Rachel Corrie in Aschdod

Im Einverständnis mit der Besatzung haben israelische Marine-Soldaten die auf den Gaza-Streifen zusteuernde „Rachel Corrie“ betreten. Die Friedens-Aktivisten leisteten keinen Widerstand, es gab keinerlei gewaltätige Auseinandersetzungen…

Nachdem der Verbleib des Schiffes lange unklar war, hatte die Marine das Schiff 30 Seemeilen vor Gaza abgefangen und mehrfach dazu aufgefordert, den Kurs zu ändern und den israelischen Hafen Aschdod anzulaufen. Nachdem die Aufrufe ignoriert wurden, wurde die „Rachel Corrie“ von israelischen Soldaten nach Aschdod eskortiert.

Ein Sprecher der Armee erklärte, dass die Soldaten diesmal nicht von einem Helikopter auf das Schiff herabgelassen wurden, wie es bei der verhängnisvollen nächtlichen Übernahme der Mavi Marmara am Montag der Fall war. Heute wurden Boote genutzt. Die Aktivisten hätten eine Leiter herabgelassen, um den Soldaten beim Betreten des Schiffes zu helfen. Unter den Soldaten, die das Schiff betraten, befanden sich auch einige weibliche Soldae, die sich um die weiblichen Passagiere kümmerten.

26 Kommentare zu “Rachel Corrie in Aschdod

  1. @DickerHals

    sehen Sie und genau das ist es was ich versuche Ihnen hier zu erklären und an Informationen über uns zu geben.
    Leider stelle ich immer wieder fest das gerade hier viele deutsche sich auslassen mit wenig bis gar keine Kenntnisse von Israel und dem Judentum.

    Vor 3300 Jahren haben wir von Gott am Berg Sinai die Bibel bekommen. Und unteranderem auch Gesetze und Vorschriften wie ein Staat Funktioniert. Einen sehr grossen Teil von den Biblischen Gesetzen haben sie heute im BGH.

    Und dann gab es auch schon Juden (Israelis) vor David in Israel (Kanaan). Schon mal die Namen Moses, Aron gehört oder Saul, Samson. Die Allgemeinbildung in Deutschland ist erschreckend schlecht.
    Wenn Sie schon hier bei Hagalil halbwissen verbreiten, sollten sie ruhig mal die anderen Seiten lesen über die Relegion und Geschichte des Judentum und Israel.
    Sie werden erstaunt sein was sie alles nicht wissen. Die Geschichte der Juden fängt bei Abraham und Sarah an. Und da sollte sie auch anfangen zu lesen wer wir sind und warum es die Juden heute noch gibt nach soviel Versuchen der Vernichtung.

    „Ich mache mir nicht die Mühe Ihre restlichen Behauptungen zu prüfen….“
    Typisch deutsch und genau desswegen seit ihr hier im Bildungsbereich in Europa das Schlusslicht.
    Und wegen der Zensur, hat gerade Reuters Bildmaterial Manipuliert zugunsten der Türken. Hatten wir doch schon mal im Libanonkrieg oder sitzen da die Enkel vom Stürmer am Ruder.

    KÖNIGREICH! Ein Königreich ist also Demokratie?
    Wieviel Königreiche mit Demokratie in Europa haben wir denn?

  2. @Baruch Zion:
    „Ich gebe ihr Information und Wissen weiter aus erster Hand und nicht aus Zensierten deutschen Medien die kein Interesse daran haben die Warheit über Israel zu schreiben.“

    Zensur??? Wer hat gleich noch mal einen Nachrichtensperre verhängt? Das waren bestimmt auch die Deutschen, klar…

    Alexander Dill schreibt in „Der Preis der Konfrontation“ dass Israel seit 2000 Jahren die einzige Demokratie im Nahen Osten ist. Sie schreiben seit 3300 Jahren. Laut Wikipedia war Jerusalem nach biblischer Überlieferung etwa 1000 v. Chr. Hauptstadt von Davids Königreich … KÖNIGREICH! Ein Königreich ist also Demokratie? Oder wurde der König vom Volk gewählt. So viel zu Informationen aus erster Hand.
    Laut Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/David_%28Israel%29)ist die Besteigung des Königthrones durch David genau so ein Verwirrspiel wie die Kaperung des Hilfskonvois.

    Ich mache mir nicht die Mühe Ihre restlichen Behauptungen zu prüfen….

  3. Zitat Baruch Zion:

    In vielen Synagogen in der ganzen Welt wird für Gilad Gebetet das er bald nach Hause kommen kann.

