Nach sieben Jahren: Anschlagsopfer erliegt Verletzungen

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Während des Pessahfestes im März 2002 hatte sich in einem Restaurant der Stadt Haifa ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt – sieben Jahre später, erneut während des Pessahfestes, erlag ein Israeli seinen schweren Verletzungen, die er bei diesem Terroranschlag davongetragen hatte. Damit stieg die Zahl der Getöteten auf 16…

Bei dem Mann handelt es sich um den 57-jährigen Familienvater Schimon Schiran. Er hatte während des Attentates schwere Gehirnverletzungen erlitten. Nach mehreren Jahren in einem Rehabilitationszentrum hatte sich sein Zustand verschlechtert und er war in das Elischa-Krankenhaus in Haifa gebracht worden. Dort verstarb er am vergangenen Samstag.

Bei dem Anschlag waren auch Schirans 17-jährige Tochter Adi getötet und seine Ehefrau schwer verletzt worden.

„Wenn man von Verletzten bei einem Terroranschlag hört, denkt man, es ist nicht so schlimm. Die Menschen wissen nicht, wie schwierig es ist, mit den Verletzungen umzugehen. Sie vergessen die Verletzten einfach“, sagte Einat, eine andere Tochter des Getöteten, laut der Tageszeitung „Ha’aretz“.

Bei dem Anschlag am 31. März 2002 hatte sich ein Palästinenser in dem arabischen Restaurant „Matza“ in Haifa in die Luft gesprengt. In dem Lokal verkehrten auch viele Palästinenser. Vor dem Restaurant stand kein Sicherheitsmann, weil es als ausgeschlossen galt, dass palästinensische Terroristen ein arabisches Lokal als Ziel auswählen würden.

inn, 14.04.2009

2 Kommentare

  1. Zitat: “Wenn man von Verletzten bei einem Terroranschlag hört, denkt man, es ist nicht so schlimm. Die Menschen wissen nicht, wie schwierig es ist, mit den Verletzungen umzugehen. Sie vergessen die Verletzten einfach” Zitat Ende

    Europa nimmt die israelishcen Opfer von Terroranschlägen oft nicht einmal zur Kenntnis.
    Wenn überhaupt, dann als 30 Sek. Beitrag in den Abendnachrichten – punkt um.
    Hier kann man seinen Judenhass nicht zur Geltung bringen.
    Die „Täter“, die die westl. Welt so gern abstempelt sind hier zu sehen, als das, was sie wirklich sind:  Unschuldige, die unter dem Terror der Palästinenser leiden.

    Ein anderer Ort:
    2007,  Libanon, Pal. Flüchtlingslager Nahr al-Bared : Das Lager wurde bei schweren Kämpfen von islamistischen Militanten und der libanesischen Armee zerstört. Von benötigten $ 430 Mio sind bis 2009 erst $ 43 Mio  an die UNRWA (!) gespendet worden.
    Die arabishen Staaten haben ihre versprochene monetäre Hilfe bisher noch gar nicht überwiesen.

    Was das mit dem Selbstmordattentat in Haifa zu Pesach 2002 zu tun hat?

    Auch dieses Verbrechen im Libanon interessiert niemanden.
    Hier kann die Welt ihren Hass auf Juden wieder nicht ausleben.

    Einfach mal merken: 2007, Libanon, Flüchtlingslager Nahr al-Bared und den nächsten Israelkritiker fragen, ob er dagegen auch protestiert hat oder es wenigstens kennt und wie seine Meinung dazu ist.
    Bei einem umsichtigen Kritiker an Israels Politik kann man so ein Wissen voraussetzen und sollte damit rechnen, dass er das verurteilt, wie jenes, das er Israel anlastet.
    Bei einem Antisemiten, dem es nur darum geht, wie Hamas und Fatah, Israel zu vernichten, seinen Judenhass auszuleben, wird man dagegen Hasstiraden über den „Aggressor“ Israel um die Ohren geschrien bekommen.

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