haGalil TV-Radar: Fernsehtipps der Woche

Vom 08.05. bis 14.05.2009…

Freitag, 08.05.2009

14:00 Uhr; 3sat
Paul Ehrlich – Ein Leben für die Forschung

Bei der Forschung mit Tbc-Erregern infiziert sich der Berliner Arzt Paul Ehrlich selbst. Auf einer Kur in Ägypten trifft er einen Mann, der vier tödliche Schlangenbisse überlebte. Fasziniert davon, dass es immunisierende Stoffe geben könne, beginnt er bei seiner Rückkehr mit Schlangengift zu experimentieren: mit Erfolg. – Filmisches Porträt des jüdischen Forschers Paul Ehrlich (1854 – 1915).

22:15 Uhr; Phoenix
Die Todeself – Ein Fußballspiel auf Leben und Tod

Der Film erzählt die Geschichte eines dramatischen Fußballspiels im Zweiten Weltkrieg zwischen dem „FC Start“, der ukrainischen Betriebsmannschaft der Bäckerei III in Kiew, und der deutschen Luftwaffenelf „Adler“.
Bei diesem Match kam es zum Fußballgipfel zwischen Unterdrückern und Unterdrückten. Claus Bredenbrock setzt Dokumente, Spielfilmausschnitte und die Erinnerungen der letzten noch lebenden Zeitzeugen, darunter zahlreiche Angehörige der ukrainischen Spieler, zu einem bewegenden Mosaik zusammen.
Die beiden Mannschaften trafen am 9. August 1942 im Zenit-Stadion in Kiew aufeinander. Die Ränge waren überfüllt, trotz der Angst vor den allgegenwärtigen Ordnern in Wehrmachtsuniformen und den SS-Männern mit ihren Schäferhunden. Fast ein Jahr zuvor, am 19. September 1941, war die Wehrmacht in Kiew einmarschiert. Innerhalb von zwei Tagen brachten Sonderkommandos fast 34.000 Juden um. 630.000 sowjetische Soldaten wurden zu Kriegsgefangenen. Die Deportation der Juden und der Abtransport ukrainischer Zwangsarbeiter nach Deutschland liefen auf Hochtouren. Kiew hungerte. An Fußball war unter diesen Umständen eigentlich nicht zu denken.
Was die Deutschen nicht wissen konnten: Hinter der Betriebsmannschaft verbargen sich die Topspieler der damals schon überragenden Kiewer Clubs Dynamo und Lokomotive, die offiziell nicht mehr spielen durften. Doch der FC Start durfte mit mehreren Garnisons- und Soldatenmannschaften an einer kleinen Meisterschaftsrunde teilnehmen. Tage zuvor hatte er bereits eine Luftwaffen-Elf mit 5:1 vom Platz gefegt.

Samstag, 09.05.2009

16:45 Uhr; EinsExtra
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit

Tel Aviv – die weiße Stadt, Israel
Das gebaute Bauhaus. Tel Aviv, das architektonische Symbol eines mutigen Neubeginns. Eine Stadt, die leuchtet. Sie leuchtet Weiß.
Treibsand, so weit das Auge reicht und das Meer, das sich gierig nach ihm streckt. Eigentlich ein schönes Stück unberührte Mittelmeerküste, nördlich von Jaffa, der Hafenstadt des Landes Palästina. „Das wird hier nichts“ soll Winston Churchill, damals englischer Madatsverwalter der Region, im Qualm seiner Zigarre gegrummelt haben, als sich Architekten daran machten, hier eine Stadt zu planen – Tel Aviv.
Das junge Land, das sich wenige Jahre später Israel taufen wird, braucht Platz für Tausende von Emigranten, die sich aus ganz Europa hierher flüchten, auf der Suche nach einer sicheren Heimat. Heute ist der Rothschild Boulevard, die Diezengoff Straße, die Frishman, oder die Allenby ein dicht begrüntes Wohnareal, mitten in einer quirligen Metropole.
Klare Linien herrschen vor. Keine Schnörkel des Jugendstils mehr, kein Historismus, keine Dekoration ohne Zweck. Nichts zum Repräsentieren, nichts zum Vortäuschen, alles hat seinen Sinn und Zweck, der Funktion angepasst. „Form follows function“ .Das ist die Leitidee der Moderne, die im Bauhaus von Weimar und Dessau geboren wurde und in Tel Aviv so konsequent gebaut wird, wie nirgendwo sonst.
Walter Gropius, Mies van der Rohe, Le Corbusier und Erich Mendelsohn sind die Lehrer und Arie Sharon, Zeev Rechter, Richard Kauffmann, Dov Karmi oder Genia Averbuch ihre Schüler. Sie kommen, die meisten von ihnen als Flüchtlinge, in das Land und bauen das Neue. Bauhausarchitektur, angepasst an die klimatischen und wirtschaftlichen Bedingungen des Nahen Ostens.

