Weitere Unterstützung für die Resolution gegen die Kölner „Klagemauer“

Der Kölner Verein EL-DE-Haus e.V. hat sich in deutlichen Worten der Ende 2010 verabschiedeten  städtischen Resolution gegen die antisemitische Kölner „Klagemauer“ angeschlossen. haGalil hatte hierzu Ende 2010 einen großen Themenschwerpunkt von Kölner Autoren veröffentlicht…

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Städtische Auszeichnung für Dogan Akhanli

Dogan Akhanli, der im vorigen Jahres von einem türkischen Gericht vier Monate lang zu Unrecht – wegen seines demokratischen und literarischen Engagements für Versöhnung, gegen Antisemitismus – in Untersuchungshaft gehalten worden ist, hat sich auch im türkischen Gefängnis seinen Optimismus, seinen Mut wie auch seine literarischen Fähigkeiten nicht nehmen lassen. Nun, nach seiner Rückkehr nach Köln, ist er vom Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters in einem offiziellen Empfang für sein Engagement gewürdigt worden. Am 17. Februar trug er sich in einer Festveranstaltung in das Gästebuch der Stadt Köln ein…

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Blumenthalstraße in Köln: Stolperstein zur Erinnerung an die Familie Klein

Die Familie Klein lebte bis 1939 in der im Kölner Agnesviertel gelegenen Bumenthalstraße. 1939 versuchten die Kleins zu emigrieren – vergeblich. 1942 und 1943 wurde der größte Teil dieser jüdischen Familie in Auschwitz ermordet – nur die Tochter Ilse überlebte. Am 1. März ab 15 Uhr verlegt deren Sohn Giorgio Sacerdoti – ein international angesehener Jurist – gemeinsam mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig in der Blumenthalstraße 23 einen Stolperstein…

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Doğan Akhanli wieder in Köln

Doğan Akhanli, deutsch-türkischer Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist, ist am Donnerstag, den 6.01.2011, wieder in Köln angekommen. Selbst bei seiner Ausreise wurde der für vier Monate willkürlich in türkischer Haft gehaltene Schriftsteller drangsaliert: Ursprünglich wollte er einen Tag früher Istanbul verlassen, Grenzbeamte ließen ihn jedoch nicht ins Flugzeug einsteigen, weil sein Visum abgelaufen sei. In Köln wurde er von zahlreichen Freunden empfangen…

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Keine Menschenfeindlichkeit in Köln – auch nicht an der „Klagemauer“

Die Kölner „Klagemauer“ startete als Wand gegen Wohnungslosigkeit und Krieg vor 20 Jahren. Sie war der Ort einer freien Kommunikation  – heute ist davon nichts, aber wirklich nichts mehr übrig geblieben. Sie ist in einer extremen Einseitigkeit zu einer Dauerdemonstration gegen den demokratischen Staat Israel, zu einem Instrument einer einseitigen, hasserfüllten „Kritik“ an Israel verkommen. Mit den Prinzipien einer offenen, demokratischen, den Prinzipien der Meinungsfreiheit gerecht werdenden Diskussion hat dies nichts mehr zu tun. Diese „Antimauer“ tritt nicht für Toleranz und friedliche Lösung von Konflikten ein, sie macht diese geradezu unmöglich. Die „Klagemauer“ appelliert sowohl manifest als auch subtil an mörderische antisemitische Affekte…

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Ein altes antisemitisches Stereotyp

Interessierten Passanten wurde Anfang des Jahres auf der Kölner Domplatte ein inkriminierendes Bild von einer massiven Person mit Davidstern präsentiert. Unzweifelhaft sollte hier ein Jude dargestellt werden, der  in den Farben der US-Flagge mit Messer und Gabel ein auf einem Teller liegendes Kind zerteilt und verspeist. Die „Keifja“ im Bild legt nahe, das es sich um ein palästinensisches Kind handeln soll. Neben dem Teller steht ein Glas mit dem Blut des Kindes…

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