Weltflüchtlingstag 2021: Jüdisches Engagement in Patengemeinschaften

Meine Organisation HIAS wurde vor mehr als einem Jahrhundert in New York gegründet und half über vier Millionen Juden und Jüdinnen vor Verfolgungen zu fliehen. Obwohl HIAS heute in Belgien, Griechenland und Österreich aktiv ist, sind wir noch immer Newcomers in der jüdischen Szene in Europa. Mein Büro in Brüssel wurde 2019 gegründet und betreut humanitäre Projekte in 13 Ländern, von Kolumbien bis Ukraine, von Chad bis Israel.

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Goodbye Hate! Bildungsakteurinnen und –akteure gegen Antisemitismus

Im Rahmen des jüdisch-muslimischen Dialogprojekts beim Zentralrat der Juden in Deutschland, erscheint am 24. Juni 2021 im Verlag Hentrich & Hentrich der vierte Band der „Schalom Aleikum“-Reihe unter dem Titel „Goodbye Hate! Bildungsakteurinnen und –akteure gegen Antisemitismus“. Das Buch wird am 30. Juni im Rahmen der „Schalom Aleikum“-Online-Jahreskonferenz präsentiert.

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Was und warum wird überhaupt am Schabbat gefeiert?

Man kann das jüdische Ritual als die Kunst charakterisieren, der Zeit gültige Formen zu geben, als Architektur der Zeit. Seine meisten Begehungen – der Sabbat, der Neumond, die Festzeiten, das Sabbatjahr und das Jobeljahr hängen an einer bestimmten Stunde des Tages oder der Jahreszeit. So bringt z.B. der Abend, der Morgen oder der Nachmittag die Aufforderung zum Gebet mit sich. Die Grundtatsachen des Glaubens liegen im Bereich der Zeit. Wir gedenken an den Tag des Auszugs aus Ägypten, an den Tag als Israel am Sinai stand und unsere messianische Hoffnung ist die Erwartung eines Tages, des Endes der Tage…

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„Die Geschichte hat mich erschüttert“

Wiesława Jurasz wird 1956 in Zielona Góra/Grünberg in Polen in einer katholischen Familie geboren. Die Eltern sind Polen, die Mutter aus Czernowitz, der Vater aus Krotoschin (Großpolen). Polonistik und Germanistik studiert sie an der Universität in Zielona Góra. Sie wird Mitarbeiterin des Projektes „Der Holocaust im galizischen Erdölrevier“…

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