Sonntag, 10.05.2009

11:30 Uhr; NDR
Stolperstein – Stein des Anstoßes

Mitten im grauen Asphalt blitzt ein Messingstein auf. Ein solcher „Stolperstein“ ist Teil des größten, dezentralen Denkmals der Welt.
Im Zentrum steht Gunter Demnig, Konzeptkünstler mit Cowboyhut, der mittlerweile über 12.000 Namen vergessener Nazi-Opfer in die Bürgersteige Deutschlands und Europas einbetoniert hat. Die Idee ist einfach: Die Steine tragen die Namen der Ermordeten und erinnern vor deren einstigen Wohnhäusern an ihr Schicksal. Gunter Demnigs Projekt wird von Neonazis bekämpft und ist mancherorts sogar verboten. Doch hinter jedem „Stolperstein“ stehen engagierte Helfer und private Spenden.
Die Dokumentation begleitet einen Künstler, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, ausgelöschte Biografien zurück in den Alltag zu bringen. Viele Menschen sehen in Gunter Demnigs kleinen Messingplatten eine Möglichkeit, der Geschichte zu begegnen. Der Künstler will weiterhin jeden Stein in mühsamer Handarbeit fertigen und verlegen, weil er davon überzeugt ist, dass nur so ein individuelles Schicksal nach Hause gebracht werden kann.

18:25 Uhr; 3sat
Gegen die Unvernunft

Der israelische Literat und Friedensaktivist Amos Oz ist eine der Symbolfiguren der israelischen Friedensbewegung. Gerade in der Debatte um Islamisierung und Radikalisierung auch in Europa ist er einer der wenigen, die sich der allgemeinen Hysterie verweigern.

21:45 Uhr; 3sat
Ich will dich – Begegnungen mit Hilde Domin

Eine junge Filmemacherin entdeckt die Lyrik von Hilde Domin und beschließt, die berühmte Dichterin kennenzulernen. Sie trifft auf eine wache, unkonventionelle 95-jährige in einer Wohnung voller Bücher, Rosen und Erinnerungen – mit einer Lebensgeschichte, in der sich das letzte Jahrhundert spiegelt.
Hilde Domin, Jahrgang 1909, erzählt mit großer Offenheit aus ihrem spannungsreichen Leben: von ihrer Kindheit in Köln, von 20 langen Jahren im Exil, von der Rückkehr nach Deutschland und ihrer späten Karriere als Dichterin. Zum ersten Mal spricht sie vor der Kamera über Erwin, die große Liebe ihres Lebens, und über ihre Einsamkeit im Alter. Themen, die der individuelle Blick der Autorin in ausdrucksstarken Bildern festhält.

