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90 MINUTEN – Bei Abpfiff Frieden

Während Europa im Fussballfieber ist, startet am kommenden Donnerstag eine herrliche israelische Satire in den deutschen Kinos. Für die im Original unter dem Titel „Der 90 Minuten Krieg“ erschienene Mocumentary werden sich auch Fussballmuffel begeistern können…

Der Nahost-Konflikt:
100 Jahre Kriege, Blutvergießen und Leid.
100 Jahre Friedenspläne – 100 Jahre Scheitern.
Aber jetzt ist Schluss!
Die Lösung: Ein Fußballspiel
Wer gewinnt, darf bleiben.
Wer verliert, muss das Land verlassen.
Und kein Gemotze!

Mit 90 MINUTEN – Bei Abpfiff Frieden widmet sich der preisgekrönte israelische Autor und Regisseur Eyal Halfon („Willkommen in Israel“, „InSight“, „Circus Palestina“) dem brisanten Nahostkonflikt in einem neuen, surrealen Zusammenhang: Hierfür wählt er den Kontext eines Fußballspiels, das die Zukunft beider Völker endgültig entscheiden soll… Doch dabei ist 90 MINUTEN – Bei Abpfiff Frieden alles andere als ein Film über Fußball! Während der Zuschauer die Vorbereitungen auf das Sportevent des Jahrtausends, d.h. „Israel gegen Palästina“ begleitet, stellt Eyal Halfon vor allem die Verzweiflung des wahren Lebens bizarr auf den Kopf, verwandelt die Realität in eine humorvolle Fantasie. Entstanden ist eine politische Satire par excellence, die auch ganz leise fragt, warum bisher keine bessere Lösung gefunden werden konnte…

Zur hochkarätigen Besetzung der Mockumentary gehört Moshe Ivgy, der den Direktor der israelischen Nationalmannschaft spielt, einen Taktikfuchs der alten Schule. Er kann die Strategie des Gegners lesen wie kein Zweiter und wenn der Erfolg auf dem Spiel steht, geht er dahin, wo es wehtut. Norman Issa, einer der bekanntesten und beliebtesten palästinensischen Schauspieler in Israel, verkörpert Ziad Barguti, den Direktor der palästinensischen Nationalmannschaft, eine echte Bank am Verhandlungstisch, der seine Spieler mit Slogans wie „Wir überraschen sie wie 73. Wir kämpfen wie 2002 in Jenin.“ motiviert. Trainer der israelischen Mannschaft ist ausgerechnet ein Deutscher, gespielt von Detlev Buck, der fußballerisch mit allen Wassern gewaschen ist – wäre da bloß nicht das Blöde mit der deutschen Geschichte…

Der Film eröffnete das 22. Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg und feierte damit seine Weltpremiere. Am 30. Juni startet er im perfekten EM-Umfeld in deutschen Kinos.

Zum Kinostart verlosen wir 3 x 2 Freikarten! Einfach eine Email an die Redaktion senden, die Gewinner werden benachrichtigt.

Foto oben: Moshe Ivgy (Israeli Chairman), Alexandre Barata (Gomes), Norman Issa (Barguti), Photo: Nadine Fraczkowski © GRINGO films GmbH

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