Israelkritik in Aachen

Gershon Baskin, prominenter Kolumnist der „Jerusalem Post“ und Vermittler bei der Freilassung des israelischen Soldaten Gilat Shalit durch die Hamas, über Kritik an Israels Umgang mit den Palästinensern…

In den vergangenen Wochen sorgten Artikel in der „Jerusalem Post“ für Aufregung, die Aachens Bürgermeisterin Hilde Scheidt des Antisemitismus bezichtigten. Das Aachener Friedensmagazin aixpaix.de befragte den prominenten Kolumnisten der „Jerusalem Post“, Gershon Baskin und erhielt erstaunliche Antworten.

aixpaix.de: Sie haben den Artikel in der „Jerusalem Post“ vom 2. Februar über den Antisemitismus-Vorwurf gegen die Aachener Bürgermeisterin Hilde Scheidt gelesen. Welchen Eindruck haben Sie gewonnen?

Gershon Baskin: Ich habe verstanden, dass Frau Scheidt es für richtig hält, dass die israelische Politik kritisiert werden darf. Wenn das so ist, dann stimme ich ihr zu. Kritik an Israel im Hinblick auf den Umgang mit den Palästinensern hat nichts mit Antisemitismus zu tun!

aixpaix.de: In Israel wird innenpolitisch eine heftige Debatte über den Kurs gegenüber den Palästinensern und über die Besatzungspraxis im Westjordanland geführt. Auch aus vielen anderen Ländern kommt Kritik. Dürfen Deutsche sich daran beteiligen oder sollten sie aufgrund der schrecklichen Dimensionen des Holocaust besser schweigen?

Gershon Baskin: Ich denke, dass die Deutschen, die zu Israels besten Freunden in der Welt gehören, eine Verantwortung haben, mit ihren Freunden ehrlich zu sein. Wenn die Deutschen und die deutsche Regierung glauben, dass Israel gegen seine eigenen besten Interesse handelt, sollten sie nicht still bleiben. Noch einmal: Es ist nicht antisemitisch, die Regierung Israels für seine Politik gegenüber dem palästinensischen Problem zu kritisieren.

Deutschland ist ein wichtiges Mitglied der internationalen Gemeinschaft und hat eine spezielle Beziehung mit Israel wegen der Geschichte des Holocausts. Aber das bedeutet nicht, dass Deutschland still bleiben sollte angesichts der Ungerechtigkeit gegenüber den Palästinensern.

Deutschland sollte fest zu seinem Engagement für einen Staat Israels stehen, der sich gegen seine Feinde verteidigen kann, und ebenso zum Recht des jüdischen Volkes, einen eigen Nationalstaat zu haben. Aber Deutschland muss auch den Grundsätzen der Demokratie verpflichtet bleiben und den Grundsätzen des Friedens sowohl innerhalb des Staates Israel als auch zwischen Israel und seinen Nachbarn.

Die Deutschen sollten Gewalt verurteilen – jede Gewalt, die zu politischen Zwecken eingesetzt wird – und vor allem, wenn Gewalt gegen Zivilisten eingesetzt wird. Das schließt das Raketen-Feuer von Gaza in Israel ebenso ein wie die übermäßige Gewalt, die häufig durch die israelische Armee gegen palästinensische Bürger angewendet wird, die für ihre Rechte demonstrieren.

aixpaix.de: Sie haben als Vermittler an prominenter Stelle beim Austausch des israelischen Soldaten Gilat Shalit gegen palästinensische Gefangene mitgewirkt. Sie kennen auch aus vielen Gesprächen als Journalist die unterschiedlichen Positionen auf palästinensischer und auf israelischer Seite? Gibt es noch eine Chance für eine Friedenslösung?

Gershon Baskin: Es muss mehr Chancen für den Frieden geben, weil wir keine Alternative zum Frieden haben – Israel nicht und auch die Palästinenser nicht. Frieden ist das höchste Interesse für die nationale Sicherheit Israels und der Palästinenser.

Aufgrund des 20 Jahre des erfolglosen Friedensprozesses ist es viel schwieriger mit jeder Seite geworden, weil beide glauben, dass es keinen Partner für den Frieden auf der anderen Seite gibt. Wir haben keinen anerkannten neutralen Unterhändler oder Vermittler, der uns jetzt helfen, weil die Amerikaner tief im Präsidentenwahlkampf stecken. Das heißt, dass Israel und Palästina jetzt auf sich allein gestellt sind. Es ist unwahrscheinlich, dass sie es allein schaffen, aber sie haben keine andere Wahl.