Montag, 11.05.2009

14:00 Uhr; Phoenix
Die ungleichen Brüder

Das schwierige Verhältnis von Juden und Christen
Als Papst Benedikt XVI. im Januar die Exkommunikation der Bischöfe der Piusbruderschaft aufhob, hätte das eine kircheninterne Angelegenheit sein können. Doch die Empörung war groß in der Öffentlichkeit, bei Katholiken und Protestanten, Christen und Juden. Schuld daran waren nicht zuletzt judenfeindliche Äußerungen aus der Piusbruderschaft und die Leugnung des Holocaust durch einen ihrer Bischöfe.
Es zeigte sich – wie 2008 nach der Neuformulierung der Karfreitagsbitte für die tridentinische Messe – einmal mehr, dass das Verhältnis zwischen der Kirche und den Juden störanfällig bleibt.
Das Langzeitgedächtnis nicht nur der Juden ist schwer belastet. Ritualmord, Brunnenvergiftung, Hostienschändung – im Mittelalter fanden Christen immer wieder scheinbare Gründe für die Verfolgung ihrer jüdischen Nachbarn. Die Darstellung der Juden als Christusmörder, das Bild vom zerrissenen Vorhang im Tempel als zerrissener Bund zwischen Gott und den Juden, die Bilder von Ecclesia, Synagoge und Judensau an den Kathedralen – all das überdauerte die Zeiten. Der christliche Antijudaismus ließ sich immer wieder instrumentalisieren, auch für zahllose Pogrome, die im Holocaust gipfelten.
Vor dem historischen Hintergrund wird deutlich, welch eine Sensation die Konzilserklärung „Nostra aetate“ darstellte oder die Vergebungsbitte des Papstes im Heiligen Jahr 2000, und welcher neue Weg mit den Besuchen der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. in den Synagogen von Rom, Köln und New York beschritten wurde.
Vor diesem Hintergrund wird aber auch klar, warum in der Diskussion um die Piusbruderschaft die Wogen so hoch schlagen und viele – Juden wie Christen – nicht bereit sind, Antijudaismus in der Kirche als vereinzelte Entgleisung abzutun.

16:10 Uhr; ARD
Der Papst in Israel

Gedenken in Yad Vashem
Papst Benedikt XVI. besucht vom 11. bis 15. Mai 2009 Israel und die Palästinensergebiete. Diese Reise findet auch deshalb weltweit große Beachtung, weil es im Vorfeld aufgrund der Vorgänge um die Pius-Bruderschaft erhebliche Verstimmungen zwischen dem Vatikan und jüdischen Organisationen gegeben hatte.
Kürzlich erst kündigte der Papst an, er werde sich mit Nachdruck für die Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern einsetzen. Sensible Punkte im jüdisch-katholischen Verhältnis bleiben der Stellenwert des Zweiten Vatikanischen Konzils. Der damals eingeschlagene Dialog-Kurs steht laut Benedikt XVI. nicht in Frage.
Das Erste wird in mehreren Sondersendungen ausführlich über diesen Besuch von Papst Benedikt XVI. informieren:
Am Montag, 11. Mai 2009 wird live vom Gedenken an die Opfer des Naziterrors in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem berichtet.

22:25 Uhr; 3sat
Kreuz & Quer: Jenseits des Hasses

Der jüdische Student Yoni Jesner stirbt bei einem Bombenanschlag auf einen israelischen Bus. Im Spital stimmen seine Eltern einer Organtransplantation zu, und Yasmina, ein siebenjähriges Mädchen, bekommt seine Nieren. Doch Yasmina ist Palästinenserin.

