Kein Antisemitismus, nirgends – aber überall neue Juden

Wie ein Internetvideo aus Versehen über die Gefahren alarmistischer Kampagnen gegen Islamfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus aufklärt…

Von Floris Biskamp und Stefan Hößl

Europa erlebt in den letzten Jahren die intensivste antisemitische Welle seit Jahrzehnten; die Solidarität mit Juden hält sich jedoch in Grenzen. Dies ist wenig verwunderlich, kann man sich doch des Eindrucks nicht erwehren, dass Antisemitismus in der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit immer wieder verdrängt und relativiert wird. So klärten in den letzten Wochen gleich zwei deutsche Gerichte darüber auf, dass es heute kaum noch etwas gibt, das als Antisemitismus bezeichnet werden kann. Dem Landgericht München zufolge darf als „glühender Antisemit“ nur tituliert werden [Link:  http://www.hagalil.com/2014/12/11/ditfurth-4/], wer den Nationalsozialismus gutheißt, und das Amtsgericht Wuppertal sieht „keine Anhaltspunkte“ für Antisemitismus, wenn drei junge Männer Brandsätze auf eine Synagoge werfen. [Link: http://www.taz.de/!154216/] Werden die hier verwendeten und zu sämtlichen sozialwissenschaftlichen Antisemitismus-Definitionen in Widerspruch stehenden Kriterien zur Bestimmung von Antisemitismus als Maßstab genommen, kann praktisch gar nichts mehr als antisemitisch gelten. Insofern erstaunt es nicht, dass nach den Morden von Paris in der Berichterstattung kaum der antisemitische Gehalt des Übergriffs auf einen jüdischen Supermarkt benannt wurde; es erstaunt ebenfalls nicht, dass viele „Je suis Charlie“, aber kaum jemand „Je suis Juif“ sagte – obwohl doch vier der 17 Opfer nur sterben mussten, weil sie dem Täter als Juden galten.

Auch wenn es vielerorts an Empathie und Solidarisierung mit den wirklichen Juden mangelt, so gibt es doch allzu viele, die umso lieber für sich in Anspruch nehmen, die Juden von heute zu sein. Klassische Beispiele waren Halter von sogenannten Kampfhunden, die ihren vierbeinigen Kameraden gelbe Sterne anhefteten, sowie Roland Koch, der angesichts von Debatten über die Einführung einer Vermögenssteuer fabulierte, wohlhabende Deutsche würden durch „eine neue Form von Stern“ stigmatisiert. Die Logik hinter dieser Einopferungs-Strategie ist offensichtlich: Auch wenn man sich für den heutigen Antisemitismus ebenso wenig interessiert wie für das reale Schicksal von Juden, so weiß man doch, dass die Shoah als das Verbrechen schlechthin gilt und die Juden von damals dementsprechend als die Opfer schlechthin. Indem man sich selbst zu den Juden von heute stilisiert, macht man nicht nur den Antisemitismus zu einem Problem der Vergangenheit, sondern erweckt auch den Anschein, selbst zu einer besonders bedrohten Gruppe zu gehören, die sich wehren muss und die unbedingte Solidarität verdient.

Diejenige gesellschaftliche Gruppe, über die man in den letzten Jahren am häufigsten lesen konnte, es handele sich um die Juden von heute, sind Muslime. Auch in akademischen und öffentlichen Debatten spielt dieser Gedanke eine Rolle. So vertritt die Rassismusforscherin Iman Attia die These, „die Angst vor muslimischer Weltbeherrschung“ habe in der Gegenwart bereits „Verschwörungsmythen über die jüdische Weltbeherrschung abgelöst.“ Hagen Rether – Paradebeispiel des weder lustigen noch kritischen deutschen Kabarettisten – stellte 2007 in einer Kabarett-Nummer denselben Vergleich an – das entsprechende YouTube-Video ist immer noch ausgesprochen populär und wurde bereits millionenfach angeklickt.

Seit einigen Tagen zirkuliert im Internet ein Video, das diese These noch einmal poppig aufbereitet und in leicht konsumierbarer Form an die User bringen möchte. Anhand dieses Videos lässt sich exemplarisch aufzeigen, warum die skizzierte Behauptung sowie der damit verbundene Alarmismus und Relativismus fatal sind.

Eine Kampagne „gegen Hetze“?

Die Macher des Videos halten mit ihrer These nicht hinterm Berg, sondern präsentieren sie gleich im Titel: „Der neue Jude: Der ewige Moslem“. Diese Nachricht ist zielgruppengerecht aufbereitet. In etwas mehr als sechs Minuten beschreibt die Stimme einer jungen Frau eine düstere Lage für die Muslime in Deutschland, während im Bild eine animierte Hand zu sehen ist, die ihre Aussagen mit Text und Zeichnungen illustriert. Wieder und wieder wird dabei behauptet, dass die Muslime Opfer einer allgegenwärtigen sowie systematisch auch von staatlicher Seite gelenkten gesellschaftlichen Diskriminierung und Stigmatisierung seien. Das Video ist Bestandteil einer größer angelegten Online-Kampagne: „Gemeinsam gegen Hetze“.

