluthochdruck dachte ich eher an Sie und Pfeifer. Ich weiß nicht warum, aber Sie kommen mir wie ältere Herren vor.
      Pharma – Konzerne meinen Sie vielleicht? Wenn ja, dann brauchen sich die Israelischen nicht hinter den Deutschen zu verstecken, gelle? 

  46. @ GerdEric

    die Frage ist warum stehen mehr Holocaustgedenstätten in deutschland als Synagogen ?

    Die Synagogen sind desswegen leer weil das deutsche Judentum Ermordet und Vernichtet worden ist.

    Und nach Ihrer Reaktion zu Urteilen tut es Ihnen auch nicht Leid!
     

  47. @Baruch Zion
    „Und wenn in deutschland mehr Holocaustgedenkstätte der Ermordeten Juden stehen als Synagogen, sagt das nichts gutes über den Charakter der deutschen und dieses Landes aus.“

    Was soll denn der Quatsch? Wäre es besser, man schliffe die Gedenkstätten, nur um zu dokumentieren, es stünden mehr Synagogen? Und es macht auch keinen Sinn, wenn die Synagogen leer bleiben.
    Nein, wirklich, mir gehen die Stolpersteine langsam auf den Nerv.

    • Also ich persönlich finde die Stolpersteine echt eine supertolle Erinnerungsidee. Ich lese immer, wenn ich über einen ’stolper‘.

  48. Ich denke schon, dass Uri’s Armee die israelische ist, so weit mir bekannt ist hat auch er gekämpft, und siegen heisst nicht, dass man zum Ziel kommt, und das Ziel heisst nicht Krieg! Auch werden durchaus die Taten der Asads kritisiert und thematisiert, nur ist Asad nicht Palästina, und Chancen gab es schon. Ich denke schon, dass die Regierungen mehr gegen die Führungen um sich herum hätte tun können, und trotzdem das Volk schonen. Und es ist wirklich schön, dass die Schwulen in Israel so frei leben können.

  49. fleißig zäh und faktenreich versucht Jane hier aufzuklären und wird nach wie vor von fehlgeleiteten „Philo-Zionisten“ mit Ressentiments zugekleistert. Es hat sich seit einem ganzen Jahr nichts verändert, nicht einmal die Namen. Das führt wohl zu nichts außer Bluthochdruck. 

  50. @Karl K.

    Es muss ziemlich schlimm sein, hinter jedem Busch einen Antisemiten zu vermuten, der darauf lauert Juden zu vernichten, Israel zu delegitimieren usw

    es ist nicht so schlimm wie Sie denken den die Juden sind von deutschland seit mehreren Generationen nichts anderes gewohnt.

    Als Jude in deutschland sollte man immer einen gepackten koffer zu stehen haben und einen Reisepass in der Tasche.

    Und wenn in deutschland mehr Holocaustgedenkstätte der Ermordeten Juden stehen als Synagogen, sagt das nichts gutes über den Charakter der deutschen und dieses Landes aus.
    Somit ist die Angst nicht Unberechtigt gerade in deutschland hinter jedem Busch einen Antisemiten zu finden der ein Vernichten will.

    Genügengend Beispiele von unbelehrbaren Antisemiten und Judenhassern haben ja hier auf Hagalil zu genüge.

    Wir haben hier sogar einen ganzen Judenhasser Block !

    „Einige Infizierte tummeln sich auch hier um Israel oder Juden vor den bösen Nachfahren Amaleks zu verteidigen.“

    Sei auf der Hut Haus Israel denn der Geist Amalek ist immernoch stark.
    Nie wieder werden wir es zulassen das man uns wie Vieh auf der Schlachtbank abschlachtet.

  51. Hallo Barmenda, 
    Dieser Prof. Grosser ist etwas egozentrisch und sehr unbescheiden. Aber auch er hat manchmal eine lichte Minute. 





  52. Es muss ziemlich schlimm sein, hinter jedem Busch einen Antisemiten zu vermuten, der darauf lauert Juden zu vernichten, Israel zu delegitimieren usw. Da Holocaustgedenkstätten für die jüdische Identität eine größere Bedeutung haben als Synagogen (in Anlehnung an R. Seligmann) bleibt so etwas nicht aus. Schade. Einige Infizierte tummeln sich auch hier um Israel oder Juden vor den bösen Nachfahren Amaleks zu verteidigen.