    Und das ist was ihr deutschen nicht kennt.
    ——-

    Ja, das stimmt, das ist schon bemerkenswert, auch die Namenslisten der umgekommenen Israelis. In Europa (nicht nur in Deutschland) ist ein einzelnes Menschenleben nicht so viel wert, als dass es gleich die gesamte Landespolitik beeinflussen könnte. Aber ich denke, die Gaza-Blockade hinsichtlich der Waffenlieferungen wäre auch so notwendig. Ich persönlich empfände es nicht nur in Bezug auf Israel als sehr beunruhigend, wenn die Hamas und andere Extremisten das globale Terroristennetz stärken könnten, ohne dass ihnen Einhalt geboten wird. Israel macht die „Drecksarbeit“ für Europa, während Europa nur gerade das Minimum macht, ein gravierender Fehler, den Europa künftig bereuen wird.

    In Bezug auf die Hamas: Da ist ein Menschenleben nur als Märtyrerdasein etwas wert. Dass die Hamas bewusst Kinder gefährdet, Krankenhäuser und Schulen als Bunker missbraucht, spricht Bände. Leider.

    Liebe Grüße
    Edith

  4. @Baruch Zion:

    So schwarz würde ich es jetzt auch nicht sehen. Lesen Sie die deutsche bzw. europäische Presse, da gibt es durchaus auch israelfreundliche Reaktionen. Es liegt sicher nicht im europäischen Interesse, dass der Iran mit Hilfe von Erdogan einen weitflächlichen Krieg im Nahen Osten anzettelt. Schließlich ist der Nahe Osten gleich vor der Haustür Europas. Es würde sich direkt auf Europa auswirken.

    Im Moment ist es sicher leichter, gegen Israel zu reden, da bekäme man durchaus Gehör. Blogs wie Hagalil lassen aber auch andere Ansichten zu Wort kommen, z. B. Türken, die das Verhalten Erdogans nicht in Ordnung finden. Das finde ich bemerkenswert und positiv.

    Gibt übrigens durchaus Möglichkeiten, direkt aus Israel Nachrichten zu empfangen, z. B. über die israelische Botschaft in Berlin.

    Abgesehen davon bleibt natürlich jede Information, wenn nicht selbst erlebt, Stückwerk und je nachdem auch subjektiv. Langeweile würde ich hier aber nicht einmal Jane unterstellen. Ich denke, am Ende wollen wir hier alle (oder die meisten, hoffe ich mal) den Frieden, nur sind die Betrachtungsweisen, wie es dazu kommen soll, sehr unterschiedlich und größtenteils konträr.

    Liebe Grüße
    Edith

  5. Israelische Studenten planen eigene Flotte
    Die Israelische Studentenvereinigung plant eine aus hunderten Yachten bestehende Flotte, um auf See die nächste Hilfsflotte in Richtung Gaza zu treffen.

    Laut Boaz Toporovsky, dem Vorsitzenden der Organisation, haben 400 Besitzer von Yachten ihr Interesse an der Aktion bekundet. Diese soll in den nächsten zwei Wochen durchgeführt werden.

    „Unser Anliegen ist es, mit den Mitgliedern Flotte zu sprechen, zu sehen, ob sie mit uns sprechen möchten, und sie zu fragen, warum die Probleme Israels, in Gaza und den palästinensischen Gebieten, sie so beunruhigen“, sagte Toporovsky gestern Abend Haaretz. „Wir würden sie fragen, warum sie nicht über die Kurdenproblematik sprechen oder über die getöteten Armenier oder andere Probleme. Wir möchten die Wahrheit zutage bringen, und die Heuchelei und Absurdität entlarven.“

    Obwohl es aus der Türkei, dem Iran und von europäischen Aktivisten Berichte gibt, dass eine neue Gaza-Flotte geplant sei, gibt es keine konkreten Anzeichen dafür, dass die Blockade in den kommenden zwei Wochen gebrochen werden könnte. Die Free-Gaza-Bewegung hat unterdessen begonnen, Gelder für eine neue Hilfsflotte einzuwerben.

