Belastende Zahlen: Entwaffnende Fakten

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„Für das palästinensische Volk ist der Tod eine Industrie geworden. Wir haben einen menschlichen Schild von Frauen, Kindern, Alten und Jihad-Kämpfern gegen die zionistische Bombenmaschine geschaffen, als ob sie zum zionistischen Feind sagen würden: ‚Wir ersehnen den Tod so wie ihr das Leben ersehnt‘.“…

Während die Medien weltweit immer noch davon schreiben und sprechen, daß die Opfer der israelischen Angriffe auf den Gazastreifen zu einem Drittel Zivilisten sind, berichten arabische Medien wie z.B. Firas Press, das “Arabische Portal für Nachrichten und Informationen”, daß laut Angaben der Hamas selbst bis zum 30.12.2008 insgesamt 368 palästinensische Araber in Gaza durch die israelische Bombardierung getötet wurden. Davon ziemlich genau 36 Kinder und 9 Frauen.

Angesichts des Umstandes, daß gut die Hälfte der Bewohner des Gazastreifens unter 17 Jahre jung und vom verbleibenden Rest rund 50% Frauen sind (s. CIA-Statistik), unterstützen diese Zahlen mehr als alles andere die Behauptung Israels von der präzisen Vorgehensweise der IDF gegen die Stellungen und Einrichtungen der Hamas, als daß sie die weitverbreiteten Verleumdungen über einen unverhältnismässigen und unterschiedslosen Beschuß der Bevölkerung des Gazastreifens durch die IDF bestätigen…
weiter…

9 Kommentare

  1. @Tamar
    Die Quellenlage des Arafat-Interviews im Jordanischen TV ist etwas unsicher. Soweit ich herausfinden konnte, gibt es von diesem Interview keine Dokumentation.

    Als Quelle wird zumeist genannt der Beitrag von Joseph Farah auf worldnetdaily.com (2002):
    http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=28222

    doch bereits zuvor – 1996 – gibt es eine Erwähnung des Interviews auf der Website der israelischen Außenministeriums:
    http://www.mfa.gov.il/MFA/Archive/Peace+Process/1996/INCITEMENT%20TO%20VIOLENCE%20AGAINST%20ISRAEL%20BY%20LEADERSHI

    Ähnliches schrieb Jan Willem van der Hoeven 2003, der auch auf Farah verweist, auf der Website israelinsider:
    http://web.israelinsider.com/Views/3083.htm

    Zitat:
    „And in a letter to rejectionists quoted by The Jerusalem Post on November 18, 1994, Arafat wrote that this agreement „will be a jumping off point to remove the enemy from all Palestinian lands.“

    Und last but not least wird Arafats Ausspruch und sein Interview – wenn auch nicht wortgleich – von Kenneth Levin in seinem Buch „The Oslo Syndrome“ erwähnt:
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/100794

    Zitat:
    „They ignored what Arafat was saying on the very night of that
    famous Arafat/Rabin handshake on the White House lawn. Arafat spoke on
    Jordanian TV telling his constituency that they should understand Oslo as
    the first phase in the 1974 PLO Plan of Phases, that says we’ll take what we
    can get through negotiations, and we’ll use that as a base for pursuing the
    destruction of Israel.“

    Auch als Audio-Datei:
    http://www.israelnn.com/data/radio/asx2006/03/24/rl_395.asx (Windows Media Player) Рdas Zitat von Levin ist bei Minute 7:35 zu h̦ren.

    Meine Gegenrecherche, ob das Interview eine Erfindung, ein Fake sei, hat keine Resultate ergeben.

  2. „SOLLTE NICHT GERADE DIE LANGE LEIDVOLLE GESCHICHTE DES JÃœDISCHEN VOLKES DAZU PRÄDESTINIEREN, EINEN FRIEDLICHEN WEG IM UMGANG MIT ANDERSGLÄUBIGEN ZU FINDEN?“

    Ja, sicher, denn Auschwitz war eine Besserungsanstalt für Juden, gell?