    Nizza Thobi
     
    Unter di grininke bejmelech Unter di grininke bejmelech Schpiln sich Mojsche’lech, Schlojme’lech Zizis, kapotkelech, paje’lech Idelech, frisch fun di ajelech Guf’elech, schtroj, rojch un federlech Nem un zeblos sej ojf gliderlech Chapn sej ojf gringe wintelech Un se zetrogn sej fejgelech Nor ejn sach farmogn sej, ojgelech Di ojgn farmogn zwej pintelech Wos glien un finklen un tukn sich Un epes wi nowiisch un wunderlech Fartrachten sich tif un farkukn sich Ojf nechtige teg un ojf fejgelech Oj! Mir sol sajn, idische kinderlech Far ajere coscher’e ojgelech Unter di pojlische grininke bejmelech Schpiln sich mer nit kejn Mojsche’lech nit kejn Schlojme’lech Schpiln sich mer nit kejn Sore’lech nit kejn Leje’lech Jidelech mit koschere ojgele

  53. Karl K nimmt die Behauptungen von Avnery ernst. Denn Avnery ist ja ein guter Jude, der noch dazu in Israel lebt und anscheinend seinen Umgang mit wirklich vom Holocaust traumatisierten Jduen beschränkt. Bei denen können solche Gedanken aufkommen. Denn sonst könnte Avnery ja nicht so einen Unsinn schreiben.
    Als die Magdeburger Band „Tokio Hotel“ Israel besuchte, drückten entzückte israelische Teenies die Tür ein, jedes Jahr fahren Hundertausende Israelis ins Ausland und machen selbst Erfahrungen. Und das high-tech Land Israel treibt schwunghaften Handel mit einer Reihe von Ländern in denen man den Antisemitismus gar nicht versteht, zum Beispiel mit China und Indien.
    Aber Karl K, das bedeutet leider nicht, dass es in der unmittelbaren Umgebung Israels keinen Antisemitismus gibt.
    Und noch etwas versuchen Sie hier keine Pauschalurteile über die Poster zu verbreiten. 
    Sie behaupten „Einige Infizierte“ hier versuchen „Israel oder Juden vor den bösen Nachfahren Amaleks zu verteidigen“. Nennen Sie uns doch bitte einige Namen, damit wir wissen, wen Sie meinen.
    Ich bin gespannt ob Sie da „einige“ Namen nennen und dazu die entsprechenden Zitate bringen können.

  54. „Wir müssen stark sein. Überall lauern tödliche Gefahren. Israel muss sich selbst verteidigen. Sonst gibt es einen zweiten Holocaust.“ 
     
    Es muss ziemlich schlimm sein, hinter jedem Busch einen Antisemiten zu vermuten, der darauf lauert Juden zu vernichten, Israel zu delegitimieren usw. Da Holocaustgedenkstätten für die jüdische Identität eine größere Bedeutung haben als Synagogen (in Anlehnung an R. Seligmann) bleibt so etwas nicht aus. Schade. Einige Infizierte tummeln sich auch hier um Israel oder Juden vor den bösen Nachfahren Amaleks zu verteidigen.

  55. Barmenda, ein Genosse der Mantraschreibenden Jane tröstet sie mit einem Interview von Albert Grosser, der Israel Gewaltfreiheit predigt. Man muss Professor sein, wie Grosser, und so egozentrisch, um nicht zu sehen, was das in der arabischen Welt bedeutet, wo gewaltfreie Demonstranten massakriert werden und Christen in Ägypten und Irak aber auch anderswo – z.B. in den von Arabern verwalteten Gebieten des Heiligen Landes Opfer von Pogromen, Ausschreitungen, Raub und Vergewaltigung werden.
    Und doch ist nicht alles verloren beim gelehrten Professor:

    „Was hätte der Moralpädagoge Alfred Grosser einem palästinensischen Publikum zu sagen?
    Eine Menge. Dass die Hamas böse ist. Dass man auch sehen muss, warum die israelischen Reaktionen sind, wie sie sind. Dass es kein Recht auf Heimat für Palästinenser gibt, die nie vertrieben wurden. Ähnlich absurde Ansprüche gibt es übrigens auch in Deutschland, wo die Enkel von Vertriebenen rechtlich immer noch als Vertriebene gelten.“

    • Hallo Karl Pfeifer,

      da schauen wir mal, was passiert: „ …. was das in der arabischen Welt bedeutet, wo gewaltfreie Demonstranten massakriert werden … „, und wie das weitergeht.

