„Lied.Gut.“: Vor Dummheit geschützt?

Bis gestern hatte ich vom „Panzerlied“ des während der NS-Zeit gefeierten Dichters Kurt Wiele noch nichts gehört. Dazu brauchte es den Abgeordneten Stephan Braun (SPD), dem der eigenartige Text im „Lied.Gut.“ der CDU aufgefallen war…

David Gall

Aus zahlreichen Zuschriften erfahre ich nun, dass dieses Lied nun wirklich „jeder halbwegs gebildete Mensch“ kennen und lieben müsste. Es sei sogar ein internationaler Hit, der reinste Exportschlager, und es sei eine Obergaudi, wenn man es gemeinsam mit Amerikanern und Engländern singe, natürlich auf Deutsch.

Nun, ich hatte da wohl eine bedenkliche Bildungslücke und versuche die nun zu korrigieren. Was ich dabei herausfand macht mir das Lied aber auch nicht sympathischer und auch nicht die Herausgeber der für Frohsinn und Geselligkeit stehenden Sammlung mit „Volksliedern und Schlagern für fröhliche Stunden“. Vielleicht passt es einfach zu gut zu Oettingers politischem Ziehvater Filbinger, der sagte, zu den von ihm verhängten (als Richter) oder durchgesetzten (als Staatsanwalt) NS-Todesurteilen: „Was damals (in der NS-Zeit) Recht war, kann heute nicht Unrecht sein“. Oder „was damals gerne gesungen wurde, kann doch heute keine Schande sein“.

Was reimt sich auf „Judengefahr“?

Wer nun immer noch nicht ins neu-rechte Grölen einstimmen will, kann sich noch etwas weiter bilden. Aber Vorsicht, es kommt noch schlimmer, denn wie ich höre, wird die Melodie des Panzerliedes nur irrtümlicherweise auf die Meldodie eines alten Seemannsliedes zurückgeführt. Tatsächlich jedoch wurde das Panzerlied aufgrund der Melodie eines SS-Liedes „Es steht an der Grenze die eiserne Schar zum Kampfe in die Freiheit gegen Judengefahr“ komponiert. Das Panzerlied befindet sich auch heute noch in den Liederbüchern der Bundeswehr, was die Sache nicht besser oder harmloser macht, wie manche der Zuschriften meinen. Im Gegenteil, auch wenn die 2. und 3. Strophe ausgelassen wird. A propos ausgelassen: Angeblich hat doch niemand die Texte gelesen. Keiner hat was gemerkt. Wer hat dann die deutlichsten Passagen rausgenommen?

Hier erst einmal die Version des Panzerlieds aus dem CDU Liederbuch „Lied.Gut.“, danach die ursprüngliche Version:

Ob’s stürmt oder schneit, ob die Sonne uns lacht,
Der Tag glühend heiß, oder eiskalt die Nacht.
Verstaubt sind die Gesichter, doch froh ist unser Sinn,
Es braust unser Panzer im Sturmwind dahin.

Mit donnernden Motoren, so schnell wie der Blitz,
Dem Feinde entgegen, im Panzer geschützt.
Voraus die Kameraden im Kampf sind wir allein‘,
So stoßen wir tief in die feindlichen Reihn.

Mit Sperren und Tanks, hält der Gegner uns auf,
Wir lachen darüber und fahren nicht drauf.
Und schüttelt er grimmig und wütend seine Hand,
wir suchen uns Wege, die keiner sonst fand.

Und läßt uns im Stich einst das treulose Glück,
Und kehr’n wir nicht mehr zur Heimat zurück,
trifft uns die Todeskugel, ruft uns das Schicksal ab,
Dann ist unser Panzer ein ehernes Grab.

Ob’s stürmt oder schneit,
ob die Sonne uns lacht,
Der Tag glühend heiß,
oder eiskalt die Nacht.
Bestaubt sind die Gesichter,
doch froh ist unser Sinn,
Ja unser Sinn;
Es braust unser Panzer
im Sturmwind dahin.

Wenn vor uns
ein feindlicher Panzer erscheint,
Wird Vollgas gegeben
und ran an den Feind!
Was gilt denn unser Leben,
für unsres Reiches Heer,
Ja Reiches Heer,
Für Deutschland zu sterben
ist uns höchste Ehr.

Und läßt uns im Stich
einst das treulose Glück,
Und kehren wir nicht mehr
zur Heimat zurück,
Trifft uns die Todeskugel,
ruft uns das Schicksal ab,
Ja Schicksal ab,
Dann ist unser Panzer
ein ehernes Grab.

Mit donnernden Motoren,
so schnell wie der Blitz,
Dem Feinde entgegen,
im Panzer geschützt.
Voraus den Kameraden,
im Kampfe ganz allein,
Steh’n wir allein,
So stoßen wir tief
in die feindlichen Reihn.

Mit Sperren und Tanks
hält der Gegner uns auf,
Wir lachen darüber
und fahren nicht drauf.
Und droh’n vor uns Geschütze,
versteckt im gelben Sand,
Im gelben Sand,
Wir suchen uns Wege,
die keiner sonst fand.

Es scheint noch weitere Versionen geben.
Die Melodie stammt aus einem SS-Lied mit folgendem Text:

Es steht an der Ostsee
die eiserne Schar,
die Kämpfer für Freiheit
aus Judengefahr.
Das Hakenkreuz es wehet,
es weht bei Tag und Nacht,
der Kampfruf erschallet:
„Großdeutschland erwacht.“

So stehn wir Getreuen
von deutschem Blut,
dem Führer zu weihen
das Leben und das Gut.
Wenn Adolf Hitler führet,
er führt durch dunkle Nacht
uns hin bis zum Freiheitsmorgen,
Großdeutschland erwacht.

So stehen wir und kämpfen
fürs großdeutsche Reich,
und ehrliche Deutsche,
der Stand ist uns gleich.
Ob sie uns schikanieren,
das macht uns gar nichts aus,
Parole, sie bleibet:
„Die Juden hinaus.“

Und sterben wir noch heute
auf blutigem Feld,
vom Bruder erschlagen
für jüdisches Geld,
dann über unsere Leiber
stürmt vor das braune Heer,
und unsere Seelen ziehen
vor ihnen her.

