Neve Shalom/Wahat al Salam: Trauer über den Tod von Ahmad Hijazi

Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod von Ahmad Hijazi erfahren, der durch einen tragischen Verkehrsunfall am 20. August 2012 aus dem Leben gerissen wurde. Der Direktor der Friedensschule war mit seiner Frau Maram und seinem Sohn Adam auf der Insel Sansibar im Urlaub. Bei dem Unfall kam auch der neunjährige Junge ums Leben, die Mutter überlebte den Unfall mit Verletzungen. Der achtzehnjährige Sohn Hissam war nicht mit nach Sansibar geflogen…

Ahmad war am 6. 2.1967 im Dorf Tamra in Westgaliläa geboren, wo er auch die Schule besuchte. 1985 kam er als Volontär in einer kleinen Gruppe arabischer und jüdischer Teenager, die zu Gruppenleitern ausgebildet wurden, für ein ganzes Jahr nach Neve Shalom. Sein Studium in Soziologie an der Hebräischen Universität Jerusalem schloss er 1991 ab. Auch seine Frau Maram hatte als Studentin an Seminaren der Friedensschule teilgenommen. Als sie 1992 heirateten, zogen sie ins Friedensdorf und Ahmad übernahm dort nach und nach wichtige Aufgaben, z. B: für Jugendbegegnungen in der überregionalen Bildungsstätte Friedensschule, in der Abteilung ,Kommunikation und Entwicklung‘, welche für die internationalen Beziehungen verantwortlich ist, usw. Von 1995 bis 1997 kümmerte er sich als Bürgermeister um die Entwicklung des Dorfes. Bei den jährlichen Konferenzen der internationalen Freundeskreise, die die „Oase des Friedens“ unterstützen, gab er klare Rechenschaft von der Arbeit der pädagogischen Einrichtungen. Für unsere Bruno-Hussar-Stiftung war er auch der Vermittler humanitärer Aktionen für palästinensische Opfer von Krieg und Besatzung. Wir haben einen wichtigen Partner in unserer Unterstützung der Friedensarbeit in der „Oase des Friedens“ und durch sie und von ihr ausgehend in und für Israel und Palästina verloren. Dies trifft nach dem plötzlichen Tod von Abdelsalam Najjar am 22. 3. 2012, von dem wir in unserem April-Rundbrief berichteten, als zweiter heftiger Verlust das Friedensdorf und seine internationale Gemeinschaft.

Ahmad war wiederholt in Deutschland, u. a. nahm er an einem Deutschkurs des IJAB für ausländische Mitarbeiter der Jugendhilfe teil. Bei Einladungen des Komitees für Grundrechte betreute er Gruppen von jüdischen und palästinensischen Jugendlichen aus Israel auf der Reise nach Deutschland und wirkte hier an den Programmen mit. Er kam zu Vorträgen in verschiedene Städte. In seinen unterschiedlichen Funktionen war er auch im Dorf ein beliebter Gesprächspartner für Delegationen und Besucher aus Deutschland.

Seine Frau Maram Massarwi M. A., Dozentin am David-Yellen-College für Sondererziehung, war vom 7.-8.Oktober 2005 als Referentin bei unserer Jahrestagung in Königswinter und referierte vorher und nachher noch in einigen Städten in Deutschland. Wir wünschen baldige Genesung. Ihr und ihrem Sohn Hissam gilt unser tiefes Mitgefühl in dieser schweren Zeit.

Die Beerdigung von Ahmad und Adam Hijazi wird am Donnerstag 23. August 2012 um 11 Uhr auf dem Friedhof von Neve Shalom/Wahat al Salam stattfinden. Anschließend werden Beileidsbekundungen empfangen.

Das Friedensdorf hat ein Fotoalbum über Ahmad und seinen Sohn Adam veröffentlicht: https://plus.google.com/photos/107602597228763455665/albums/5779001279494308993?banner=pwa

Hermann J. Sieben,
in Trauer als Vorsitzender des Vereins „Freunde von Neve Shalom/Wahat al Salam“ in Deutschland.

In der Oase des Friedens in Israel leben und arbeiten Juden, Muslime und Christen zusammen für Frieden und Gleichberechtigung. Mehr unter www.nswas.com .

99 Kommentare zu “Neve Shalom/Wahat al Salam: Trauer über den Tod von Ahmad Hijazi

  1. efem, bei Hysterie im psychoanalytischen Kontext ist, genau so wie ich es schon gesagt habe, nicht von Gebärmüttern, sondern von einem Krankheitsbild die Rede, keine Ahnung, warum Du immer wieder auf Dingen herumreitest, …

    …, nun ja.

    Buchempfehlung sinnlos, efem, ohne google bist Du nicht. Also Suchbegriff: Psychoanalyse Hysterie, okay?!

    Erster relevanter Treffer:
    Hysterie – Konversionsstörung
    Symptomatik und mögliche Ursachen

    […]„Hysterie beschreibt eine bestimmte Abwehrformation, nicht die Einheit von spezifischen, genetisch ableitbaren psychischen Konflikten und bestimmten Verarbeitungsformen“ (Rudolf, 1996, S.197). Es handelt sich dabei um eine bestimmte Form des Selbst, auf Belastungen in verschiedenen Entwicklungsphasen zu reagieren und wird von Frauen wie von Männern eingesetzt.[…]

    .

    Nun noch kurz aus dem Dir empfohlenen Buch zitiert, bereits auf S 11ff würdest Du fündig:

    „Die vorwissenschaftliche Begriffsbildung hat mit der Bezeichnung Hysterie (aus dem altgriechischen Hystera = Gebärmutter) eine bemerkenswerte intuitive Leistung vollbracht, die die Beibehaltung des einmal geprägten Terminus rechtfertigt. Sie konnte eine bunte Fülle Körperlicher und psychischer Störungen sowie auffällige Verhaltensweisen zusammenfassen, die tatsächlich seehr oft mit Konflikten aus dem sexuellen Bereich zusammenhängen, wenn auch nicht gerade direkt mit der Gebärmutter – und nicht nur bei Frauen.“

    Denke, das müsste jetzt ausreichen.

  2. Jane hat doch Recht. Es klingt wie blanker Hohn, wenn hier die Muslimkritiker und zionistischen Kriegstreiber ihre Trauer bekunden. „ein tragischer Unfall“ eine Phrase die schon öfter missbraucht wurde. Wie viele Friedensaktivisten sind schon durch „tragische Unfälle“ gestorben worden?

    @udosefiroth

    Sie meinen also man hätte in Zeiten schlimmsten Terrors und Chaos in 1948, als es noch kaum arabische Organisationen gab, die Briten gerade rausgebombt waren, noch so viel eigenen Mut, Kraft und vor allem juristisches Know-How, aus einer Welt die man bisher nicht kannte, haben müssen, um sofort einen Staat zu gründen? (d.h. die Ziegenhirten waren zu dumm und das haben sie nun davon!?)

    Da fragt man sich doch, warum hat man sich nicht von zionistischer Seite darum bemüht? Da war kein Wille zum Frieden seitens des Zionismus, bis heute nicht. Man hat die Unwissenheit und das selbst mit zu verantwortende Chaos gnadenlos ausgenutzt und tja, was soll man von solchen Menschen auch halten? Nichts gutes jedenfalls. Da gehört ein gesunder Antizionismus mittlerweile zum guten Ton eines jeden wahrheits- und friedliebenden Menschen. Die Geschichte des Zionismus ist eine Geschichte der Propaganda, der Lüge und Heuchelei, des Terrors und Krieges. Deswegen glaube ich einem Zionisten nicht ein Wort, nicht mal wenn er „guten Tag!“ und schon gar nicht „herzliches Beileid!“ sagt.

    @riciano

    Jaja, „man muss auch mal Kriegsergebnisse akzeptieren“, hm schon klar, Israel ist das zweite und letzte mal vor ca. 2000 Jahren durch Krieg verlustig gegangen, wer kann denn hier nicht akzeptieren und fängt immer wieder damit an? Hat man immer noch nicht verstanden, dass Israel, gerade Israel, sich durch sein kriegerisches, terroristisches Verhalten, schon lange vor der Gründung, selbst delegitimiert hat? Nicht vor den Menschen, sondern vor Gott und damit hat es seinen jüdisch/religiösen Charakter nur noch auf der Fahne, aber nicht im Herz. Es wird schon einen Grund für die Diaspora gegeben haben. Ich betrachte Israel als zionistischen Staat, aber Zionismus nicht als jüdisch.

    „welch vorbildlich friedbringendes Lösungsgebahren“ diese Bringschuld hat aber weder Jane, noch ich oder andere Europäer oder Amerikaner oder wer auch immer, diese Schuld haben die Vertreter des Zionismus und die der arabisch/palestinensischer Seite und es ist schon bezeichnend, dass es Initiativen fast nur von Privatleuten und zivilen Organisationen gibt.

    @Jane

    Ich weiß, ich brauche Dir das nicht sagen, aber dennoch, diese Antisemitismus Konstruktionen sind nur noch lächerlich und die meisten Leser lassen sich auch nicht mehr davon beeindrucken. Vor allem sehr entlarvend ist die Aussage man könne nichts dagegen tun, es ist ewig und „systemisch“ (jim). Das grenzt schon an Volksverhetzung, es ist nichts anderes als negativierter Antisemitismus, das gleiche Gezeter nur mit anderen Vorzeichen. Außerdem ist es eine Bankrotterklärung der sog. Antisemitismusforschung. Was nützt denn eine Psychologie, die Probleme konstruiert und dann als unlösbar darstellt? Das ist ja ein wesentliches Konzept des Zionismus, den Antisemitismus zu erhalten und ggf. zu fördern, um als armes Opfer siegreich aus der Geschichte hervorzugehen. „Das arme Opfer hat den Krieg gewonnen, es gibt ja doch einen Gott. Wir müssen unseren Sieg verteidigen, um nicht nochmal Opfer zu werden!“ (klingt komisch, ist aber der Kern der Aussagen, bei dem weggelassen wird, dass man hier Opfer und dort Täter war. Weder das eine noch das andere rechtfertigt das eine oder das andere!)

