Kundgebung gegen Antisemitismus in Neukölln

Jüdisches Leben in Berlin steht unter Vorbehalt, insbesondere in Neukölln. Wer sich als Jüdin oder Jude zu erkennen gibt, muss damit rechnen, als „Zionist“, wenn nicht gar als „Rassist“ beschimpft und für die Politik des Staates Israel mitverantwortlich gemacht zu werden. Weltoffenheit und Toleranz bedeuten im multikulturellen Neukölln, dass hier jede Farbe und jede Flagge, jedes Symbol willkommen ist – nur der Davidstern nicht.

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Paraschat haSchawua: Vaetchanan

Mein heutiges Anliegen bezieht sich nicht speziell auf die wöchentliche Parascha, sondern eher auf alle Paraschot, also auf die ganze Tora, und darüber hinaus ist es ein nicht ganz einfaches Thema und ich hätte es lieber bei einem Treffen im Freundeskreis besprochen, um die möglichen Einwände und Anmerkungen einzubeziehen, aber Corona hat auch hier nicht Halt gemacht und weder Gott noch mir Respekt gezollt, denn es geht hier schlicht und einfach um ein Thema, das höchstpersönlich mit Gott zu tun hat…

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Ein Koffer erinnert

Vor wenigen Tagen wurde auf dem Marktplatz der Ortsmitte von Bütthard ein Koffer mit einem Davidstern darauf enthüllt – es hat ihn dort niemand vergessen, aber er wurde gegen das Vergessen an die Menschen dort aufgestellt, die im Laufe der NS-Zeit in die Konzentrationslager verschleppt und dort ermordet wurden. Ganz besonders jedoch erinnert er auch an die ehemaligen jüdischen Mitbürger, die Bütthard verlassen mussten und ihr Leben verloren haben.

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Seltene 3000 Jahre alte Inschrift gefunden

Zum ersten Mal: Bei Ausgrabungen in Khirbat er-Ra’i, nahe Kiryat Gat, wurde eine Inschrift aus der Zeit der biblischen Richter geborgen, die sich auf das Buch der Richter bezieht. Die seltene Inschrift trägt den Namen „Jerubbaal“ in alphabetischer Schrift und stammt aus der Zeit um 1.100 vor der Zeitrechnung. Sie wurde mit Tinte auf ein Keramikgefäß geschrieben und in einer Lagergrube gefunden, die in den Boden gegraben und mit Steinen ausgekleidet war.

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