Nun denn. Alles sehr heimelig und gesellig. Man muss nur den passenden Humor haben. Es könnte natürlich sein, dass bei den Liederabenden mancher die sich so über unsere Kritik geärgert haben, der eine oder andere aufsteht und geht, aber das sind dann eben Spielverderber und Miesmacher.  „Was juckt es eine deutsche Eiche“…, ein Spruch der übrigens auch im Kommen ist.

46 Kommentare zu “„Lied.Gut.“: Vor Dummheit geschützt?

  1. @ Ewald,

    Oh…Entschuldigung.
    Ist mir das etwas entgangen?
    Rommel kämpfte nicht in der Wehrmacht für Nazideutschland?
    Er war sozusagen der Robin Hood von El Alamain und trat mit all seinen Kräften dafür ein, dass Nazideutschland durch seine erzielten Erfolge möglichst stark geschwächt werden würde, um so die alliierten Befreier indirekt zu unterstützen?
    Oder waren seine militärischen Erfolge und sein Mythos Glanzstücke und er ein Vorzeigesoldat für und in Nazideutschland, die die Überlegenheit der arischen Herrenrasse demonstrierten mit jedem weiteren seiner Siege?

  2. @ Yael
    Ach habe ich jetzt mit meiner Aussage Geschichte geschrieben?
    War mir gar nicht so bewusst.
    Ich habe nur zu Bedenken gegeben, dass die Rote Armee vor einem Angriff auf das Deutsche Reich stand. Aber nein können sie ja nicht wissen, da ja so etwas nicht in den deutschen Geschichtsbüchern steht.
    Wenn sie mich einen Lügner nennen ist dies übrigens nicht nur eine Beleidigung, sondern erfüllt auch den Tatbestand des Rufmordes, Verleumdung und der üble Nachrede. (§ 185, 186, 187 StGB)
    Erschreckend dieses hier zu lesen.

  3. „Warum titelt der Spiegel „Wie ein Volk die Welt überfiel“ , lässt sich seitenlang über die Mission Barbarossa aus, in der das Deutsche Reich die Sowjetunion überfiel, aber erwähnt nicht in einem Satz, dass die Sowjetunion selber kurz davor war das Deutsche Reich zu überfallen und Hitler Stalin nur zuvor kam.“

    Super, so schreibt man Geschichte um. Nennt man übrigens Geschichtsrevisionismus. Erschreckend diese Lügen auch hier noch zu lesen.

  4. Nachlesen in :

    Hermann Frank Meyer, Blutiges Edelweiß, Berlin 2008
    Ernst Klee, Das Personenlexikon zum Dritten Reich, Frankfurt 2005
    Die Studie zu General Konrad können Sie im Moment nur im Potsdamer Militärgeschichtlichen Forschungsamt nachlesen.

    RS

  5. Den Dienstgrad „Untergefreiter“ gibt und gab es in Deutschland tatsächlich nie. Allerdings wollte ich trotzdem wissen, wie sie auf diesen Dienstgrad gekommen sind und hab mal ein bisschen im Internet gesucht.

    Laut einer internetquelle gehört der Begriff zum Soldatenslang der Wehrmachtsoldaten. und bedeutet sowie wie Zivilist.

    Ich denke mit der verwendung von dem Ausdruck haben sie dann genau das gegenteil von dem gesagt was sie wollten.

  6. Ach geht aus meinen Statements hervor, dass ich zu wenig „anständige weiterbildende Literatur“ gelesen habe? Sagen sie das also? Was ist denn ihrer Meinung nach „anständige weiterbildende Literatur“? Ja, bestimmt der Spiegel. Ein politisch bestimmt sehr neutrales Blatt, welches seine Leser garantiert nicht manipuliert. Also ich lese ihn mir durch(was ich in der Tat fast wöchentlich tue) und bin jetzt auf derselben intellektuellen Stufe wie sie? Oder muss ich noch ein bestimmtes Gebiet dafür studieren? Oder muss ich erst ihre Meinung übernehmen?
    Warum titelt der Spiegel „Wie ein Volk die Welt überfiel“ , lässt sich seitenlang über die Mission Barbarossa aus, in der das Deutsche Reich die Sowjetunion überfiel, aber erwähnt nicht in einem Satz, dass die Sowjetunion selber kurz davor war das Deutsche Reich zu überfallen und Hitler Stalin nur zuvor kam. Nein, so etwas passt ja nicht ins Weltbild des „bösen Nazideutschen“.
    Ich frage mich wie sie die Frechheit besitzen darüber zu beurteilen ob ich meine Zeit sinnvoll nutze oder nicht. Ich maße mir es ja schließlich auch nicht an sie zu beurteilen oder bin ich persönlich beleidigend und unsachlich geworden wie sie? Sie haben nicht die geringste Ahnung was ich im Fernsehen schaue, ob ich überhaupt einen Fernseher besitze, die „BLÖD-Zeitung“ oder irgendwelche soldatischen Jubeltraditionsblätter(was sie auch immer damit meinen?) lese.
    Naja ich wage es zu bezweifeln, dass der Herr Rommel den Nationalsozialismus in Deutschland mit aufgebaut hat, das ist doch eine sehr sehr mutige These. Richtig, es waren auch viele Soldaten unter den Nationalsozialisten, genauso wie es auch die Soldaten waren die zu den erbittertsten Feinden gehörten und versuchten das System zu stürzen, was auch fast gelungen ist. Jedoch waren Militärs ala Rommel nicht politisch und zählten auch nicht zu den Stützen Hitlers erster Stunde. Das waren andere.
    Abschließend bitte ich sie noch einmal ganz herzlichst darum mir zu sagen, wie ich mich denn nun endlich bilden kann, damit ich auch in Zukunft mehr keine Behauptungen auf „Froschniveau“ abgeben werde.
    Ihr Untergefreiter Ewald
    Abtreten!

