Restlicht – Eine temporäre Gedenkskulptur

Mit „Restlicht“ leistet der Münchner Bildhauer Werner Mally einen innovativen Beitrag zur aktuellen Frage nach Formen künstlerischer Erinnerungskultur…

Anstelle statischer Holocaust-Gedenkstätten setzt er auf temporäre Aufstellung, die den Nachkriegsgenerationen eine Möglichkeit zur Information, Identifikation und Empathie bietet. „Restlicht“ ist Skulptur und potentieller Veranstaltungsort zugleich.

Anlass für die Gedenkskulptur waren die Aufzeichnungen Friedrich Krals vom Sommer 1945, unmittelbar nach seiner Rückkehr aus den Konzentrationslagern verfasst und unter dem Titel »Hungermarsch« (2005) publiziert. „Restlicht“ entstand auf Anregung der 5. Schweizerischen Triennale der Skulptur und war im Anschluss an Bad Ragaz auch in Geisenfeld, München, Berlin, Köln und Haar bei München an jeweils markanten Stellen im öffentlichen Raum zu sehen.

Mit Beiträgen unter anderem von Eckart Dietzfelbinger, Habbo Knoch, James E. Young

Stefan Graupner (Hrsg.), Erika Wäcker-Babnik (Hrsg.): Werner Mally, RESTLICHT – Eine temporäre Gedenkskulptur, Deutscher Kunstverlag 2017, 112 Seiten mit 45 farbigen Abbildungen, Euro 24,990, Bestellen?

Werner Mally: Restlicht
Wie soll man heute mit dem Holocaust umgehen, ohne in gängige Klischees und Rituale zu verfallen? Werner Mally versucht es mit Licht. Restlicht, das ist Licht, das aus der Vergangenheit in die Gegenwart leuchtet.

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