Es ist eine Frage der Führung. Ich glaube, dass sowohl Mahmoud Abbas als auch Benyamin Netanyahu starke Führer sind. Sie müssen jetzt beide Führung demonstrieren, aber sie erkennen auch beide an, dass sie nicht öffentlich verhandeln können.

Nur über einen geheimen „back channel“ können sie Erfolg haben, aber ich habe keine Idee, ob solch ein „back channel“ bereits besteht. Wenn nicht, dann muss er geschaffen werden, und ich tue alles, was ich kann, um dabei zu helfen und sicherzustellen, dass er besteht.

aixpaix.de: Was können Deutsche tun, die zu einer solchen Friedenslösung einen Beitrag leisten möchten?

Gershon Baskin: Deutschland ist eine Demokratie, und deshalb ist die Stimme der Menschen wichtig. Es ist wichtig, dass Ihre Vertreter in der Regierung, in Berlin und in Brüssel wissen, dass das deutsche Volk will, dass Israel Frieden mit den Palästinensern macht, seine Kontrolle über das palästinensische Volk beendet und ihm erlaubt, einen unabhängigen palästinensischen Staat in den besetzten Territorien innerhalb eines verhandelten Übereinkommens zwischen Israel und der PLO zu gründen.

Deutschland sollte bereit sein, die Israelis und die Palästinenser mit allem zu versorgen, was an Unterstützung für diesen Prozess notwendig ist. Wenn jetzt die Vereinigten Staaten von der Bildfläche verschwunden sind, vielleicht könnte Deutschland dann beim Vermittlungsprozess helfen. Deutschland half bei den Verhandlungen zwischen Israel und der Hizbollah und bei den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas also warum nicht auch bei den Verhandlungen zwischen Israel und der PLO?

Das Gespräch mit Gershon Baskin führte aixpaix.de-Herausgeber Otmar Steinbicker via Skype. Erschienen in: http://www.aixpaix.de/aachen/baskin.html

17 Kommentare zu “Israelkritik in Aachen

  1. Gershon Baskin: Ich denke, dass die Deutschen, die zu Israels besten Freunden in der Welt gehören, eine Verantwortung haben, mit ihren Freunden ehrlich zu sein.
    Auch wenn unsere allgrößte Kanzlerin Merkel von „…die Sicherheit Israels ist deutsche Staatsräson“ und ähnlichem, konfusen Blödsinn schwafelt, so hat deren Meinung aber auch rein garnichts mit dem deutschen Volk zu tun, für welches sie sich zu sprechen anmaßt.
    Der Herr Baskin begeht hier einen Denkfehler.
    Zu DDR- Zeiten wurde auch die Sowjetunion als „großer Bruder“ usw. öffentlich hofiert.
    Allerdings sah es das deutsche Volk etwas anders- so auch heute.

  2. “ Und alle Palästinenser westlich des Jordans erhalten einen israelischen Pass……

    Wishful thinking!“
     
    Warum denn nicht??? …in Europa wurde es nach Kriegsende 1945 beginnend samt und sonders auch SO gemacht – neue Grenzen festgelegt – neue Staaten gegründet. Schauen Sie, Israel entstand z. B. noch vor Gründung beider deutscher Staaten 1948, Jordanien. 1946 – alles in relativ gleicher Zeitepoche.
     
    “Wäre Israel dann noch jüdisch oder mehrheitlich muslimisch?“

    esther scheiner

    1. März 2012 – י״בבאדרתשע״ב at 20:32· Reply
    Und was wäre Ihrer Meinung nach ein zielführender Weg? Welche Realtiät sprechen Sie an?