  7. Werter Herr Robert Schlickewitz,
    bevor ich mich mit ihren Behauptungen und Anschuldigungen auseinandersetze, möchte ich doch gerne wissen wie sie dazu kommen mich mit einem Fantasiedienstgrad eines – wie sie so schön schreiben – „Untergefreiten“ zu titulieren?
    Sicherlich haben sie weder in einer deutschen Armee gedient, noch sich sachlich mit dieser auseinandergesetzt oder in sonstiger Weise beschäftigt, ansonsten wüssten sie, dass es einen „Untergefreiten“ gar nicht gibt. Aber naja wenn sie das Wort so schön finden soll es mich auch nicht stören.
    Es freut mich, dass sie widersprüchliche Antworten zu meinen Thesen gefunden habe. Auch wenn sie es vielleicht nicht erwarten, aber ich bin auch bereit etwas zuzugeben wenn ich mich geirrt habe und lasse mich gerne eines Besseren belehren. Nur bitte sagen sie mir wo man denn solche Informationen findet. Ich könnte mir diese Information nur von irgendwelchen linksradikalen antifaschistischen Internetforen erklären. Ist dem so? Ich würde gerne mal darin lesen, also seien sie so nett den Link bitte zu posten.
    Allerdings muss man ihre Angaben nicht nur von einer Seite, sondern auch im Gesamtzusammenhang betrachten und versuchen nicht nur die positiven/bzw. negativen Seiten einer Sache darzustellen sondern wenigstens beide Kehrseiten der Medaille sehen, ohne in der Tat etwas zu relativieren.
    Oder irre ich mich da?
    So nun zur Sache: Als General Dellmensingen 1917 während der für beide Seiten sehr verlustreichen Isonzoschlachten auf eine endgültige Entscheidung drängte(vermutlich um noch weitere unnötige Opfer zu verhindern) setzte er Giftgas ein. Ja das ist richtig. Ich frage mich allerdings warum sie diesem Satz ein Ausrufezeichen hinzugefügt haben? Wie sie bestimmt wissen erfolgte der Einsatz von chemischen Kampfstoffen schon bereits drei Jahre früher an der Westfront, als erstmals französische Truppen(nein es waren nicht schon wieder die bösen Deutschen) Gas zum Angriff gegen die kaiserliche Armee einsetzte. Die nächsten Jahre wurde ein grausamer Stellungskrieg mit diversen Arten von chemischen Kampfstoffen geführt.
    Dazu das der General Rudolf Konrad – ganz klar übertriebener weise – ganze Dörfer „ausradierte“ ist hinzuzufügen das es sich um Vergeltungsmaßnahmen gegen Partisanenangriffe handelte. Ich weiß ja nicht ob sie dies absichtlich weggelassen haben oder schlicht einfach nicht besser wussten.
    Trotz alledem weiß ich nicht wie sie von einem Pflegen des Kameradschaftsgefühls des Generals auf einen „Trommler für rechtsextreme Gleichgesinnte“ kommen? Und ich frage mich wirklich wen man, ihrer Meinung nach, zum Neuaufbau der Gebirgsjäger nehmen sollte. Nein natürlich nicht den General der Gebirgsjägertruppe! Wie wäre es denn mit einem Metzgermeister oder einem Kunststudenten?

  8. @Ewald

    Oje!

    „Es ist bestimmt keine Kaserne in Deutschland im 21. Jahrhundert nach einem faschistischen Soldaten benannt.“ –

    behaupten Sie, Untergefreiter Ewald X.

    Und was ist mit der Dellmensingen-Kaserne (Garmisch) und der General-Konrad-Kaserne (Bad Reichenhall)?

    General Dellmensingen (Konrad Krafft von) erzwang mit Giftgas (!) 1917 den Durchbruch am Isonzo; die Nationalsozialisten verehrten ihn, den Monarchisten und Extremnationalisten, später, wegen seiner eindeutigen Gesinnung, nicht ohne Grund als einen ihrer geistigen Wegbereiter; sie benannten 1937 in Garmisch-Partenkirchen eine Kaserne nach ihm, die 2010, immer noch seinen Namen trägt!

    Rudolf Konrad hat in seiner Eigenschaft als Gebirgsjägergeneral im Schwarzmeergebiet ganze Dörfer und Orte von der Landkarte radieren lassen, hat Slawen, Juden und „Zigeuner“ wie Karnickel abschießen lassen, hat Verbrechen in einem Maße begangen, dass auch heute noch, 2010, eine neuere Studie über ihn und sein ’soldatisches Wirken‘ noch als „Verschlusssache“ deklariert und nicht öffentlich zugänglich ist. General Konrad trat nach dem Krieg als Trommler für rechtsextreme Gleichgesinnte auf und war am Aufbau der Nachkriegsgebirgsjäger beteiligt.

    Auch aus Ihren übrigen Statements, Untergefreiter, geht hervor, dass Sie noch zu wenig anständige, weiterbildende Literatur gelesen haben und zuviel Zeit mit unbedeutenden Dingen (geselligem Schwatzen beim Bier mit Gleichgesinnten, Blödelfernsehen, Lektüre der BLÖD-Zeitung und von soldatischen Jubeltraditionsblättern) verschwendet haben.

    Übrigens, das „System“ wie Sie es nennen, das Ihren Helden Rommel zum „Freitod“ zwang, hat er selbst, wie ungezählte andere Naivlinge in Uniform, mit aufgebaut und zu dem gemacht was es wurde. Militärs gehörten von der ersten Stunde an zu Hitlers Unterstützern und treuesten Verbündeten. Ohne die Rommels, Dellmensingens, Konrads etc. hätte es das „Dritte Reich“ nie geben können. Uniformierte Trottel, die ihr Hirn und ihr Gewissen an der Garderobe abgaben, die mitmachten, weil sie im Militär eine Zukunft, Karriere oder nur ihre soziale Absicherung (im Alter) sahen, haben sich ebenso schuldig gemacht, wie alle die anderen Mitläufer, Mitmacher, Jasager, Nichtneinsager, Esgeschehenlasser und sie profitierten auch alle eine lange Weile am „System“.

    Bilden Sie sich erst einmal, bevor Sie hier Behauptungen auf Froschniveau von sich geben!

    Abtreten!