    Gleichzeitig versuchen die Israelische Studentenvereinigung und eine Nichtregierungsorganisation Gelder einzutreiben, um ein Schiff zu leasen. Dieses soll in Richtung Türkei aufbrechen, um vor Ort für die kurdische Minderheit zu demonstrieren. Toporovsky sagt, dass „wir über die Idee nachgedacht haben, in die südliche Türkei oder nach Nord-Zypern zu reisen, wo es eine hohe kurdische Bevölkerungskonzentration gibt.“

    (Haaretz, 8.6.2010)

  6. Ahmadinejad: „Gaza-Flotilla-Angriff ist ein Schritt in Richtung Vernichtung Israels“
    Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat am Ende eines Gebetsgottesdienstes in einer Moschee in Istanbul am Montag zu den Gläubigen gesprochen und nach Angaben der IRNA (Islamic Republic News Agency) geäußert, dass „der Angriff des zionistischen Regimes auf die Gaza-Flotille ein wichtiger Schritt in Richtung der totalen Vernichtung Israels“ sei. Israel würde Verbrechen begehen, die in der Geschichte der Menschheit beispiellos seien. Die Zuhörer gaben Beifall und riefen „Tod Amerika“ und „Tod Israel“.
    (ynetnews, 08.06.10)

  7. Kritik an Reuters nach Bildmanipulation
    Die Nachrichtenagentur Reuters ist dafür kritisert worden, Bildmaterial von der „Mavi Marmara“ manipuliert zu haben. Es sollen Bilder beschnitten worden seien, auf denen mit Waffen wedelnde Aktivisten und Blutlachen sowie verwundete israelische Soldaten zu sehen waren.

    Reuters wies am Montag die Anschuldigung der einseitigen Berichterstattung zurück. Vielmehr fügte die Nachrichtenagentur hinzu, sie hätte sofort auf die Originalfotos zurückgegriffen als sie davon erfahren hatte, dass die Ränder der bereits veröffentlichten Bilder beschnitten worden waren.

    Ein Reuters-Sprecher sagte Haaretz: “Reuters ist der genauen und objektiven Berichterstattung verpflichtet. Alle Bilder, die über unseren Kanal gehen, durchlaufen eine strenge redaktionelle Evaluation und Auswahlprozess.“

    „Die fraglichen Aufnahmen wurden in Istanbul bereitgestellt, nachdem sie den üblichen redaktionellen Prozess durchlaufen haben, zu dem auch die Beschneidung der Bildränder gehört. Als wir realisierten, dass der Dolch versehentlich mit dem Bildrand abgeschnitten worden war, hat Reuters sofort auf die Originale zurückgegriffen.“

    Dies ist nicht das erste Mal, dass Reuters kritisiert wurde, Bilder gegen die Gunsten Israels eingesetzt zu haben. Während des 2. Libanonkrieges im Jahr 2006 gab die Nachrichtenagentur zu, dass eines ihrer Bilder durch ein Bildbearbeitungsprogramm manipuliert worden war.

    (Haaretz, 8.6.2010)

  8. hier nochmal für alle zur Information warum es die See und Landblockade von Israel und Ägypten gibt.

    Die von den Palästineser demoktratisch Gewählte Terrororganisation Hamas hält seit dem 25.06.2006 einen Menschen ohne Medizinische Betreuung Gefangen.

    Bis heute durften weder das Internationale Rote Kreuz noch Menschenrechtsorganisationen Gilad Schalit sehen.

    Die Hamas macht sich per Video über die Eltern lustig die auf ihren Sohn warten.

    Seit 4 Jahren ist Gilad in unmenschlichen Gewalt der Hamas.

    Aber das könnt ihr deutschen nicht verstehen. Denn die deutschen die im Jemen Entführt worden sind waren ja schon nach 14 Tagen keine Pressemeldung mehr wert.

    In Israel ist Gilad Tagesordnung und Gespräch. In vielen Städten und Dörfern hängt sein Bild zur Erinnerung.

    In vielen Synagogen in der ganzen Welt wird für Gilad Gebetet das er bald nach Hause kommen kann.

    Und das ist was ihr deutschen nicht kennt.

  9. Die Entführung von Gilad Schalit

    Am frühen Morgen des 25. Juni 2006 um 05:40 drang eine militante, palästinensische Terroristengruppe über die Grenze, südlich vom Gazastreifen nach Israel, durch einen selbst gegrabenen Tunnel, in der Nähe von Kerem Schalom und überfiel einen dort stationierten Militärposten auf souveränen Territorium Israels!

    Die Gruppe, die 8 bewaffnete Palästinenser zählte, drang durch einen selbst gegrabenen Tunnel ca.100 Meter in israelisches Gebiet und teilte sich in 3 Gruppen auf.

    Die erste Gruppe schoss in Richtung eines Panzers, der dort stationiert war aber der Panzer war zu diesem Zeitpunkt nicht besetzt und so wurde niemand verletzt.