Tatsächlich gibt es in Europa in den letzten Jahren ein Feindbild Islam und auch ein Feindbild Muslim. Dies zeigte sich beispielsweise darin, dass die rechtsextremen Organisatoren hinter PEGIDA und Konsorten ihren Rassismus als einen Kampf „gegen die Islamisierung des Abendlandes“ inszenierten. Dass sie damit einigen Anklang fanden, ist insofern wenig überraschend, als diverse Studien seit Jahren auf eine erhebliche Verbreitung antimuslimischer Einstellungen in der deutschen Bevölkerung sowie auf ein islamfeindliches Klima in der Öffentlichkeit verweisen.[1]

Es ist davon auszugehen, dass viele Muslime in ihrem Alltag Diskriminierungserfahrungen machen. Viele von ihnen erleben Diskriminierung als „Ausländer“, aber auch als Muslime. Es ist nicht nur verständlich, sondern auch zu unterstützen, wenn Muslime diese Erfahrungen thematisieren und antimuslimischen Rassismus bekämpfen. Auch wenn die Organisatoren der Kampagne beanspruchen, „gegen Hetze“ vorzugehen, handelt es sich bei dem Video aber nicht etwa um ein solches unterstützenswertes Projekt, sondern um eine besonders perfide Form von Hetze.

Vage Hyperbolie versus Vereinnahmung und Verleugnung

Dass es im Video nicht darum geht, etwaige realen Rassismuserfahrungen zu thematisieren, sondern vielmehr darum, Ängste zu instrumentalisieren und zu schüren, wird schon an der hyperbolischen Ausgangsthese selbst deutlich: Die Stimmung gegenüber Muslimen heute entspreche den Anfangsstadien der Judenverfolgung während des Nationalsozialismus. Es fällt auf, wie sehr das Video im Vagen bleibt. Es kommt fast ohne Beispiele für Propaganda oder Gewalt gegen Muslime aus, erst recht ohne Zahlen. Das geschieht wohl mit Bedacht, denn ein Einbeziehen von Fakten würde die Absurdität des Vergleichs sichtbar machen.

Zwar behauptet die Sprecherin, dass die heutigen „Filme[…] über Muslime“ eine „sehr verblüffenden Ähnlichkeit im Stil“ mit dem nationalsozialistischen Propagandafilm „Der ewige Jude“ aufweisen; jedoch führen die Macher des Videos kein einziges Beispiel für einen solchen Film an – was wohl vor allem daran liegt, dass kein Filmstudio der Welt Filme produziert und verbreitet, in denen beispielsweise Muslime als Ratten und Parasiten dargestellt würden und die so eine Ähnlichkeit zu „Der ewige Jude“ aufweisen könnten.

Doch auch wenn die Beispiele fehlen, dürfte die Botschaft bei jungen Muslimen ankommen: Ihr seid bedroht, Ihr seid verfolgt. Wenn Ihr nicht aufpasst, werdet Ihr alle ermordet.

Verschärft wird dies noch durch den verschwörungstheoretischen Unterton, der dem Video zu eigen ist. Die Off-Stimme spricht von einer durch Staat und Medien umgesetzten „systematische[n] Hetzkampagne“, die so lange umgesetzt werde „bis der Letzte“  überzeugt ist. Weiter heißt es: „Durch kontinuierliche Propaganda wird versucht, die Angst vor dem Islam und allen Muslimen zu schüren. […] Bedauerlicherweise erkennt man eine sehr große Ähnlichkeit der gegenwärtigen Hetzkampagne gegen die Muslime mit den Anfängen der systematischen Judenverfolgung im NS-Regime“.

In einem anderen, deutlich kürzeren Video, dem „Trailer“ zur Kampagne „Gemeinsam gegen Hetze“ wird die Suggestion noch deutlicher. „Ob es geplant war oder nicht“, heißt es hier, seien die Anschläge vom 11. September 2001 Ausgangspunkt einer systematischen Hetze gegen Muslime gewesen.

