Frauenbewegung und Antisemitismus

Wir leben in einer Epoche, in der die Beziehungen der Geschlechter und Generationen zueinander nicht nur immer differenzierter gesehen werden, sondern auch tiefgreifend verändert werden. Den Weg dorthin hat die moderne Frauenbewegung geebnet. Nicht weniger nachhaltig wird für zukünftige Geschlechterbeziehungen die theoretische Thematisierungen moderner Männlichkeiten und deren Politisierung sein…

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Antisemitismus und Pressefreiheit

Völlige Pressefreiheit gibt es nicht einmal in den fortschrittlichsten Demokratien. Aufrufe zu Mord und rassistische Hetze sind meistens geächtet. In Deutschland ist das Leugnen des Holocaust strafbar. In den Medien darf das Blaue vom Himmel herab gelogen werden. Wer sich verleumdet fühlt, muss Strafanzeige erstatten…

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„Das war bösartig, um unser Radio gezielt zu destabilisieren“

Radio-1-Chef Roger Schawinski kritisiert ein Werbemailing, das Konkurrent Energy Zürich an Kunden verschickte. Laut Schawinski ist das Schreiben des Ringier-Senders geschäftsschädigend, ehrverletzend und antisemitisch. Nun will der Radiopionier gegen Ringier juristisch vorgehen. Im Interview mit „persoenlich.com“ spricht er Klartext: „Meine Person wurde auf perfide Weise mit einer Fotomontage der Lächerlichkeit preisgegeben“…

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Selbstläufer Selbstmordlegende

Dass manche “linke” oder doch zumindest nicht erklärtermaßen rechte “Antizionisten” sich in Wortwahl und Inhalt von veritablen Nazis mitunter kaum mehr unterscheiden lassen kann als bekannt vorausgesetzt werden. Dass sie auch in ureigene antisemitische Kampagnen der Nationalen einstimmen, sogar da, wo es gar nicht gegen Israel geht, war bis dato schwer vorstellbar. Vorgemacht hat es jetzt Erhard Arendt, ein Produzent von Malerei, Grafik und Lyrik, der auf seiner homepage nebenbei auch ein “Palästina-Portal” betreibt und sich den Hinweis, mit Hannah Arendt verbinde ihn “nur die Namensgleichheit” im übrigen auch gut und gerne hätte schenken können…

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Christlicher Antijudaismus: „Hostienschändung“ in deutschen Nachschlagewerken

Neben Ritualmordvorwürfen stellten Beschuldigungen Hostienschändung begangen zu haben die ‚Lieblings‘-Anklagen mitteleuropäischer Christen ihren jüdischen Mitbürgern gegenüber dar. Zwar entbehrten beide Unterstellungen jedweder Grundlage, dennoch bediente sich die christliche Mehrheit über mehrere Jahrhunderte hinweg dieser primitiven Konstrukte, um sich scheinbar legal, denn weder von weltlichen noch von geistlichen Potentaten waren gewöhnlich Sanktionen zu erwarten, und ohne größeren Aufwand den materiellen Besitz der Angehörigen der Minderheit aneignen zu können bzw. um andere sonst durch einen gewissen sittlichen Kodex der Gemeinschaft verhinderte Straftaten zu begehen…

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