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Umfrage in Europa: “Juden haben zu großen Einfluss auf Finanzwelt”

Die Weltwirtschaftskrise und die israelische Offensive gegen die Hamas im Gazastreifen haben antisemitische Einstellungen in sieben europäischen Ländern beeinflusst. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der “Anti-Defamation League” (ADL) hervor. Demnach geben 31 Prozent der Befragten den Juden in der Finanzindustrie die Schuld für die Finanzkrise…

Für die Umfrage wurden jeweils 500 Menschen in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Österreich, Ungarn, Frankreich und Polen befragt.

Die Aussage “Juden haben zuviel Einfluss in der Geschäftswelt” unterstützten insgesamt 40 Prozent der Befragten. In Großbritannien waren mit 15 Prozent die wenigsten Menschen dieser Meinung, gefolgt von Deutschland mit 21 Prozent. Die meisten Unterstützer dieser These fanden sich in Ungarn mit 67 Prozent.

Dass Juden zuviel Einfluss bei den internationalen Finanzmärkten haben, glaubten insgesamt 41 Prozent. Mit 74 Prozent waren in Spanien die meisten Befragten dieser Meinung.

Insgesamt vertraten 44 Prozent der Umfrageteilnehmer die Ansicht, “Juden sprechen immer noch zu viel über das, was ihnen während des Holocaust angetan wurde”. Auch hier waren mit 20 Prozent in Großbritannien die wenigsten Befragten dieser Meinung – im Jahr 2007 hatten noch 28 Prozent der Aussage zugestimmt. In Deutschland vertraten, wie auch vor zwei Jahren, 45 Prozent diese These. Die meisten Anhänger dieser Ansicht fanden sich mit 56 Prozent in Ungarn – das waren zwei Prozent weniger als 2007.

Insgesamt machten zudem 23 Prozent der befragten Europäer die Juden für den Tod von Jesus verantwortlich. Ebenfalls 23 Prozent gaben an, ihre Meinung hinsichtlich der jüdischen Bevölkerung werde durch die Politik des Staates Israel beeinflusst.

Verglichen mit einer Umfrage aus dem Jahr 2007 sind in Großbritannien die anti-semitischen Einstellungen bei allen Fragen zurückgegangen. In den anderen sechs Staaten blieben diese weitestgehend unverändert oder nahmen zu.

Die Umfrage wurde zwischen dem 1. Dezember 2008 und dem 13. Januar 2009 durchgeführt. Die Fehlerquote liegt bei etwa 4 Prozent.

inn, 11.02.2009

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352 comments to Umfrage in Europa: “Juden haben zu großen Einfluss auf Finanzwelt”

  • willow

    @georg:

    Wegen des Dazulernens, lies es dir mal durch, auch die Links: http://rungholt.wordpress.com/2009/01/04/ruckblick-fur-neuleser/

    sozusagen “was nicht in der SZ steht”

  • Miroslav

    Please
    don’t feed the
    TROLL!

  • Serdal

    @Miroslav
    willkommen im Club. Ein weitere Bereicherung. Danke. Mach weiter so.

  • Serdal

    @koshiro
    WIRTSCHAFT

    Israel hat das Entstehen einer Industrie verhindert, die meisten Unternehmen sind kleine bis mittelständische Firmen sowie kleine familiäre Handwerksbetriebe, die 80 Prozent ihrer Erzeugnisse nach Israel verkaufen. Die israelischen Siedler haben einige moderne Kleinbetriebe aufgebaut. Unzureichende Infrastruktur. Elektrizität muss überwiegend aus Israel bezogen werden; einige Städte wie Nablus und Dschenin besitzen kleine Kraftwerke und versorgen sich selbst. In der Trinkwasserversorgung unverändert von Israel abhängig. Zum Teil wird der Zugang zu den eigenen Trinkwasserquellen versperrt, während die Siedler und deren Betriebe sich aus den knappen Wasserquellen des Westjordanlandes bedienen. Die Palästinenser müssen sich mit etwa einem Viertel des israelischen Pro-Kopf-Konsums begnügen. Etwa 180 Dörfer im Westjordanland sind nicht an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen. Die Bewohner müssen Wasser zu Schwarzmarktpreisen kaufen – oft von den jüdischen Siedlern. Obendrein sinkt der Grundwasserspiegel kontinuierlich. Viele Brunnen sind so stark versalzen, dass das Wasser nur noch zur Landbewässerung genutzt werden kann.