Dass es sich hier gerade nicht um antirassistische Aufklärung, sondern selbst wiederum um Hetze handelt, wird auch daran deutlich, wie mit Rassismus umgegangen wird, der sich nicht gegen Muslime als Muslime richtet. Hier erfolgt nicht etwa eine Solidarisierung mit anderen Opfern, sondern eine umdeutende Vereinnahmung für die eigenen Zwecke. So wird im Video-Trailer zur Kampagne Gewalt gegen Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte als Beispiel für die Hetze gegen den Islam genannt – obwohl die religiöse Identität der Opfer dabei zumeist kaum eine Rolle spielt. Im Gegenteil ist sogar festzuhalten, dass der Rassismus gegen Flüchtlinge zumindest in Teilen der Öffentlichkeit mehr Akzeptanz genießt als der gegen Muslime. Dies lässt sich am Beispiel der Bild am Sonntag erkennen. So bekam Nicolaus Fest nach einem islamfeindlichen Artikel im letzten Sommer auch Bild-intern einigen Gegenwind zu spüren und verlor letztlich „auf eigenen Wunsch“ seinen Posten als stellvertretender Chefredakteur. Es ist aber kaum damit zu rechnen, dass den Redakteuren, die für die Titelzeile „Asyl-Lawine aus dem Kosovo“ am 8. Februar 2015 verantwortlich waren, ein ähnliches Schicksal droht. Aber das interessiert die Macher des Videos augenscheinlich nicht. Rassismus ist für sie nur dann relevant, wenn er sich gegen Islam und Muslime richtet – und wenn dies nicht der Fall ist, tut man eben so als ob es doch so wäre.

Schlimmer noch ist aber, dass das Video letztlich auf das hinausläuft, was mit einem hässlichen, aber treffenden Wort als „Opferkonkurrenz“ bezeichnet wird – und die Opfer, mit denen man sich am stärksten in Konkurrenz sieht sind selbstredend die Juden. Die Sprecherin moniert, dass „[d]ie Diffamierung von Juden jeglicher Art oder auch die Kritik an israelischen Verbrechen […] als Antisemitismus und Judenhass gedeutet [wird], während die Diffamierung der Muslime als künstlerische Expression, Meinungs- und Pressefreiheit interpretiert werden müsse und es sich nicht um Islamhass handele sondern um Islamkritik“.

Insgesamt vermittelt dieses Video muslimischen Zuschauern also nicht nur den Eindruck, sie seien eine von finsteren Mächten verfolgte und bedrohte Minderheit, sondern suggeriert auch noch, sie seien die einzigen von Diskriminierung und Ressentiments Betroffenen – während insbesondere die Juden ungerechtfertigt viel Aufmerksamkeit bekämen.

Eine wohlwollende Rezeption bei Islamisten – und das nicht zufällig

Wie nicht anders zu erwarten, findet das Video in sozialen Netzwerken regen Anklang. Allein die ursprüngliche Version bei YouTube erhielt innerhalb von zwei Wochen über 40.000 Views, hinzu kommen noch etliche Klicks bei diversen anderen Plattformen. Allein bei Facebook wurde das Video mehr als eine Million Mal angeschaut und deutlich über 5.000 Mal geteilt.

Aufschlussreich ist auch der Werdegang, den das Video im Netz genommen hat. Ursprünglich wurde es von einer bis dato wenig bekannten Seite namens „Generation Islam“ (GI) geteilt. Schon 54 Minuten nach dem Erscheinen auf dem Facebook-Profil von GI wurde es von den Betreibern der salafistischen Facebook-Präsenz „Die wahre Religion“[2] online gestellt, wo aktuell etwa 5.000 Likes zu verzeichnen sind. An die 7.500 Mal wurde es geteilt. In den Kommentaren zum Video finden sich viele wohlwollende Reaktionen mit dem Tenor: „Endlich sagt mal jemand, wie es ist“.

Weitere salafistische Seiten – darunter auch die Facebook-Seite des unvermeidlichen Pierre Vogel zogen nach. Auch der  „Islamist“[3] Yavuz Özoguz, einer der Betreiber der vor allem wegen seiner israelfeindlichen Inhalte stark in der Kritik stehenden Internetpräsenz Muslim-Markt.de, findet: „Das Video ist sensationell gut, extrem professionell und auch inhaltlich sehr lehrreich“. Der prominenteste Freund des Videos ist aber nicht für seine Predigten bekannt. Der Kölner Fußballprofi Mergim Mavraj, der in der Vergangenheit bereits dadurch aufgefallen war, dass er sich am Stand der salafistischen Koranverteilungskampagne „Lies!“ fotografieren ließ, hatte das Video zwischenzeitlich bei Facebook mit seinen 280.000 Followern geteilt. [Link: http://www.ksta.de/1–fc-koeln/video-von–generation-islam–geteilt-mergim-mavraj-sorgt-fuer-irritation-bei-facebook,15188010,29674498.html]

In allen Punkten sind sich die an der Weiterverbreitung des Videos Beteiligten dann aber doch nicht einig. Wenn die salafistische Facebook-Seite „Islam – Der Schlüssel zum Paradies“ das Video online stellt, dann nur mit einer Entschuldigung: „Dieses Video wurde nicht von uns erstellt, deswegen entschuldigt bitte die Musik im Hintergrund.“ Wenn man von diesen minimalen Unstimmigkeiten darüber absieht, ob Instrumentalmusik als Hintergrundbeschallung in Propagandavideos haram ist oder nicht, passt das Video  perfekt ins islamistische Weltbild einer von allen Seiten bedrohten und von finsteren Verschwörungen verfolgten Gemeinschaft der Muslime.