    Lass Dich davon nicht beirren, Jane, wer lesen kann merkt, dass Du – wie ich auch – nicht etwa eine Auflösung Israels, sondern Frieden und Sicherheit für die Menschen dort, wie auch überall, willst. Und vor allem lehnst Du – wie ich auch – jede Form von Rassismus ab. Du hast damit schon Recht, wenn man die „anti-antisemitische“ Art der Deutung von Texten auf Texte zB. von jim, riciano oder Karl Pfeifer anwenden würde…. Aber bitte, manche denken ja tatsächlich, dass sie den anderen Schaden, wenn sie sie hassen, man schadet sich nur selbst damit, wird blind und rasend, bis man irgendwann daran zerschellt, an seinen eigenen, inneren Mauern.

    Zitat Karl Pfeifer: „Natürlich will Jane hier alles kaputtmachen mit ihrer Mantra.“

    Du böse, böse Jane, willst Du „hier alles“ kaputtmachen! 🙂

    Wo „hier“ und was „alles“? Hier auf Hagalil die traute, ungestörte Runde oder in Israel die jüdische Vormachtstellung oder etwa in Österreich, die gute Freundschaft zwischen Juden und Österreichern? Natürlich, Herr Pfeifer, muss man, damit was neues entstehen kann, auch etwas kaputtmachen, das müssten Sie doch selbst am besten wissen. Schön wäre es die Feindseligkeiten kaputtmachen zu können, aber dazu müsste man jedes einzelne Ego der selbsternannten „Volksvertreter“ kaputtmachen, das ist sehr schwierig, wenn bei den Betroffenen der innere Wille zur Selbstkritik und Einsicht fehlt. Das letzte Mittel bei anhaltendem Misserfolg, wäre dann die Ignoranz.

  3. „Israel ist ein ANERKANNTER Staat. Dass die Staatsgründung für die arabische Welt ein UNRECHT war, kann ich in jeder Hinsicht nachvollziehen.“

    Jane – Sie illustrieren bei jeder Gelegenheit das genaue Gegenteil! …“arbeiten“ mit Nachdruck an einer „schuldzuweisenden Aufpolierung“ eines unerträglichen „Schmuddel-Images“ für die nachweislich EINZIGE Demokratie in middle east – welch vorbildlich friedbringendes Lösungsgebahren???

  4. Herr Pfeifer

    sowohl: Hier die englischsprachige Transskription eines Teiles des antisemitischen Iranischen Filmes

    als auch: solidarisiert sich mit den extremsten Palästinenser, was auch als Schuldabwehr, also sekündärer Antisemitismus qualifiziert werden kann.

    Judenhaß nach Auschwitz, Hans Mayer, Außenseiter, S 457

    „Wer den Zionismus angreift, aber beileibe nichts gegen die ‚Juden‘ sagen möchte, macht sich oder anderen etwas vor. Der Staat Israel ist ein Judenstaat. Wer ihn zerstören möchte, erklärtermaßen oder durch eine Politik, die nichts anderes bewirken kann als solche Vernichtung, betreibt den Judenhaß von einst und von jeher. Wie sehr das auch am Wechselspiel der Außenpolitik und der Innenpolitik beobachtet werden kann, zeigt die Innenpolitik der dezidiert antizionistischen Staaten: Sie wird ihre jüdischen Bürger im Innern virtuell als ‚Zionisten‘ verstehen und entsprechend traktieren.“

  5. toda ADMIN 😐 geb mer Mühe

    Jane windet sich schlangenartig ignorant um sämtliche FAKTEN herum – „spuckt Gift“ auf ihr vermeintlich ungelegen erscheinende Informationen u. – sQuellen und führt authistisch Ihre Delegitimationskampgne der Rechtsstaatlichkeit Israels fort – solch sollte keineswegs unentgegnet so stehenbleiben dürfen – weiter zunehmender Hass auf Israel und seine Menschen werden ungerechterweise immer weiter fortstilisiert. Gelaber von „Kolonialismus“ zeugt komplett von hilfloser argumentativer „Fehlanzeige“!

    „Als KolonialZEIT bezeichnet man heutzutage gemeinhin die Epoche des neuzeitlichen Kolonialismus, der mit dem Übergreifen von Portugal und Kastilien/Spanien auf Afrika und Südamerika gegen Ende des 15. und zu Beginn des 16. Jahrhunderts einsetzte und B I S zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahre 1 9 4 5 andauerte, obwohl es zu allen Zeiten Kolonialzeiten gab (vgl. die römische Kolonialzeit, ARABISCHE Kolonialzeit etc.). “ wiki

    Verklärung ins Gegenteilige sozusagen – „SchuldAbwehr“ – Karl’s Einschhätzung hierzu auf’n PUNKT!

    Jane hat ein richtiges Akzeptanzproblem …scheint als freiheitlich demokratisch tolerant „aufgeklärte“ Rechtlerin weder dem Staat Israel, noch seinen administrativen politischen Organen, seinen Sicherheitskräften …NICHT zuletzt den Menschen „erlauben“ können zu dürfen, für deren EXISTENZ …Überleben eintreten dürfen zu wollen –
    nein – sie befürwortet vielmehr sanktionierbar durchzusetzende Zwangdoktrien zur Errichtung weiterer unschuldiges Menschenleben AUSLÖSCHENDER arabischer ABSCHUSSbasen – DAS ist es zumindest bislang als Ergebnis – scheint NICHT in der Lage, ein Mindestmass Toleranz …vor allem Verständnis für aus gutem Grunde REAL existierende Ängste und Befürchtungen der Menschen in Israel entwickeln zu wollen …gar nachvollziehen zu können. Jane – QUESTION: W E R – meinen Sie! – GARANTIERT in vollumfänglichster KONSEQUENZ für die Sicherheit Israels??? WO finden Sie belastbar ganz Konkretes dazu im „modernen“ Völkerrecht …in UN-Resolutionen, „gemüssendem Pragmatismus usw.??? WER korrigiert möglicherweise gewaltsam evtl. gescheiterte EXPERIENCE??? ..schauen Sie nach Hamastan – WOOO ist die Bundeswehr, die US-armee,…wenn nahezu wöchentlich …täglich „palästinensische“ Friedenstauben im bislang Süden Israels einschlagen – möglicherweise dann zahlreich mahnende Apelle an „VERNUNFT???“ zur Zurückhaltung – Verurteilungen der Gewalt – Bestürzung und leidteilende Trauerbekundungen gemordeten Opfern und deren Familien u.u.u. dieses ganze hinlänglich genug bekannte dipllmatisch corectness-TränendrüsenGeseusel-Zeugs …da lachen „die“ sich dann vermutlich krumm und scheckig drüber (schaue man arab. Frühling) – Jane – W E R in diser Welt würde im Ernstfalle einer existenzbedrohlichen Eskalation (sog. militärischen Flächenbrand) – und da sollten Sie sich einmal geographisch ganz GENAU die „Vielfalt“ an sich für bietenden Möglichkeiten anhand „Ihrer“ grünen Linie anschauen – für den Jüdischen Staat Israel bereit sein, in absoluter Konsequenz auch sein Leben riskieren …geben??????

    Was schrüb’n wer denne??? …dumm gelaufen??? …Israel war Schuld??????

    Mir – ehrlich bemerkt – zu mager an „Ausstattung“ – enorm hohes R I S I K O – blicke „man“ einmal objektiv reflektierend zurück!

    Jane …Ihnen fällt ganz SUCHER noch was zu den Grundlagenwerken – Charta FATAH …Hamas … ein??? Ging dies umdeutend auch zu relativieren …wär’n diese als märchenhafte Mythen vernachlässigbar??? …dies da agendierte Zeugs NICHT wirklich ernst gemeint?

  6. Jane solidarisiert sich mit den extremsten Palästinenser, was auch als Schuldabwehr, also sekündärer Antisemitismus qualifiziert werden kann. Sie möchte auf Seiten der Opfer stehen und kann so Juden als Täter wahrnehmen.
    Ihre Solidarisierung geht mit einer Selbststilisierung als Opfer einher. Sie geht von der falschen Prämisse aus, dass der Schwächere immer Recht und der Stärkere immer Unrecht habe.
    Was sie ausklammert:
    Zweite Intifada: Ab September 2000
    Der bedingungslose Rückzug Israels aus dem Südlibanon im
    Mai 2000 bestärkte die extremistischen Araber in ihrem Glauben, mit Terror – Vorbild HizbAllah – könnten die Israelis aus besetzten Gebieten und schließlich aus dem gesamten Land vertrieben werden. Der Besuch von Ariel Sharon am Tempelberg diente als Anlass zu Unruhen. Die zweite Intifada begann. Auf die zunehmenden Selbstmordanschläge der Terroristen gegen die israeliche Zivilbevölkerung kam die harte Reaktion Sharons.
    Bis heute sind die terroristischen Strukturen innerhalb der arabischen Gesellschaft des Landes nicht aufgelöst.