  3. Habe ich gemacht, bin auch fündig geworden. Baraks Camp David Vorschlag war wohl einfach inakzeptabel. In Taba wurde aber nachgebessert und eine Einigung war auf dem Tisch, als Barak schlagartig alle Verhandlungen abbrechen liess und das Team nach Hause befahl.

    http://www.nahost-politik.de/friedensverhandlungen/palaestina-delegation.htm

    http://www.nahost-politik.de/friedensverhandlungen/taba.htm

    http://test.hagalil.com/2001/02/taba.htm

    Ich hatte dich nach deiner Quelle gefragt., habe leider noch keine Antwort bekommen.

  4. ich habe die bestausgestatteten Supermärkte in Gaza gesehen, als Blairs Schwester sich über Versorgungsengpässe dort beklagt hatte
    Wer kann sich das leisten? Doch nur diejenigen, welche dank korrupter Methoden beispielsweise Hilfsgelder einkassierten und dort einkaufen können. Das ist aber nicht die Mehrheit! Die Mehrheit ist auf die kaum vorhandene solidarische Gemeinde gestützt. Und da wären wir wieder bei den „bösen“ Islamisten.

    Dieser Rückzug auf den emotionellen Standpunkt ist angesichts der rohen Waffengewalt der schiere Luxus. Barbie goes politics…
    Ich habe nie mit einer Barbie gespielt. Als Ossi war ich auf die „Spenden“ meiner westlichen Verwandten angewiesen. Was Politik heißt habe ich bereits in meiner Kindheit kennengelernt, auch was es heißt, aus religiösen Gründen dirkriminiert zu werden. Natürlich weiß ich, dass das dieser Konflikt nichts mit Emotionen zu tun hat. Die hat man auf beiden Seiten bereits seit vielen Jahren verloren. Kein Wunder, Selbsmordattentäter und Raketen hin und her, MAchtspielchen in Lagern, Verschleppung und Ermordung von Soldaten, dass alles hinterläßt Spuren.

    Wenn wir aber all unseren Idealismus und unsere Hoffnungen aufgeben, können wir auch gleich und von Ideen, die hinter der Europäischen Union oder UNO stehen, abschreiben. Dann heißt es eben wieder Auge um Auge…
    Eine traurige Welt, die ich meinen Kindern nicht mitgeben möchte!

  5. Zitat:
    „Es geht um das bloße Ãœberleben, ein Recht auf die eigene Existenz. Ein Recht in Frieden zu leben, seine Kinder aufwachsen zu sehen und durch die Liebe zu seinem Land und dessen Bürgern, eine Gesellschaft aufbauen zu können und zu erhalten.“

    Ich weiß das, Hawa. Es geht aber nicht an, daß ein Volk Führer wählt, die es mit Terror überziehen und einerseits deren mörderische Aktionen gegen Israel bejubelt, andererseits die Hand aufhält, um Hilfsgelder zu kassieren (ich habe die bestausgestatteten Supermärkte in Gaza gesehen, als Blairs Schwester sich über Versorgungsengpässe dort beklagt hatte) und drittens dann jammert, man möge es doch von den Unterdrückern befreien, weil sie – viertens – sich in die guten Zeiten der Kooperation mit Israel zurücksehnen.

    Zitat:
    „Was war den vor 1948? Warum mußten Palästinenser vertrieben werden. Hätte man nicht da schon versuchen können, auf einander zuzugehen, anstatt europäische “Hilfe” in Anspruch zu nehmen?“

    Warum frägst Du hier indirekt Israel oder „die“ Juden? Es waren die arabischen Staaten, die die Einrichtung eines palästinensischen Staates neben einem jüdischen ablehnten und den Krieg begangen. Palästinenser resp. palästinensische Araber wurden zum großen Teil von den arabischen Brüdern aufgefordert, die Kriegsschauplätze zu verlassen – mit dem Versprechen, daß sie bei ihrer Rückkehr ein judenfreies Land vorfänden und auch jüdischen Besitz übernehmen könnten.

    Zitat:
    „Diese Aktion im Gazastreifen schürt lediglich noch mehr Hass.“

    Das ist doch kein Argument in der aktuellen Situation! – Wenn die „Aktion im Gazastreifen“ noch mehr Haß schürt, wieviel Haß schüren die Aktionen der Hamas gegen Israel?

