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In eigener Sache

Einige meiner Artikel wurden auch auf der Website von achgut publiziert. Allerdings bedeutet dies nicht, dass ich mit allen dort erschienenen oder propagierten Artikeln einverstanden bin…

Von Karl Pfeifer

Im Artikel von Soeren Kern, (Achgut am 12. August 2009) fand ich folgenden Satz:

“Unfortunately, the Islamization of Europe, which is being promoted by an intolerant leftwing multicultural dogma that gives immigrants more rights than natives, is one of the main factors contributing to the alarming rise of truly troublesome extremist groups like the Hungarian Jobbik party.”

Halten wir fest, das Gerede von einer “Islamisierung von Europa” grenzt an paranoide Wahrnehmung und schon die Behauptung “leftwing multicultural dogma that gives immigrants more rights than natives” sollte die Alarmglocken schrillen lassen, denn das ist die Sprache von Rechtsextremisten und hat fast nichts mit der Realität zu tun. Nirgendwo in Europa haben die Einwanderer mehr Rechte als die “Eingeborenen”. Sie erhalten in demokratischen Ländern gleiche Rechte wenn sie eingebürgert werden. Doch die letzte Behauptung dass diese angeblich linke Politik (als ob die CDU und CSU in Deutschland und die ÖVP in Österreich nicht die gleiche Politik befürworten würden) einen Beitrag dazu leistet, dass eine “wirklich lästige extremistische Gruppe wie die ungarische Jobbik Partei wächst” ist schlicht und einfach hanebüchen. Jobbik hetzt in erster Linie gegen Zigeuner und Juden und nicht gegen Einwanderer, deren es in Ungarn nicht so viele gibt, wie in Westeuropa.

Wirklich besorgniserregend ist, dass sich gewisse rechts- und linksextremistische Gruppen mit Islamisten einig sind im Hass auf Juden und auf Israel.

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11 comments to In eigener Sache

  • ramona ambs

    Oh- das tut aber gut mal eine solche Klarstellung zu lesen. Ich frage mich mittlerweile bei so einigen Artikeln auf achgut nämlich, ob sie nicht besser bei PI aufgehoben wären…so rechtsaußen sind manche Artikel…teilweise in Absurdistan angesiedelt…gruselig!

  • Yael

    Ich grüße Sie Herr Pfeifer, Sie sehen, Ihre Artikel lese ich weiterhin. ;)

  • Gutmensch

    Auf der Achse des Guten erscheinen viele Artikel, die ich als offen rassistisch empfinde. Das war ja wohl auch der Grund, weswegen Alan Posener dort ausgestiegen ist

  • Michal

    Nein, Gutmensch. Den richtigen Grund können Sie dort nachlesen.

  • ente

    Danke Herr Pfeifer! “Der Feind meines Feindes ist mein Freund” hat noch nie gestimmt. Es regelte manchesmal nur zeitlich, wann man selber dran ist.

  • Michal

    Ja, kann man, nur eben die Begründung der Achse des Guten (die meinte ich nämlich und das war klar wie Klößbrühe). Somit steht Aussage gegen Aussage:
    “Lieber Alan,
    in letzter Zeit wurden wir mehrmals darauf aufmerksam gemacht, dass du die Autoren von achchgut.com unter anderem als “Idioten” und “unter aller Sau” bezeichnest. Wir wollten das zunächst nicht glauben. Aber inzwischen wurden uns Belege zur Kenntnis gegeben, in denen du deiner Verachtung schriftlich Ausdruck gibst.
    Warum bist du Mitglied in einem Autorennetzwerk, das du dermaßen geringschätzt? Es steht dir doch frei, nach Freunden zu suchen, für die du mehr Respekt empfindest. Als du im Herbst 2008 zu achgut.com kamst, waren bereits dieselben Autoren dabei wie jetzt.
    Nachdem du deinen eigenen Blog aufgegeben hast, nahmst du die Einladung auf achgut.com zu schreiben freudig an. Wir möchten nicht mit jemandem zusammenzuarbeiten, der intrigiert und sich bemüht, den Ruf von achgut.de zu schädigen.
    Damit ersparen wir dir die Peinlichkeit, weiterhin mit “Idioten” in Zusammenhang gebracht zu werden.
    Grüsse
    Dirk Maxeiner, Henryk M. Broder und Michael Miersch
    Herausgeber der Achse des Guten”