      Grossers Einlassungen sind inspirierend, nicht nur die Israel-bezüglichen. Er sagt in u.A. in Deutschland sei der akademische Betrieb nicht auf eine Stadt beschränkt, denn es gäbe Berlin, Stuttgart und Hamburg, für einen Stuttgarter ziemlich lustig und er zieht einen Vergleich, bei dem Sarkozy besser wegkommt als Napoleon. Insgesamt sehr genüsslich. Gruß an alle …  

    • Alfred Grosser war schon immer ein Großer .. ein großer Europäer und ein großer Mensch.
      Danke für den Link.
      (Y)

  56. Dazu auch mal Zahlen aus Israel wie sich der Terror auf Kinder auswirkt.

    70% of Sderot kids traumatized

    Despite recent calm, study finds third of all Qassam-ridden city’s residents suffer from severe anxiety

    Yedioth Ahronoth

    Published: 
    07.10.11, 17:57 / Israel News

    „Shaked and Maor Harush, 11-year-old twins from Sderot, saw a Qassam rocket explode a few feet away for them, setting a car ablaze. Since then, fear has become an everyday presence in their lives. Shaked suffers from the worst of the trauma. She refuses to leave home without her parents. A slamming door makes her jump. Any conversation about the security situation is out of the question when Shaked is around, and her family knows to avoid words like Qassam and Color Red altogether… “

    mehr zu lesen unter 
    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4093281,00.html

  57. @Jane

    Unsinn – die Hamas hat schon gar nicht die logistischen Möglichkeiten den Gazastreifen umfassend zu kontrollieren und es ist bekannt, dass sie sich Scharmützel auch mit radikaleren Kräften, den Salafisten liefert.“

    Die Hamas ist eine Terrororganisation die nach dem gleichen Prinzip der Gestapo, SD, Stasi und KGB arbeitet. Einschüchterung Mord Unterdrückung Verschleppung Öffentliche Hinrichtungen zur Abschreckung Denuzieren und Terror gegen zivile Einrichtungen wie Cafes und alles was nicht in die Islamistische Ideologie der Hamas passt.
    Im Gazastreifen gibt zu dem noch mehrere Reiche Clans die die Tunnel den Drogenhandel und die Geschäfte um die tunnel Kontrollieren.
    Die Salafisten sind grundsätzlich mit und für die Hamas, sind aber gegen einen Waffenstillstand mit Israel.

    Die Hamas hat die Politische Wirtsachaftliche und Militärische Kontrolle über den  ganzen Gazastreifen. Wer das in Frage stellt ist ein Lügner und Heuchler und will den Rst der Welt verarschen.

    Und wenn es so ist das die Hamas keine Kontrolle hat über den Gazastreifen hat, wäre sie demnach auch ein kein Verhandlungspartner für Gepräche sondern die die Kontrolle haben. Die Linke Partei in deutschland will unbedingt das die Hamas in Verhandlungen mit eingebunden wird! Wozu wenn die Hamas keine Kontrolle über den Gazastreifen hat? Also ist das auch wieder eine Lachnummer der Linken oder was ?

  58. BgA: Strutynski rechtfertigt antisemitische Ausschreitungen 08.07.11
    Kassel (ms) – Das Bündnis gegen Antisemitismus Kassel (BgA) hat dem Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Peter Strutynski, vorgeworfen, er unterstütze kämpferische Aktionen gegen Israel und habe antisemitische Ausschreitungen in Deutschland gerechtfertigt. Das sagte BgA-Sprecher Jonas Dörge bei einem Pressegespräch der Initiative anlässlich der geplanten zweiten Gaza-Flottille.