23:00 Uhr; SWR
Das Leben ist schön

Der quirlige Lebenskünstler Guido Orefice (Roberto Benigni) kommt am Vorabend des Zweiten Weltkriegs zusammen mit seinem Dichterfreund Ferruccio in die toscanische Stadt Arrezzo. Er jobbt zunächst als Kellner in einem Grandhotel, in dem sein jüdischer Onkel als Oberkellner arbeitet. Doch Guido träumt davon, einen kleinen Buchladen zu eröffnen. Dummerweise benötigt er dazu die Unterschrift des ebenso trägen wie unsympathischen Magistratsbeamten Rodolfo (Amerigo Fontani), der Mitglied der faschistischen Partei ist. Durch eine Serie peinlicher Zusammenstöße entwickelt Rodolfo sich zum Intimfeind, dem Guido immer wieder ausweichen muss. Zu allem Überfluss ist Rodolfo seit Jahr und Tag liiert mit der schönen Dora (Nicoletta Braschi), in die Guido sich in der Zwischenzeit leidenschaftlich verliebt hat. Während der feierlichen Bekanntgabe der Verlobung reitet Guido auf einem von den Faschisten grün angestrichenen „jüdischen Pferd“ in den Ballsaal und entführt Dora. Die beiden verbringen eine wunderbare Zeit, bis die Deutschen fünf Jahre später in Italien den Ton angeben. Guido, der Halbjude ist, sein Onkel und sein Sohn Giosué (Giorgio Cantarini) werden ins Konzentrationslager geschickt. Dora ist keine Jüdin, besteht aber darauf, der Familie ins Lager zu folgen. Guido will seinen Sohn nicht aus dessen heiler Welt herausreißen und erfindet spontan ein makaberes „Spiel“, indem er dem Jungen vorgaukelt, die Deportation im Viehwaggon sei Teil einer sorgsam geplanten „Geburtstagsüberraschung“. Das KZ wird so zum Ferienlager, die Häftlinge zu Mit- und die Aufseher zu Gegenspielern. Durch das strikte Einhalten von Regeln ginge es darum, 1.000 Punkte zu sammeln – um als Sieger einen echten Panzer mit nach Hause zu nehmen. Mit immer grausameren, grotesken Einfällen gelingt es dem Vater, die aufkeimende Angst seines Sohnes zu beschwichtigen – und zwar bis zum bitteren Ende…
Roberto Benignis vieldiskutierter (und -prämierter) Film „Das Leben ist schön“ ist eine gelungene Gratwanderung zwischen Humor und Tragik. Der provozierende Einsatz von Komik und Slapstick gegen das Grauen im Konzentrationslager verunsichert. Denn in diesem gefühlvollen, zutiefst humanen Werk bleibt dem Zuschauer das „befreiende“ Lachen immer wieder im Halse stecken. Das Andenken an die Opfer des Holocaust wird in keinem Augenblick instrumentalisiert, bei aller Überzeichnung und sarkastischer Zuspitzung gibt der Regisseur nie vor, das Unfassbare des Holocaust ernsthaft darstellen zu wollen.

23:20 Uhr; 3sat
Kreuz & Quer: Auszeit vom Terror?

33 Teenager zwischen 14 und 17 Jahren, jüdische und arabische Israelis, Ungarn und Österreicher, haben im Juli 2008 das Peacecamp in Reibers im Österreichischen Waldviertel besucht, gemeinsam gelacht, geweint, gestritten, gespielt und Fragen gestellt. Die Teenager sind einander näher gekommen und teilen, zurück in ihren Heimatländern, gemeinsame Erinnerungen an diese Zeit.

Dienstag, 12.05.2009

09:00 Uhr; ARD
Der Papst im Heiligen Land

Am Dienstag, 12. Mai 2009 sendet das Erste von 9.00 bis 10.00 Uhr aus Jerusalem. Im Mittelpunkt stehen die Papst-Visiten an der Klagemauer und auf dem Tempelberg, zwei der bedeutsamsten religiösen Plätze für Juden und Moslems.