  • Karl Pfeifer

    Vielen Dank für die  Zuschriften.  Ich denke, dass sehr viele Beiträge auf achgut sehr interessant und lesenswert sind und lehne selbstredend alle gegen achgut gerichteten Pauschalurteile ab. 
    Hier in Österreich erleben wir gerade jetzt einen unglaublichen Angriff gegen Hanno Loewy, Direktor des Jüdischen Museums in Hohenems,  Vorarlberg. Der Chef der FPÖ in Vorarlberg ist aufgebracht, weil Loewy die FPÖ Plakate kritisiert hat und nannte Loewy einen “amerikanischen Exil-Juden”.  Der FPÖ-Chef H.C. Strache rechtfertigt dies mit der Behauptung die FPÖ hätte viele jüdische Mitglieder, die nichts dagegen einzuwenden haben.
    Tatsächlich hat die FPÖ einen jüdischen Bezirksrat, der als “mein bester Freund ist Jude” fungiert.
    Loewy kommt aus Frankfurt und ist kein “Exil-Jude”,  das wissen die Hetzer ganz genau. Sie möchten damit ausdrücken, dass sie nichts übrig haben für diejenigen Juden, die vor der mörderischen deutsch-österreichischen Volksgemeinschaft flohen.
    Der Vorarlberger FPÖ Chef möchte zugewanderte Personen diskriminieren, was jeder demokratisch gesinnte Mensch ablehnt.  Die heftige antimuslemische Propaganda der FPÖ nützt nur den Islamisten, denn diese lehnen auch noch so gerechtfertigte Kritik mit dem Hinweis darauf ab.
    Der konservative Landeshauptmann (ÖVP) von Vorarlberg hat schon mitgeteilt, dass nach den baldigen Wahlen zum Landtag es keine Koalition mit der FPÖ geben wird.
    Es bleibt abzuwarten, inwieweit  antisemitische und xenophobe Hetze der FPÖ bei diesen Wahlen nützen wird.
     
     

  • A. Meixner

    Allgemein ist die Linie der Achse des Guten zu begrüßen! Leider kann die Unterstützung der konservativen Wende mit der Union nicht die gehofften Ziele bringen. Jedenfalls nicht in Vermischung mit Sozialdemokraten und grünen Gedanken. Das ist schade, aber die Richtung der Achse des Guten hat doch gestimmt. Auch und gerade die von Posener diffamierten Journalisten des Kollektivs.

    Frau Merkel hat bis heute nicht verstanden, daß der Islam eine verfassungsfeindliche totalitäre Ideologie ist mit religiösem Überbau. Unser demokratischer Rechtsstaat ist auf der Trennung von Staat und Religion aufgebaut. Eine solche Trennung ist in jeder Version des Islam undenkbar.

    Die Stärkung islamischer Lebensart liegt auch in der Schwäche der Werte des Guten in der westlichen Welt. So hält Frau Merkel die wöchentliche Liquidierung von fünftausend Deutschen, die im Sinne nationalsozialistischer Ethik für lebensunwert erklärt werden, für eine “tragfähige Lösung”.

    Frau Merkel hat ihre politische Karriere auf der grünen Propagandalüge aufgebaut, “Treibhausgase” seien in der Lage, die Menschheit auszurotten. Ihr Ziel ist, die Südseeinseln vor einer Überschwemmung zu bewahren, die sie Ende des Jahrhunderts erwartet. Deshalb hatte sie zehntausend Journalisten nach Bali eingeladen. In Wirklichkeit haben Kohlendioxid-Emissionen keinen Einfluss auf das Klima. Bis 2020 will sie 500 Milliarden Euro ausgeben für die Wetterverbesserung. Nicht die Islamisierung, die Sharia, der atomare Iran und der zweite Holocaust sind es die Mekel Sorgen machen. Nicht die Welthungertoten, nicht die Terrortoten, sondern das Wetter ist für sie die Herausforderung des Jahrhunderts.

    Als DDR-Zögling hat Frau Merkel leider keine ausreichenden Kenntnisse von der Sozialen Marktwirtschaft, der Basis unseres Wohlstandes. Sie hält an der zwangswirtschaftlichen Maßnahme des EEG fest, welches die Soziale Marktwirtschaft torpediert. Die höchst unwirtschaftliche Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie ist nicht erforderlich, auch nicht als Apeasement vor grünen Wirrköpfen.

  • Gutmensch

    Ich denke, der Beitrag meines Vorredners illustriert ganz gut, welche Art von Klientel von der “Achse des Guten” bedient wird.