    Dem Kasseler Politikwissenschaftler wirft Dörge vor, er verwende zwar eine „Rhetorik des Friedens“, richte sich aber in Wirklichkeit kämpferisch gegen den Staat Israel als jüdischen Staat. So unterstütze Strutynski die Neuauflage der Gaza-Flottille und damit die Zusammenarbeit mit Organisationen, die mit der
    palästinensischen Hamas, einer antisemitischen Terrororganisation, verbunden seien.
    „Frieden nur mit Israel als jüdischem Staat“
    „Wer an Frieden im Nahen Osten ernsthaft interessiert ist, der muss Israel als jüdischen Staat akzeptieren“, sagte Dörge am Donnerstagabend. Die Unterstützung von Teilen der Friedensbewegung für die Gaza-Flottille und antisemitische Organisationen wie die Hamas sei daher „scheinheilig“, weil sie eine friedliche Lösung eher verbaue.
    Der vom BgA ebenfalls zum Pressegespräch gebetene Vertreter des „http://www.mideastfreedomforum.org/“ Mideast Freedom Forums Berlin (MFFB), Jonathan Weckerle, warf Organisatoren und Unterstützern der zweiten Gaza-Flottille vor, die Öffentlichkeit über den Charakter der Aktion bewusst zu täuschen. „Bei der ersten Flottille kann es sein, dass nicht allen klar war, dass man sich mit Hamas-nahen antisemitischen Organisationen einlässt“, sagte Weckerle. Mittlerweile sei aber bekannt, dass die vermeintliche humanitäre Mission in Wirklichkeit einen antisemitischen Charakter habe, „weil die Existenz eines jüdischen Staates abgelehnt wird“.
    „Strutynski rechtfertigt antisemitische Ausschreitungen“
    Das BgA wirft Peter Strutynski zudem vor, er habe in einem „http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/%3Cspan%20class=%27highlight%27%3EGaza%3C/span%3E/strutynski2.html“ rel=“ Artikel in der linken Tageszeitung „Junge Welt“ antisemitische Ausschreitungen in Deutschland gerechtfertigt. Strutynski bezeichnet in dem Artikel „gelegentliche Hassäußerungen“ von Palästinensern oder Türken während der Demonstrationen gegen den Gaza-Krieg zum Jahreswechsel 2009 als „verständlich“. Tatsächlich habe es im Rahmen der Friedensdemonstrationen in mehreren deutschen Städten antisemitische Äußerungen und vereinzelt auch Ausschreitungen gegeben, sagte Dörge. Im Januar 2009 hatten Demonstranten in Kassel unter den Augen von Strutynski einen proisraelischen Stand angegriffen und zerstört.
    http://www.nordhessische.de/news.php?id=1897&c=2&h=gaza

  59. “die Hamas ist wie die Stasi oder der KGB, nichts passiert im Gazastreifen ohne die Zustimmung und wissen der Hamas.“


    Unsinn – die Hamas hat schon gar nicht die logistischen Möglichkeiten den Gazastreifen umfassend zu kontrollieren und es ist bekannt, dass sie sich Scharmützel auch mit radikaleren Kräften, den Salafisten liefert.


    Den Waffenstillstand, der dem Gaza-Massaker vorausging hat sie in der Tat ziemlich effektiv umgesetzt – so gingen vor dem Bruch des Waffenstillstands durch Israel am 4. November 2008 praktisch keine KassamRaketen mehr nach Gaza – im Vormonat des israelischen Ãœbergriffs, war es eine einzige und die stammte NICHT von der Hamas
    http://www.youtube.com/watch?v=ixrYv5pUzps


    Diese in der Tat effektive Kontrolle beruhte auf der Androhung und Implementierung drakonischer Strafen.

    • Dass keine Kassam Raketen mehr nach Gaza gingen – heißt das, dass vorher Gaza mit Kassam beschossen wurde? Durch wen?

    • Den Waffenstillstand, der dem Gaza-Massaker vorausging hat sie in der Tat ziemlich effektiv umgesetzt – so gingen vor dem Bruch des Waffenstillstands durch Israel am 4. November 2008 praktisch keine KassamRaketen mehr nach Gaza – im Vormonat des israelischen Ãœbergriffs, war es eine einzige und die stammte NICHT von der Hamas“

      Aaaaah ja, wahrscheinlich wollten Sie sagen „von Gaza“… vielleicht sagenSie’s dann den Bewohnern von Sderot und Ashkelon, damit diese anscheinend endlich einsehen, dass Sie sich den Beschuss nur einbilden. 

      Die 17-jährige Ella Abekasis, die am 15.1.2005 in Sderot schwer durch eine Kassam verletzt wurde und am 21.1. starb bildet sich das wahrscheinlich auch nur ein… Es gab ja eigentlich keinen Beschuss (bis auf die eine in „Vormonat des israelischen Ãœbergriffs“), alles nur Einbildung…

       

  60. Ronit, völlig richtig auch auf die Homophobie der Hamas hinzuweisen. Der Fehler, den wir vielleicht machen ist, dass wir annehmen, mit geduldiger Aufklärung etwas zu erreichen. Doch diese Emotionen gegen Israel können nicht mit Aufklärung aus der Welt geschafft werden. Denn diese ermöglichen es die antisemitischen Ressentiments auszuleben und źwar mit gutem Gewissen, kann man sich doch immer darauf berufen, dass die besten Freunde, die man hat – wie zum Beispiel Uri Avnery – Juden sind. Und wenn das Uri Avnery sagt, dann muss das doppelt stimmen, denn er ist nicht nur Jude sondern lebt auch in Israel.
    Antisemitismus ist ja auch eine Welterklärungsideologie und so dürfen wir uns nicht wundern, wenn IMF, EU, Athen, Ankara usw beschuldigt wurden Befehle aus Jerusalem zu empfangen. Gegen eine solche Sicht der Dinke kommen wir nicht weit, wenn wir rational aufklären wollen.