    Stand 2001 aus Spiegel

    Siedlungsausbau im Westjordanland geplant

    Unterdessen wird in Israel offenbar der weitere Ausbau jüdischer Siedlungen im Westjordanland vorbereitet. Im Zentrum der Pläne steht die südlich von Jerusalem gelegene Siedlung Efrat, wie Bürgermeister Oded Revivi am Montag berichtete. Die Streitkräfte hätten bereits vor zwei Wochen die Kontrolle über 172 Hektar Land in der Nähe der Ortschaft übernommen. Einsprüche der palästinensischen Eigentümer seien in einem langwierigen Verfahren in acht von neun Fällen zurückgewiesen worden.
     
    So wird die Wirtschaft angekurbelt! :-)

  • willow

    Stand 2001 – jaja, Stand 2001…. selbst wenn es stimmt, was sagt uns das im Jahr 2009?

    Spiegel – der ja schon immer für seine Objektivität Israel gegenüber bekannt war ;)

    zum 2.Teil:

    “Die Streitkräfte hätten bereits vor zwei Wochen die Kontrolle über 172 Hektar Land in der Nähe der Ortschaft übernommen. Einsprüche der palästinensischen Eigentümer seien in einem langwierigen Verfahren in acht von neun Fällen zurückgewiesen worden.”

    Was denken sie, warum wurden die Einsprüche in acht von neun Fällen zurückgewiesen? Weil Israel ein Unrechtsregime ist, oder weil die Eigentümer vielleicht doch nicht die Eigentümer sind?

    Man kann viel gegen “die Siedler” und den Siedlungsbau vorbringen, sollte aber dabei nicht vergessen, daß der Grund und Boden dennoch legal erworben wurde. Ebenso, wie Araber/Palästinenser im “Kernisrael” Eigentum besitzen, gibt es in den besetzten Gebieten “jüdisches” Eigentum. Warum sollte dieses Eigentum -ohne Verhandlungen, ohne Gegenleistungen- einfach so enteignet werden?

  • Serdal

    @willow
    Hier die Quelle:
    spiegel.de/politik/ausland/0,1518,111629,00.html

    Welche deutsche Zeitung ist denn Ihrer Meinung nach objektiv?

    Zu den Siedlungen:
    Die Grenzen von Israel wurden 1948 FESTGELEGT!!! Jedoch hat nach 60 Jahren Israel noch keine festen Grenzen. Warum nicht?

    Wie kommen mehr als 160000 Israelis in das Westjordanland? Haben die die Grundstücke legal erworben? Es wird das Gesetz aus dem osmanischen Reich von 1850 angewendet.

    Was ist denn “Kernisrael”?

  • willow

    Der verlinkte Artikel beschreibt den Stand vom Dezember 2000…

  • Miroslav

    @Serdal
    Sie scheinen intelligenter als Georg zu sein. Bestimmt können Sie den Unterschied zwischen den legalen und illegalen Siedlungen in Westjordanland erklären.
    Man verlangt immer vom Israel die Räumung von den illegalen Siedlungen. Das impliziert natürlich dass es auch legale Siedlungen gibt. Wieviele von den Siedlungen sind Ihrer Meinung nach legal?

    sie Schreiben, dass ein Gesetz aus dem 19 Jh. angewendet wird. Und was ist schlimm dabei? Wie alt ist Scharia? Und Shariarecht wird bis heute angewendet. Also wieder doppelte Standards?
    Die Ziegenficker dürfen Scharia anwenden und die Zionisten dürfen kein osmanisches Recht anwenden? Ist das OK?

  • willow

    “Die Grenzen von Israel wurden 1948 FESTGELEGT!!! Jedoch hat nach 60 Jahren Israel noch keine festen Grenzen. Warum nicht?”

    Daran haben die lieben Nachbarn Schuld – sie haben die damals festgelegten Grenzen -wie auch den Staat Israel- nicht anerkannt. Inzwischen haben zumindest Ägypten und Jordanien mit Israel Friedensabkommen – dabei wurden auch die Grenzverläufe festgelegt. Wo ist das Problem?

    Bei der von ihnen angesprochenen Problematik geht es um das Westjordanland… da es keinen Staat Palästina gibt, kann auch kein Grenzverlauf vertraglich festgelegt werden, es gibt lediglich die Waffenstillstandslinien.