    RS

  9. Die Geschichte mit dem Liederbuch ist ja echt typisch für Deutschland. Kaum wird ein Produkt herausgebracht, welches von einer starken Lobby oder der Öffentlichkeit über die Medien kritisiert wird, so rudern die Autoren/Produzenten auch schon wieder zurück!
    Es ist echt traurig das diese Lobby/öffentliche Meinung so einen hohen Stellenwert und so eine große Macht besitzen.
    Ein anderes gutes Beispiel ist das „Pixi-Buch“ aus Hamburg. Al ich die Reportage dazu gesehen habe(Spiegle TV?) wusste ich echt nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Nein natürlich haben wir in diesem Land keien Probleme mit gewaltbereiten Migranten, Vergewaltigern oder Mördern; nein die Probleme unserer Zeit liegen darin, das es in diesem Buch keien Schulkinder mit ausländischen Namen gibt oder Mädchen die auch kurze Haare tragen. Hallo?? Geht es noch???
    Da kann man sich doch echt nur an den Kopf fassen! Aber wenigstens dürfte die grüne Wählerklientel jetzt zufrieden sein.

    @ Carl „Im allgemeinen…solange noch Kasernen nach einem faschistischen Soldaten Rommel benannt werden und die Bundeswehr mehr oder weniger widerspruchslos dem gegenüber steht erwarte ich eine Auseinandersetzung mit dieser Art Liedgut nicht.
    Aber Deutschland ist mit anderen Ländern, u.a. Japan, da ja in guter Gesellschaft.“
    –> Vielleicht solltest du dich zuerst über ein Thema informieren bevor du anfängst Lügen und Unwahrheiten zu verbreiten! Ganz ehrlich wenn ich solche Kommentare lese könnte ich kotzen. Es ist bestimmt keine Kaserne in Deutschland im 21. Jahrhundert nach einem faschistischen Soldaten benannt. Erwin Rommel wurde vom Sytem zum Freitod gezwungen, ich frage mich jetzt, warum er auf einmal ein böser Nazi und Faschist sein soll?! Die Kasernenbenennung erfolgte aufgrund seiner militärischen strategischen Erfolge. Auf diesem Gebiet war er einer der klügsten Menschen die jemals gelbet haben. Seine private politische Meinung spielt keine Rolle – da er kein glühender Anhänger und Unterstützer eines Unrectsregimes war. Komisch das sogar die Alliierten ihn mit Respekt und Hochachtung entgegneten und seien Strategie auch heute noch an amerikanischen Militärschulen gelehrt wird.
    Das Liedgut ist Tradition des Soldaten. Die Lieder drücken weder eine diktatorische noch eine andere extreme politische Richtung aus. Das Panzerlied ist die „Hymne“ der (einst) so stolzen Truppengattung der Bundeswehr, welche durch die Umstrukturierung und Anpassung an das neue Aufgabenspektrum stark dezimiert wurde. Die Bundeswehr sieht sich als Staatsbürger In Uniform, sie bildet ihre Soldaten als Beschützer eines demokratischen Staates aus und handelt nach dem Maxim der Inneren Führung. Natürlich ist es schwer auf seine Tradition zurückzublicken, wenn man der „Nachfolger“ der Wehrmacht ist. Jedoch reicht die Tradition des deutschen Soldaten nicht nur in das letzte Jahrhundert zurück, sondern auch in die vorherigen Jahrhunderte, z.T. in die preußische Armee. Nationalsozialismus und Wehrmacht sind Thema für politische Bildungsmaßnahmen der Soldaten. Bewusst wird sich mit der Vergangenheit auseinandergesetzt.
    Natürlich kann man das nicht wissen, wenn man sich nicht darüber informiert oder wenn man seinen eigenen ideologischen Standpunkt hat und auch nicht bereit ist sich zu ändern oder Meinungen von anderen Menschen, die sich mit dem Thema befasst haben, auseinanderzusetzen.

    @Viktor “Die Armee ist eine ausführende Kraft, frei nach dem Motto “Wir sind hier nicht bei Wünsch Dir Was!”. Was früher der Befehl war ist heute die “Aufgabe”; im Endeffekt das selbe bloß mit mehr Freiheiten. Ergo ist den meisten Soldaten absolut egal, wer den Befehl gibt, und erst recht wie er politisch orientiert ist. Wenn es etwas zu erledigen gibt, dann heißt es nur “Marsch, Marsch!”. Ob diese Einstellung richtig ist, soll jeder für sich selbst entscheiden, ich selbst bin oft nicht der Überzeugung, dass jeglicher Befehl von oben ohne Hinterfragen ausgeführt werden soll.”
    –>So ein Quatsch, natürlich ist Befehl immer noch Befehl und muss ausgeführt werden. Ansonsten könnten wir doch gleich eine Kindergartengruppe zur Verteidigung unser Grundrechte einsetzen(frei nach dem Motto: Kommste heut nicht, kommst morgen, kommst emorgen nicht, kommste gar nicht)!
    Die politische Einstellung der Soldaten(egal ob Vorgesetzte oder Untergebe) spielt tatsächlich keien Rolle, weil die Kasernen als Spielraum für politische Handlungen und Beeinflussungen absolut tabu sind(steht im Soldatengesetz und lernt man schon in der Grundausbildung).
    Natürlich leisten die Zeitsoldaten einen Eid auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung und rechtsextemistisch vorbelastete Personen werden nicht zur Bundeswehr zugelassen, trotzdem gibt es auch solche Menschen bei der Bundeswehr die mit sowas symphatisieren. Das ist klar, die Bundeswehr ist ja auch nur ein Schnitt durch die Bevölkerungsschichten. Deswegen gibt es auch viele Soldaten mit Migrationshintergrund oder einer linkspolitischen Einstellung(auch wenn das mancher hier vllt nicht wahrhaben will)!
    Zum Abschluss nochmal um zum Thema zurückzukommen:
    Da das Lied im Liedbuch der CDU keinen nationalsozialistischen Ursprung lässt es doch überhaupt keinen Argumentationsspielraum zu. Wenn die so ein Lied singen wollen ist das ihr gutes Recht, wer es nicht singen will, der muss es ja nicht und deswegen sind meiner Meinung nach alle Kritiker im Unrecht.
    MfG

  10. Ich kenne das Panzerlied seit 1942 und will zwei kleine, aber wichtige Stellen korrigieren : Es heisst „Verstaubt“ und nicht „Bestaubt“. (Man bestaubt einen Kuchen)
    Es soll auch heissen „Vom Panzer geschuetzt“ und nicht „IM Panzer usw.“ Dies klingt,als wuerde sich der Soldat im Panzer verstecken

  11. Mensch, das ist doch wirklich ein interessantes Lied mit einem markigen Text. Das hat doch wirklich was.
    Bestaubt sind die Gesichter,
    doch froh ist unser Sinn,
    Ja unser Sinn;
    Es braust unser Panzer
    im Sturmwind dahin.