  7. „…kritisch die PA verurteilt? Natürlich gibts auch dort vieles zu krtisieren“

    u. a. grosszügige finanzielle „Belohnung“ für begangene Mehrfach-Morde UNschuldiger Zivilisten

    “Palästinensische Terroristen kriegen Rekordlöhne
    Mittwoch, 5. September 2012 | Michael Selutin

    Trotz der schwierigen finanziellen Lage der Palästinensischen Autonomiebehörde werden monatlich mehrere Millionen Schekel für die „Gehälter“ von palästinensischen Gefängnisinsassen in israelischen Haftanstalten ausgegeben. Diese Gefangenen sind wegen Terrorismus gegen den israelischen Staat verurteilt, einige von ihnen sind Massenmörder. Dabei bekommen nicht nur Mitglieder der regierenden Fatah-Bewegung diese Gelder, sondern auch deren bittere Feinde von der Hamas und anderen Terrororganisationen….

    RICIANO: Bitte keine ganzen Artikel und schon gar nicht ohne Quellenangabe hier einstellen!!!
    ADMIN

    Jane – SPENDEN immer willkommen!

  8. Riciano – wir haben seit 1948 ein modernens Völkerrecht.Die Zeiten des Kolonialismus wurden damit ein für alle mal beendet.

    Was mir da noch einfällt ist China und Tibet. Das findet auch eine große Missbilligung. Wäre China und in seiner Existenz so verquickt mit westlichen Staaten – hätte man wahrscheinlich längst Sanktionen beschlossen.

    China ist allerdings zu mächtig und zu groß – und es lässt sich vom Westen nichts sagen. Richtig findet man dennoch nicht was in China und auch im Zusammenhang mit Tibet passiert.

    Ich wäre schon froh, wenn man aufhören würde Israel zu unterstützen, so lange es sich nicht an das Völkerrecht hält.

  9. Riciano – um meine Zielvorstellung ganz klar darzustellen – ich bin für die ZweiStaatenLösung. Israel ist ein anerkannter Staat. Dass die Staatsgründung für die arabische Welt ein Unrecht war, kann ich in jeder Hinsicht nachvollziehen. Ich kann genauso nachvollziehen, dass viele Juden ihre Hoffnungen auf einen jüdischen Staat setzten.

    Und da es um des lieben Friedens Willen auch ein Stück weit Pragmatismus geben muss, ist die Zwei-STaatenlösung auf Grundlage der UNO-Resolutionen, der Grünen Linie etc. eine vernünftige Sache.

    Gescheitert ist sie an Israel, nicht an den Palästinensern und nicht an der arabischen Welt.

    Insofern wird es wohl bald um die Ein-Staaten-Lösung und das Ende der Apartheid in Israel gehen.

    • „Gescheitert ist sie an Israel, nicht an den Palästinensern und nicht an der arabischen Welt“.

      Nein, gescheitert ist Sie 1948, an der Chance ebenfalls
      einen Staat zu gründen; aber da war das „Die Juden ins Meer“
      weitaus populärer.

  10. Jane – Ihren Ausführungen ist chronologisch zu entnehmen, dass Sie in keinsterweise auch nur ein Fünkchen Akzeptanz für den Jüdischen Staat Israel je zubilligend zu entwickeln in der Lage wären. Sie sezieren unter in “Diebstahlvorwurfsmomenten“ formuliert all sich blutig zugetragene Geschichte rückwärts abwickelnd – gepaart mit Hasstiraden ohne jegliche historische Grundkenntnisse. “ …das von den Juden als Tempelberg bezeichnet wird.” Alleinig solches unqualifiziertes Zeugs disqualifiziert Sie in höchstem Maße von wahren ernstzunehmenden “Interessenten“ zu middle east – ausschliesslich plumpe Propaganda auf niederem Niveau! Fragen Sie doch einmal in Ihrer badischen Heimat christlich-katholisch gläubige Mitmenschen, was diese evtuell zu mount Moriah so für (UNverfälschte) Kenntnisse haben – egal – es wird aller Wahrscheinlichkeit nach nix nützen.

    “Und jeden der das nicht hinnimmt – den werden Sie als ANTISEMITEN diffamieren – unisono – wie ein Automat – ein Israel-Verteidigungs-Automat.“ Jane – solche Slogans sind mir ehrlich a wing zuu billig – nie habe ich jemandem hier derartiges je vorgeworfen – welch “hässliche“ Begrifflichkeiten, der/-ie’s erfunden? …argumentativ in der Sache belegt mit FAKTEN viel zielführender – find ich jedenfalls! Jane, auch Sie werden es vllt. irgendwann schaffen, noch GENAUER hinzuschauen: “Dies unterscheidet Ahmad Hijazi von “Euch“ KrawallPatriots – er liess sich V E R M U T L I C H viel weniger instrumentalisiert zum Kampf missbrauchen“ …damit meinte ich BEWAFFNETEN Kampf …MORDEN unschuldiger Menschen – ich konnt nix finden, dass er Anschlagsversuche unternahm – vllt. sind Sie ja bei Ihren “ausführlichen“ Recherchen dahingehend “fündig“ geworden! Desweiteren gilt festzuhalten, dass Sie ebenfalls mangelnd nur sehr dürftige Kenntnisse von “Islam“ haben, schaue “man“ sich die “forsche“ Verwendung “islamophobem“ in Ihren posts an. “ob es ihnen GEFÄLLT oder nicht“ …nun ja – typisch “gutmenschendeutsch“ – als wenn es in Israel um solch banale GefälligkeitsProblemchen ginge! Jane – Sie zeichnen ein “Bild“, welches so NICHT real existiert – Sie erheben Anschuldigungen gegen Israel, welche Sie nicht besonders glaubhaft belegen können – oder waren Sie evtl. einmal hingegen, wenn der Terrorist Jassir Arafat seine sogenannten “friedlichen Zugeständnisse“ zum Ausdruck brachte??? …von ernstzuinehmenden VERLÄSSLICHEN Ansätzen NIE ein Funke – Sie kennen doch die selbstgegebenen Grundlagenwerke von PA, Fatah, Hamas und Co. – sind dies etwa “Märchen aus tausend und einer Nacht“??? “Du musst sie an ihren TATEN messen“ – derlei soo mordblutig VIELE! Ihr schwadronierendes RELATIVIERUNGsgesülze ((Juden wurden in großer Zahl Opfer eines mörderischen Rassismus und das war ein fruchtbares Verbrechen.
    Nichts kann die Toten wieder beleben. Heute A B E R leben Juden in Deutschland natürlich gleichberechtigt mit allen anderen Menschen und genießen besonderen Schutz und eine größere Fürsorge als andere Minderheiten. Auf Grund der schrecklichen Geschichte, befürworte ich das A U C H Z U M T E I L (zum Teil, weil auch andere Minderheiten ein Recht auf angemessene Wahrnehmung ihrer Belange haben sollen)“ schürt weiteren Hass – scheint KEINESWEGS zu irgendwelchen Lösungsansätzen tauglich.

    “Dass DIE GRÜNDUNG Israels Feindseligkeit und Gegenwehr zur Folge hatte, war sie doch auf Kosten der einheimischen Bevölkerung begründet, der gewaltsamen Vertreibung von Hunderttausenden Palästinensern, der Zerstörung von 400 palästinensischen Dörfern, kann nicht weiter verwundern.“

    WIEVIELE Staaten dieser Welt wurden nach Beendigung von Kriegen “waren sie doch auf Kosten der einheimischen Bevölkerung“ UND aber Millionen gemordeten, vertriebenen und flüchtenden UNschuldigen Menschen gegründet worden???

    Bei Israel stellt Jane ganz BESONDERS eine sog. “Un“Rechtmässigkeit heraus – WARUM eigentlich??? WARUM stellt sie die Rechtmässigkeit anderer im Umfeld nahezu zur gleichen Zeit von Siegermächten “begründeten“ Staaten NICHT in Frage??? Despoten wurden installiert, denen es NICHT gehörte!

    Palästina – hat es historisch nachweislich so NIE igegeben – die Machthaber des einstigen Römischen Reiches verwendeten vermutlich dereinst diesen Begriff zu “die EINHEIMISCHE Bevölkerung demütigende“ Provinzbezeichnung für JUDAH – – neuzeitlich wurde dieser Begriff nach dem Zerfall des osmanischen Reiches für danach eingerichtetes MANDATSGEBIET verwendet! Dieses war NACHWEISLICH nicht NUR das Gebiet des heutigen Staates Israel (lediglich 22% der „neuzeitlich“ SO bezeichneten Fläche …Region …! …der korrekten Vollständigkeit halber bemerkt, SO „man“ diese Bezeichnung zu verwenden gedenkt …und um es in Jane’s Wortgebrauch zu formuliert abzuschliessen: “ob es ihr nun gefällt/passt oder nicht“ – SO sind die FAKTEN – es widerlege, WER sich dazu in der Lage zu fühlen meint!

  11. Sie schreiben: Arafat zeigte auch keine Bereitschaft, Teilabkommen zu vereinbaren und später zu verhandeln.

    Das ist aber völliger Unsinn – Arafat lehnte lediglich in Camp David ein schlechtes Angebot ab – und verhandelte weiter.

    So war man sich wenige Tage vor Sharons Wahl in den meisten Punkten bei den Verhandlungen in Taaba einig geworden. Arafat hat auch Barak vor Sharons Templegang eindringlich darum gebeten, weil er Unruhen fürchtete und die Gefahr sah, dass ihm die Dinge entgleiten könnten – was dann auch geschah.