    Die zweite Gruppe griff einen Militärposten, welche von Soldaten der Wüste-Patrouille besetzt waren, an. Dieser Angriff schloss Sprengbomben und Geschützfeuer von leichten Waffen mit ein, die drei israelische Soldaten verwundeten.

    Zeitgleich wurden mindestens eine Rakete und mehrere Handgranaten in Richtung eines weiteren Panzers, in diesem Bereich, geworfen. Der Panzer war von 4 Soldaten besetzt, einer von ihnen war Gilad Schalit. Die Rakete traf den hinteren Teil des Panzers. Der Befehlshaber des Panzers und ein weiterer Soldat wurden getötet. Ein Soldat wurde verletzt.

    Gilad Schalit, der 4. Soldat im Panzer, wurde an Schulter und Handgelenk verletzt und wurde so, von der palästinensische Terroristengruppe in den Gazastreifen, verschleppt.

    Die Entführer Gilad Schalits, gehören der „Izz ad-Din al-Qassam Brigaden“ an. Ein militärischer Flügel der Hamas und eine Widerstandsgruppe der islamischen Miliz.

    Bis Heute ist Gilads gesundheitliche Verfassung niemanden bekannt.

  10. @DickerHals
    Juden brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben. Nicht mit unserer Geschichte und unserer Religion.
    Die sogenannt Moralische Westliche Welt ist auf Werten des Judemtums aufgebaut.
    Israel ist im Nahen Osten die einzige Demokratie und Moralisches Vorbild.
    Die Juden hatten schon vor 3300 Jahren die Demokratie. Ihr hier in eurem so Moralischen Deutschland habt die Demokratie 1945 von dem Amerikaner geschenckt bekommen nachdem ihr Deutschen 60 Millionen Menschen getötet habt.

    Die Juden brauchen bei der Geschichte Europas kein schlechtes Gewissen zu haben.

  11. muss mich hier nicht rechtfertigen ich sehe an dem was hier geschrieben wird, dass ihr von nichts was im Nahen Osten passiert eine Ahnung habt.

    Ihr schreibt aus langeweile und weil euch woanders keiner zuhört.

    Ich gebe ihr Information und Wissen weiter aus erster Hand und nicht aus Zensierten deutschen Medien die kein Interesse daran haben die Warheit über Israel zu schreiben.

  12. …. ‘das arme Prinzesschen Israel’ und ‘Der böse Drachen Palästina’. In Anbetracht der wahren Machtverhältnisse …

    Diesen, ich sag mal: „israelischen Trick“ hat sich m.E. Berlusconi abgeschaut und macht mit großen Erfolg genau das Gleiche in Italien. Und? – es scheint seit 2 Jahren zu funktionieren.

  13. ‚Es gibt keinen israelischen Drachen und ebenso wenig das arme Prinzesschen Palästina.‘

    Das ist mir klar – aber allzu viele beurteilen was immer dort passiert durch die Brille – ‚das arme Prinzesschen Israel‘ und ‚Der böse Drachen Palästina‘. In Anbetracht der wahren Machtverhältnisse und der Tatsache, dass nicht etwa die Palästinenser die Israelis besetzt haben, sondern die Israelis die Palästinenser – ein Witz. Aber dieses Vorurteil, verbunden noch mit xenophoben, chauvinistischen und islamfeindlichen Einstellungen sitzt so tief, dass allzu viele Menschen einen gehörigen Knick in der Optik haben. Die israelische Politik macht sich das ganz gut zu nutze auch wenns da mittlerweile gehörig bröckelt.

    Dass ich Sie Schweizerin (ich werde bestimmt nicht ‚liebe‘ sagen) dazuzähle brauche ich wohl nicht weiter zu betonen.

    Ach hier ein Link mit Photos, die die Israelis bestimmt nicht gerne sehen: ‚israelische Soldaten, die an Bord der Mavi Marmara medizinisch versorgt werden‘
    http://desertpeace.wordpress.com/2010/06/07/photos-israel-does-not-want-you-to-see/

  14. @Baruch Zion:

    Ich wüsste nicht, wann ich auf Janes Seite übergelaufen wäre. *allein schon der gedanke daran versetzt berge* Irgendwie verwechseln Sie mich wohl mit „Kein Schweizer“, dem Witzbold, der sich zu meinem Gegenpart aufstellte.