    Zitat:
    „Als Mutter sehe ich das vielleicht zu emotional, aber auch das sollte man akzeptieren.“

    Ich bin auch Mutter, wie Du weißt. Das hindert mich trotzdem nicht daran, mir Klarheit zu verschaffen. Dieser Rückzug auf den emotionellen Standpunkt ist angesichts der rohen Waffengewalt der schiere Luxus. Barbie goes politics… so von Schwester zu Schwester

    greetz

    @Tamar
    Bitte selbst recherchieren – im Forum von Hagalil im Archiv z.B. 🙂

  6. Wirklich mit Fragezeichen? Es geht um eine Richtigstellung und um das Recht (eigentlich auch um die Pflicht) Israels, seine eigenen Bürger zu schützen.

    Ich kenne genug Palästinenser, die von Hamas, Fatah oder was auch immer nichts wissen wollen. Es geht um das bloße Ãœberleben, ein Recht auf die eigene Existenz. Ein Recht in Frieden zu leben, seine Kinder aufwachsen zu sehen und durch die Liebe zu seinem Land und dessen Bürgern, eine Gesellschaft aufbauen zu können und zu erhalten. Nur wenn diese Rechte durch einen anderen Staat beschränkt werden, wie soll man diese Rechte verwirklichen können. Was war den vor 1948? Warum mußten Palästinenser vertrieben werden. Hätte man nicht da schon versuchen können, auf einander zuzugehen, anstatt europäische „Hilfe“ in Anspruch zu nehmen? Nach jahrhunderte langer Kolonialherrschaft! Wie sollten die Palästinenser da Vertrauen haben? Ich kenne einige ältere Araber aus verschiedene Ländern, wie dem Irak, Ägypten, Marokko, Syrien und Tunesien, sie alle hatten jüdische Freunde in Schule und außerhalb. Sicher, man könnte argumentieren, dass sich das auf einige gesellschaftliche Schichten bezog, aber man lebte miteinander, nicht nebeneinander. Ja, die Geschichte zeigt auch, dass es nicht immer ohne Konflikte ausging, jedoch gibt es auch Juden in Israel, die ihrem Leben in den arabischen Ländern nachtrauern. Vielleicht sehen Sie sich mal den Film der ägyptischen Filmemacherin Nadia Kamel an.

    Meine Sorgen beziehen sich auf ALLE Völker und Religionsgruppen im Nahen Osten. Diese Aktion im Gazastreifen schürrt lediglich noch mehr Hass. Und Hass führt zu nur noch mehr Leid auf allen Seiten. Als Mutter sehe ich das vielleicht zu emotional, aber auch das sollte man akzeptieren.

    Informieren Sie sich bitte eingehender im redaktionellen Teil und im Forum von Hagalil.
    Das mache ich des öfteren, aber wichtiger finde ich persönliche Kontakte.

  7. Rage, gibt es für diese angebliche Aussage Arafats (Alles was man uns anbietet werden wir uns als Sprungbrett nehmen um später noch mehr an uns zu reissen) einen Beweis?

    1. Er wäre ja blöd sowas zu sagen, wenn die Israelis mithören
    2. Wäre diese seine Strategie gewesen, wieso hat er dann das angeblich so großzügige Angebot des damaligen Premiers Barak in Camp David nicht angenommen?

  8. Zitat:
    „UND SIE GLAUBEN, DASS DIES DIE MEINUNG ALLER PALÄSTINENSER IM GAZASTREIFEN(wohl eher SIEB) IST?“

    Selbstverständlich nicht. Es geht um die Aussagen der Hamas. Um deren Mißbrauch des Bewohner von Gaza.

    Zitat:
    „DIESE ZAHLENSPIELEREI IST DOCH EIN SCHLAG INS GESICHT DER NOCH LEBENDEN PALÄSTINENSER? “

    Wirklich mit Fragezeichen? Es geht um eine Richtigstellung und um das Recht (eigentlich auch um die Pflicht) Israels, seine eigenen Bürger zu schützen.

    Zitat:
    „SOLLTE NICHT GERADE DIE LANGE LEIDVOLLE GESCHICHTE DES JÃœDISCHEN VOLKES DAZU PRÄDESTINIEREN, EINEN FRIEDLICHEN WEG IM UMGANG MIT ANDERSGLÄUBIGEN ZU FINDEN?“

    Sollte nicht gerade die lange leidvolle Geschichte der Menschheit über Jahrtausende hinweg alle Menschen dazu prädestinieren?