Wer steht dahinter?

Über „Generation Islam“ finden sich im Internet nur wenige Informationen. Laut Impressum der GI-Website zeichnet sich der Hamburger Faruk Özmen für diese verantwortlich. Betrachtet man die Seite genauer, wird schnell klar, wer hier mit welchem Interesse Videos produziert. So findet sich bspw. eine knapp 13-minütige Solidaritätsbekundung für den in salafistischen Szenen verorteten Sven Lau bzw. Abu Adam, der sich wegen des Vorwurfs, terroristische Aktivitäten zu unterstützen, vor Gericht verantworten muss. Der Titel des Videos lautet „Die Festnahme unseres Bruders Sven Lau (Abu Adam)“. In ihm verkündet ein Sprecher:

„Wir Muslime sitzen alle in einem Boot und wir können nicht die Muslime in Gruppen aufteilen – […] selektieren in Form von dass wir den Radikalen haben, den Extremen haben, den Liberalen haben ähm den konservativen Muslim haben und den friedfertigen Muslim, den toleranten usw. usw. Dieses Muster und dieses Bild ist etwas […] was die Medien aufzeigen, um die Muslime zu kategorisieren, um die Muslime auch zu spalten, damit wir uns von uns selber distanzieren. Damit wir uns gegenüber der Umma und gegenüber den Muslimen distanzieren, und so letztendlich gespalten werden. Und dahingehend müssen wir verstehen, dass wir in einem Boot sitzen und wenn einer untergeht […] geht letztendlich die Identität des Islams unter und die Muslime in ihrer Gesamtheit gehen unter weil heute ist es Abu Adam und morgen bin ich es und morgen bist du es.“

Somit ist deutlich, worauf „Generation Islam“ insgesamt abzielt: Gerade junge Muslime sollen glauben, sie seien gegenwärtig die verfolgte und diskriminierte Minderheit schlechthin. Und wenn Islamisten wegen mutmaßlicher Unterstützung von terroristischen Organisationen vor Gericht stehen, sollen sie darin einen Teil einer antiislamischen Verschwörung sehen, die letztlich auf den Massenmord an Muslimen zielt.

Alle, die sich gegen Islamfeindlichkeit oder antimuslimischen Rassismus engagieren, sollten sich gut überlegen, ob sie diese Hetze durch Alarmismus und hyperbolische Vergleiche unterstützen wollen.

[1] Vgl. u.a.: Decker, Oliver/Kiess, Johannes/Brähler, Elmar (2012): Die Mitte im Umbruch – rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012. In: Decker, Oliver/Kiess, Johannes/Brähler, Elmar: Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012. Bonn: Verlag J.H.W. Dietz, S. 24-55; Decker, Oliver/Schilling, Benjamin/Kiess, Johannes/Brähler, Elmar (2012): Islamfeindschaft und Islamkritik. In: Decker, Oliver/Kiess, Johannes/Brähler, Elmar: Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012. Bonn: Verlag J.H.W. Dietz, S. 86-101; Gallup Coexist Index (2009): Weltweite Studie interkonfessioneller Beziehungen. http://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DIK/DE/Downloads/
WissenschaftPublikationen/gallup-studie-deutsch.pdf?__blob=publicationFile; Zick, Andreas/Küpper, Beate/Hövermann, Andreas (2011): Die Abwertung der Anderen. Eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierungen. Berlin, Friedrich-Ebert-Stiftung;  Pollack, Detlef (2010): Studie ‚Wahrnehmung und Akzeptanz religiöser Vielfalt‘. https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/religion_und_politik/aktuelles/2010/12_2010/studie_wahrnehmung_und_akzeptanz_religioeser_vielfalt.pdf.

[2] Diese  Gruppe macht seit 2011 mit Koran-Verteilaktionen auf sich aufmerksam, zu denen das Bundesministerium des Innern im Verfassungsschutzbericht 2013 vermerkt: „Gerade diese Kampagne birgt ein besonderes Gefährdungspotenzial, da hier eine enge Kooperation zwischen politischen und ‚jihadistischen‘ Salafisten besteht. Die Vertreter beider Strömungen nutzen sie zur Rekrutierung neuer Anhänger“ – Bundesministerium des Innern (2014): Verfassungsschutzbericht 2013. Berlin, S. 224.

[3] Bundesministerium des Innern (BMI) (2007): Verfassungsschutzbericht 2006. Vorabfassung. Berlin, S. 234.