Ahmad Mansours Reflexionen über den „politischen Islam“

Der in Deutschland lebende und arbeitende arabische Israeli Ahmed Mansour ist durch seine kritischen Deutungen des „politischen Islam“ und der Integrationsprobleme medial breiter bekannt geworden. In seinem neuen Buch „Operation Allah – Wie der politische Islam unsere Demokratie unterwandern will“ finden sich seine neuesten Reflexionen zum Thema. Er enthält zwar keine systematischen Abhandlungen, aber interessante Betrachtungen, welche größere Aufmerksamkeit und Diskussion verdienen.

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„Austausch zwischen jungen Menschen ist ein Versprechen für deutsch-israelische Freundschaft“

Die Veranstalter der Deutsch-Israelischen Studierendenkonferenz 2022, die im Oktober in Frankfurt stattfinden wird, haben eine gemeinsame Resolution im israelischen Außenministerium in Jerusalem unterschrieben.

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(Kultur-)Rassismus ungarischer Art

Viel Kritik hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán Ende Juli mit seiner Rede bei der alljährlichen Sommerakademie Tusványos im rumänischen Băile Tușnad ausgelöst. Einst ein interkulturelles Fest zwischen der ungarischen Minderheit und RumänInnen, ist es heute zum Pilgerort der ungarischen rechten Intelligenzia geworden. 2014 hatte Orbán dort bereits sein Modell der „illiberalen Demokratie“ vorgestellt.

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Ludwig Landmann-Preis für Mut und Haltung an Igor Levit verliehen

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt hat dem Pianisten Igor Levit am Montagabend, den 19. September 2022, den „Ludwig Landmann-Preis für Mut und Haltung“ verliehen. Sie ehrte damit sein Eintreten gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus und für eine diverse Gesellschaft, in der die Würde des einzelnen unabhängig von Herkunft und Kultur gewahrt wird.

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Öffentliches Schofarblasen zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern lädt in diesem Jahr erneut ihre Gemeindemitglieder und die gesamte Stadtgesellschaft zum öffentlichen Blasen des Widderhorns (hebr. „Schofar“) anlässlich des jüdischen Neujahrsfestes Rosch Haschana auf den St.-Jakobs-Platz ein.

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Spott-Light: Rot-weiß Winnetou II

„Kaum ist hier, vor gut zwei Wochen, das erste Spott-Light mit dem Titel Rot-weiß Winnetou ausgegeben worden, so gehen von den Lesern desselben schon zahlreiche Fragen nach dem weiteren Verlaufe der Ereignisse bei mir ein.“ Etwas genauer geredet und weniger mit O-Ton Karl May : Der „weitere Verlauf der Ereignisse“ wurde durch Fragen meinerseits an relevante Handlungsträger*innen der ersten Folge stimuliert. Hinzugerechnet Fragen an seitdem mit Äußerungen zum Thema auffällig Gewordene. Wie etwa den arrivierten Kolonialismusforscher Jürgen Zimmerer.

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„Ihre Geschichte ist der Grund, aus dem ich mich mit dem Thema Antisemitismus beschäftige“

Ende August hat die Bundeszentrale für politische Bildung die zweite, erweiterte Auflage des Buches „In Europa nichts Neues? – Israelische Blicke auf Antisemitismus heute“ von Anita Haviv-Horiner veröffentlicht. Das Buch enthält 23 von der Autorin geführte Interviews mit Israelinnen und Israelis, die aus Europa stammen oder dort gelebt haben. Acht der Interviews wurden für die zweite Auflage geführt. Sie ergänzen die 15 Gespräche, die bereits in der ersten, 2019 erschienen Ausgabe zu lesen waren.

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Juden in der Ukraine – Historischer Hintergrund II

Der gegenwärtige erneute Exodus von Juden aus der Ukraine gab Anlass, sich anhand anerkannter Vorarbeiten intensiver mit der Geschichte jüdischen Lebens in jenem Lande zu beschäftigen. Für diesmal ausgewählt wurde ein Text, der u.a. Licht auf wenig beachtete Zusammenhänge zwischen dem Dreißigjährigen Krieg und dem ukrainischen Nationalhelden Chmelnicky wirft. Zugleich ergibt sich die Gelegenheit des Historikers Heinrich Graetz (1817-1891) zu gedenken.

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