    Bin jetzt ein bisschen enttäuscht, da Sie meine Beiträge offenbar nicht gelesen haben. Nun ja, mittlerweile überfliege ich Janes Beiträge auch nur noch peripher, ist einfach zu langatmig und immer dieselbe Leier. Das wäre wohl die einzige Gemeinsamkeit mit ihr, das Nicht-gelesen-Werden.

    Sorry, Jane, musste das mal sagen, für den Fall, dass Sie mich mal ansprechen und ich es nicht mitbekomme. Aber ich kann ihre Palästinenser- Schönfärberei einfach nicht mehr ernst nehmen. Es ist derart naiv und blind. Wo haben Sie gelebt, in einer Glasglocke? So funktioniert das reale Leben nicht. Es gibt keinen israelischen Drachen und ebenso wenig das arme Prinzesschen Palästina.

    @Christine:

    Ich hab´s schon kapiert und fand es witzig, wobei ich nebenbei gesagt an einen Gott glaube, der Humor besitzt, kosmischen Humor sozusagen.

    Liebe Grüße
    Edith

  15. @Eine Schweizerin:
    Liebe Edith, zu Ihrem Kommentar über die Genesis-Passagen in einem anderen Thread, der bereits geschlossen wurde:

    Wie jemand eine Bibel-Stelle interpretiert liegt in den Augen, dem Herzen und dem Verstand/Intellekt des Betrachters!
    Meine Absicht war es nicht, mich bei irgend einer Gruppe „einzuschmeicheln“; ich habe nur die historisch-biblischen Fakten aufgezeigt!
    … m. E. sollte sich JEDER Mensch mit DEMUT und der nötigen Portion SELBSTREFLEXION der Heiligen Schrift „nähern“!

    LG, Eine Österreicherin 😉

  16. Netanyahu zum Unterschied einer humanitären und einer Hass-Flotilla
    Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich in der wöchentlichen Kabinettsitzung am Sonntag den 6. Juni zu dem Flotilla-Schiff „Rachel Corrie“ und den Unterschieden zur „Mavi Marmara“ geäußert:
    „Ich möchte den engagierten Soldaten der IDF, den Sicherheitsbehörden und den Ministerien, die daran beteiligt waren zu verhindern, dass das Schiff Gaza erreicht, danken. Gestern konnte die ganze Welt den Unterschied zwischen einer humanitären Flotilla und einer Hass-Flotilla von gewalttätigen, Terror unterstützenden Extremisten sehen. In beiden Fällen hat Israel das identische Vorgehen angewandt: wir haben vorgeschlagen, dass das Schiff seine Ladung im Hafen von Ashdod an Land bringt, wo sie einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen würde, um zu verhindern, dass Waffen die Hamas erreichen, und danach die Lieferung der zivilen Güter nach Gaza sicher zu stellen. Der vorherigen Flotilla haben wir sogar angeboten, dass die Ladung von internationalen Organisationen in El Arish kontrolliert würde.

    Bei dem gestrigen Schiff, sowie bei fünf der sechs Schiffe der vorherigen Flotilla, ist dieser Vorgang ohne Tote, Verletzte oder bedauerliche Zwischenfälle zu Ende gebracht worden. Nur auf einem Schiff waren Dutzende Schläger einer Terrororganisation – oder präziser: einer extremistischen Terror-unterstützenden Organisation – vorbereitet, bewaffnet mit Äxten, Messern und anderen ‚leichten Waffen’, und unsere Soldaten waren gezwungen, sich gegen diese handfeste Gefahr für ihr Leben zu verteidigen.

    Entsprechend der vorliegenden Informationen hat sich diese Gruppe an einem anderen Ort und auf bestimmte Weise auf die Schiffe begeben und gesondert organisiert und ausgestattet. Tatsächlich unterlagen sie keinerlei Kontrolle. Das eindeutige Ziel dieser feindlichen Gruppe war ein gewalttätiger Zusammenstoß mit den IDF-Soldaten. Die Wahrheit erreicht allmählich die Welt.
    Es muss deutlich gemacht werden, dass dies kein Einzelfall ist – es ist eine konstante Entwicklung, dass sich die Feinde Israels seit Jahren darum bemühen, Israels Recht auf Selbstverteidigung abzusprechen. Es begann mit dem Bestreben, israelische Beamte im Ausland zu verhaften und wird nun nach dem Goldstone-Report infolge der Operation „cast lead“ mit dem Versuch weitergeführt, zu verhindern, dass sich Israel gegen den Schmuggel von Raketen und Granaten in den Gaza-Streifen wehrt.

