Die 18. Knesset – Mehr Frauen, weniger Religiöse

In der neu gewählten Knesset werden nach dem gegenwärtigen Stand der Auszählung (ohne die Briefwahlstimmen von Soldaten, Seeleuten, Diplomaten etc.) 21 Frauen angehören – so viel wie noch nie. In der letzten Legislaturperiode saßen lediglich 18 Frauen in Israels Parlament…

Den größten Frauenanteil (sieben Abgeordnete) kann dabei die derzeitige Regierungspartei Kadima für sich verbuchen (Knesset-Sprecherin Dalia Itzik, Außenministerin Tzipi Livni, Tourismusministerin Ruhama Avraham, Marina Solodkin, Ronit Tirosh, Rachel Adato und Orit Suarez). Über die Liste des Likud werden fünf Frauen in die Knesset einrücken (Lea Nass, Limor Livnat, Tzipi Hotobali, Gila Gamliel und Miri Regev. Israel Beiteinu wartet mit vier Frauen auf (Sofa Landver, Orly Levi, Anastasia Michaeli, Faina Kirschenbaum, Lia Shemtov). Daneben stellt die Avoda drei weibliche Abgeordnete (Sheli Yachimovitz, Yuli Tamir und Orit Noked), und erstmals in der Geschichte des Staates schickt eine arabische Partei eine Frau in die Knesset – Chanin Suavi aus Nazareth (Balad).

Im Gegensatz zur Zahl der Frauen ist die Zahl der Religiösen gesunken. Während in der 17. Knesset noch 34 saßen, sind es diesmal nur noch 28.

Wiederum gestiegen ist die Zahl von arabischen Abgeordneten (von 12 auf 13). Davon werden zehn von arabischen Parteien gestellt, jeweils einer steht auf der Liste von Kadima, Likud und Israel Beiteinu.

Außerdem werden vier Professoren (Avishai Breverman und Yuli Tamir von der Avoda, Daniel Hershkovitz von Habeit Hayehudi sowie Arieh Eldad von Ha’eichud Hale’umi) und drei ehemalige Generalstabschefs (Ehud Barak von der Avoda, Moshe Yaalon vom Likud und Shaul Mofaz von Kadima) in der neuen Knesset vertreten sein.

Yedioth Ahronot, 11.02.09

2 Kommentare zu “Die 18. Knesset – Mehr Frauen, weniger Religiöse

  1. Housing and Construction Minister Ze’ev Boim said Tuesday that „President Shimon Peres, as the head of a democratic state, must maintain Israel as a sane, stable and democratic country.“
    Peres, he added, „Is under an obligation to prevent a situation when a radical right minority takes over our lives. He must aspire to enable the formation of a stable, four-year government, which would be able to handle the challenges ahead.“

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