41 Prozent mehr Fußgänger in Jerusalem

Seit Eröffnung der Straßenbahnlinie in Jerusalem hat die Zahl der Fußgänger in der Stadt um 41% zugenommen. Dies geht aus einer Untersuchung der Stadt Jerusalem hervor, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde…

Die Zahl der Fußgänger wurde durch Videokameras ermittelt, die an 17 Orten in der Innenstadt die Menschen auf der Straße zählten.


Die Straßenbahn (Foto: Stadt Jerusalem)

Im Machane Yehuda-Markt gab es einen Zuwachs von 38%, im „Dreieck“ aus King George-, Jaffa- und Ben Yehuda-Straße wurden 34% mehr Fußgänger gesichtet.

„Es gibt nicht einen Jerusalemer, der nicht begeistert davon ist, dass das Stadtzentrum wieder floriert, nachdem es mehrere Jahre vor sich hingewelkt ist“, so Oberbürgermeister Nir Barkat.

Ladenbesitzer im Zentrum West berichten, dass sie auf einmal auch viele arabische Kunden aus dem Ostteil der Stadt hätten, die mit der Straßenbahn kämen.

Einen Wermutstropfen gibt es aber doch: Die Händler des Machane Yehuda-Marktes leiden darunter, dass die Anfahrt mit dem Auto nicht mehr möglich ist: „Ja, wir haben mehr Besucher auf dem Markt“, so ein Händler. Viele von ihnen seien allerdings Touristen, die zwar alles schön fänden, jedoch hier nicht ihre Großeinkäufe für die Woche verrichteten.

Jerusalem Post, 21.09.12, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

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