    riciano

    1. März 2012 – י״בבאדרתשע״ב at 22:00· Reply
    Es bei den beiden 2 existierenden Staaten – einen arabischen (Jordanien) und einen Jüdischen (Israel) auf dem “so blutig umkämpften” Territorium “Palästina” belassen.
    Eine geographische Zerteilung Israels halte ich für sehr GEFÄHRLICH.
    Auch die sogenannten “Palästinenser”, mit welchen eigentlich die arabischstämmigen Einwohner vormals Cisjordaniens …ISRAELs gemeint sind, haben das Land Eretz Israel auch mit aufgebaut und entwickelt – gehen da auf z. B. Baustellen …usw. ganz normal ihrer Arbeit nach …die eben “einfachen” und “normalen” Menschen werden überhaupt nicht gefragt, was sie denn würden wollen – vielmehr von kleinen Cliquen macht- u. geldgieriger “Stammesführer” gegen Israel aufgehetzt, instrumentalisiert und zur Verfolgung …Durchsetzung deren egomaner dschihadistischer Interessen missbraucht. Es ist sicherlich nicht annehmbar – ja gar völlig abwegig, dass sich genau diese “unterdrückten” Menschen etwa freiwillig in vormittelalterliche, diktatorische Stammeshirarchien zurücksehnen wöllten? Man schaue nur “ringsum” in den so geprägten arabischen  ”Demokratien“, welche sich unabsehbar des jeweiligen Ausganges destabilisiert dahinverwickeln. Ich glaube nicht, dass ein “weiterer” Staat in vermeintlich “beabsichtigter” Ausgestaltung – Macht- u. Strukturbereiche – ein wahrhaft annehmbar nachhaltiges Angebot an diese Menschen wäre …sein kann – eher im Gegenteil – sie würden vllt. geschnupperte “freiheitlichere” und entwicklungsfähigere Perspektiven für ihr Leben favorisierend suchen. Für die immerwährende Erhaltung des Jüdischen Charakters des Jüdischen Staates Israel – aufgrund der einmalig grauenvollen Geschichte – gibt es sicher demokratische Mittel und Wege, ohne Schmälerung …gar Verlust von Menschenrechten für alle im Staat lebende Menschen. Dafür bräucht’s ‘ne ordentliche Portion Kreativität und einen entschlossenen Wille. Nachdenkenswerte Anregungen könnten sich möglicherweise in z. B. handelsrechtlichen Kontrollstrukturen finden …51/49 …oder …usw. …diese und solche und mehrere zahlreiche Überlegungen und Ideen dann in politische Umsetzung bringen? Man schaue nur einfach in das heutige Parlament – die Knesset – vieles ist möglich! …hingegen in Ramallah oder Hamastan völlig konträr …beängstigend “explosive Fortschritte” …Land für Frieden brachte nachvollziehbar meist immer das genaue Gegenteil davon Raketen und Terror“

    „Riciano – es ist nicht möglich Israel deutlich zu kritisieren“

    Jane, nun vllt. aufgrund der ganz besonderen existenziell bedrohten Lage Israels – es wäre eine andere Situation, wenn Israel einen Status vergleichbar dem z. B. jedes europäischen Landes hätte – aber LEIDER nicht. Da „schlägt“ Kritik natürlich in komplett anderen Dimensionen „ein“. Ich versuche es mit einem Beispiel: „die Sicherheit Deutschlands wird am Hindukusch verteidigt“ – viele kritisieren dies – sei es drum, ob zurecht oder zu unrecht – in der Bundesrepublik (Land) herrscht relativ gesehen „Frieden“. In z. B. Israel (Land) hingegen werden ALLE Menschen (NICHT „nur“ Sicherheitskräfte, Spezialkommandos und Berufssoldaten!!!) jedoch tagtäglich dazu gezwungen, mit relativen „Unfrieden“ umgehen zu lernen. Wenn daran dann Kritik geübt wird, ist dies natürlich etwas komplett anderes.- auf einer ganz anderen REAL vorhandenen Bedrohungsdimension. Dies sollte man bedenken – „gestorben“ wird da nicht aus „Berufsrisiken“ heraus.

  3. Riciano – es ist nicht möglich Israel deutlich zu kritisieren – ohne dass das stört. Das eine schließt das andere aus.Wenn es nicht stört, dann fehlt die Substanz.
    mit dem Jordangraben als “natürlichen“ Grenzverlauf!
    Und alle Palästinenser westlich des Jordans erhalten einen israelischen Pass……

    Wishful thinking!

     

    • Das ist der Punkt. Wäre eine Lösung, jedem P. den Pass anzubieten. Aber: Wenn sie ihn nehmen, was dann? Wäre Israel dann noch jüdisch oder mehrheitlich muslimisch?

      Es leben ja auch jetzt schon 20-25% Araber mit Pass im Lande.