    Aber selbst wenn einmal Grenzen vereinbart sind – warum sollten in Palästina keine Juden leben – leben nicht auch im Israel in den Grenzen von 67 (für mich Kernisrael) Palästinenser?

    Und ja, die Grundstücke wurden legal erworben, informieren sie sich. Es ist nicht meine Schuld, wenn die arabischen Landbesitzer ihre Grundstücke damals an jüdische Einzelpersonen oder Organisationen verkauft haben – vermutlich haben die mehr geboten, als die damaligen Pächter. Oder dürfen in arabischen Staaten Juden kein Land erwerben/besitzen? Klar, so wurde und wird das in der arabischen Welt gehandhabt, die Juden wurden entschädigungslos vertrieben, aber warum sollte das auch in Palästina gelten? Sollte nicht das “Schicksal” jüdischen Besitzes auf dem Territorium eines zukünftigen Palästinenserstaates Gegenstand von Friedensverhandlungen sein?

    Und was meinen sie mit osmanischen Gesetzen? Meinen sie die Regelung, daß ein Bauer nicht von fremdem Boden vertrieben werden kann, solange er diesen Boden bestellt? Warum werden solche Regelungfen immer nur angeführt, wenn sie für die palästinensische Seite vorteilhaft sind?

  • Serdal

    @MIROSLAV
    Def.: Eine Siedlung ist ein Ort, wo Menschen in Gebäuden zum Zwecke des Wohnens und Arbeitens zusammen leben.
    Das dieser Begriff hier benutzt wird, finde ich sowieso unangebracht. Es verharmlost die Bauten nur.
    Wie würde man es denn nennen, wenn zb. frankreich in spanien Häuser baut, dort Franzosen einquartiert, französisches Recht gilt, durch französisches -militär die “neuen” bewohner geschützt werden und die Einheimisches die Strassen nicht mehr benutzen dürfen? Meiner Ansicht gibt es keine legalen Siedlungen ausserhalb der israelischen grenzen von 1948. Das hat auch das oberste israelische gericht bestätigt, jedoch werden Die vorgaben nicht eingehalten.

  • willow

    @serdal:

    Selbstverständlich können Franzosen problemlos in Spanien Häuser bauen – wußten sie das nicht!? (Ebenso wie Türken in Deutschland ein Stück Land kaufen und darauf siedeln können… ohne Polizeischutz.)

    Und da Spanien selbstverständlich deren Rechte schützt, braucht es dazu keine Anstrengungen Seitens Frankreichs – aber glauben sie wirklich, Frankreich würde tatenlos zusehen, wenn Franzosen in Spanien systematisch bedroht würden?

    Die Schwierigkeit ist ja gerade, daß jüdische Siedler im Westjordanland nicht ohne speziellen Schutz leben können – im Gegensatz zu arabisch-palästinensischen Siedlern in Israel. Bitte bitte erklären sie, warum muß das Westjordanland judenrein werden?

  • Miroslav

    @Serdal
    Meiner Ansicht gibt es keine legalen Siedlungen ausserhalb der israelischen grenzen von 1948. Das hat auch das oberste israelische gericht bestätigt, jedoch werden Die vorgaben nicht eingehalten.

    Schade für Dich, dass Dein Ansicht keine rechtliche Folgen hat. Es gtibt nämlich ganz legale jüdischen Siedlungen im Westbank. Es wäre noch schöner, wenn die Welt nach eigenen Wünschen eines Serdals funktionieren würde.

    Spanien unterhält nämlich auch Siedlungen in Marokko, grenzt sie mit Stacheldraht von dem Mutterland ab und das Recht, das dort herrscht ist auch spanisch. Die Marokkaner lassen sich das gefallen.
    The United Kingdom unterhält auch Siedlungen auf der Iberischen Halbinsel nach britischem Recht. Aber kaum jemand tematisiert das.
    Und was die Grenzen eiens Staates betrifft:
    Die Bundesrepublik Deutschland hatte keien feste Grenze von 1949 bis 1991 un die Welt funktionierte ohne dass sich Serdal aufregen müsste.

  • Serdal

    Natürlich kann jeder überall Eigentum erwerben (abgesehen von Israel). Aber hier wird nicht erworben, es wird enteignet.

    Wieviel bezahlt denn der Israelische Siedler für das Land? und vor allem an wen? Zwischen welchen Parteien wird der Vertrag abgeschlossen?

