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Völkisches Denken, antisemitische Mobilisierung und drohende Gewalt in Ungarn

Nach den Wahlen zum EU Parlament ist es deutlich geworden, dass extrem rechtes Gedankengut bei mindestens 15 % der Wahlberechtigten in Ungarn akzeptiert wird. Jobbik und die anderen kleineren rechtsradikalen Parteien bauen ihre Macht mit einer offen antisemitischen, antiziganistischen und homophoben Hasspolitik aus, die sich gleichzeitig auch gegen die von ihnen als “entartet” angesehene Linke [...]

Wie die ungarische Gesellschaft mit dem Mord an Roma umgeht

Wir haben es von Leuten, die man ruhig als Zuschauer qualifizieren kann, bis zum Überdruss gehört: „Davon habe ich nichts gewusst“, „Das habe ich erst nach dem Krieg erfahren“. In unserem Nachbarland Ungarn wird keiner sagen können, „das habe ich nicht gewusst“, denn über diese Schande berichtete die seriöse Tageszeitung „Népszabadság“ am 24. Februar 2010 [...]

“Tag der Ehre” in Budapest

Warum der “Tag der Ehre” in Budapest vom 13. Februar auf den 06. März 2010 verschoben wurde…

Tag der Ehre: Ungarische und deutsche Nazis vereint

Im Gegensatz zu Österreich können in Ungarn ungestört von Polizei und Gerichten ungarische und fremde Neonazi aufmarschieren. In Ungarn kann auch gegen Juden, Zigeuner, Linke und Homosexuelle Hetze betrieben werden. In der Regel nehmen an diesem „Tag der Ehre“ auch ausländische Neonazi wie führende Mitglieder der NPD teil…

The style of conservative media in Hungary

The next election for the National Assembly or Országgyülés will be held in April 2010. Opinion polls predict the victory of the rightwing Fidesz block led by Viktor Orbán. The journalist György Vámos writes for “Magyar Hirlap”, a daily owned by the conservative multimillionaire Gábor Szeles, who owns also Echo TV. The daily is close [...]

Antifaschistische Großveranstaltung in Budapest mit Eli Wiesel

1979 gründete Pastor Sándor Németh in Budapest die kleine christliche Pfingstgemeinde “Versammlung der Gläubigen” (Hit Gyülekezete), deren Motiv das fast totale Scheitern des ungarischen Christentums während der Zwischenkriegszeit und insbesondere 1944 nach der deutschen Besatzung war, als binnen sechs Wochen mehr als eine halbe Million jüdischer Ungarn mit tatkräftiger Hilfe der Administration unter Reichsverweser Horthy [...]

Arteigene Magyaren

Die Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky publiziert seit Jahren über die Entwicklung der extremen Rechten in Ungarn. Insbesondere beleuchtet sie die Bedeutung der völkischen Ideologie für den aktuellen Rechtsschub im Land. LOTTA – Antifaschistische Zeitung aus NRW – im Gespräch mit Magdalena Marsovszky…

Auf die Bezeichnung Zigeuner kann nur Solidarität die Antwort sein

Wer das Schicksal seiner Nation, die Politik oder die Kunst ernst nimmt, der kann, wenn er den Ausdruck „Zigeuner“ hört, nur an ein Wort denken: Solidarität. Es gibt keinen anderen Weg. Anlässlich der Eröffnung des I. europäischen ungarischen Zigeuner Filmfestivals sprach gestern Csaba Molnár, Kanzleramtsminister über dieses Thema. Es folgt die redigierte Version seiner Rede…

Eine katholische Pfarrgemeinde Ungarns wirbt mit rassistischem Flugblatt

Beobachter Ungarns, die von der rassistischen, antisemitischen Hetze der neopfeilkreuzlerischen Jobbik Partei und ihrer Kreatur der Ungarischen Garde nicht mehr überrascht werden können, wenn aber ein rassistisches Flugblatt der Jobbik auf einer Homepage einer Kirchgemeinde propagiert wird, dann sollten die Alarmglocken läuten…

Ungarische Garde: Antisemitische Hetze und Holocaustleugnung

Auch wer, so wie ich, die Hetze ungarischer Neonazi beobachtet, kann einiges übersehen. Am 13. Februar 2009 hielt Gedeon Virágh, Hauptmann der Ungarischen Garde, in Solt im Komitat Bács-Kiskun südlich von Budapest eine Hetzrede, die auf der antifaschistischen Website http://www.antifa-hungary.blogspot.com auszugsweise wiedergegeben wird und man kann sie auch auf Youtube sehen…

Ádám Pozsonyi: Auf zum Kampf!

„Magyar Demokrata” („Ungarischer Demokrat”), die Wochenzeitschrift ist eines der größten Organe auf der politisch rechten Seite. Der ehemalige und wahrscheinlich zukünftige Premierminister und Führer der Fidesz-Partei, Viktor Orbán sagte, es sei eines seiner Lieblingsblätter…

Weit ist der Weg - Impressionen von einer Reise nach Brünn, Bratislava und Budapest

Dass die Brünner einmal stolz waren, „ein Vorort von Wien“ zu sein und Bratislava seinen Einstand in die EU als properste Stadt weit und breit unterstreicht, gehört zu den anschaulichen Eindrücken, die man auf Exkursionen, wie sie das Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin in den vergangenen Jahren immer wieder in den Osten Europas organisierte, gewinnen [...]

Anti-semitism (explicit and implicit) in Hungary

The implicit anti-semitism of a Hungarian Catholic bishop…

Rückblick Ungarn 1989: Ein Zigeuner braucht zum Weinen keine Geige

Große wirtschaftliche Probleme, gesellschaftspolitische Ratlosigkeit, aber auch fortgesetzte Diskriminierung der Zigeuner prägen unser Nachbarland…