    „..Zweifellos war Barak in Camp David von Arafats ablehnender Haltung überrascht. Da für Barak nicht das Völkerrecht der entscheidende Maßstab war, sondern die Haltung der politischen Klasse in Israel, musste er seine Vorschläge für sehr weitgehend halten und erwarten, dass sich die Palästinenser dem Druck wieder einmal beugen würden. Arafat dagegen war sich über eines im Klaren: Auf Konzessionen hinsichtlich eines Interimsabkommens konnte er sich einlassen, doch die „endgültige Lösung“ musste unbedingt die Vorgaben der Resolution 242 des UN-Sicherheitsrats erfüllen, in der die Beendigung der Besetzung des Westjordanlands, des Gazastreifens und Ostjerusalems gefordert wird.(3 ) Doch in Camp David waren die Israelis offenbar so überzeugt von ihrer Überlegenheit, dass sie dafür kein Verständnis aufbrachten . . .“

    Zu den nachfolgenden Verhandlungen in Taaba schrieb Alain Gresh:

    „Die Verhandlungen in Taba bestätigen seine Einschätzung. Man war sich einig, dass eine gerechte Lösung nach Maßgabe der UN-Resolution 242 zur Umsetzung der Resolution 184 der UN-Vollversammlung führen müsse, und hatte auf dieser Grundlage konkrete Lösungsvorschläge erarbeitet. Den Flüchtlingen sollten fünf Alternativen angeboten werden: Rückkehr nach Israel, Rückkehr in an die Palästinenser abgetretene israelische Gebiete, Rückkehr in den Palästinenserstaat, endgültige Ansiedlung am derzeitigen Wohnort (Jordanien, Syrien usw.), sowie Ausreise in ein anderes Land (einige Staaten, darunter Kanada, signalisierten ihre Bereitschaft, größere Kontingente palästinensischer Einwanderer aufzunehmen). Die Vertreter der palästinensischen Seite bestanden auf dem freien Entscheidungsrecht der Palästinenser, machten aber zugleich deutlich, dass sie den jüdischen Charakter des Staates Israel nicht in Frage stellen wollten. Diese Zusicherung war bereits 1988 bei der Unabhängigkeitserklärung gegeben worden.

    Nach Aussage von Jossi Sarid hatte die palästinensische Seite sogar zugestanden, dass „die letzte Entscheidung über die Rückkehr von Flüchtlingen nach Israel bei den israelischen Stellen liegt“. Israel erklärte sich bereit, zusätzlich zu den „Familienzusammenführungen“ weitere 40.000 Rückkehrer innerhalb von fünf Jahren aufzunehmen. Den Palästinensern jedoch erschien jedes Angebot unterhalb von 100.000 Flüchtlingen inakzeptabel. Wie der palästinensische Informationsminister Jassir Abed Rabbo berichtet, war die Einigung über diese Zahl tatsächlich die letzte Hürde vor einer Vereinbarung. Beide Seiten waren sich auch einig darüber, dass die Hilfe für die Flüchtlinge im Libanon oberste Priorität hatte. Im dem bereits zitierten israelischen Dokument heißt es sogar: „Der Staat Israel erkennt seine moralische Verpflichtung an, an einer baldigen Lösung für die schwierige Lage der Flüchtlinge in den Lagern Sabra und Schatila mitzuwirken.

    Geplant war auch die unverzügliche Einrichtung eines internationalen Hilfsfonds und einer internationalen Kommission, um die Entschädigung der Flüchtlinge in die Wege zu leiten. Zudem einigte man sich darauf, dass die Frage der Entschädigung jener Juden, die aus arabischen Ländern nach Israel ausgewandert waren, nicht Gegenstand dieser bilateraler Verhandlungen sein solle.(11)

    Doch bei allen Fortschritten wussten beide Seiten, dass die Zeit abgelaufen war: die israelischen Wahlen waren bereits entschieden. „Hätten die Wahlen erst im Mai stattgefunden, wären wir innerhalb von zwei oder drei Wochen zur Unterzeichnung gekommen“, meint Jassir Abed Rabbo. Jeder wusste, dass nach einer zu erwartenden Wahlniederlage Baraks alle Vereinbarungen, die man in Taba treffen konnte, zurückgenommen werden würden.“

    http://www.nahost-politik.de/friedensverhandlungen/camp-david.htm

    Und so war es – mit der Wahl Sharons hatten die Israelis einen palästinensischen Staat, auf den man sich schon in fast allen Punkten geeinigt hatte, abgewählt.

  12. Aber was kann man tun?

    Im Gegensatz zum realen Leben, Sebastian, nichts.

    Was gibt es besseres für Zwangsneurotiker mit ausgeprägt antijüdischer Grundtendenz, als ihre Aggression zielgerichtet projizieren, ausleben zu können, noch dazu, gewinnmaximierend – völlig ungehindert auf einer jüdischen Webseite.

    Insbesondere dieser Umstand wirkt legitimierend und wird vor allem als Bestätigung aufgefasst, deshalb – keine Chance.

    Bleibt nur eines: scrollen und aus.

    • Hier die englischsprachige Transskription eines Teiles des antisemitischen Iranischen Filmes

      http://www.memri.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/3560.htm

      Following are excerpts from an Iranian movie titled „Saturday Hunter.“ The movie was broadcast on Channel 1, Iranian TV, on August 17, 2012.

      A young boy, Benjamin, is brought to Israel by his mother, to be raised by his „blind“ grandfather Hanan. He is awaited by a group consisting mainly of ultra-Orthodox Jews and armed uniformed soldiers.
      The group exchanges greetings with Hanan:

      Hanan: Shalom.
      Man: Shalom.
      Hanan: Shalom.
      Man: Shalom.
      An Arab man called Matin holds out a box with a pair of scissors to Hanan
      Matin: It is ready, sir.
      Hanan: Take this, Benjamin.
      Benjamin takes the pair of scissors.
      Hanan: When a person lives outside his homeland, he faces the energies and filth of evil Satanic spirits. In order to mark your magnificent return to your home and state of cleanliness, your soul must be purified.
      Go and cut the ribbon.

      Benjamin cuts a ceremonial ribbon, and immediately is showered with water from all sides as a sign of celebration.

      Against the background sounds of Hasidic music, the crowd claps and celebrates.
      Hanan: This is the beginning of the purification of the soul of a young Jewish man. Clothe him in the garments of the righteous believers.

      Hanan removes Benjamin’s baseball cap, and his jeans, red T-shirt, and sneakers are replaced by the black garments of the ultra-Orthodox. Hanan places a black hat on Benjamin’s head.

      […]

      The scene takes place in Hanan’s home. Voices are heard from a room outside which Hanan stands.

      Hanan: He is absolved.
      Benjamin to Jacqueline the nurse: What are they doing?
      Jacqueline: The sinners come here to be absolved of their sins.
      Benjamin: How are they absolved?
      Jacqueline: They pay indulgences. They pay money to your grandfather.
      Benjamin: Can they be absolved of any sin?
      Jacqueline: Yes, your grandfather can cleanse them of any sin.
      Benjamin: Does my grandfather penalize them?
      Jacqueline: No. He collects their money as a representative of God.
      Inssde the room, Hanan and two other men sit at a table, and several people await their turn to be judged.
      Hanan: This is the penalty for those who ridicule the laws of Moses. You have to pay these indulgences. In order to escape the law of God, you must pay this money.
      The God of the Jews is too lenient with you. If I were in His shoes, I would take your lives, not just your money.
      Hanan holds up some money in one hand and rings a bell with his other hand.
      Hanan: Absolved!
      A man comes to the table to be judged.
      Hanan: What has this one done wrong?
      One of the men on the committee whispers in his ear: He skipped some of his prayers, didn’t fast, and drank alcohol. He went to the Temple of Solomon and cursed the rabbis.
      Hanan: He’s done wrong! He’s done wrong!
      Hanan holds up some money in one hand and rings a bell with his other hand.
      Hanan: Absolved!
      Next idiot!

      […]

      Matin is teaching Benjamin how to fire a gun. Hanan, Jacqueline, and others sit nearby.
      Benjamin: This way?
      Matin nods, and Benjamin takes aim at targets in the shape of women and children.
      Benjamin: should I shoot now?
      Martin nods
      Benjamin shoots and falls backward from the force of the recoil. Matin runs to inspect the targets.
      Matin: It didn’t hit the target. Never mind. Better luck next time! Never mind.
      Matin returns running to Benjamin’s side, and hands him another gun.
      Now shoot with this one. Hold it tight.
      Benjamin shoots, and Matin runs toward the targets.
      Matin: It hit the target.
      Hanan: Very good. There you go.
      Benjamin: Grandfather, I’m tired.
      Hanan: You will get used to it, my child. Shoot again. Shoot.
      Benjamin: I don’t like it.
      Hanan: That doesn’t matter. God will be pleased. Shoot, my son. Shoot.
      Matin! Come and load the gun.
      Benjamin shoots again, and Matin runs toward the targets. Benjamin shoots again and again and again, hitting the targets.