    Ich möchte betonen: Wir werden keinen von Iran errichteten Hafen in Gaza zulassen. Wir werden keinen freien Fluss von Kriegsmaterial und Schmuggelware an die Hamas zulassen. Auf der anderen Seite haben wir kein Interesse daran, die Situation für die zivile Bevölkerung in Gaza zu verschlechtern. Wir möchten, dass alle Güter, die nicht Kriegsmaterial oder Schmuggelware sind, den Gazastreifen erreichen. Das haben wir bisher auch so gehandhabt.

    Ich möchte deutlich machen, dass dieses Mal die Hamas verhindert, dass die Güter in den Gazastreifen transportiert werden können. Das beweist, dass für die Hamas nicht von Bedeutung ist, sich für die Menschen im Gaza-Streifen einzusetzen, sondern Provokation.“

    (Mitteilung des Sekretariats des Kabinetts, 06.06.10)

  17. Internationale Pressestimmen
    In der englischsprachigen Presse ist in den letzten Tagen eine Reihe von Kommentaren erschienen, die der Aktion der israelischen Marine gegen die Gaza-Flottille Verständnis entgegenbringen und die Hintergründe erläutern. Eine kleine Auswahl:

    Leslie Gelb auf seinem Blog The Daily Beast, 31.5.10:
    „Israel hatte nach internationalem Recht alles Recht, die Schiffe zu stoppen. (…). Nach internationalem Recht sind Blockaden legitim. Die USA und Großbritannien waren im Krieg mit Deutschland und Japan und haben sie mit Blockaden belegt. Ich habe von keinem Juristen gehört, dass diese Blockaden illegal waren – auch wenn sie in internationalen Gewässern lagen.
    http://www.thedailybeast.com/blogs-and-stories/2010-05-31/israel-was-right-to-board-the-gaza-flotilla/

    The Ottawa Citizen, 4.6.10:
    „Es ist nun offensichtlich, dass Israel nicht erlaubt, unkontrolliert Waren nach Gaza zu transportieren und es ist auch offensichtlich warum: Gaza ist von der Hamas regiert, die nicht nur geschworen hat, Israel zu zerstören, sondern auch Juden zu vernichten (siehe Charta der Hamas, Artikel 7). Von Niemandem außer Israel würde man verlangen, unkontrollierte Ladungen von solch einer Organisation mit mörderischen Absichten importieren zu lassen; weder Kanada würde dies unter gleichen Umständen tun, noch Syrien oder Nordkorea.“
    http://www.ottawacitizen.com/news/Rationalizing+homicidal+aggression/3109620/story.html

    Abc news, 6.6.10:
    Senator Kerry: „Israel hat alles Recht der Welt, sicher zu stellen, dass nach den Tausenden von Raketen, die aus Gaza auf es abgeschossen wurden, keine Waffen in den Gaza-Streifen geschmuggelt werden.“
    Senator Schumer wiederum fordert eine sofortige Untersuchung der Verbindungen der türkischen Organisation hinter der Gaza-Flotilla, IHH, mit AlQaida und anderen Terrororganisationen.
    http://blogs.abcnews.com/politicalpunch/2010/06/kerry-israel-not-becoming-a-strategic-liability-for-the-us.html

    FoxNews 2.6.10:
    Video „Was ist die „Free-Gaza-Bewegung“?
    http://video.foxnews.com/v/4223912/inside-the-freedom-flotilla

    Unter den folgenden Links lassen sich weitere Pressestimmen zum Thema aufrufen:
    http://www.mfa.gov.il/MFA/MFAArchive/2010/Gaza_flotilla_Selected_articles-June_2010.htm

    http://botschaftisrael.wordpress.com/2010/06/01/lesenswerte-artikel-zur-gaza-flottille/

  18. Mehrere Passagiere der Flottille haben Verbindungen zu Al-Kaida, Hamas und anderen Terrororganisationen
    Die folgenden Passagiere an Bord der „Mavi Marmara“ haben Verbindungen zu Terrororganisationen. Die Mavi Marmara versuchte am Montag, den 31. Mai 2010, die maritime Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen und wurde daraufhin von Einheiten der israelischen Marine geentert.

    Fatima Mahmadi (geboren 1979), lebt in den USA und ist iranischer Abstammung. Sie ist aktives Mitglied der Organisation „Viva Palestine“ und hat versucht, verbotene elektronische Teile in den Gazastreifen zu schmuggeln.