    Warum soll Westjordanland judenrein werden:
    Gegenfrage –> Warum soll Israel araberrein werden? Warum?

    Aus welchem Grund leben denn dann über 250000 Menschen im Westjordanland?

  • Serdal

    @miroslav
    Kennen wir uns? Habe Ich Ihnen das “du” angeboten?

    Lassen Sie es bitte in Zukunft.

    Da sich die welt mit uns oder auch ohne uns weiterdrehen wird, brauchen wir das nicht weiter zu thematisieren.

    Wo gibt es in der Westbank eine legale Siedlung? Und wer bestimmt die Legalität?

    Spanien und UK planen ab mitte März 2009 den Bau von jeweils 2000 Siedlungen in Kroatien. Haben Sie das mitbekommen?

    Das die europäischen Staaten Kolonialmächte waren ist glaub Ich jedem bekannt. Ach noch was, Ich rege mich nicht auf. Über was denn?

  • Miroslav

    Ich entschuldige mich bei Ihnen Serdal- ich habe kurzfristig auf englisch gedacht, so ist zu dem Malheuer mit “Du” gekommen. Ich würde Sie absichtlich nicht duzen. Weil ich im Gegenzug mich von Ihnen duzen lassen musste. Das wäre mir aber sehr unangenehme mich von einem wie Sie duzen zu lassen.

    Falls UK und Spanien Siedlungen in Kroatien bauen würden, auf dem Grund und Boden die sie von Kroaten erwarben, hätte ich persönlich nichts dagegen. Ich würde ihnen gerne auch mein Landstück verkaufen. so wie so liegt es brach, weil ich kein Bauer wie meine Großeltern mehr bin.

    Natürlich ist es immer umstritten was legal und was illegal ist. Das hängt von der persönlichen Einstellung. Sie als Sympathisant von Palästinenser finden alle jüdiusscghe  Siedlungen illegal. Sind Sie ein Mohammedaner, Herr Serdal? Die Mohammedaner haben eine besondere Einstellung zum Grund und Boden, die sich in mohammedanischem Besitzt befanden.
    Ich sehe das anders. Ich bin keine Seite in israelisch-palästinensischen Konflikt.

    Daher sehe ich das pragmatisch.
    Wissen Sie, die Agyptäer haben einen Sprichwort-> Wenn man den Löwen nicht töten kann, dann zieht man nicht an seinem Schwanz.

    Können die Kurden gegen Türken gewinnen?

  • Serdal

    @miroslav
    Das Schlagwort heißt Enteignung. also keine novac. Jesi li razumio.

    Versuchen Sie nicht zu provozieren. Sie sind nichts besseres. Was legal oder illegal ist ist eben nicht umstritten. Der oberste israelische Gerichtshof hat die Siedlungen für Unrecht erklärt.Was soll daran umstritten sein?

    “Können die Kurden gegen Türken gewinnen”
    Was heißt gewinnen? Militärisch?

  • willow

    @Serdal:

    Sie vermischen da Vieles…

    Es gibt durchaus auch Enteignungen – z.B. für den Bau der “berüchtigten” Sperranlagen. In solchen Fällen werden die Besitzer auch durchaus entschädigt, notfalls mit Hilfe israelischer Gerichte. Und selbstverständlich erklären israelische Gerichte Siedlungen für Unrecht und illegal, wenn es keinen Nachweis dafür gibt, daß der Grund und Boden legal erworben wurde. Also mit Besitzurkunde in der Zeit des Osmanenreiches oder (seltener, weil von britischer Seite sehr erschwert) aus der Zeit des britischen Mandats. Aber bei unproblematischen Eigentumsverhältnissen – warum sollten jüdische Siedlungen Unrecht sein?

    (In welchen muslimischen Land können eigentlich die vertriebenen Juden ihre Rechtsansprüche geltend machen? Kennen sie auch nur eines?)

    Übrigens können auch Araber in Israel Grund und Boden erwerben …  wo haben sie das Gegenteil gehört? Allerdings gibt es *eine* Einschränkung – wenn auch jüdische Israelis ein Grundstück nicht kaufen, sondern ausschließlich pachten können, dann gilt dies selbstverständlich auch für arabische Israelis…. habe ich mich verständlich ausgedrückt?