      […]

      Hanan stands at the head of a table of ultra-Orthodox Jews.
      Hanan: This is good soil. How much of this land can you give to God?
      Man: As much as He wants.
      Hanan: God is not strict with the Jews. How about going 50-50?
      Man: We thank God for blessing us with Hanan’s kindness.
      Men: Amen.
      Hanan: Amen.
      Men: Amen.
      Hanan: Amen.
      Benjamin walks in carrying cups of coffee.
      Benjamin: Shalom.
      Men: Shalom.
      Benjamin: Shalom.
      Men: Shalom.
      Benjamin: Shalom, Grandfather.
      Hanan: Shalom, Benjamin. Jacqueline, bring the Book of God. Benjamin, take care of your eyes. Watching God’s military campaign is very enjoyable.
      Jacqueline: Here is the Book of God.
      Jacqueline hands it over to Hanan.
      Today is Saturday.
      Hanan: Yes, that’s right. Indeed, today is Saturday, but in order to satisfy God, we are permitted to exert efforts even on the Saturday.
      […]

      Scene takes place in a field. Hanan is riding in a car and taking shots at the Arabs, who are fleeing for cover.
      Hanan: I spit on the terrorists! Damn the infidels! I spit on them! Damn you terrorists! I will destroy you all. I will kill you all. I will destroy all of you.

      […]

      Outside a house, Hanan and Benjamin stand together with several Arabs.
      Hanan to the Arabs: You have three minutes to leave.
      Matin!
      Matin: Yes, sir?
      He takes Hanan’s arm and leads him to the vehicle
      Old man: We will never leave our land.
      Hanan to Benjamin: Never look back.
      Hanan’s car careens through the land, and Arabs flee. Soldiers shoot at everybody.
      Hanan to Matin: Drive through their land.
      Fire rages through the home and the land.

      […]

      A group of blind ultra-Orthodox Jews, led by Hanan with his hand on Benjamin’s shoulder, goes down underground, whether ancient books are being forged.
      Hanan to Benjamin: Now we are inside the luminous rock. Here God talks to me and reveals all the secrets and the new laws. He reveals them all here. The kohanim have the duty to write, and they fulfill this duty.
      This new book will be the latest book written by God and myself, and it will contain all the laws and principles for the new Israel. Nothing will be left out. Very soon, you will be the new prophet.
      Devout believers have the duty… for those still seeking old and dilapidated papers, our new book will be made to look old through and through. It will be as old as Creation itself.
      Benjamin, do you know the latest good news from God?
      Benjamin: No.
      Hanan: „God and sow corruption among them, until men become women, and women become men.“ Then, no more children will be born, and the lineage of Jesus and Muhammad will cease to exist.

      […]

      Scene takes place outside, where Hanan is driving through the land.
      Hanan: I spit on the infidels. I spit on you infidels. Damn the terrorists. I spit on you. I spit on the damned infidels. Get lost. This is the Jewish homeland.
      Elderly Arab man: Hanan, for many years you have been serving the children of Satan, not the children of Abraham.
      Hanan slits the man’s throat.
      Hanan: „I will make the people who have been cruel to you eat their own flesh, and I will make them drunk on their own blood. At that moment, humanity in its entirety will know that I am the God who will set you free.“
      Hanan raises the Book of God high.
      Carry out the law of God.
      As Hanan and Benjamin leave, soldiers and ultra-Orthodox Jews fire at the house and then set fire to it.

      […]

      Benjamin, dressed in army fatigues, is shooting his gun.
      Hanan: Shoot, shoot. Don’t be afraid. Shoot. Don’t be a stupid idiot. You stupid idiot, shoot again. Shoot.
      Benjamin: Grandfather, I can’t do it.
      Hanan: Don’t be afraid. If god didn’t want you to shoot, He would stop you right now. Shoot. Shoot.
      Benjamin: The Torah says that murder is forbidden.
      Hanan: You idiot. Only the murder of a Jew is forbidden. Nothing will happen to a Jew, even if he does not follow the laws of the Torah and the Talmud, and does not adhere to the Ten Commandments of Moses, or to the laws of God Himself. So shoot!
      Benjamin shoots
      Benjamin: I can’t do it, Grandfather. In the name of God, let me go.
      Hanan: Benjamin, are you shooting into the air? The whole world is waiting for you in silence. God Himself waits for you in silence, and you go and shoot into the air? Kill! Kill them before they kill you. Kill them, Benjamin!
      Benjamin, crying, runs away
      Hanan: In the name of God, I beg you…
      Benjamin obeys his grandfather, and shoots again and again

      […]

      An Arab boy, formerly a friend of Benjamin, approaches him
      Arab boy: Benjamin, what are you doing here?
      Benjamin slowly raises his head and shoots him.

      […]

      Scene takes place within the ruins of a house
      Benjamin to Hanan: I’ve killed them all.
      Hanan: Well done.
      I could see that my grandson would be able to do it.
      Benjamin: So you are able to see, right?
      Hanan: I can see much better than anyone with eyes can see. When people face somebody who is blind, they show their true colors more clearly, because they think that he cannot see them.
      Sometimes you should let people think that you are deaf. Sometimes you should let them think that you are crazy. Then they reveal their true nature. You watch, you listen, and you understand.
      These people are in a slumber, believing in what was promised to them.
      Hanan throws the Book of God down into the water, then removes his hat, and his coat and throws them away too
      One day, you will get rid of all of this, but you must never reveal what’s within you to anyone, not even to me.
      Trample on anything – even on me. As long as I live, you cannot be me.
      Benjamin takes aim at his grandfather
      Hanan: So trample on me too.
      Benjamin hesitates
      Hanan: Go ahead!
      Benjamin shoots Hanan
      Cut to the dead bodies lying outside the house

  13. Herr Pfeifer – was Sie da über Camp David 2000 von sich geben, das ist die PR Version.

    „Der Mythos von Camp David ist Teil einer amerikanisch-israelischen Desinformationskampagne

    ..Erst ein knappes Jahr später, als der Konflikt schon zehn Monate lang tobte, erschienen mehrere Artikel, welche die Propaganda der Zionisten widerlegten. Als erster ergriff Robert Malley das Wort, unter Clinton Nahost-Experte im Nationalen Sicherheitsrat der USA und Mitglied des amerikanischen Teams in Camp David.

    Malley schrieb: „Es stimmt, was auf dem Tisch lag, war weitreichender als alles, was ein israelischer Führer in der Vergangenheit diskutiert hatte – ob nun mit den Palästinensern oder mit Washington. Aber es war nicht das Traumangebot, als das es dargestellt wurde, zumindest nicht aus palästinensischer Sicht…

    Um die Siedler zu beruhigen, sollte Israel neun Prozent der Westbank annektieren, als Ausgleich sollte der Palästinenserstaat Souveränität über Teile des israelischen Kernlandes bekommen, von einem Neuntel der Größe des annektierten Landes. Ein Palästinenserstaat mit 91 Prozent der Westbank und Gaza war mehr, als die meisten Amerikaner und Israelis für möglich gehalten hätten, aber wie hätte Herr Arafat seinem Volk den Landtausch im Verhältnis neun zu eins erklären sollen?

    In Jerusalem hätte Palästina Souveränität über viele arabische Viertel im Ostteil der Stadt sowie moslemische und christliche Viertel in der Altstadt erhalten. Während es den Haram al Scharif verwalten sollte, in dem die drittheiligste moslemische Stätte [die Al Aqsa Moschee] steht, hätte Israel die Oberhoheit über dieses Gebiet behalten, das von den Juden als Tempelberg bezeichnet wird.“

    Malley gab auch zu, dass die Palästinenser größere Zugeständnisse gemacht hatten:

    „Die Palästinenser traten für einen Palästinenserstaat ein, der in den Grenzen vom 4. Juni 1967 neben Israel bestehen sollte. Sie akzeptierten, dass Israel das Territorium der Westbank mit Siedlungsblöcken annektieren würde. Sie akzeptierten das Prinzip der israelischen Souveränität über die jüdischen Viertel in Ostjerusalem – Viertel die vor dem Sechstagekrieg von 1967 nicht Teil des Staates gewesen waren. Und während sie darauf bestanden, dass das Recht der Flüchtlinge auf Rückkehr anerkannt wird, waren sie bereit, es in einer Weise umzusetzen, die Israels demographische Zusammensetzung und Sicherheitsinteressen berücksichtigt, und deshalb die Anzahl der Rückkehrer zu beschränken. Keine andere arabische Partei, die mit Israel verhandelt hatte – Ägypten unter Anwar el-Sadat, Jordanien unter König Hussein, ganz zu schweigen vom Syrien Hafez el-Assads – kam je auf die Idee, solche Kompromisse auch nur in Erwägung zu ziehen.“…

    Was die Angebote von Barak angeht, so weisen die Verfasser darauf hin, dass er nie etwas schriftlich niederlegte. Tatsächlich seien die Palästinenser aufgefordert worden, sich mit einigen vagen Versprechungen zufriedenzugeben, die jederzeit wieder zurückgenommen werden konnten. Die Autoren schreiben: „Strenggenommen gab es niemals ein israelisches Angebot.

    Baraks Vorschläge waren alles andere als „unglaublich großzügige“ Zugeständnisse an palästinensische Forderungen. Sein Angebot wäre keine lebensfähige Grundlage für einen Palästinenserstaat, sondern für ein von Israel abhängiges und ihm untergeordnetes arabisches Ghetto gewesen.