    Ken O’Keefe (geboren 1969), ist amerikanischer und britischer Staatsangehöriger. Er ist ein radikaler anti-israelischer Aktivist mit Verbindungen zur Terrororganisation Hamas. Er hat in der Vergangenheit versucht, in den Gazastreifen reisen, um eine Kommando-Einheit für die palästinensische Terrororganisation zu bilden und trainieren.

    Hassan Iynasi (geboren 1982), türkischer Staatsangehöriger und Aktivist einer türkischen Wohltätigkeitsorganisation. Er ist ein finanzieller Unterstützer der Terrororganisation Palästinensischer Islamischer Dschihad.

    Hussein Urosh, türkischer Staatsangehöriger und Aktivist der Organisation IHH. Er war auf dem Weg in den Gazastreifen, um beim Schmuggeln von Agenten der Al-Kaida über die Türkei in den Gazastreifen zu helfen.

    Ahmad Umimon (geboren 1959), ist ein französischer Staatsangehöriger marokkanischer Abstammung und Agent der Terrororganisation Hamas.

    (Sprecher der israelischen Armee)

    In verschiedenen arabischen Medienberichten wurde ebenfalls darauf hingewiesen, dass mehrere Mitglieder an Bord der Mavi Marmara Verbindungen zu terroristischen Organisationen wie der ägyptischen Muslimbrüderschaft und der libanesischen Hisbollah haben. Ausführliche Informationen dazu finden sich unter http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/4265.htm

  19. an alle sogenannten Europäischen Friedensapostel besonder an die “ Die Schweizerin und Jane vom Bund Deutscher Mädels“
    Die Türkische Tageszeitung Hürriyet hat jetzt Bilder von den sogenannten Friedlichen Helfern für Gazer veröffentlicht.

    Wo doch so eindrucksvoll hier geschrieben worden ist, wie Brutal die Israelis das Schiff in Internationalen Gewässer Gekapert hat. Und wie schlimm das alles ist was die Juden so machen.

    Auf den Bilder in den Türkischen Nachrichten ist eindeutig zu sehen wer Gewalt wollte und Geplant hatte. Und das waren die Türken und nicht die IDF.

    Ich hatte schon so oft hier geschrieben ihr Europäer in Eurer schönen Eurpäischen Welt habt keine Ahnung wie die Regeln des Nahen Osten Funtionieren.

    Und dann ist das hier ein Portal für Juden und nicht für die deutschen Patienten die hier unbedingt ihren Frust und über ihren Judenhasse schreiben müssen.

    Im übrigen waren die Medikamente schon seit einem Jahr abgelaufen. Und bestimmt aus deutschen Beständen damit sie nicht Entsorgt werden müssen. Ist ja teuer !!!!

  20. ‚Wär natürlich gut, wenn die friedfertige palästinensische Bevölkerung die Hamas abschütteln könnte.‘

    Die Hamas wurde von der palästinensischen Bevölkerung in einer vorbildlich demokratisch, fairen Wahl gewählt.

    Das Problem, dass die Palästinenser ‚abschütteln‘ müssen, um in Frieden leben zu können ist nicht die Hamas, es ist die israelische Besatzungsmacht. Die Hamas ist auch erst seit 4 Jahren an der Macht. Die Besatzung gibt es seit über 40 Jahren.

    ‚Auf jeden Fall wäre es klug gewesen, den AktivistInnen den Grenzübergang zu zeigen, von dem die UNRWA-Güter und andere Hilfsleistungen nach Gaza rollen…‘

    Wozu soll das gut sein Efem?

    Die sind ja durchaus bekannt. Es geht in der Tat natürlich um 2 Dinge, eine demonstrative Durchbrechung der Blockade, um die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf diese zu lenken, und es geht um die Hilfslieferung von Gütern, die in Gaza dringend benötigt werden, aber von Israel nicht durchgelassen werden.

    In erster Linie und vor allen Dingen handelt es sich dabei um Baumaterial, Zement etc.

    Israel hat diesen, den größten Teil der Ladung, eben nicht nach Gaza geliefert und will das in Zukunft auch nicht zulassen.

    Die Stimmen der UNO, der EU, des NahOstSonderbeauftragten Tony Blairs und auch der USA mehren sich, dass die Blockade so nicht aufrechterhalten werden dürfe und auch nicht sinnvoll ist.

    Diese Aktion fand wohl auch am Tag statt.