    Es ist allerdings (und darauf spielen sie wohl an) so, daß Land im Besitz eines jüdischen Bodenfonds häufig nur an Juden verpachtet wird – aber das dürfte bei einem ausdrücklich christlichen oder muslimischen Verein nicht viel anders sein… es ist jedenfalls ein privatrechtliches Problem, kein Gesetz des Staates Israel. Aber es wird natürlich auch Niemand gezwungen, seinen Besitz an einen Araber zu verkaufen – oder eben nicht zu verkaufen. (Natürlich abgesehen von den Fällen, wo ein Vorkaufsrecht vereinbart wurde.)

  • willow

    Um das mit den Enteignungen zu verdeutlichen… eine Freundin wohnt in einer “Siedlung”, deren Grund und Boden 1928 dem Besitzer, einem Araber aus Damaskus, abgekauft wurde. Die beglaubigte Urkunde kann besichtigt werden…

    Natürlich blieb der Kauf nicht ohne Folgen, einige der Landarbeiter und Pächter -deren Verträge nicht verlängert wurden- fühlten sich durchaus “enteignet”. Andererseit wurden durch die “Siedlung” auch zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen…

    PS: Die Siedlung ist  ein Kibbuz in Nordisrael, innerhalb der Grenzen von 1948

  • Miroslav

    @Serdal
    Versuchen Sie nicht zu provozieren.
    Was? Ist das eine Drohung? Machen Sie sich nicht wichtiger als Sie sind!
    Sie sind nichts besseres.
    besseres als was? Als Sie? Da wäre ich an Ihrer Stelle nicht so selbstsicher. Zumindest Ihre Äußerungen über legallität der Siedlungen weißt auf ziemlich größe Wissenlücken hin. Willow hat das Ihnen erklärt. Aber Sie, trotz Ihrer vermeintlicher Intelligenz (die ich Ihnen bestätigen möchte) scheinen Aufklärungsresistent zu sein.
    Zeigen Sie die Quellen für das Urteil des Oberstengerichtshoffes, das ALLE jüdische Siedlungen im Westbank als ILLEGAL erklärt. Das Sie das Recht interpretieren wie das Ihnen passt, wundert mich nicht. Sie können um sich zu befriedigen überhaupt die jüdischen Besiedlung vom britischen Mandat Palästina für ILLEGAL erklären und dadurch das Existenzrecht Israels in Frage stellen. Klar, Sie können das tun, nur was bringt das Ihnen? Was bringt Ihnen zu behaupten, dass die Erde eine Scheibe ist?

    Klar, Sie dürfen eine andere Meinung haben. Sie können auch an UFOs glauben und daran, dass ein Karawanenräuber und Massenmörder  auf dem Buraq von Tempelberg gen Himmel geflogen ist. Wenn das Sie glücklich macht, können Sie sich der Meinung von dem Irren aus Teheran anschließen und Holocaust als ein Märchen von Zionisten bezeichnen.
    Haben Sie schon nachgedacht, warum die Mohammedaner in der Türkei und in den arabischen Ländern  wie Verrückt “Mein Kampf” und “Die Protokolle dr Weisen von Zion” kaufen? Warum verstehen sich die Mahommedaner als Opfer der Juden?
    Sogar Mahommedaner in Malaysia?

    Wir sind alle Muslime. Wir werden alle unterdrückt. Wir werden alle gedemütigt….
    1,3  Milliarden Moslems klnnen nicht durch ein paar Milionen Juden besiegt werden…
    Sie erfanden und förderten den Sozialismus, den Kommunismus, die Menschenrechte und die Demokratie…

    Mahathir Bin Mohamad, vom Westen hochgeschätzter Ex-Prämierminister Malaysias, auf der islamischen Spitzenkonferenz 2003

    Außerdem Serdal, Sie labbern was über Siedlungen in der Westbank, und das ist an dem Thema vorbei. Vielleicht haben Sie das nicht gemerkt, aber das Thema war:

    Umfrage in Europa: “Juden haben zu großen Einfluss auf Finanzwelt”
    Was hat das mit den Siedlungen zu tun?

