Wie Uri Avnery einmal einen Brief erhielt

Der am 20. August verstorbene Uri Avnery war ein in Deutschland gern gesehener Gast. Als Zeuge für eine radikale Kritik der israelischen Politik absolvierte er eine ganze Serie von Veranstaltungen. So trat er Ende 2003 oder Anfang 2004 auch im Frankfurter DGB Haus auf. Das war zur Zeit der zweiten bzw. „Al Aksa“ Intifada, deren für Außenstehende kaum nachvollziehbarer Anlass ein Besuch von Ariel Scharon auf dem Jerusalemer Tempelberg gewesen war…

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Zentralrat fordert faire Israel-Berichterstattung in den Medien

Der Zentralrat der Juden in Deutschland ruft die Medien zu einer fairen Israel-Berichterstattung auf. Angesichts der gestiegenen Israel-Feindlichkeit in Deutschland trügen auch die Medien Verantwortung dafür, dass Deutschland seiner historischen Verpflichtung gegenüber dem jüdischen Staat nachkomme, erklärte Präsident Dr. Josef Schuster bei der Ratsversammlung des Zentralrats der Juden am Sonntag in Frankfurt/M. Bei der Ratstagung war der Vorstandsvorsitzende der Axel-Springer SE, Dr. Mathias Döpfner, zu Gast…

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Die neue Mode „Haaretz“-Bashing

Es mag ja niemand so recht daran glauben, aber es könnte ja sein, dass dies die letzten freien Wahlen in Israel sein werden. Das schrieb neulich ein Kolumnist von, ja, «Haaretz». Und er erklärte warum: Falls die Rechte und Ultrarechte zusammen mit den ultraorthodoxen Parteien eine Koalition bilden könnten ohne Zuhilfenahme von ein bis zwei Zentrumsparteien (geschweige denn Linken), dann könnten einige antidemokratische Gesetzesvorlagen «endlich» durchgebracht werden, die in den vergangenen Jahren immer wieder gescheitert sind…

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