Kinder beim Schneemannbauen durch Mine verletzt

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Zwei israelische Kinder sind am Samstag beim Spielen im Schnee in den Golanhöhen von einer Anti-Personenmine zum Teil schwer verletzt worden. Ein Zaun sowie Schilder, die vor Minen in dem Gebiet warnten, lagen offenbar am Boden. Die Armee ordnete nach dem Unglück die verstärkte Überwachung der Zäune in der Gegend an…

Von D. Nowak, inn v. 08.02.2010

Der elfjährige Daniel Juval verlor durch die Explosion ein Bein. Er, sein Bruder, seine Schwester und der Vater der Kinder hatten wegen des Schneefalls einen Ausflug auf den Berg Avital in den nördlichen Golanhöhen gemacht.

„Dort gab es Zäune, aber wir sind nicht dorthin geklettert, sondern blieben unterhalb. Wir haben einen Schneemann gebaut und plötzlich bin ich auf etwas getreten und es explodierte. Es waren Zäune in der Gegend, aber wir waren nicht in ihrer Nähe. Es waren viele andere Menschen in der Nähe, die Ski fuhren. Sie haben die Explosion gehört und sind in ihre Autos gestiegen und begannen, wegzufahren“, erzählte der Junge laut der Tageszeitung „Ha´aretz“.

Die zwölfjährige Schwester wurde durch ein Schrapnell leicht im Gesicht verletzt. Beide Kinder wurden in das Rambam-Krankenhaus nach Haifa gebracht.

Die Familie hatte offenbar unbewusst ein Minenfeld betreten. Wie Oberst Eschkol Schukrun von der Golani-Brigade mitteilte, befand sich der Zaun, der das Feld umrahmte, auf dem Boden. Dies sei eine Folge von Schnee und Wind, so der Oberst. Er rief die Bevölkerung dazu auf, in der Nähe von Minenfeldern besonders wachsam zu sein. Der Öffentlichkeit müssten zudem mehr Informationen über die Existenz dieser gefährlichen Felder zur Verfügung gestellt werden.

„260.000 Minen in Israel“

Laut Angaben der Armee gibt es in den Golanhöhen rund 2.000 Minenfelder. Sie wurden unter anderem von der Armee selbst gelegt, um einen syrischen Überraschungsangriff aufzuhalten. Es würde rund 800 Millionen Dollar kosten, diese Anti-Personenminen und Anti-Panzerminen zu räumen. Zudem gebe es noch syrische Minenfelder aus der Zeit vor 1967.

Für die Überwachung der Zäune und Warnschilder in der Gegend ist eine spezielle Einheit der Golani-Brigade zuständig. Nach dem Vorfall vom Samstag will die Armee jedoch ihre Patrouillen verstärken, um sicherzugehen, dass tatsächlich alle Minenfelder ordnungsgemäß markiert sind.

Gemäß dem US-Außenministerium gibt es in Israel schätzungsweise 260.000 Minen. Sie befinden sich hauptsächlich an den Grenzen zu Syrien, Jordanien und zum Libanon. Im Jahr 2006 hatte Israel eigenen Angaben zufolge 40 Minenfelder im nördlichen Jordantal geräumt.

Die Zäune und Warnschilder müssen einmal im Jahr überprüft werden, befinden sie sich in der Nähe ziviler Plätze, muss die Kontrolle zweimal jährlich erfolgen. Dennoch ist es möglich, dass durch Überschwemmungen Minen aus den gekennzeichneten Gebieten getrieben werden.

5 Kommentare

  1. Unglaublich, sind Ihnen denn die Kinder egal??? Übrigens waren das israelische Kinder, für den Fall, dass Sie solche Rassisten sind, dass diese Tatsache für Sie entscheidend sein könnte.
    Unfassbar…

  2. @Admin
    als ich neulich in einem kleinen glatt-koscheren Lokal etwas zu mir nahm, in Odessa, wo ich auch Deutsch lernte, dachte ich warum gibt es so niedere Menschen. Solche Verräter.
    Was hat Oslo gebracht? Nichts. Aber Hagalil bildet sich immer noch ein, man könne den Palis Zugeständnisse machen.
    NEIN! KEIN ZENTIMETER!
    VERRAT!!!!!

  3. WERFEN SIE ENDLICH DIESE IMPERTINENTE ANTISEMITIN JANE RAUS UND KOSHIRO, DIMITRI und diese unerträglichen Dummköpfe dazu. Und Serdal den Zxxxxxx. Das ist unerträglich für einen Menschen, der stolz ist Jude zu sein. So geht es der Mehrheit hier. Shulamit ist schon gegangen die gute Beiträge schrieb.

  4. @Dimitri, sie sind auch ein Fall. Da Frage ich mich, ob sie wissen wo sie hingehören. Sie sind wohl ein Gutmensch der auf Dhimmignade hofft. Von Ziegenxxxxxx.
    Koshiro, Jane und Serdal freuen sich doch, wenn ein Kind verkrüppelt wird. Vorausgesetzt, handelt es sich um ein jüdisches Kind.

  5. Als ich im Norden, in der Nähe der ehemaligen grenze zu Syrien unterwegs war, hat mich der Zustand der „Absperrungen“ der Minenfelder auch überrascht, denn oftmals lagen die Schilder in Gräben am Straßenrand und die Zäune waren auch nicht selten verfallen. Erschreckend, dass es zu einem solchen Unfall kommen musste. Warum räumt die Armee die Minenfelder, zumindest diejenigen, die jetzt innerhalb der israelischen grenzen liegen und kaum strategischen Wert darstellen? 800 Millionen Dollar, ist das wirklich ein Grund, Kinderleben zu riskieren? Die weggesprengten Beine des Jungen und seine und seiner Schwester und der Eltern Traumata können keinen Preis haben.

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