    Man sollte überhaupt das alles eher ironisch brechen, statt bierernst zu nehmen. So ein Lied ist doch eher lustig.
    Und dieser NS Verfolgungswahn dient nur dazu davon abzulenken, dass die meisten Deutschen eben Nazis waren, also hängt man die äußeren Symbole ab statt sie kulturell zu brechen. Das führt zu dieser Klemmschwesterkultur, die gepaart mit Denunziantentum gerade die unangenehmen Seiten konserviert.
    Viel spannender wäre es doch z.B. dieses Lied bei einer CDU Veranstaltung singen zu lassen. Das wäre doch ehrlicher und würde diesen ganzen Militarismus schön bloslegen, Leute könnte darauf reagieren, verarschen usw.
    Statt dessen dieses Guilt-by-association Schema. Es ist immer ein Riesenspass im Ausland deren Achtung! Abknallen! Arbeit! Raus! zu brechen. So ähnlich wie mit den Schweden von IFA Wartburg und der deutschen Sprache. http://www.youtube.com/watch?v=h2mDW4xw8T8
    Lass uns doch mit dem Material unpolitisch postmodern arbeiten.

  12. Ich kann mich auch irren aber ich glaube nicht das die Melodie von dem SS-Lied übernommen wurde.
    In dem Artikel zum „Panzerlied“ auf Wikipedia heißt es:
    „Die Melodie stammt vom Luiska Lied (Wohl über den Klippen) aus dem 19. Jahrhundert.“
    Da es im 19. Jahrhundert noch keine SS gab glaub ich eher das Beide die Melodie von diesem Lied „geklaut“ haben
    Ansonsten bin ich aber auch der Meinung, das ein „Soldatenlied“ in einem Liedbuch der CDU für fröhliche Stunden nichts zu suchen hat. 

    Noch eine kleine Anmerkung meinerseits: „Manche der Kommentare zu diesem Artikel sind nicht mehr in Ordnung und haben auch nichts mehr mit dem eigentlichen Artikel zu tun. „

  13. Es tut mir leid, ich verstehe nicht ganz, warum mein Beitrag mit dem Text versehen wurde.

    ADMIN: +++ Ihre Lügen wurden gelöscht, und der Rest war inhaltslos. Sie stellen unhaltbare Behauptungen und Verleumdungen in den Raum, nur um sie im nächsten Satz zu relativieren und im nächsten Posting zurückzunehmen +++ wenn sie nichts zu sagen haben, dann lassen sie es doch einfach bleiben +++ :ADMIN

  14. „Lediglich der Hurra Patriotismus eines Offizirs.“

    Besser kann man Verharmlosung nicht betreiben. Hurra-Patriotismus im Nazi-Reich. Ist das eine vorbildliche Haltung? Jubelnder Offizier für Hitler. Krieg und Panzer im Vernichtungskrieg, in dessen Hinterland millionenfach gemordet, ausgerottet wurde.
    Alles ganz easy. Was soll man sich aufregen?

    Im Übrigen: Wer regt sich eigentlich  auf?

    Allein der Hurra-Patriot Victor schreibt Kommentare, die ungefähr zehnmal so lang sind wie der Artikel über den er ganz aus dem Häuschen gerät. Dabei ist der Artikel eher sachlich, vielleicht satirisch. Thema ist ein panzerverherrlichendes Lied aus der Nazizeit. Der Autor meint, dass dies doch nicht unbedingt die Wahl sein muss in einem CDU Büchlein für gesellige Stunden im bürgerlich-zivilen  Gärtchen. Das ist alles und seltsamerweise schreiben das sogar die PI-Propagandisten selbst.
    Nur um den Artikel als antideutsche Hetze, Nazihysterie und sonstwas zu verunglimpfen und dem Autor einen antiarabischen Blutrausch samt Franzosenhass zu unterstellen. Wo entnehmen sie dies diesem Artikel, frage ich mich.

    Komisch irgendwie?
    Wem nutzt das?
    Was wird hier suggeriert?

  15. „Dass Kurt Wiehle als Nazidichter oder Antisemit bezeichnet wurde, wie Sie schreiben, kann ich dem Artikel nicht entnehmen.“

    Tut mir leid, mir war da ein kleiner Fehler unterlaufen. Ich meinte nicht dass obiger Artikel ihn als NS-Dichter bezeichnet hat. Hatte sich mit den Suchergebnissen vermischt. Daher bitte ich den Fehler zu entschuldigen. Was ich aussagen wollte bleibt aber, dass man nicht aufgrund weniger Stichworte Menschen in Kategorien einteilt, aus denen diese dann wohl nie wieder herauskommen.

    Aber bezüglich der Formulierung „während der NS-Zeit gefeierten Dichters“ hätt ich dann wiederum andere Einwände. Wenn dieser Herr den tatsächlich ein gefeierter Dichter war, dann müsste er mehr als nur dieses eine Gedicht geschrieben haben. Nun ergibt aber die Suche über Google „lächerliche“ 569 Ergebnisse. Von denen gefühlte 60% mit dem Liederbuch und die restlichen 40% aussschließlich mit dem Panzerlied in Verbindung stehen. Was in etwa einem Onehit-Wonder entsprechen würde. Tatsächlich gab es mindestens ein weiteres Mitwirken des Herren an einem martialischen Gedicht mit dem Titel „Wir sind Pioniere“. Aber auch hier wird lediglich der „Hurra-Patriotismus“ eines Offiziers zum Ausdruck gebracht. Ich meine wenn er tatsächlich ein gefeierter Dichter gewesen wäre, gäbe es a) mehr Seiten und b) mehr Gedichte. Beides trifft nicht wirklich zu.