    Ich nehme an, dass die Operation auf der Mavi Marmara schlicht und ergreifend ein Ergebnis der Panik war, die ausbrach, als sich in der Nacht israelische Soldaten auf das Schiff abseilten, wobei aus Helikoptern diverse Geschosse abgeschossen wurden, was zunächst nicht unbedingt scharfe Munition gewesen sein muss, aber natürlich führt sowas ruckzuck zum Ausbruch von Panik und damit zu dem Gerangel, für welches die israelischen Soldaten, auch nach eigenen Angaben, nicht sinnvoll ausgestattet waren. (nur scharfe Munition), kein Tränengas oder ähnliches). Wenn dann auch nur ein israelischer Soldat den ersten Schuss abgibt, dann ist eine Massenpanik da und so wird es vermutlich gewesen sein. Die ganze Wahrheit könnten wir aber nur erfahren, wenn sämtliches Bildmaterial, dass die Israelis beschlagnahmt haben, frei gegeben würde und es eine unabhängige Untersuchung gibt.

  21. @efem:

    Ich glaube nicht, dass dies den Israelis positiv ausgelegt worden wäre. Es wäre auch nicht passend gewesen, würde kein anderes Land tun, wenn jemand widerrechtlich die Grenze passieren will.

    LG Edith

  22. Und die Passagiere wurden zum Flughafen bzw. nach Jordanien gebracht:

    „Unmitelbar nach der Übernahme der „Rachel Corrie“ hat Israel mit der Abschiebung von 19 pro-palästinensischen Friedensaktivisten begonnen.“ (Schlagzeile sueddeutsche.de)

    Ich frage mich, wieso so gehandelt wird. Eine Unterbringung in Israel auf Staatskosten, viellewicht in einem Soldatenheim o.ä. über die Nacht und betont freundliche Bewirtung würde die Leute vielleicht zum Nachdenken anregen.

    Auf jeden Fall wäre es klug gewesen, den AktivistInnen den Grenzübergang zu zeigen, von dem die UNRWA-Güter und andere Hilfsleistungen nach Gaza rollen…

    Und eine Besichtigung von Sderoth mit den vielen Schutzeinrichtungen wäre sicherlich auch eine gute Idee gewesen, egal, ob die Bootsmenschen das nun wollten oder nicht. Auch die bestimmt noch sichtbaren Reste der selbstgebastelten Minen hätte vielleicht auf so einer sight-seeing-tour stehen dürfen.

    Denn was mensch sieht, davon erzählt sie/er…

    Schade. Eine nicht alltägliche Chance wurde vertan,

    meint
    efem

  23. @Schulz:

    In Berlin waren es die Bürger der DDR, welche die Mauer nicht mehr wollten. Die Diktatur von oben war nicht mehr wirksam. Wär natürlich gut, wenn die friedfertige palästinensische Bevölkerung die Hamas abschütteln könnte. Dann bräuchte es ev. keine Mauer mehr.

    Lieben Gruß
    Edith

  24. Das Video (50 Sekunden) ist sehr neutral und friedlich.

    Das Video aus dem ZDF ueber die IHH zeigt fast schon
    Berliner Verhaeltnisse, dort bin ich fast niemals
    anderen Toenen (medial) begegnet, Kreuzberg oder Umkreis.
    Die soziale caritative Ebene ist sehr leicht zu erkennen,
    denn wer den Berliner Stadtplan aufruft und die „kuerzeste“ Verbindung zwischen 2 beliebigen Punkten anzeigen laesst,
    erhaelt niemals die „kuerzeste“ sondern fast staendig
    Umwege, Mehraufwand, um einige Wege (Ansicht) zu ersparen.
    Doch leben die Menschen? Ja, natuerlich leben sie,
    ist es Berlin, ja natuerlich ist es Berlin.
    Was wird dadurch erzeugt?
    Organisationen wie die IHH natuerlich, islamische humanitaere Hilfe.

    Ich habe natuerlich Sehnsucht nach Berlin,
    um Arbeit und Wohnung und damit endlich mal
    eigene Lebensweise, Mobilitaet und Legalitaet zu erreichen,
    Unabhaengigkeit, die die BRD nicht schafft.

    Jeder wird das verstehen.

    Ich bin froh, dass das Schiff aus Irland (alte Seefahrernation mit britischer Erfahrung ?)
    gut mit der Situation umgehen konnte.

    Wieso ist es mit dem tuerk. Schiff nicht genauso
    abgelaufen?
    Wahrscheinlich koennen die Soldaten am wenigsten dafuer,
    wenn diese die Befehle nicht befolgen, sind sie keine
    Soldaten mehr.
    Aber solche Situationen muessen doch vorher trainiert,
    gelernt werden, wie Schiffe einander respektieren
    und Menschen dabei alle gewinnen.

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