Biblisches Siegel des „Saul“ gefunden

Unweit der Stelle, wo König Salomon seinen Palast errichtet hatte, haben israelische Archäologen ein knöchernes Siegel mit dem biblischen Namen „Saul“ entdeckt. Das zerbrochene Siegel in althebräischer Schrift enthält weitere drei Buchstaben, die jedoch keinen Sinn machen. Die Archäologen datieren das Siegel auf das neunte oder achte Jahrhundert vor Christi, also etwa zweihundert Jahre jünger als die Periode des ersten israelitischen Königs Saul…

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Israelischer Fußballklub stellt erfolgreiches Koexistenz-Modell vor

Auf Einladung des Zentralrats der Juden in Deutschland hält sich die Jugendmannschaft des israelischen Fußballvereins FC Hapoel Abu Gosch – Mevasseret Zion vom 25.-28. Mai 2009 in Berlin auf. Mit der Einladung würdigt der Zentralrat das Engagement des Vereins für die Koexistenz jüdischer und arabischer Israelis und möchte das von den Spielern und Amtsträgern des Vereins vorgelebte Erfolgsmodell des gutnachbarlichen Zusammenlebens auch in der Bundesrepublik Deutschland vorstellen…

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Paul Parin (20.9.1916 – 18.5.2009): Zum Tode des Psychoanalytikers, Schriftstellers und skeptischen Weltbürgers

„Ich hab‘ mich schon seit 1934 auf die Chirurgie gestürzt, weil ich wusste, es kommt ein Weltkrieg“. Eine für Paul Parin in ihrer Präzision und Nüchternheit typische Bemerkung bzgl. der Motive seiner ersten Berufswahl: Medizin. Gegen die Nationalsozialisten. Er machte sie 1992 bei einer Lesung in Köln. Heute, am 18.5.2009, ist der streitbare, liebenswerte Schweizer Schriftsteller und Psychoanalytiker Paul Parin 92-jährig in seiner Heimatstadt Zürich verstorben, wo er seit 1938, mit Unterbrechungen, gelebt hat. Er war für mich ein Vorbild. Kein Autor hat mich mit seinen tiefgründigen, erzählenden Büchern und Essays so tief bewegt, so angeregt wie Paul Parin…

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Immerhin: Der Papst hat den Kopf geneigt

Im Januar 1904 wurde Binyamin Ze’ev (Theodor) Herzl zu einer Audienz bei Papst Pius X. empfangen. Auf seine Bitte, guten Willen gegenüber den Bestrebungen der zionistischen Bewegung an den Tag zu legen und die schlimme Bedrängnis anzuerkennen, der die Juden unterworfen waren, antwortete der Papst: „Die Juden haben unseren Herrn nicht anerkannt, und darum können wir das jüdische Volk nicht anerkennen.“ Der Papst war erschüttert von der Idee zu hören, dass Jerusalem in die Hände der Juden zurückgelangen sollte, und versicherte für den Fall, dass sie sich im Land Israel ansiedeln sollten: „Wir werden Kirchen und Klöster bauen, um alle zu taufen.“…

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