  61. Wie wenig Berührungsängste (oder ist es etwa Naivität?) Avnery und andere in der Wahl ihrer Verbündeten an den Tag legen, erzeugt oft nur Kopfschütteln. Ähnlich absurd ist jedoch auch die Kritiklosigkeit vorgeblich streitbarer „Friedens“aktivistinnen und Kämpfer gegen Unterdrückung gegenüber der Hamas. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, ist es doch beeindruckend wie schnell z.B. Homophobie keine Rolle mehr zu spielen scheint, wenn es um Gaza geht. Dass es nie um humanitäre Hilfe ging, sondern um einen inszenierten Showdown, hat die Flottilla inzwischen ja selbst zugestanden. Absurd wirken Bemühungen wie diese hier ein humanitäres Interesse des Unternehmens zu retten. 


    Weitsichtig wirkt hier ein bereits an anderer Stelle zitierter Kommentar von Khaled Abu Toameh aus dem Juni letzten Jahres:
     
    „It is one thing to help the Palestinians in the Gaza Strip, but it is another thing to help Hamas. Those who wish to deliver aid to the Palestinians in the Gaza Strip can always find better and safer ways to do so – either through Israel or Egypt. But those who only seek confrontation with Israel in the sea are only emboldening Hamas and helping it tighten its grip on the people of Gaza Strip.“
     
    http://www.hudson-ny.org/1362/hamas-siege-of-gaza
     

  62. @Redpalestino

    die Hamas ist wie die Stasi oder der KGB, nichts passiert im Gazastreifen ohne die Zustimmung und wissen der Hamas.

  63. Der obige Artikel von Uri Avnery erscheint heute auch im Zentralorgan der Nationalbolschewisten, in der Jungen Welt, mit der man anscheinend keine Berührungsängste hat. Wie denn auch, die unterstützen ja Hamas nicht in erster Linie wegen deren Nähe zum nationalsozialistischen Gedankengut und wegen deren Antisemitismus (und bitte man komme nicht mit dem abgedroschenen Argument Araber können doch keine Antisemiten sein, sind sie doch selbst Semiten). Aber es stört sie keineswegs, dass in der Charta von Hamas Teile der Protokolle der Weisen Zions enthalten sind.
    Und Uri Avnery bestätigt den nichtjüdischen Idioten für Hamas, dass sie keine Antisemiten sind. Klar doch, wer ihn nach Europa einlädt kann doch kein Antisemit sein. Im Gegenteil diese Leute bestätigen ja sich selbst keine Antisemiten zu sein, sind doch so gute Juden, wie Uri Avnery auf ihrer Seite. Und so schließt sich der Kreis. Avnery bekommt von ihnen bestätigt ein guter Jude zu sein und er bestätigt ihnen keine Antisemiten zu sein. Und Sympathien für die Propagandisten der Protokolle der Weisen von Zion wird man ja noch haben dürfen. Also die Idioten für Hamas sind für Uri Avnery und Uri Avnery ist für die Idioten für Hamas.
    Und aus der JWe kann man erfahren, dass diese Idioten bereits eine dritte „Flottilla“ planen.
    In der Zwischenzeit geht das Massaker in Syrien weiter, doch die Idioten für Hamas denken nicht daran, dagegen zu protestieren. 
     