      Jordan die Grenze, riciano, wie denkst Du Dir das denn praktisch? sollen alle Pass haben und Bürgerrechte? oder sollen sie in ihrer Heimat sozusagen B-Bürger werden? Oder sollen sie alle auswandern? Ich meine, diese 2-Staatenidee ist doch nicht deswegen erdacht worden, weil man Zwei besser als Eins findet, sondern weil man fürchtet, das Eins nicht gehen wird.
       

  4. “…die Schaffung eines Staates Palästina neben Israel“

     

    Beide Staaten sind bereits “geschaffen“ – auf “palästinensischem“ Territorium – existieren friedlich “nebeneinander“ – mit dem Jordangraben als “natürlichen“ Grenzverlauf!

     


    …Leider regiert das Geld die Menschen …Wenn man das Problem unter die Lupe nimmt, dann ist es ein einfaches Problem, wenn die Einflussreichen weg sind.“
     

    Eine gute Idee – Carmela – zu allererst dann WEG mit den “ewig Unruhestiftenden“ Hamas – Fatah – PLO – & Co. – und die “einfachen“ Menschen in Ruhe liesse …

    “Wie wäre es mit einem Volkshochschulkurs – ‘ Wie kritisiere ich Israel, so dass sich niemand dran stört?’“ – Jane, Sie übernehmen die Kursleitung – als sozusagen erfahrenste “ewig Israel Kritisierende“ – vllt. schaffen Sie es ja irgendwann, sich weiterzuentwickeln und erweitern Ihre “Fundamentalkritik“ auf “nichtisraelische, ausgewiesene, namhaft bekannte Terroristen u. Mörder“ – “Radikale“ arabischstämmige selbsternannte Kämpfer?


    • “…die Schaffung eines Staates Palästina neben Israel“
       
      Beide Staaten sind bereits “geschaffen“ – auf “palästinensischem“ Territorium – existieren friedlich “nebeneinander“ – mit dem Jordangraben als “natürlichen“ Grenzverlauf!
      _________________________________________________________________

      Das muß dann aber auf einen anderen Planeten sein.

  5. “Offensichtlicher konnten Sie gar nicht zum Ausdruck bringen, dass Sie den Unterschied zwischen Kritik (solidarischer womöglich noch) und antisemitischen Ressentiments einfach nicht begreifen“
    Ich würde sagen Ronit, dass das sehr viel eher auf Sie selbst zutrifft.
    Sonst wäre Ihnen ja vielleicht im Gedächtnis, wie geduldig dieser hier immer wieder von vielen ausgeführt und betont wird.
    Na auf die Definition warte ich freilich schon lange, was darf man den kritisieren und was nicht und was sollte man lieber nicht erwähnen, um der ewigen Litanei dieses Vorwurfs zu entgehen,mit dem doch all die Zeloten die Risse in ihrer Bewusstseinsblase zu kitten – es könnte ja ein Stück Realität durch kommen.
    Wie wäre es mit einem Volkshochschulkurs – ‚ Wie kritisiere ich Israel, so dass sich niemand dran stört?‘

    Da ich die Erfahrung gemacht habe, dass praktisch jeder, der die Besatzung klipp und klar ablehnt und die Siedlungen als maßgebliches Hindernis für die Schaffung eines Staates Palästina neben Israel einfordert des Antisemitismus bezichtigt wird, und zwar ganz egal wie höflich er oder sie auftritt – kann ich Ihnen jedenfalls keineswegs beipflichten – ich werde Ihnen aber dennoch nicht nahe legen ‚die Klappe zu halten‘.

    Sprechen Sie sich ruhig aus.

    umgekehrt darf Israel dann auch die Politik der DEutschen Regierung kritisieren?
    Natürlich!

    • „Wie wäre es mit einem Volkshochschulkurs – ‘ Wie kritisiere ich Israel, so dass sich niemand dran stört?’
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      Ja, aber nur wenn der Abi dann Dozent ist; galube mir… den Kurs würde ich dann
      auch besuchen+++

  6. Jeder ist verpflichtet bei Fehlern nicht zu schweigen, sondern die Probleme zu analysieren, aber das auf eine Art und Weise wie es die Liebe und echte Freundschaft gebietet.

    Wer kann behaupten, dass dieses Problem um Jerusalem nicht lösbar ist?