  • Miroslav

    @willow
    Der Serdal hat natürlich spezifische Nachrichtenquellen die er durch copy und paste hier zur Schau stellt.
    Selber hat der Typ gar nichts im Kopf. Daher muss sich aus  antisemitischen Quellen bedienen.
    http://www.israel-palaestina.de/Nahostkonflikt-Artikel/israelische-Politik-Mord.htm

  • Georg

    Soso, meine eigene Argumentation war dir nicht recht, Serdals Quellen auch nicht … du willst einfach keinen Widerspruch.
    Bedauerlich, daß so Leute wie du hier das Sagen haben. Das macht es interessierten Leuten wie mir unmöglich, die eigene Meinung zu schärfen bzw. ggf. zu korrigieren.
    Ich werd jetzt mal schauen, daß ich die Benachrichtigungen über neue Beiträge abbestelle, damit ich deine Selbstentblößungen wenigstens nicht mehr mitlesen muß.

    Schade, schade, meine Erfahrungen in diesem Thread bestätigen leider die schlimmsten Vorurteile: Unter den Befürworter/innen der Politik der israelischen Regierung gibt es zwar auch intelligente, diskussionswillige Leute, aber die kommen angesichts der fundamentalistischen Übermacht nicht ausreichend zu Wort (vielleicht auch, weil sie sich nicht von pöbelnden Polemikern wie dir distanzieren).

  • Miroslav

    @Georg
    um an einer Diskussion teilzunehmen, muss man elementares Wissen über das Thema haben. Haben Sie?
    Das kann man leicht überprüfen. Geben Sie mir die richtige Antworten auf diese Fragen:

    Wie viele Israelis sind streng religiös / orthodox?
    a) ca. 10 Prozent
    b) ca. 35 Prozent
    c) ca. 60 Prozent
    d) ca. 75 Prozent
    Wann war Jerusalem Hauptstadt eines arabischen / muslimischen Staatswesens?
    a) 723–910
    b) 1187–1451
    c) 1711–1909
    d) niemals
    Was haben Palästinenser, die Land an Juden verkaufen, laut PA-Gesetz zu gewärtigen?
    a) 200 Stunden gemeinnützige Arbeit
    b) ein Jahr als Chauffeur hochrangiger Hamas-Funktionäre
    c) Haftstrafe bis zu fünf Jahren
    d) Todesstrafe
    In welchem Zusammenhang steht das biblische Zitat „Auge um Auge, Zahn um Zahn“?
    a) Empfehlungen für Mediziner
    b) Entschädigungsgebote
    c) Vergeltungsratschläge
    e) Reinlichkeitsvorschriften
    Welcher Staat macht etwa vier Fünftel des ursprünglichen britischen Mandatsgebiets „Palästina“ aus?
    a) Israel
    b) Syrien
    c) Jordanien
    d) Ägypten
    Mit wem sympathisierte Hadj Amin el-Husseini, Großmufti von Jerusalem?
    a) Mutter Teresa
    b) Albert Schweitzer
    c) Mahatma Gandhi
    d) Adolf Hitler
    Wofür sind „die Juden“ laut Charta der in Palästina regierenden Hamas verantwortlich?
    a) für die hohe Analphabetenrate im arabischen Raum
    b) für die extreme Hitze im Orient
    c) für nervtötende Werbung im Radio
    d) für die Französische Revolution, die kommunistischen Revolutionen, den Ersten Weltkrieg, den Zweiten Weltkrieg und generell für jeden Krieg an jedem Ort
    Wovon träumte der allgemein als gemäßigt geltende Palästinenserführer Feisal Husseini öffentlich noch kurz vor seinem Tod 2001?
    a) von einer besseren Zukunft für sein Volk
    b) von Frieden und Aussöhnung mit Israel
    c) von Wohlstand und Demokratie in Palästina
    d) von einem Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer
    Was ist das in palästinensischen Medien offiziell propagierte Ideal für die Zukunft eines Kindes?
    a) Falafel-Frittierer
    b) Architekt
    c) Geistlicher
    d) Selbstmordattentäter
    Israel ist etwa so groß wie…
    a) Frankreich
    b) Hessen
    c) Kalifornien
    d) Grönland
    Wie hoch ist der Anteil der arabischen Bürger im Staat Israel?
    a) ca. 5 Prozent
    b) ca. 11 Prozent
    c) ca. 20 Prozent
    d) ca. 33 Prozent
    Und wie hoch jener der Juden in den palästinensischen Autonomiegebieten?
    a) 7 Prozent
    b) 12 Prozent
    c) 21 Prozent
    d) gleich null
    Welche Sprache ist in Israel zweite Amtssprache neben Hebräisch?
    a) Jiddisch
    b) Arabisch
    c) Russisch
    e) Englisch
    Wie reagierten die Palästinenser auf den vollständigen Rückzug Israels aus dem Gazastreifen?
    a) mit vertrauensbildenden Maßnahmen
    b) mit dem unverzüglichen Ausbau der Infrastruktur
    c) mit der Anerkennung Israels
    d) mit Kidnappings und täglichem Raketenbeschuss ziviler Ortschaften jenseits der Grenze
    Was bedeutet das Wort „Islam“?
    a) Friede
    b) Freude
    c) Eierkuchen
    d) Unterwerfung