    Zu den wichtigsten Punkten seines Angebots gehören die folgenden:
    *

    Baraks Vorschlag teilte Palästina in vier voneinander getrennte Kantone, die von Israel eingeschlossen sind: die nördliche Westbank, die zentrale Westbank, die südliche Westbank und Gaza. Ein Netzwerk von israelisch kontrollierten Straßen und Militärposten sollten diese Kantone wiederum unterteilen. Kein Teil Palästinas sollte an den anderen angrenzen, und die Israelis sollten die Bewegungen der Bewohner und Güter kontrollieren, im Inneren wie nach außen. Dadurch wäre sichergestellt worden, dass die palästinensische Wirtschaft ihrem mächtigeren Nachbarn vollständig unterworfen ist.
    *

    Israel sollte fast neun Prozent der besetzten Gebiete annektieren und bot im Austausch dafür nur ein Prozent von seinem eigenen Territorium an.
    *

    Israel sollte die Kontrolle über weitere zehn Prozent der besetzten Gebiete in der Form einer „langfristigen Pacht“ von unbestimmter Dauer erhalten…..

    http://www.wsws.org/de/2002/apr2002/camp-a25.shtml

    Herr Pfeifer – woher haben Sie denn die Behauptung, Barak hätte im Rahmen der Familienzusammenführung auf das Rückkehrrecht für einen Teil der Flüchtlinge zugestimmt. Erstens habe ich das noch nie gehört, aber vielleicht ist es auch einfach das Recht der Israelis Familienangehörige ins Land zu holen, dass Staatsbürger ja normalerweise ohnehin haben.

    Nach meinen Informationen, und lt. dem amerikanischen Unterhändler Malley, sollten die Palästinenser auf das Rückkehrrecht gemäß den entsprechenden UNO-Resolutionen schlicht und ergreifend verzichten.

  14. @Efem – da hast Du jetzt aber mal aus einer Zeit von 40 Jahren ein paar Sachen zusammengekleistert.

    Tatsache ist – in den Wirren der Revolution flohen sehr viele Iraner, Juden und Nicht-Juden, gerade solche, die dem Shah-Regime nahe standen oder sonst eine allzu repressive Entwicklung fürchteten. Es gab damals, wie auch in der Zeit nach Israels Staatsgründung Spannungen,die auch zu anti-jüdischen Konflikten führten. Das hat aber keine allzu große Dimension angenommen und wurde auch schnell wieder beendet.

    KOhmeine, erließ kurz nach seiner Machtübernahme eine Fatwah zum Schutz der Juden und das war dann das Ende der Konflikte.

    Tatsache ist, Juden sind heute im Iran den Muslimen gleichgestellt und sie leben dort gerne und wollen trotz lukrativer Lockangebote nicht nach Israel. Sie genießen sogar Sonderrechte, wie das Trinken von Wein.

    Ahmadinedjad selber spendet selbst regelmäßig für das jüdische Krankenhaus und zweifelhafte Äußerungen Ahmadinedjads riefen offenen und lauten Protest der jüdischen Gemeinde hervor und wurde auch in den iranischen Medien nicht unkritisiert stehen gelassen – das hatte für niemanden negative Folgen.

    Hier ein ausgezeichneter und differenzierter Artikel, der die Lage der Juden im Iran im Wandel der Zeit beleuchtet:

    http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20090305

    Die Leute wollens einfach nicht wahrhaben, dass Juden gerne im Iran leben; deshalb wird der Vertreter der Juden im Iran nicht mal vom Zentralrat empfangen – das ist bezeichnend.

    • Unterhalte dich mal mit Iranischstämmigen. Da bekommst du, je nachdem mit wem du sprichst, alles zu hören – von (ultra-)links bis (ultra-)rechts. Die „Ablehnung“ nach weit verbreiteter orientalischer Sitte, um es moderat auszudrücken, von Menschen, die zufällig jüdisch sind, ist sehr selten, und wenn, dann verhalten, nur in Einzelfällen schroff – so jedenfalls meine Erfahrung.

      Der Trend aber, dem Iran den Rücken zu kehren, dürfte in einem Land, in dem SA- und SS-ähnliche „Revolutionswächter“ strengstens darauf achten, dass alle sich der Ideologie des „islamischen Gottesstaates“ anpassen, verständlich sein, nicht nur bei jüdischen Menschen. – Die Zahl der iranischen Jüdinnen und Juden im Iran hat sich seit 1979 mehr als halbiert, das heißt schon was.

      Übrigens leben in Kalifornien mehr iranischstämmige Jüdinnen und Juden als wie im Iran…

      Dein verlinkter Artikel arbeitet trotz bemühter Objektivität mit schrägen Setzungen: z.B. ist die Zahl jüdischer Staatsangehöriger in Türkei und Iran derzeit in etwa gleich, und nicht, wie behauptet: „… die Islamische Republik Iran immer noch die Heimat für die größte jüdische Minderheit im gesamten Nahen und Mittleren Osten …“

      Weiterhin widerspricht er sich selbst derart, dass er unverständlich wird, z.B. hier:

      „Erst als die Revolution einen zunehmend islamischen Charakter annahm und als sowohl Revolutionsführer Khomeini selbst … antisemitische … Kaum kehrte der im Triumph aus dem Pariser Exil nach Teheran zurück, kam es zu einem Treffen zwischen ihm und Vertretern der jüdischen Gemeinde. In diesem Treffen …“

      Fakt ist auf jeden Fall, dass die Revolution nicht das brachte, was viele der IranerInnen sich von ihr erwarteten, aber die von ihnen, die nicht ausweichen konnten, arrangierten sich notgedrungen und werden sich hüten, sich dem Unwillen des Regimes auszusetzen. Status quo.

      Sachverhalte nicht so zu schildern, wie sie sind, beklagte in seinem Buch „Im Dienste meines Landes“ schon Reza Pahlevi, der zu Recht entmachtete und geflohene Herrscher, bei seinen Landsleuten. Dieses Vorurteil scheint keins zu sein…

      Aufschlussreich für die Gefahr, die in dem „islamischen Gottesstaat“ imminent lauert für alle, die nicht schiitisch sind, sind z.B. Informationen über eine Glaubensgemeinschaft, die, fast unglaublich für Unbedarfte, in Israel Zuflucht findet (was der „Freundschaft“ des offiziellen Iran zu Israel nicht unbedingt förderlich sein dürfte):

      „Über 300.000 Bahá’í leben im Iran. Sie bilden die größte religiöse Minderheit des Landes. Ihre Verfolgung setzte mit Beginn der Bahá’í-Religion in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein und dauert bis heute an. In der Islamischen Republik Iran werden die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen an den Bahá’í systematisch durchgeführt.“ http://iran.bahai.de/

      Verlautbarungen des Iran und von ihm abgesegnete Aussagen von seinem Wohlwollen Abhängiger sind mit gebührender Skepsis zu beurteilen.

    • Jane lobt den Iran, wie gut es dort die Juden haben.
      Doch wie schaut die Wirklichkeit aus?
      Nun hat der erste iranische TV Kanal am 17. August einen antisemitischen Film gezeigt.
      Memri bringt einen Auschnitt, mit iranischem Ton und englischen Untertiteln.

      http://www.memri.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/3560.htm

      Wir haben immer wieder insbesondere in der Süddeutschen Zeitung gelesen, dass doch der iranische Präsident nicht Israel bedroht hat mir der Vernichtung, dass die Übersetzung falsch sei. Damit projizieren die iranischen Fanatiker ihre Vorgangsweise auf andere. Bei der NAM Konferenz in Teheran haben sie sowohl die Rede des UNO Generalsekretärs als auch die des ägyptischen Präsidenten mit Absicht falsch übersetzt.
      http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/6649.htm

    • @Janes:

      „Hier ein ausgezeichneter und differenzierter Artikel, der die Lage der Juden im Iran im Wandel der Zeit beleuchtet:

      http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20090305

      Immer wieder schön:5.774.239
      Platzierung in Deutschland

      Weltweit Rang

      Monatliche Seitenimpressionen < 300
      Monatliche Besuche < 300
      Wert pro Besucher —
      Geschätzter Wert € 257,21 *
      Externe Verweise 4
      Anzahl der Seiten —

      aus: http://urlspion.de/www.eurasischer-verlag.de

  15. Zur Erinnerung: A, 17. Mai 1999 übernahm Ehud Barak die Regierung. Barak ging den Palästinensern so weit entgegen wie nie zuvor ein isr. Spitzenpolitiker.
    Während der Friedensgespräche ein Jahr später schlug Barak den völligen Rückzug Israels aus 92% des Westjordanlands und Gaza vor.
    Als erster Regierungschef zeigte er sich bereit, über die Teilung Jerusalems in einen jüdischen und einen arabischen Teil zu verhandeln. Zur Flüchtlingsfrage lautete sein Vorschlag: Beide Seiten erkennen das Recht auf Rückkehr „ins historische Palästina“ bzw. „in ihr Heimatland“ an. Im Rahmen der Familienzusammenführung war Israel bereit, auch Flüchtlinge aufzunehmen. Doch Arafat bestand auf dem Rückkehrrecht aller 3,6 Millionen palästinensischen „Flüchtlinge“ – nicht nur in einen zukünftigen pal. Staat, sondern auch nach Israel.Diese Forderung hätte die Juden zu einer Minderheit gemacht. Arafat zeigte auch keine Bereitschaft, Teilabkommen zu vereinbaren und später zu verhandeln. Die Gespräche endeten am 25. Juli 2000 ohne Ergebnis. Barak trat am 10.12.2000 zurück. Ariel Sharon gewann am 6. Februar 2001 die Wahl. Die Palästinenser verpaßten nicht zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine historische Chance und setzten wieder wie schon so oft zuvor auf Gewalt.

  16. Um UdoSefiroth zu antworten – ‚Warum gründeten die Palästinenser nicht ihren Staat?‘

    Sie haben ihn längst gegründet. Das war 1988 – da hat Arafat den palästinensischen Staat JENSEITS der international anerkannten isr. Grenze, der Grünen Linie ausgerufen – und etwa die Hälfte der Länder der Welt hat ihn anerkannt.