    Aber nicht durch Menschenideen, sondern durch ein Wunder.

    Es gibt kein Israel ohne Wunder. Es sei denn der Name Israel ist nur noch ein Aufkleber. Aber das wäre ein Ende.

    Und die Geschichte Israels beweist, dass nur ein Israel im Land bleiben kann, das keine Fehler macht. Wie ihr hier meist sagt, ist sowas unmöglich.

    Vielleicht macht einmal einer eine Analyse wer alles Interessen hat an Jerusalem. Und bevor man irgendwo einen großen Krieg anzettelt, wer dann die großen Gewinner sind.

    Es gibt eine ernste Bedrohung Israels, aber die Frage ist, warum es Juden gibt, die nie bedroht werden vom Islam. Der Islam hat generell nichts gegen das Judentum, im Gegenteil. Sie wollen nur nicht von Juden regiert werden.

    Leider regiert das Geld die Menschen, und im Islam ist das auch. UNd Leute mit Geld wollen hier ihre Interessen hineinbringen.

    Wenn man das Problem unter die Lupe nimmt, dann ist es ein einfaches Problem, wenn die Einflussreichen weg sind.

    Auf allen Seiten haben Menschen Angst. Das ist Tatsache. Und Angst ist ein schlechter Faktor Fortschritte zu machen, sie lähmt das Ganze. Das sieht man ja.

    Also kann die Lösung nur für alle nur so sein, dass sie keine Angst sondern Vertrauen durch Fakten schafft.

    Es ist auch die Frage, wie lange das Trinkwasser dort unten noch für alle reicht. 

    Das Land im Nahen Osten ist kein Land auf dem jedermann tun und lassen kann wie er will. Das Land ist schwer verknüpft an Bedingungen, die älter sind als die westliche Zivilisation. Ich muss das aber nicht den schrift-bezogenen Juden erzählen.

    Ich sehe es, dass einfach die Reinheit fehlt, und ich habe es auch erkannt, dass man mit Kritik da nicht weiter kommt. 

    Weiter kommt man nur mit Fakten. An denen kann man alles ablesen, was man zu wissen wünscht.

     

    • „Weiter kommt man nur mit Fakten. An denen kann man alles ablesen, was man zu wissen wünscht“
      _____________________________

      Eher glaub ich da an die Quadratur des Kreises!

  7. umgekehrt darf Israel dann auch die Politik der DEutschen Regierung kritisieren?

    frage: und wie oft und wie hat Israel dieses getan?

    Shalom Sharona   

  8. Peinlich berührt, mfb, sollten Sie besser sein: Offensichtlicher konnten Sie gar nicht zum Ausdruck bringen, dass Sie den Unterschied zwischen Kritik (solidarischer womöglich noch) und antisemitischen Ressentiments einfach nicht begreifen. Sonst wäre Ihnen ja vielleicht im Gedächtnis, wie geduldig dieser hier immer wieder von vielen ausgeführt und betont wird. Das mit dem Klappe halten wäre wünschenswert. Von Ihrer Seite allerdings.

  9. “Wenn die Deutschen und die deutsche Regierung glauben, dass Israel gegen seine eigenen besten Interesse handelt, sollten sie nicht still bleiben.“

    Welch „große“ Worte!
    WER vermag solches zu verifizieren??? …eigene beste Interessen …

    Mutig, mutig …als quasi Zuschauer von bestausgestatteten Logenrängen „Wertvolltipps“ glauben erteilen zu müssen

  10. Vielleicht hätte sich Gershon Baskin zuvor informieren sollen, von wem er sich interviewen lässt, was sich hinter dem Wort „Israelkritik“ verbirgt und wer so die Preisträger des Aachener Friedenspreises sind. Spätestens bei Walter Herrmanns Haßplakaten, mit dem Palästinenserkinder mit einem Messer auf eine Teller zerteilenden Juden, sorry Israeli, als Gipfelpunkt, hätte sich dann nämlich die Frage gestellt, ob das Wort Israelkritik nicht ein ganz widerwärtiger Euphemismus für ganz etwas anderes ist und und wer eigentlich der Interviewer Otmar Steinbicker ist.

  11. Interessantes Interview. Hat auch in weiten Teilen meine Zustimmung.

    Ps.

    gerade die kritiker von Jane sollten hier mal genau lesen und danach  – peinlich berührt – mal die Klappe halten. 

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