Peace Now: Siedlung wird weiter ausgebaut

Die israelische Friedensbewegung „Shalom akhshav“ (Peace Now) berichtet, dass die nördlich von Jerusalem gelegene Siedlung Kochav Yaakov weiter ausgebaut wird. Im jüngsten Bericht der Bewegung heißt es, dass Siedler 15 Wohnwagen aufgestellt und diese an die Infrastruktur angeschlossen hätten. Darüber hinaus sei ein Spielplatz gebaut worden…

Peace Now liegen Luftaufnahmen der israelischen Zivilverwaltung vor, die die Ausweitung der Siedlung und die damit verbundene Annektierung der palästinensischen Landfläche zeigen. Der Generalsekretär der Organisation Yariv Openheimer erklärte, es werde bereits eine Petition für den Obersten Gerichtshof vorbereitet, um dem illegalen Bau zu beenden.

Kartenmat.: http://www.btselem.org

3 Kommentare zu “Peace Now: Siedlung wird weiter ausgebaut

  1. Und, was wollen Sie mit diesem wirren Gesummse ausdrücken?
    Sorry, I do not understand!

    Soll der Palästinastaat in Ägypten errichtet werden? Im Sinai? Ist Krieg mit Ägypten?
    Hat Olmert sich an eines seiner Versprechen gehalten? Haben Sie ihn unterstützt? Kennen Sie seine letzten Aufrufe? Finden Sie die richtig?

    Ja, der Abzug aus Gaza war einseitig, und das war falsch.
    Die Einseitigkeit, nicht der Abzug.
    Denn so ging es ohne jede Verhandlung und somit auch ohne jede Zusage.
    Auf diesen Fehler haben israelische Linke, wie auch palästinensische Vertreter vielfach hingewiesen. Zumal die Genfer Initiative schon stand. Zumal Arafats Angebote noch immer auf dem Tisch lagen. Aber Sharon wollte nicht verhandeln, vielleicht weil er die Westbank umso fester in Beschlag nehmen wollte, vielleicht hatte er Angst, niemand werde sich mit „Gaza allein“ zufrieden geben. Damit hätte er wohl recht gehabt, aber über seine Motive zu spekulieren ist inzwischen müssig. Dass der Weg der einseitigen Massnahmen, egal in welche Richtung, falsch ist, wussten viele schon vorher. Dort zu bleiben wäre aber vermutlich noch falscher gewesen. Es starben viel mehr Israelis in Gaza als nach dem Rückzug.

  2. @Patricia
    Gibt es noch israelische Siedlungen auf dem Sinai? Nein, denn nach der Bereitschaft Ägyptens zu einem Frieden mit Israel wurden sie geräumt…
    Gibt es noch isralische Siedlungen im Gazastreifen? Nein, sie wurden als einseitige Geste Israels auf dem Weg zu einem umfassenden Frieden mit den Palästinensern vollständig geräumt… hat sich dieses Entgeenkommen für Israel „gelohnt“?
    Olmert hatte vor seine Wahl klargemacht „wer mich wählt, wählt die Räumung des Westjordanlandes!“. Findest du, die Israelis müßten sich daach sehnen, daß as Westjordanland den Weg des Gazastreifens geht und mal wieder einseitige Zugeständnisse machen? Eigentlich sollte der Deal ja mal als „Lnand gegen Frieden“ laufen…wofür sollte Israel jemals Frieden bekommen, wenn es jüdisches Eigentum im Westjordanland ohne jede Gegenleistung enteignet?
     

  3. Ich frage mich wirklich, wie (oder besser wo) denn ein Staat neben Israel entstehen kann, solange so viel palästinensischer Boden beschlagnahmt ist. Ein Einfrieren der Siedlungen wird da nicht ausreichen. Ein Blick auf die Lage vor Ort macht dies klar. Wenn nun aber schon ein Stop nicht durchgesetzt werden kann, wie dann ein Abbau, und wie (oder besser wo) soll denn dann ein Staat Palästina neben Israel entstehen? Hat dazu jemand eine Antwort, von all jenen, die ständig jeden Aufruf zum Siedlungsstop als antisemitisch diffamieren?

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