    Und was die Qualitätspresse angeht, so würde ich gerne wissen, wo deren Autoren diese Info herhaben. Wir erinnern uns, dass praktisch alle seriösen Zeitungen damals dem Minister zu Gutenberg aus einer Quelle beziehend einen zusätzlichen Vornamen hinzuadiert haben. Sie werden mir aber sicher recht geben, dass der von mir oben angegebene Link, der auf das Gedicht aus dem 19. Jahrhundert verweist womöglich ein klein wenig überzeugender klingt als etwas was man auch als „Copy-Paste“-Journalismus bezeichnen könnte.  http://www.musicanet.org/robokopp/Lieder/wohluber.mid <= Die Melodie zu „Wohl über den Klippen“. Hört sich definitiv nach dem Panzerlied an. Und selbst der BW kritische Beitrag (http://www.volksliederarchiv.de/text1244.html) sagt, dass es nach dem Luiska-Lied (Wohl/Weit über die Klippen) entstanden ist, auch wenn dieser Beitrag das Jahr als einzige mir bekannte Quelle mit 1935 angibt. Und sogar einige englischsprachige Seiten „bezeugen“ den Ursprung des Liedes als Seemanns Lied.
    Freilich gibt es auch Leute die das Gegenteil behaupten (http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/lieder.html). Aber in diesem Falle habe ich das Buch leider (noch) nicht gelesen und kann daher nicht beurteilen, woher er seine Rücksschlüsse zog. Vor allem steht zu dem „Es steht an der Grenze“ weder Verfassungsdatum noch deren Autor, sondern lediglich der Verfasser des Buches Frommann als derjenige der herausfand, dass es sich auf das SS-Lied bezöge. Da ich seine Behauptung derzeit nicht überprüfen kann, muss ich davon ausgehen, was ich selbst herausfand, und das ist die Tatsache, dass es sich um ein Seemannslied handelte.
    Ferner werden Sie sicher festgestellt haben dass das hier im Artikel angegebene Gedicht „Ostsee“ statt „Grenze“ nutzt… der Originallaut ist laut einer recht zuverlässigen Quelle tatsächlich „Ostsee“ was ein weiteres Indiz für die Qualität unserer Copy-Paste Journalisten ist. Denn die erste Zeile mit dem Wort „Grenze“ ist deutlich öfter vorzutreffen, die mit „Ostsee“ aber gerade 3 Unterschiedliche Seiten als Ergebnis anbringt (mit 14 aus rechtlichen Gründen gesperrten seiten – bei dem Text nur allzu verständlich!).

    Und zuletzt noch zu:
    „Und dabei geht es sicher nicht darum, die BW oder alle Soldaten zu verunglimpfen, meistens wissen die nicht mehr als der Durchschnittsbürger.“
    Ich kann ihnen sagen, dass uns von unseren Ausbildern ein viel besserer Geschichtsüberblick bezüglich einzelner strittiger Symbole und so gegeben wurde. So zum Beispiel war der Totenkopf vor seiner Verwendung bei den SS-Panzerdivisionen bereits seit dem bereits bei der Kavallerie der Husaren im 19. Jahrhundert im Einsatz. (Wussten sie das zum Beispiel??) Und die Panzertruppe entwickelte sich aus der Kavallerie, ergo wäre ein (zweifellos fragwürdiges) Festhalten an irgendwelchen Totenköpfen mehr historischer Natur als die Verherrlichung der Totenkopf-Divisionen.

    Was die Befürwortung der Nazis angeht so hat das bei der Armee einen banalen Grund. Zahlreiche Generäle (nach denen Kasernen benannt sind) entstammen Adelsfamilien mit militärischen Stammbäumen. Ergo fühlten sie sich in ihrer Ehre verletzt nicht ebensolche „Leistungen“ vollbringen zu können wie ihre Vorfahren, da ihnen durch den Versailler Vertrag die Hände gebunden waren etc. Solcherlei „Entschuldigungen“ bringt man immer an… Was aber nur allzu menschlich ist. 99% der Menschen sind Opportunisten. Wenn es ihnen besser geht soll, dann wählen und unterstützen sie jeden, der ihnen den Himmel auf Erden verspricht. Da achtet man nicht auf das Kleingedruckte. Das war vor der NS-Zeit so, und ist seither mindestens genauso stark ausgeprägt, wobei heute Opportunismus fast schon eine Religion geworden ist.
    Es wird immer „Heilsbringer“ geben und es wird immer Kritiker geben, die entweder Recht behalten oder wie alle Experten dann genau sagen kann, warum er im Endeffekt doch nicht recht hatte.
    Bevor ich aber zu weit abschweife, abschließend meine Vermutung, warum Offiziere die während der Nazi-Zeit gedient hatten als Namensgeber herhalten. Abseits ihrer politischen Orientierung waren sie wahrscheinlich sehr gute Strategen gewesen und das ist einzig das was zählt. Man wird nach seinen Erfolgen beurteilt und nicht danach, ob man sich in Vaseline tauchte um in der Partei hohe Posten zu gewinnen.
    Die Armee ist eine ausführende Kraft, frei nach dem Motto „Wir sind hier nicht bei Wünsch Dir Was!“. Was früher der Befehl war ist heute die „Aufgabe“; im Endeffekt das selbe bloß mit mehr Freiheiten. Ergo ist den meisten Soldaten absolut egal, wer den Befehl gibt, und erst recht wie er politisch orientiert ist. Wenn es etwas zu erledigen gibt, dann heißt es nur „Marsch, Marsch!“. Ob diese Einstellung richtig ist, soll jeder für sich selbst entscheiden, ich selbst bin oft nicht der Überzeugung, dass jeglicher Befehl von oben ohne Hinterfragen ausgeführt werden soll.

  16. „Daher bin ich sehr im Zweifel, dass wenn das Lied auf einer von der SS erfundenen Melodie basieren würde, dieses Lied noch in der BW Verwendung fände.“
    Es gibt Dinge, die immer noch gut funktionieren, ich erinnere nur daran, wieviele Kasernen nach Nazibefürwörtern benannt wurden und wie lange sich diese hielten (inklusive ewiger Diskussionen) und noch teilweise halten. Daher ist das obige kein überzeugendes Argument. Und dabei geht es sicher nicht darum, die BW oder alle Soldaten zu verunglimpfen, meistens wissen die nicht mehr als der Durchschnittsbürger.
     