    1994 hat Arafat Israel schriftlich anerkannt –

    was fehlt ist die israelische Anerkennung umgekehrt.

    Die verweigert Israel nicht nur in Wort, sondern auch tätig, indem es eigene Bevölkerung auf Gebiet ansiedelt, das Israel nicht gehört und eigentlich die Grundlage des pal. Staates sein soll und nach dem Willen aller Völker dieser Erde, inkl. entsprechender UNO-Resolutionen, die Israel schon seit den 60ern zum Rückzug auffordern, auch sein soll.

    Schon verrückt in welche Art der Realitätsleugnung sich die Zeloten seit zig Jahren hineinmanövriert haben.

    So lange allerdings Israel Palästina nicht anerkennt, halten sich leider seine Verbündeten zurück – obwohl dieser Staat Palästina jenseits der Grünen Linie auch die Zielsetzung des Westens, basierend auf den Grundlagen des internationalen Rechts darstellt – eines Rechts, dem sich die Palästinenser um des Friedens und einer besseren Zukunft willen gebeugt hatten – Ihr Großmut und ihre Hoffnungen wurden schändlich zerstört.

    • „Um UdoSefiroth zu antworten – ‘Warum gründeten die Palästinenser nicht ihren Staat?’

      Sie haben ihn längst gegründet. Das war 1988 – da hat Arafat den palästinensischen Staat JENSEITS der international anerkannten isr. Grenze, der Grünen Linie ausgerufen – und etwa die Hälfte der Länder der Welt hat ihn anerkannt“.
      ________________________________________________________

      !948 war DIE CHANCE…

  17. Riciano – ob es ihnen gefällt oder nicht Ahmad Hijazi hatte viel Verständnis für die bedrängte Situation der Palästinenser und ihren Kampf; er hatte kein Verständnis für die agressive Kriegspolitik Israels und hat das auch klar zum Ausdruck gebracht, z.Bsp. in dem Text zum Libanonkrieg, den ich verlinkte.Er hatte heftige Kritik am islamophobem und israelischem Rassismus, der maßgeblich den Konflikt steuert und für den SIE ein gutes Beispiel geben.

    Zeigen Sie mir doch die Texte, in denen Hijazi islam-kritisch die PA verurteilt? Natürlich gibts auch dort vieles zu krtisieren – aber Hijazi sah nicht in den Palästinensern die Ursache für den Konflikt – das machen seine Texte ziemlich deutlich – und die von Neve Shalom auch.

    Die Textbelege hierfür habe ich schon mehrfach verlinkt und eingestellt – auch wenn Ihnen das nicht passt – So geben Sie doch gerade hier ein beredtes Beispiel für die Art der unpassenden Vereinnahmung von der ich hier rede.

    „Dies unterscheidet Ahmad Hijazi von “Euch“ KrawallPatriots – er liess sich vermutlich viel weniger instrumentalisiert zum Kampf missbrauchen – NEIN – zog “sein eigenes Ding“ UNbeeindruckt jener zwingenden lebensallumfassenden IdeologieMACHT der FÜHRER Arabiens – unbeirrt, ungeachtet jeglicher Realitäts- und Erfolgsaussicht.“

    Ahmad Hijazi – das geht aus den paar Texten die ich veröffentlichte schon sehr deutlich vor – hat diese Art der Vereinnahmung im Dienste einer anti-muslimischen und Groß-Israel Propaganda schlicht weg nicht verdient.

    Zunächst hat Ahmad Hijazi Glück, dass er einen israelischen Pass hat und in jungen Jahren auf Neve Shalom – ein Ausnahmeprojekt an dem sich idealistische Muslime und idealistische Juden beteiligen (alle haben in Israel einen schweren Stand und mit Ressentiments für ihr Engagement zu kämpfen, auch die idealistischen Juden, denen man kürzlich noch die Reifen zerstochen hat und antimuslimische Propaganda auch auf ihren Häusern hinterließ).

    Auch in den besetzten Gebieten gibt es mutige und bewundernswerte Palästinenser, die sich auf friedlichem Weg für ein besseres Leben und so etwas wie Rechte für Palästinenser einsetzen, wie z.Bsp. die Organisatoren und Teilnehmer der allwöchentlichen, friedlichen und gewaltfreien Demonstrationen in Bilin. Gewaltfrei ist allerdings nur die pal. Seite. Die israelischen Sicherheitskräfte schießen immer wieder scharf; per Video-Beweis konnten mittlerweile die IDF selbst nicht mehr leugnen, dass sie Agent Provocateurs unter die demonstrierenden schickten, um dafür einen Vorwand zu haben. Der Organisator sitzt unter fadenscheinigen Begründungen, die Israel ja niemals transparent darlegen muss, im Gefängnis.

    Hätte Ahmad Hijazi keinen israelischen Pass und wäre er auf der ‚falschen‘ Seite geboren – dann würde er für sein Engagement möglicherweise in einem israelischen Gefängnis darben.

    Von all den bewundernswerten pal. Friedensaktivisten werden Sie sicherlich nie hören, und falls doch, wird es sie nicht interessieren –

    weil sie keinen israelischen Pass haben.

    Mit etwas ‚Pech‘ – werden sie in einem israelischen Gefängnis darben und vielleicht als Teilnehmer des gegenwärtig statt findenden Hungerstreiks dem Tode nahe sein.

    Aber es wird Sie alle hier nicht interessieren.

    Und jeden der das nicht hinnimmt – den werden Sie als Antisemiten diffamieren – unisono – wie ein Automat – ein Israel-Verteidigungs-Automat.

    Sie werden ihnen ihre guten Absichten, ihre Redlichkeit absprechen und alles akzeptieren, was der israelische Staat auch an unrechtmäßigem und grausamen aufbieten wird, sie mundtod zu machen.

    Ahmad Hijazi war mit sowas überhaupt nicht einverstanden und hat seine Kritik daran klar formuliert –

    die Art der Vereinnahmung die hier statt findet – hat er einfach nicht verdient.

  18. Lieber Herr Pfeifer, lieber jim,

    es ist wie Sie sagen Herr Pfeifer, man muss dem etwas entgegenstellen. Alles andere wäre Resignation.

    Dein Hinweis jim –Hysterie- trifft genau ins Schwarze. Aber was kann man tun?

    Leider ist zu vermuten, dass das was Jane hier postet ziemlich verbreitet ist. Wie kann man sich sonst die pogromartigen Zustände in Deutschland vom Januar 2009, erklären? Hier nochmal zur Erinnerung:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/demo-in-duisburg-polizei-stuermt-wohnung-und-haengt-israelfahne-ab-a-601058.html

    Gestern hörte ich in den Nachrichten, dass der vergangene Monat August, mit über 5400 Toten, wohl der schlimmste Monat, seit Ausbruch des Krieges in Syrien sei. Mittlerweile über 25000 Tote in Syrien kümmern in Deutschland niemanden. Außer ein paar öffentliche Stellungnahmen maßgeblicher Politiker, keine Demo gegen das Morden in Syrien, nichts. Im Gegensatz zum Januar 2009, heute über 25000 Tote in Syrien und nichts los hier in Deutschland.

    Was für ein Abgrund an Heuchelei!

    Hab auch noch mal bei den „Friedensfreunden“ vom Bremer Friedensforum unter der Rubrik Naher und Mittlerer Osten nachgeschaut, ob die sich kümmern. Bin dann zu dem Schluss gekommen, dass Syrien vermutlich in Südamerika liegt, zumindest nicht im Nahen und Mittleren Osten der „Bremer Friedensfreunde.“
    Über die „Mahnwache gegen den Israeltag an Bremer Schulen“, den die gemacht haben, kann man dort freilich noch nachlesen. Das ist nichts besser, als das was Jane hier postet.

  19. “Palästinenser wollte jüdische Familie vergiften

    Dienstag, 4. September 2012 | Michael Selutin

    Ein palästinensischer Mann hat vor einigen Tagen gestanden, für den Vergiftungsangriff auf eine jüdische Familie verantwortlich gewesen zu sein. Am 2. September hat ein israelisches Gericht Details des Mordversuchs veröffentlicht, der im vergangenen Jahr im Oktober in der Stadt Raanana stattgefunden hat.

    http://www.israelheute.com/Nachrichten/tabid/179/nid/24853/Default.aspx

    + + + Im Gazastreifen und in den palästinensischen Autonomiegebieten brodelt es. Palästinenser wollen Demonstrationen gegen ihre F Ü H R E R abhalten und gegen die durch Korruption verursachten Verteuerungen der Grundlebensmittel protestieren. Sie fordern auch die Absetzung des palästinensischen Premierministers Salam Fayyad. + + +“

    …die „einfachen“ Menschen werden sich irgendwann ihrer ihnen aufdoktrinierten HetzMordTerrorPeiniger (Arafat & Consorten) entledigen …Bildung …Bildung …Bildung …Information

  20. Unfälle – unvorhersehbar – grausam – schrecklich – löschen Leben von jetzt auf gleich einfach aus – Mitgefühl der Familie, den Angehörigen und allen Trauernden von Ahmad Hijazi und den 9jährigen Adam. Keiner vermag zu wissen, wann und wie sein Leben einst enden wird – was? bleibt – ein Stein, Fotos, zahlreich dutzende Erinnerungen an hoffentlich erfüllt gelebtes Leben, vllt. ein Werk, eine Idee,…

    🙁

    jedoch allzu oft keine Zeit, sich zu verabschieden.