14:00 Uhr; Phoenix
Frontkinder

Zu Hause im Gazastreifen und in Israel
Das israelische Mädchen Eden und der palästinensische Junge Alaa leben vier Kilometer voneinander entfernt und doch trennen sie Welten. Zwischen Edens israelischer Heimatstadt Sderot und Alaas Heimatdorf Beit Hanoun im Gazastreifen verläuft eine unüberwindbare Grenze.
Israelis dürfen nicht in den Gazastreifen hinein und die dort lebenden Palästinenser nicht hinaus. Die Reportage zeigt, wie Eden und Alaa mit diesem Alltag umgehen und welche Hoffnungen sie für die Zukunft haben.
Radikale Islamisten schießen vom Gazastreifen aus fast täglich Kassamraketen auf Sderot, worauf Israel stets mit massiven Militäreinsätzen reagiert.
Der Alltag der 11-jährigen Eden ist geprägt durch die Angst, von Raketensplittern verletzt oder getötet zu werden. Sie lebt in einer Stadt voller Luftschutzräume, mit vielen durch Kassamraketen zerstörten Häusern. Der Alltag des 14-jährigen Alaa ist geprägt durch die Existenz bedrohende Armut im Gazastreifen und die ständigen massiven Angriffe der israelischen Armee gegen radikale Palästinenser. Er lebt in einer Nachbarschaft, in der die israelische Armee ganze Straßenzüge zerstört hat, in der jeder Bewohner einen toten Freund, Verwandten oder Bekannten nennen kann. Auf beiden Seiten gibt es immer wieder schmerzvolle Verluste.

23:00 Uhr; hr
Der Tag, an dem die Bücher brannten

10. Mai 1933 – jener Tag, an dem in Deutschland Bücher brannten. Der Tag, an dem die Werke von Thomas Mann und Sigmund Freud, von Erich Kästner und Kurt Tucholsky „dem Feuer übergeben wurden“, markiert einen weiteren Höhepunkt in der barbarischen Geschichte des nationalsozialistischen Deutschland. Doch gut sieben Jahrzehnte später, mehr als fünfzig Jahre nach Kriegsende, sind Bücherverbrennungen und die Verfolgung missliebiger Gedanken nach wie vor aktuell. Vermeintliche „Feinde des Islam“ werden für ihre Schriften mit dem Tode bedroht. In den USA und in Baden-Württemberg wurden Harry-Potter-Bände verbrannt. Grund genug, sich des Tages der NS-Bücherverbrennung, seiner Vorbereitung, seiner Logistik, seiner Unterstützer und seiner Folgen anzunehmen. Wer plante, wer organisierte die Aktion? Was passierte mit den „verbrannten“ Büchern, die in Bibliotheken, in Universitäten, in Büchereien und Wohnungen standen? Wie wurde die „Säuberung“ überwacht? Und vor allem: Wie bereitwillig folgte die deutschen Elite, die Studenten und Akademiker, dem neu ausgerufenen deutschen Geist? Entgegen der landläufigen Meinung, die Verbrennungen seien maßgeblich vom Propagandaministerium selbst organisiert worden, findet der Film den Ursprung der Idee des „Kampfes gegen alles Undeutsche im Geistigen“ in den „Führern“ der damaligen Studentenschaft, die sich massiv für eine ausgedehnte Aktion bei den Printmedien und der nationalsozialistischen Führung einsetzten. Dazu stehen Filmautor Henning Burk einige ehemalige Kommilitonen der Berliner Universität als Augenzeugen der Bücherverbrennung selbst, aber auch der damaligen Stimmung unter den Studenten zur Verfügung.Der Film will ein intensives, dichtes, komplexes zeitgeschichtliches Bild vermitteln.

Donnerstag, 14.05.2009

05:10 Uhr; Phoenix
Die Bundeslade

Die „Bundeslade“ der Israeliten gilt als eines der geheimnisvollsten Kultobjekte in der Geschichte der Menschheit.
Vor etwa 2.500 Jahren verschwand der legendäre Schrein spurlos. Wie die Bibel berichtet, ließ Moses seine Lade aus Akazienholz fertigen und mit Gold überziehen. Darin bewahrten die Israeliten auf ihrem Zug von Ägypten ins Gelobte Land die Steintafeln mit den Zehn Geboten auf. Bis heute suchen Forscher, Abenteurer und Glücksritter nach dem legendären Schrein.

Zusammenstellung: Holger Raak