  64. Wie so oft zuvor hinkt Uri Avnery wieder hinter den Ereignissen. Warum, einige durchgeknallte „Antiimperialisten“ sich auf Israel einschiessen im Namen des „Humanismus“ wäre eine Untersuchung wert. Weshalb diese „Humanisten“ kein Ohrwaschl rühren, wenn in Syrien von Assads Soldateska Massaker an der eigenen Bevölkerung begangen werden sollte auch untersucht werden.
    Doch Fakt ist, diesmal hat Israel durch geschickte Diplomatie erreicht, dass diese von Uri Avnery so bewunderten „Friedenskämpfer“ mit ihrer „Flottilla“ lächerlich gemacht wurden. Denn eines ist klar: Diese Leute wollen Hamas – d.h. Hamas allein – helfen. Denn auf ihren Booten können sie nur sehr wenig laden. Das Angebot in Ägypten zu landen und die Güter auf dem Landweg nach Gaza zu bringen lehnten sie ab. D.h. ihre Absicht war nur symbolisch Hamas zu helfen und dem jüdischen Staat zu schaden.
    In Österreich werden Ausländer die hier unerwünscht sind einfach angehalten und wenige kümmern sich darum. Die führende liberale Tageszeitung schreibt nicht von österreichischen „Anhaltelagern“, denn das klerikalfaschistische System Schuschnigg hat solche eingerichtet für Nationalsozialisten und Revolutionäre Sozialisten. Aber Israel unterstellte sie ein „Anhaltelager“.
    Und gerade die Tatsache, dass Israel Hilfe bekam aus dem Ausland, zeigt ja, dass es nicht allein steht, dass man im Ausland vernünftig vorgebrachte Argumente hört. Die Unkenrufe Avnerys über die angebliche Selbstisolierung Israels wurden weder in Griechenland, noch in der Türkei, auch nicht in Frankreich und anderswo gehört. 
    Freilich sind die Fronten verrutscht. Die Juden für Hamas und die Nichtjuden für Hamas haben sich eines der unappetitlichsten, reaktionärsten Regimes der Welt, Hamastan ausgesucht. Denn sie begnügen sich nicht damit Idioten (im Sinne der alten Griechen) zu sein, man möchte auch nützlicher Idiot sein. Und es stört sie keinesfalls, dass Hamas in ihrer Charta Teile der infamen zaristischen Fälschung – die auch den Nazi gedient hat – der Protokolle der Weisen von Zion inkludiert.
    Und so haben die Idioten für Hamas eine Niederlage erlitten. 

     

  65. http://test.hagalil.com/2011/07/08/menschenrechte-2/


    […] Wäre die Gaza-Flottille durch altruistischen Humanismus motiviert, sähen wir auch mit Medizin und Hilfsgütern beladene Boote in Richtung Benghazi segeln. Schiffe mit oppositioneller Literatur und Laptops hätten für die demokratische Opposition in Havanna und Teheran Wunder bewirken können. Eine universelle Verpflichtung gegenüber den Menschenrechten hätte ein öffentliches europäisches Engagement gegen den massenhaften Hunger und die Folter in Nordkorea mit sich gebracht.
    Wenn selbsternannte europäische Menschenrechts- und Friedensaktivisten in Irland, Schweden, Belgien, Norwegen, der Schweiz und Spanien zum nächsten Mal Erklärungen im Namen der Menschlichkeit abgeben und dabei die einzige Demokratie im Nahen Osten verurteilen, sollte man lieber genauer schauen, was dahinter steckt. Besonders, wenn diese Statements durch eine fragwürdige Verpflichtung für die Voranbringung von Demokratie und Menschenrechten in alle Länder der Erde motiviert sind.



  66. Avnery schreibt davon, „unsere Armee und Mariene befindet sich in hoher Alarmbereitschaft“. Wen meint er damit? Nicht die israelische, das ist nicht seine. Wahrscheinlich Hamas, (Iran oder Syrien.

  67. Die Hamas hat seit langem keine Raketen abgeschossen – sie hat sehr gute eigene Gründe, sich an das inoffizielle „Tahdiyeh“ („Ruhe“)-Abkommen zu halten“

    Na Uri wer versorgt dich mit Infos das solche Fehler passieren können ?

    „Am Sonntagmorgen 02.07.2011 schlug eine von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen abgefeuerte Kassam-Rakete im Eshkol-Gebiet ein. Auch am Samstag waren bereits zwei Projektile aus Gaza in der Region Ashkelon eingeschlagen.“
    „In einer gemeinsamen Aktion des Inlandsgeheimdienstes und der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) konnte gestern im Gaza-Streifen der Versuch verhindert werden, weitere Raketen auf israelisches Gebiet abzufeuern.“
    „Als Reaktion auf diese Angriffe hat die israelische Luftwaffe in der Nacht zum Mittwoch im nördlichen Gaza-Streifen einen Tunnel angegriffen, der für terroristische Aktivitäten genutzt wurde. Die Tunnel werden dazu genutzt, Terroristen nach Israel einzuschmuggeln und Terrorakte gegen israelische Zivilisten und Soldaten durchzuführen.“
    Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 06.07.11 – Ãœbersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin
     

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