Zurückgeben

In vielen deutschen Familien werden seit dem Ende des Nationalsozialismus von Generation zu Generation Erbstücke weitergegeben, die aus jüdischem Besitz stammen. Die Berliner „Stiftung Zurückgeben“ spürt diesen zweifelhaften Erbstücken nach und versucht die früheren Eigentümer oder wenigstens ihre Nachfahren herauszufinden.

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Holocaust: Die Bilanz der »materiellen Schoah« (4)

Seltsamerweise wurde – sechzig Jahre nach der Befreiung von Auschwitz – immer noch keine umfas­sende Untersuchung über die wirtschaftlichen Folgen der »Endlösung« vorgelegt. Auch jüdische Historiker und Wissenschaftler, die sich mit dieser Geschichte befassen, haben ihren ökonomischen Aspekt kaum berührt…

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Zahlen und Fakten: Die Entschädigung der Holocaust-Überlebenden

Um den historischen Prozess zu analysieren, der dazu geführt hat, dass das System der individuellen Entschädigungen für die Schoah-Überlebenden in Deutschland und Israel von Grund auf verbogen wurde, war die Untersuchung unzähliger Dokumente, Zeugenaussagen und Quellen notwendig…

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Wann, wenn nicht jetzt!

Das war einer der meist gehörten Sätze, dessen appellativer Charakter die Misere jedoch kaum verschleiern konnte, mit der die internationale Holocaust Era Assets Conference, am 29.06. in Prag zu Ende ging. (Die Konferenz endete am 30.06. in Terezín/Theresienstadt mit der offiziellen Vorstellung der Terezín Declaration). Die Prager Konferenz ist eine Nachfolgeveranstaltung der Washington-Konferenz 1998, zu der sich zum ersten Mal nach dem 2. Weltkrieg 45 Delegationen (Mitglieder von Regierungen, Institutionen, NGO´s) trafen, um über die Rückgabe von jüdischem Besitz, der in den Jahren 1933 – 1945 enteignet bzw. gestohlen wurde, zu diskutieren, Rahmenbedingungen zu schaffen für Kompensation und Entschädigung und Instrumente zu finden, die dessen Herkunft bzw. Verbleib klären sollten…

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