Zeit wär’s: Umbenennung des Marienplatzes in Kurt-Eisner-Platz

Es ist schon sehr eigenartig, dass sich unter den Portraits der im Bayerischen Landtag bzw. in der Staatskanzlei geehrten ehemaligen Ministerpräsidenten des Freistaates, keine Würdigung des Gründers des Freistaates befindet. Von Kurt Eisner, dem ersten Ministerpräsidenten und Gründer des Freistaates Bayern, steht auch kein Denkmal vor dem Parlament. Auch an anderer zentraler Stelle der Hauptstadt, etwa vor dem Rathaus, findet sich kein Hinweis auf den Ermordeten…

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Kurt Eisner – 90 Jahre danach

Am 21. Februar 1919 wurde Kurt Eisner in der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße / Nähe Promenadeplatz von einem rechtsextremistischen Attentäter ermordet. Wir werden am Tatort und zur Tatzeit, am Samstag, den 21. Februar 2009 um 11.00 Uhr, einen Kranz dort niederlegen und des ermordeten Ministerpräsidenten, Demokraten, Sozialisten und Pazifisten Kurt Eisner gedenken, der sich insbesondere für Völkerverständigung Bildung und den Dialog von Politik und Kunst einsetzte…

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„Vom unersättlichen Existenzrecht Israels“: Politische Bildung der Stadt Nürnberg

Traditionsbewusst zeigten sich letzte Woche Nürnberger Regionalpolitiker. Wer wissen wollte, weshalb eine städtische Einrichtung antisemitische Parolen verbreitet, wurde auf die Geschichte verwiesen. Soweit, so logisch – gemeint war allerdings die Geschichte des Nürnberger Kulturzentrums…

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FH Würzburg: Plakatwettbewerb für Teheran?

Am 06. und 07. Februar fand in der FH Würzburg die Ausstellung der Diplom-, Master-, und Semesterarbeiten im Bereich Gestaltung statt. Dabei wurden Plakate ausgestellt, die antisemitische und holocaustrelativierende Aussagen enthalten. An die Kursleiterin ging folgende offene Email…

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Umfrage in Europa: „Juden haben zu großen Einfluss auf Finanzwelt“

Die Weltwirtschaftskrise und die israelische Offensive gegen die Hamas im Gazastreifen haben antisemitische Einstellungen in sieben europäischen Ländern beeinflusst. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der „Anti-Defamation League“ (ADL) hervor. Demnach geben 31 Prozent der Befragten den Juden in der Finanzindustrie die Schuld für die Finanzkrise…

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NS-Morde nach 1990: Todeszahlen weichen um das 3-fache voneinander ab

Die Innenexpertin der Links-Fraktion, Petra Pau, zweifelt an den offiziellen Zahlen zu „rechtsextremistisch motivierten Tötungsdelikten. In der Presse waren schon im Jahr 2000 über einhundert Tötungsdelikte dokumentiert. Seither sind weitere hinzugekommen. Die Bundesregierung nennt jedoch nur 41 Fälle von 1990 bis 2007. Eine unabhängige Beobachtungsstelle für Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus sei deshalb dringend notwendig, so Pau…

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Türkische Attacke in Davos: Und jetzt?

Nachdem der türkische Premier eine Kontroverse mit Israels Staatspräsident Peres hatte und die Diskussionsrunde im Schweizer Konferenzort Davod wütend verlassen hatte, jubelte die nationalistische Szene in Ankara und Istanbul. Die Hotelbesitzer in Antalya, die sich über israelische Touristen freuen, jubelten schon weniger. Die Juden der Türkei, die sich aufgrund des seit dem Krieg in Gaza stark zunehmenden Antisemitismus und der Israel-Feindlichkeit im Land nicht mehr sicher fühlen, wurden noch unsicherer…

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Aus aktuellem Anlass: Eine Chronik der Katholischen Kirche am Bsp. Bayern

Eugenio Pacelli, der als Papst Pius XII. auch in die Geschichte des Antisemitismus, aber auch z.B. des Antiziganismus, eingegangen ist, soll in Kürze „heilig“ gesprochen werden. Dieser kirchliche Akt liegt Benedikt XVI, ‚unserem‘ bayerischen Papst, ganz besonders am Herzen und soll möglichst rasch und ‚reibungslos‘ durchgeführt werden. Aus diesem Grunde findet derzeit im Berliner Schloß Charlottenburg und demnächst auch in München eine Ausstellung statt, in der ein über alle Zweifel erhabener, ‚reingewaschener‘ Pius präsentiert wird…

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