Dutzende Tote bei Protesten an Gazas Grenze

Heute wurde die US-Botschaft in Jerusalem eröffnet. Die Auseinandersetzung an der Grenze zwischen Gaza und Israel haben sich währenddessen dramatisch verschärft. Mindestens 52 Palästinenser wurden dabei getötet…

Seit dem Morgen haben etwa 40.000 Palästinenser entlang des Grenzzauns zu Israel protestiert. Dabei waren sie von der Hamas aufgerufen worden, die Grenze zu durchbrechen, was Dutzende versuchten. 52 Palästinenser starben durch Schüsse der israelischen Armee, mehr als 1200 seien verletzt worden. Am frühen Abend ordnete die Hamas an, alle Protestierenden sollten nach Hause zurückkehren.

Israel wirft der Hamas zynischen Umgang mit den eigenen Landsleuten vor. Unter den Toten sind auch zahlreiche Kinder, die bei den Protesten an vorderster Reihe dabei waren.

Israel reagiert mit aller Härte auf alle Versuche, den Grenzzaun zu durchbrechen. Warum das so ist, erklärt zum Beispiel IDF Sprecher Jonathan Conricus:

Wie es weiter geht, wird sich in der kommenden Nacht und den kommenden Tagen zeigen. Die Hamas hat zu einer neuen Intifada aufgerufen. Sollte es erneuten Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen auf israelische Ortschaften geben, wird Israel das nicht hinnehmen und ein neuer Krieg steht bevor.

Bild oben: IDF

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