    Zitat:
    „SICHER GIBT ES UNTER DEN HAMASFÃœHRERN WENIGE, DIE IN DER GEGENWÄRTIGEN SITUATION WORTE WECHSELN MÖCHTEN.“

    „DIESE MENSCHEN SIND VERZWEIFELT, ZERMÃœRBT, AM RANDE IHRER PHYSISCHEN UND PSYCHISCHEN KRÄFTE.“

    Nein. Diese Menschen – die Hamasführer nämlich – geben dazu gerne selbst Auskunft:

    PLO executive committee member Zahir Muhsein:

    „The Palestinian people do not exist. The creation of a Palestinian state is only a means for continuing our struggle against the state of Israel. In reality today there is no difference between Jordanians, Palestinians, Syrians, or Lebanese. For political and tactical reasons, we speak today about the existence of a distinct Palestinian people to oppose Zionism. Jordan, a sovereign state with defined borders, cannot raise claims to Haifa and Jaffa. As a Palestinian, I can demand Haifa, Jaffa, Beer-Sheva, and Jerusalem. The moment we reclaim all of Palestine, we will not wait a minute to unite Jordan and Palestine“.

    Arafat on Jordanian TV:

    „Since we cannot defeat Israel in war, we will do this in stages. We will take every territory we can in Palestine and establish sovereignty there, then use it as a springboard to take more. When the time comes, we can get the Arab nations to join us for the final blow against Israel.“

    Was meinen Sie, was die noch lebenden Juden in Israel davon halten?

    Informieren Sie sich bitte eingehender im redaktionellen Teil und im Forum von Hagalil.

  9. “Für das palästinensische Volk ist der Tod eine Industrie geworden. Wir haben einen menschlichen Schild von Frauen, Kindern, Alten und Jihad-Kämpfern gegen die zionistische Bombenmaschine geschaffen, als ob sie zum zionistischen Feind sagen würden: ‘Wir ersehnen den Tod so wie ihr das Leben ersehnt’.”…

    UND SIE GLAUBEN, DASS DIES DIE MEINUNG ALLER PALÄSTINENSER IM GAZASTREIFEN(wohl eher SIEB) IST? WELCHE MUTTER WILL TATSÄCHLICH IHRE KINDER STERBEN SEHEN, GLEICH WIE ALT SIE SIND UND WELCHE POLITISCHE/RELIGIÖSE EINSTELLUNG SIE AUCH HABEN MÖGEN?!

    …daß laut Angaben der Hamas selbst bis zum 30.12.2008 insgesamt 368 palästinensische Araber in Gaza durch die israelische Bombardierung getötet wurden. Davon ziemlich genau 36 Kinder und 9 Frauen.
    …die Behauptung Israels von der präzisen Vorgehensweise…

    DIESE ZAHLENSPIELEREI IST DOCH EIN SCHLAG INS GESICHT DER NOCH LEBENDEN PALÄSTINENSER?

    WAS IST MIT ERETZ ISRAEL? WAS IST IN DER HANDLUNGSWEISE EINIGER EINWOHNER ISRAELS NOCH HEILIG?

    ABER MIT GLAUBEN HAT DAS JA SOWIESO NICHTS ZU TUN. GLÄUBIGE MENSCHEN HALTEN SICH AN DIE 10 GEBOTE!

    SOLLTE NICHT GERADE DIE LANGE LEIDVOLLE GESCHICHTE DES JÜDISCHEN VOLKES DAZU PRÄDESTINIEREN, EINEN FRIEDLICHEN WEG IM UMGANG MIT ANDERSGLÄUBIGEN ZU FINDEN?

    SICHER GIBT ES UNTER DEN HAMASFÜHRERN WENIGE, DIE IN DER GEGENWÄRTIGEN SITUATION WORTE WECHSELN MÖCHTEN. NUR WARUM IST DAS SO? WURDEN SIE NICHT REGELRECHT IN DIE ENGE GETRIEBEN, NACH DIESER ABSCHLUSSPOLITIK ISRAELS? DIESE MENSCHEN SIND VERZWEIFELT, ZERMÜRBT, AM RANDE IHRER PHYSISCHEN UND PSYCHISCHEN KRÄFTE.

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