    Quelle: SoE

  • Djuli

    New York ist zweifelsohne ein wichtiges Finanzzentrum in der Welt und es haben nicht wenige Juden dort tragende Posten. Viele Juden haben aber genauso wenig Einfluss auf die Politik z.Bsp. des IWF, wie Du und ich und sind genauso Leidtragende der mitunter fragwürdigen Lenkung internationaler Wirtschaften und Währungen. Profiteure gibt es auch überall jüdische und nicht-jüdische. Ich fände es im Interesse des ‘kleinen’ Mannes, der ‘kleinen’ Frau, ganz gleich welcher Herkunft und welcher Religion, sehr wünschenswert, dass man das Thema Finanzpolitik und Judentum entkoppelt, um das Finanzwesen, dass uns alle angeht voruteilsfrei betrachten und auch falls nötig auf demokratischem Wege in unser aller Interesse verbessern könnte.
    Es ist zweifelsohne verquer und falsch, die Finanzwelt mit dem Judentum an und für sich zu identifizieren, genauso verquer und falsch ist es, eine grundsätzliche Kritik, an der Ausgestaltung unseres Finanzwesens als anti-semitisch zu diffamieren. Das Thema Zins müsste z.Bsp. dringend auf die Agenda, da er, grob gesprochen, für eine permanente Umverteilung von der arbeitenden zur besitzenden Bevölkerung sorgt. Daher arbeiten wir immer mehr, erwirtschaften ein ständig wachsendes Brutto-Sozial-Produkt und dennoch werden mehr und mehr Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Die Vermischen der Themen Zins/Juden, Finanzwelt/Judentum, alternative Geldsysteme/Anti-Semitismus vernebeln die freie Sicht auf das Lebenselixier unserer Wirtschaft. Wir sollten uns alle davon frei machen!

  • Djuli

    @willow

    “Man kann viel gegen “die Siedler” und den Siedlungsbau vorbringen, sollte aber dabei nicht vergessen, daß der Grund und Boden dennoch legal erworben wurde. Ebenso, wie Araber/Palästinenser im “Kernisrael” Eigentum besitzen, gibt es in den besetzten Gebieten “jüdisches” Eigentum.”

    Das ist nicht korrekt. Laut einer Studie, welche Peace Now veröffentlichte und welche von einem israelischen Ministerium in Auftrag gegeben wurden, befinden sich 75% der Siedlungen auf privatem palästinensischen Boden, d.h. die Besitzer wurden vertrieben, bzw. bestohlen. Mittlerweile finden sich auch mehr und mehr Nachweise, dass es auch gefälschte Kaufverträge gibt, welche scheinbar rechtmäßigen Erwerb legitimieren sollten. Es ist ein Kuriosum, dass an und für sich die 75% der Siedlungen auf prirvatem palästinensischem Boden nicht nur gegen internationale, sondern auch gegen israelische Gesetze verstoßen. Es scheint aber keinerlei Bestrebungen zu geben, diese israelischen Gesetze auch anzuwenden.

  • willow

    @Djuli:

    “Laut einer Studie, welche Peace Now veröffentlichte und welche von einem israelischen Ministerium in Auftrag gegeben wurden, befinden sich 75% der Siedlungen auf privatem palästinensischen Boden, d.h. die Besitzer wurden vertrieben, bzw. bestohlen. Mittlerweile finden sich auch mehr und mehr Nachweise, dass es auch gefälschte Kaufverträge gibt, welche scheinbar rechtmäßigen Erwerb legitimieren sollten.”

