Netanyahu wieder in Israel: Wir haben einen starken Staat und eine starke Armee

Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist am Mittwoch nach seinem Aufenthalt in den USA und Kanada wieder in Israel gelandet. „Wir kehren zum Purim-Fest zurück und lesen heute Abend im Buch Esther über die Zeiten, in denen Juden nicht Herren über ihr Schicksal waren und sich nicht selbst verteidigen konnten.“…

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„Das ganze Jahr betrunken und am Purim nüchtern“

Die vorliegende Purim-Geschichte stammt aus der Feder von Jizchak Leib Perez, der neben Mendele Mocher-Sforim und Scholem Alejchem zu den Gründern der modernen jiddischen Literatur zählt. Perez, 1852 in Zamość geboren, arbeitete zunächst als Rechtsanwalt, während er gleichzeitig in polnisch und hebräisch zu publizieren begann. Erst später schrieb er in jiddisch und wurde zu einem Wortführer der jiddischen Literatur, auch im politischen Bereich. Sein Haus in Warschau, wo Perez 1915 starb, wurde Mittelpunkt des kulturellen Lebens der Stadt und Treffpunkt junger Schriftsteller und Künstler. Die vorliegende Purim-Geschichte erschien 1917 in deutscher Übersetzung aus dem Jiddischen in der Zeitschrift „Neue jüdische Monatshefte“, die sich als „Sprechsaal für alle Richtungen“ des Judentums verstand. Die Zeitschrift richtete sich außerdem explizit an das nichtjüdische Publikum, um der „Unkenntnis in jüdischen Dingen entgegenzuarbeiten“…

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Die Purimfeier in historischer Beleuchtung

Die vorliegenden allgemeinen Hinweise zum Purim-Fest erschienen 1905 in der Zeitschrift “Ost und West”, die sich als “Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum” verstand und im Kontext der “Jüdischen Renaissance” dem westjüdischen Publikum die kulturellen Leistungen der sog. “Ostjuden” vorstellte. Autor ist der aus Brünn stammende Historiker Dr. Max Steif….

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Der Sündenbock – Ein Purim-Traum

Autor der vorliegenden Purim-Geschichte ist der Arzt und Schriftsteller Dr. Isidor Eliaschoff (1873-1924), bekannt unter seinem jiddischen Pseudonym „Baal Machschoves“. Er wurde in Kovna, Litauen geboren, ging zum Studium in die Schweiz und dann nach Heidelberg und Berlin, wo er ein Anhänger von Herzls Zionismus wurde. Die Geschichte erschien 1902 in der Zeitschrift “Ost und West”, die sich als “Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum” verstand und im Kontext der “Jüdischen Renaissance” dem westjüdischen Publikum die kulturellen Leistungen der sog. “Ostjuden” vorstellte. Übersetzer aus dem Jiddischen ist Berthold Feiwel, der zusammen mit Martin Buber und anderen den Jüdischen Verlag gründete und Werke zahlreicher jüdischer Autoren aus Osteuropa übersetzte…

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