    Auf Seite 86: das „Panzerlied“, verfasst 1933 von Wehrmachts-Oberleutnant Kurt Wiehle nach der Melodie des SS-Gassenhauers „Es steht an der Grenze die eiserne Schar zum Kampfe in die Freiheit gegen Judengefahr“.

    http://www.fr-online.de/top_news/1709697_CDU-singt-Wehrmachtslied-Mein-lieber-Herr-Gesangverein.html
     
    und
     
    http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/408506/-2
     
    Dass Kurt Wiehle als Nazidichter oder Antisemit bezeichnet wurde, wie Sie schreiben, kann ich dem Artikel nicht entnehmen.

  17. Ich hab ein wenig Bedenken bezüglich der im Text oben gegebenen Ursprunges des Liedes.
    „Die Melodie stammt aus einem SS-Lied mit folgendem Text:“

    Ich war beim Bund und zwar bei der Panzertruppe. Und ich bin dem Text ein paar Mal begegnet. Daher bin ich sehr im Zweifel, dass wenn das Lied auf einer von der SS erfundenen Melodie basieren würde, dieses Lied noch in der BW Verwendung fände. Einige Soldaten der BW sind sicher nicht ganz beisammen was ihre Gesinnung angeht (aber wo gibt es sie nicht?), der Großteil aber sind korrekte Leute, abgesehen davon dass alleine in meinem Zug ein Slawenanteil von etwa 20% vorherrschte (mich eingeschlossen). Daher also bitte nicht anfangen mit BW ist so ein Nazi-Verein. Ist er nicht. Und von ein paar Idioten auf alle zu schließen hat noch nie jemanden weit gebracht.
    Daher kann man sich sicher sein, dass wenn es denn ein SS Lied gewesen wäre es so lange erlaubt gewesen wäre. Zwar scheint es mittlerweile zumindest nicht mehr zum Standardrepertoire zu gehören, die Gründe hierfür sind mir aber nach kurzer Online-Recherche nicht bekannt.

    Gleichzeitig stellte ich alleine schon durch Lesen von Wikipedia (was nicht unbedingt ein Garant für Wahrheit ist, dessen bin ich mir bewusst) fest, dass die Melodie offenbar auf ein gewisses „Luiska-Lied“… dessen Gedicht „Wohl über den Klippen“ http://ingeb.org/Lieder/wohluber.html definitiv dem gleichen Muster entspricht, aber schon im 19. Jahrhundert erfunden wurde. Eine Internetquelle meinte gar, dass diese Melodie aus dem russischen Raum importiert wurde. Wie viel Wahrheit daran ist, weiß ich nicht.

    Dass es einen Text der SS gegeben hat, das den Rhythmus des Liedes nutzte will ich nicht bezweifeln. Auch versteh ich nicht was das Lied in einem „Liederbuch“ für „Zivilisten“ verloren hat. Ob es beim Bund gesungen werden sollte, weil der Autor Kurt Wiehle als Oberstleutnant der Reichswehr (sofern er den Text 1933 und nicht wie in manchen Quellen steht erst im Sommer 1935 schrieb) als NS-Dichter bezeichnet wird, weiß ich nicht. Mir persönlich macht der Text keine Probleme, weil er eindeutig militärischer Natur ist und daher nicht mit politischer Korrektheit (im heutigen Sinne der Welt als Platz für „Friede, Freude, Eierkuchen“ der sie nicht ist!) vereinbar ist!
    Ferner weiß ich nur wenig über den Autor der Zeilen bescheid, außer dass dessen Name im Internet stets in Verbindung mit dem Auftauchen des Liedes im BaWü Liedbuch gebracht wird. Ob ein Oberstleutnant der Reichswehr (wieder unter Prämisse der Verfassung anno 1933) alleine aufgrund dessen Zugehörigkeit zu einer militärischen Macht zur Zeit des NS Regimes als NS Dichter verstanden werden muss, ist für mich nicht nachvollziehbar. Wenn mir jemand darlegt, dass dieser Kerl vor der Machtergreifung der NSDAP bzw. vor dem Verfassen des Textes aktives Mitglied dieser Partei war, bin ich bereit dem zuzustimmen und ihn fortan ebenfalls als NS-Dichter zu bezeichnen.
    Wenn man sich aber auf eine Formulierung der Antifa bezieht (für die jeder Soldat auch heute noch ein Nazi ist, weil er mit Disziplin in Verbindung gebracht wird) ohne selbst Beweise dafür zu haben, dann sollte man den Namen nicht auf Verdacht verunglimpfen. Und was meine Einstellung zur Antifa angeht, bevor da wieder wer anfängt mich auch noch als Fascho oder so zu bezeichnen – was ich definitiv nicht bin – so unterstütze ich deren Grundgedanken gegen Faschisten zu sein, aber ich lehne die Art ihrer Durchführung ab!

    Ich bitte darum mich zu verbessern, wenn man fundierte Beweise aufbringen kann.  Wie gesagt, die Grundlage meines Komentars bildeten ca. 5 Minuten Suche über Google, was Räume für Fehler lässt. Falls es aber keine Gegenargumente geben sollte, so würde ich mich freuen, wenn in der Zukunft ein wenig besser recherchiert werden würde. Alleine für den Fall das jemand der noch lebt auf Verdacht hin mit der NS-Ideologie oder gar Antisemitismus in Verbindung gebracht wird, kann es ohne Beweise recht teuer werden, siehe Wisnewski gegen ZfA (5000 Euro Strafe wegen Rufschädigung).

    Salam, Shalom und Servus! (Reihenfolge übrigens einzig aufgrund der Klangrhythmik gewählt!)

  18. „Serdal
    8. Februar 2009 um 14:17

    ansatt dich zur sache zu äussern wirst du beleidigend. das ist dein niveau
    du kleines lichtlichen. mein zuhause geht dich ein scheissdreck an. würde
    dich jedoch gern mal auf meinem grundstück antreffen und dann ein bisschen
    notwehr in israelischer manier ausüben.

    häng dich an den nächsten baum und versuch es der hamas unterzujubeln. für
    mehr taugst du nicht du schwachkopf.“

    Das ist nur EIN Beispiel für seine Ausfälle (nicht zu vergessen ein Link zur „SS“).
    Dann sein Hass auf Israel, die nichts mit Kritik zu tun haben und seine Verdrehungen von Tatsachen, die hier jedem schon aufgefallen sind, sogar dem Admin:
    „admin 
    1. April 2009 um 10:26 

    Im Grunde beweist Serdal nur die Notwendigkeit der Auseinandersetzung und gleichzeitig illustriert er die Vernetzung der Hetzer. Das ist oft schwer auszuhalten und viele unserer Leser fragen immer wieder, weshalb wir derartiges nicht einfach wegwischen.“

    Also worüber beschwert er sich?
    Ich bin sehr dagegen, einen Menschen wegen seiner Religion zu verunglimpfen und habe das auch klar gemacht.
    Aber sich dieses ständig als Mimose aufgeführe, aber wie oben, genauso gut austeilen können, reicht irgendwann. Dieses Weinerliche nervt und ist fehl am Platz.
     