    Soso, “Peace Now” stellt also Israel mal wieder als Unrechtsstaat, ohne funktionierende Justiz dar. Und Zweifel an “Peace Now” Studien sind generell unzulässig…

    Zu deinen Vorwürfen aus dem anderen Thread: Hast du mal überlegt, welche Konsequenzen es für einen Bewohner irgendeines arabischen Landes hat, wenn er einen Israeli heiraten möchte!? Aber es stimmt schon, seit Kurzen bekommen Bewohner des Gazastreifens und des Westjordanlandes durch Heirat mit Israelis nicht mehr *automatisch* die israelische Staatsbürgerschaft. Wobei das in erster Linie damit zu tun hat, daß zuvor ein ebenso reger wie menschenverachtender Frauenhandel betrieben wurde – insbesondere die Mädchen aus dem Gazastreifen sind seeehr viel billiger zu haben (und traditioneller erzogen) als die israelischen. Auch die Sippe von Hamasfuehrer Ismail Haniyeh hat drei Töchter nach Israel verheiratet…

    Mal ganz davon abgesehen, daß da manches übertrieben dargestellt wird, eine Bekannte aus Afula z.B. hat vor Kurzem ihre große Liebe, einen Palästinenser aus Tulkarem geheiratet – ist zum Islam übergetreten und wohnt im Westjordanland, kommt aber jeden Tag nach Israel zur Arbeit.

    “95% des Landes werden grundsätzlich nicht an Araber verkauft” Ja, diese Behauptung findet man häufig in Texten von “Peace Now” & Co. – die Sache hat nur einen Haken! Diese 95% des Landes werden auch nicht an Juden verkauft! Aber danach war ja nicht gefragt… dennoch, eine böswillige Masche.

  • Rinat

    Willow, Serdal hat lediglich eine wissenschaftliche israelische Studie zitiert. “Shalom achshav” ist eine große und seriöse israelische politische Organisation, deren Ansichten bei vielen Israelis Zuspruch finden. Die Studie wurde von einem israelischen Ministerium in Auftrag gegeben.

    Weshalb nehmen sie dies nun zum Anlass gegen eine israelische Organisation und gegen eine israelische Regierung zu hetzen?
    Es war nicht Serdal, der aus der bekannten Tatsache, dass 75 der Siedlungen auf privatem Grund arabischer Besitzer liegen Israel als Unrechtsstaat, ohne funktionierende Justiz diffamiert hat. Das taten Sie!!!

    Ich fordere Sie unverzüglich auf sich dazu zu stellen. Warum diese süffisante Hetze gegen Israel im Großen wie im Kleinen, unter Vorspiegelung einer Pro-Israelischen Gesinnung?

  • jankel lermontov

    @Rinat,

    Sie sind ein unverschämter Provokateur. Jeder, der Willow kennt, weißt was für eine Einstellung er hat. Ihm eine antiisraelische Hetze kann nur ein Dummkopf unterstellen. Sind Sie ein Dummkopf oder nur ein Arschloch?

  • willow

    Rinat, bitte lesen sie meinen Beitrag noch einmal ganz in Ruhe durch, offenbar ist einiges bei ihnen falsch angekommen. Das fängt damit an, daß ich auf eine Bemerkung von Djuli eingegangen bin.

    Und nein, ich denke nicht, daß ich mich für Irgendetwas entschuldigen muß, nur weil ich “Peace Now” nicht für unfehlbar halte…

    Und ich halte es im Gegensatz zu ihnen auch *nicht* für eine Tatsache, daß 75% der Siedlungen auf gestohlenem Boden liegen. Dafür bin ich davon überzeugt, daß Israel *kein* Unrechtsstaat ist, und ich bin davon überzeugt, daß Israel eine funktionierende Justiz besitzt.

    Gerade vor Kurzem gab es auch ein überzeugendes Beispiel dafür, daß Siedler vor Gericht *nicht* Recht bekommen, wenn sie nicht juristisch zweifelsfrei ihre Rechte beweisen können – erinnern sie sich an die Räumung in Hebron vor ein paar Wochen?

  • willow

    Ein interessanter Link zum Thema “Landkauf”… und Ma’an sollte als Quelle ja unverdächtig sein:

    http://www.maannews.net/en/index.php?opr=ShowDetails&ID=37424

  • [...] größte Gefahr für den Weltfrieden” und 40 Prozent der EU-Bürger glauben ernsthaft, “Juden hätten zuviel Einfluss auf die Wirtschaft”. Dass dermaßen viele Europäer entgegen aller Fakten glauben, die kleine Demokratie Israel [...]