    Jane – Sie sprüdeln ja “gewaltig“ vulkanisch anmutend – schlechts timing – und wieder mal zum falschen Inhalt eines hier veröffentlichten Artikels – ich überschätzte Ihre Bildungs- u. Lernfähigkeit enorm – schlicht wie hinlänglich genug bekannt – agressives Ausstossen von geballt angestauten Anschuldigungen – substanzlos in Quantität und Qualität – einfach plumpe Propaganda. Abu Mazen und seine PA-maschinerie freuen sich sicher über Unterstützung auf annähernd gleich“geartetem“ Niveau??? Dies unterscheidet Ahmad Hijazi von “Euch“ KrawallPatriots – er liess sich vermutlich viel weniger instrumentalisiert zum Kampf missbrauchen – NEIN – zog “sein eigenes Ding“ UNbeeindruckt jener zwingenden lebensallumfassenden IdeologieMACHT der FÜHRER Arabiens – unbeirrt, ungeachtet jeglicher Realitäts- und Erfolgsaussicht.

    Jane “wirbt“ – mehr oder weniger erfolgreich – versuchend mit ihren fanatischen “ProArabPropagandaMaterial“ für eine schrittweise politisch-ideologisch-mediale DelegitimierungsKampagne i. S. Rechtmässigkeit der Existenz des Jüdischen Staates Israel – zuweilen gradezu von tiefem Hass und “anklagender“ persönlicher Verbitterung zerfressen – und eher weniger glaubwürdig, da sie sich sooo oft bei argumentativen Auseinandersetzungen konkret in der Sache unfähig von FAKTENresisdenz geplagt einfach ignorierend davonschleicht. Inwieweit “solches“ graduierte Verhalten ernstnehmbar erscheint – naja – äusserst fraglich.
    Jane „müht“ sich – ATTENTION – Abnutzungsgefahr!

    am israeli chai

  21. Jim und andere. Jane würde auch wenn ihr nicht entgegenhalten wird hier ihre lange Mantra posten. Sie fühlt sich als tadellose Kämpferin für das Gute und im Besitze der Wahrheit. Eingehen braucht man nicht auf ihre z.T. antisemitischen Tiraden. Doch sollte man hier auch lesbares posten. Natürlich will Jane hier alles kaputtmachen mit ihrer Mantra. Das sollte nicht zugelassen werden.

  22. Hallo Sebastian,

    Karl Pfeifer hat einmal geschrieben (die Adressatin war glaube ich Jane), dass er nicht schreibt, weil er glaubt Jane überzeugen zu können, sondern weil er dem, was Jane schreibt, etwas entgegenstellen will.

    Habe Herrn Pfeifer wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass man es hier mit einem speziellen Fall zu tun hat, denke da an Hysterie. Jede Reaktion auf den von ihr produzierten Schwachsinn ist insofern kontraproduktiv, als dass man damit unweigerlich einen neuerlichen Schwall an geradezu klischeehaft antisemitisch durchsetzten Pamphleten lostritt, wie sich auch hier, für jeden nachlesbar, einmal mehr bewiesen hat.

    Die Frau ist draußen, und zwar schon lange, jahrelang, um genau zu sein. Wer das nicht schnallt, handelt zumindest fahrlässig, um nicht zu sagen infantil.

    • Wie schön, dass ich infantil bin, und z.B. nicht kapiere, welche Physik es mir erlaubt, mit „produziertem Schwachsinn“ einen Schwall loszutreten, und auch so infantil, dass ich vergeblich daran herumrätsele, mit welchen ferndiagnostischen Methoden mensch einen von der WHO ad acta gelegten, z.T. sexistisch angetörnten „Krankheitszustand“ feststellen kann.

      Denn:

      “ In 1980, the American Psychiatric Association officially changed the diagnosis of „hysterical neurosis, conversion type“ to „conversion disorder“. “

      “ Conversion disorder is where patients suffer apparently neurological symptoms, such as numbness, blindness, paralysis, or fits, but without a neurological cause. “

      (Beides nachlesbar in Wikipedia)

    • Hysterie ist nicht weiblich, die Verwendung dieses in der Psychoanalyse nach wie vor geltenden Begriffes ist also nicht sexistisch.

      Hier, aktuell, eine Buchempfehlung: Stavros Mentzos: Hysterie. Zur Psychodynamik unbewusster Inszenierungen

      In der Umgangssprache wird das Wort »hysterisch« abwertend für alles Unechte, Theatralische, haltlos Übertriebene benutzt. Die Psychiatrie und die Psychologie belegten mit dem Terminus Hysterie eine Fülle von körperlichen und seelischen Symptomen und Störungen, die erst durch die Psychoanalyse Sigmund Freuds eine einheitliche Bedeutung und Erklärung erhielten. Zwar sind die damals beschriebenen klassischen hysterischen Krankheitsbilder im Lauf des 20. Jahrhunderts immer seltener geworden; die Auffassung des Hysterischen als Reaktion auf eine längst überwundene repressive Sexualmoral ließ das Freud sche Konzept als obsolet erscheinen. Stavros Mentzos weist jedoch mit zahlreichen eindrucksvollen Beispielen nach, dass der hysterische Modus der Konfliktverarbeitung mittels unbewusster Inszenierungen relevant bleibt nicht nur zum Verständnis psychopathologischer und psychosomatischer Dynamik, sondern überhaupt menschlichen Verhaltens und Interagierens.

    • Tja… hinzugehen und zu behaupten, ein nicht nur in allen Mammalia, und da ausschließlich im weiblichen Körper, vorzufindendes Organ sei garnicht ausschließlich weiblich – das würde, publiziert in den relevanten Fachblättern sowohl der Biologie als auch der Humanwissenschaften ein Hohngelächter sondersgleichen hervorrufen:

      „Die Bezeichnung Hysterie (von altgriechisch ὑστἐρα (hystera) = Gebärmutter, verwandt mit lateinisch uterus) als psychologischer Fachbegriff für eine neurotische Störung gilt inzwischen als veraltet“ (Wikipedia)

      Schuster, bleib bei deinen Leisten.

  23. „In our day-to-day lives, we regularly participate in events that take on significance only when we analyze them in retrospect.

    I have attempted here to examine the structures that make up Jewish—Arab relations by focusing on the routine and norms of our daily reality, consisting of seemingly insignificant events and interactions, of which we are either unaware or to which we generally pay no attention.

    These interactions and events that make up our lives contain within them power structures that are stronger than the ideology, desires or good intentions of individuals. In the words of Whitney Young (1970),

    „Racism is not a desire to wake up every morning and lynch a black man from a tall tree. It is not engaging in vulgar epithets. These kinds of people are just fools. It is the day-to-day indignities, the subtle humiliations that are so devastating. Racism is the assumption of superiority of one group over another, with all the gross arrogance that goes along with it.“ “

    Aus – Working While Arab: Stories of Daily Routine

    von Ahmad Hijazi

    http://dwij.org/pathfinders/steve_olweean/hijazi.html

    • “Racism … is the day-to-day indignities, the subtle humiliations that are so devastating. Racism is the assumption of superiority of one group over another, with all the gross arrogance that goes along with it.”

      Was, leider, auch hier seine Bestätigung findet. Jane, take it easy 🙂

  24. Ja, ja Sie Person – dies ist eine öffentliche Nachrichtenplattform – und da geht auch um Hijazis politische Arbeit und das, was ich als die umgehend einsetztende Vereinnahmung derselben bezeichnen würde.

    Ich finde es z.Bsp. abstoßend, wenn er hier zu einer der wenigen ‚Vorzeige-Palästinenser‘ stilisiert wird, welche beweisen, dass Juden und Israelis doch nur friedlich mit den Muslimen zusammen leben wollen, wenn es denn mal einen so netten gibt. Das diskreditiert natürlich nicht diejenige,die hier ihrer ganz persönlichen Trauer Ausdruck verleihen, weil sie ihn kannten und mochten – ich gehe aber davon aus, dass das hier bei einigen Kandidaten eher nicht der Fall ist. Wenn dann auch noch Herr Pfeifer mit seinen Tiraden gegen die Palästinenser kommt, dann ist das in meinen Augen in der Tat fehl am Platz. (wogegen Sie natürlich gar nichts einzuwänden haben)

    Nach allem was ich jetzt von ihm perönlich gelesen habe, wäre diese Art der Vereinnahmung gar nicht in seinem Sinn und steht seiner Analyse der verfahrenen Situation in NahOst völlig entgegen. Darüber hinaus ist dies kein offizieller Kondolenzthread.

    Aber wenn Sie nach einer Möglichkeit suchen Ihrer Trauer gebührend Ausdruck zu geben, frei von politischen Diskussionen, dann habe ich hier den offiziellen Kondolenzlink für Sie:

    http://nswas.org/spip.php?article1029

  25. Lieber Uri Degania,

    aber es ist wohl vergeblich, wie jim sagt. Karl Pfeifer hat einmal geschrieben (die Adressatin war glaube ich Jane), dass er nicht schreibt, weil er glaubt Jane überzeugen zu können, sondern weil er dem, was Jane schreibt, etwas entgegenstellen will. Das ist wohl das Einzige aber auf jeden Fall das Beste was man tun kann. Wie Du am Anfang und jim grade noch einmal darauf hingewiesen hat, kommt es hier auf die Trauer um Ahmad Hijazi an.

  26. .

    Neve Shalom/Wahat al Salam: Trauer über den Tod von Ahmad Hijazi

    Hier geht es um den tragischen Tod eines ganz besonderen Menschen, hier geht es um Trauer.

    Das Verhalten dieser Person ist unerträglich, der Strang sollte endlich geschlossen sein.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.