Antizionistische Kundgebung in Köln

Es waren nicht sonderlich viel, die sich auf Einladung der Palästinensischen Gemeinde Köln auf der Kölner Domplatte versammelt hatten, um vorgeblich gegen die israelische Politik zu demonstrieren. 70 Menschen waren es, viele trugen das nationalistische Kufiya, teils auch als Ganzkörperverkleidung, darunter auffallend viele Frauen. „Biodeutsche“ waren nicht zu sehen, mit zwei Ausnahmen. Darüber gleich mehr…

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„Schutz und Bewahrung des Denkmals steht an erster Stelle“

„Der Schutz und die Bewahrung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas hat für uns oberste Priorität. Wir haben hier unsere Verbundenheit aus unserer gemeinsamen Geschichte, unser gemeinsames Schicksal von Juden, Sinti und Roma zusammengebracht, als Künstler der eine, und als Bürgerrechtler und Politiker der andere“, erklärten gemeinsam nach einem ausführlichen Gespräch Dani Karavan und Romani Rose…

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Don Quixote oder Prophet – ein Leben zwischen Literatur, Mystik und Revolution

„Es gilt jetzt, noch Opfer anderer Art zu bringen, nicht heroische, sondern stille, unscheinbare Opfer, um für das rechte Leben Beispiel zu geben.“ Dies stand auf Gustav Landauers von den Nationalsozialisten zerstörtem Gedenkstein auf dem Münchner Waldfriedhof – ein Zitat aus seinem „Aufruf zum Sozialismus“ von 1911. Worte, die in diesem Jahr 2020 mit seiner großen neuen Krise, seinen drängenden sozialen, ökonomischen und ökologischen Themen gar nicht einmal so wilhelminisch veraltet wirken…

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Paraschat haSchawua: Pinchas

Was soll man davon halten, wenn Gott einen Mörder belohnt? So geschah es bei Pinchas, dem Enkel des Hohepriesters Aharon, der für Gott eiferte und der einen Israeliten, der mit einer Midianiterin in ein Zelt ging, um sich zu vergnügen, zusammen mit der Frau erstach. Wegen seines Eifers bekam er von Gott das Amt des Hohepriesters auf Lebenszeit für sich und für seine Nachkommen…

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