  19. Sohn eines Hundes, Schwein, diese schaurige Tirade des Makkabäers versucht nur den Hass zwischen Israel und Ismael zu schüren. Leider ist das sehr einfach.
    Als Jüdin entschuldige ich mich für derartige Widerlichkeiten. Das ist wirklich das Niveau eines Fundamentalisten.

    @Serdal
    Vielleicht sollten Sie auch einmal die Augen aufmachen. Sie müssten dann erkennen, dass es viele unterschiedliche jüdische Meinungen gibt und viele widerwärtige Nichtjuden. Auch bei den Muslimen und auch bei den Christen. Ihr Geschrei ist auch nicht förderlich.

  20. Wer Juden unterstellt, er oder sie würden sich einen Massenmord an Arabern wünschen, ist Antisemit, da können Sie und Ihresgleichen noch so oft grölen. Für Ihre Schlichtheit können nur Sie was. Und das war keine Beleidigung, sondern eine Tatsache. Q.E.D. 😀

  21. Yael
    3. April 2009 um 18:42
    Tja, manche angeblichen Israelkritiker outen sich am Ende als das was sie schon immer waren: Antisemiten. Peinlich ist denen nichts mehr.

    So daneben ist es nicht mit der ständiog schwingenenden Antiseminitismuskeule. Was ja ständig und gegen jeden hier von Yael angeführt wird.

    Und Beleidigungen dürfen ja auch nicht fehlen (hier diesmal: Blödschwätzer, schalten Sie das Hirn ein, Kotzbrocken). Was ja bisher der Gipfel war –> Sohn eines Hundes bzw. Schweines …

  22. „Das war doch wohl eine vernünftige Frage.“
     
    Na klar, dem Herausgeber von Hagalil einen Aufruf zum Massenmord an Arabern zu unterstellen, ist vernünftig. Unverschämt ist gar kein Ausdruck.  Rita hats schon richtig erkannt: ein Kotzbrocken.

  23. @ Dan
    Ich dachte auch, ich traue meinen Augen nicht: Eine Äußerung vom Verteidigungsministerium, die tatsächlich von Rückgrat und Realitätssinn zeugt. Bald geben die noch zu, daß wir momentan in Afghanistan Krieg führen.

    @ David
    Das war doch wohl eine vernünftige Frage. Sie stören sich an der Melodie. Die benutzt auch die Fremdenlegion. Was Sie von Frankreich halten (oder hat sich das kürzlich wieder geändert, ich bin da nicht 100% auf dem neuesten Stand), ist doch bekannt, also: Attacke? Wo bleibt der wütende Artikel über diese faschistische französische Söldnertruppe?

  24. Hab ich grad im Spiegel gefunden:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,617255,00.html

    Zitat: „Die aktuelle Version hält man in Bonn für unverfänglich. „Wir stehen zum Liedgut der Soldaten“, so der Sprecher. „Krieg ist gefährlich. Das heißt: Attacke und Angriff. Und der Panzer ist halt das Hauptangriffsgerät des Heeres.““
    Seh ich genauso und wohl auch die Mehrheit… aber alle sind ja eh blöde Nazis bis auf Hagalil natürlich, ne?
    Dan

  25. Was singen denn die IDF Panzerfahrer wenn es gegen die Araber geht???

    „Ansonsten habe ich gerade erfahren, dass Ministerpräsident Oettinger eingewilligt hat, das besprochene Liederbuch der CDU nun doch aus dem Verkehr zu ziehen.“

    Na ja…in einem Liederbuch der CDU ist es auch ein wenig fehl am Platze! 🙂
    Aber es wird uns überdauern und noch von unseren Enkeln gesungen werden, da bin ich mir ziemlich sicher! 🙂

  26. @ Koshiro
    Man hört halt das was man hören will, nicht wahr?
    Warum auch zuhören oder Herrn Gall’s Artikel aufmerksam lesen wenn doch das Vorurteil schon lange im eigenen Kopf manifestiert ist.
    Ich wage zu behaupten, dass Dank  Menschen wie Ihnen solcher  Art Liedgut in Deutschland immer noch „en vogue“ ist

    Im allgemeinen…solange noch Kasernen nach einem faschistischen Soldaten Rommel benannt werden und die Bundeswehr mehr oder weniger widerspruchslos dem gegenüber steht erwarte ich eine Auseinandersetzung mit dieser Art Liedgut nicht.
    Aber Deutschland ist mit anderen Ländern, u.a. Japan, da ja in guter Gesellschaft.

  27. Aber klar doch Koshira, meinen Sie mich?
    Sieht so aus, als hätten Sie mich durchschaut.
    Ich verstehe allerdings nicht, wie Sie ein solches Angebot wie haGalil überhaupt annehmen können, wo Sie doch davon ausgehen, dass es von Schwachköpfen und potentiellen Massenmördern herausgegeben wird. An alternativen Angeboten, auch in ihrer Preisklasse, ist doch wirklich kein Mangel.

    Ansonsten habe ich gerade erfahren, dass Ministerpräsident Oettinger eingewilligt hat, das besprochene Liederbuch der CDU nun doch aus dem Verkehr zu ziehen.

    Ich wünsche allerseits ein frohes Wochenende
    in angenehmer Gesellschaft.

  28. Sie sind ein solcher Blödschwätzer.  Schalten Sie zur Abwechslung mal ihr Hirn ein. Wenn Sie Nazismus und Antisemitismus verharmlosen wollen, machen Sie das an anderer Stelle. Mich kotzen Menschen wie Ihresgleichen nur noch an.
     

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