Achtung Satire: Wann wird es illegal, ein Linker in Israel zu sein?

Es wird höchste Zeit, die israelische Linke mit einem juristischen Verbot  zu belegen. Warum sollten wir weiter um den heißen Brei herumreden? Wer braucht einen strapaziösen rechtlichen Prozess, bis ein Gesetz nach dem anderen erlassen wird? Was ist der Sinn all der verschiedenen Vorschläge und Veränderungen? Anstelle all dessen, lasst uns den Vorgang abkürzen und die Linke in Israel gleich ganz verbieten…

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Simon Wiesenthal: Der Unbequeme

Er hatte viele Freunde. Aber vielen – noch mehr – war er auch ganz einfach unbequem. Dass ihn (mehr oder weniger ehemalige) Nationalsozialisten hassten, weil sie ihn fürchteten, liegt auf der Hand. Aber Simon Wiesenthal war auch so vielen lästig, weil er ein Stachel war. Er erinnerte diejenigen – Juden und andere, dass der Preis zu hoch war, der für ein Arrangement mit einer Schlussstrich-Gesellschaft zu zahlen gewesen wäre…

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Seiner Zeit weit voraus: Wie eine Feuersäule

An diesem Wochenende wird ein bedeutender Israeli seinen 87. Geburtstag feiern. Auch wenn er im selben Alter des israelischen Präsidenten ist und sein Einfluss auf Israels Geschichte nicht geringer als des letzteren ist, wird das Cameri-Theater keinen Galaabend zu seinen Ehren geben, noch werden die Hohen und Mächtigen ihn mit nichtssagenden Gesten der Liebe einhüllen. Wahrscheinlich wird sein Geburtstag nicht einmal bemerkt werden…

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Wer Hilfe von der Gesellschaft braucht, muss sie auch bekommen

In letzter Zeit wird in Deutschland intensiv, ja hitzig, über den Sozialstaat debattiert. Im Grundsatz ist gegen eine sachliche Aussprache nichts einzuwenden: Das richtige Gleichgewicht zwischen Eigenverantwortung und Solidarität muss in jeder Generation im Einklang mit den Bedürfnissen der Menschen, dem ökonomischen Entwicklungsstand und dem finanziell Machbaren justiert werden…

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Schalom: Das unanständige Wort

Die Hoffnung auf Frieden ist untrennbar mit den Zielen des Zionismus verbunden. Aber diese Hoffnung wurde zu oft enttäuscht. Was war mit der größten Hoffnung geschehen, dem Oslo-Abkommen und dem historischen Händeschütteln 1993? Rabin und Arafat. Dann der Mord, Camp David 2000. Man kann von gewöhnlichen Leuten nicht erwarten, dass sie untersuchen, was wirklich geschehen ist, und warum. Sie sehen nur, dass wir auf Frieden hofften – und Krieg bekamen…

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Demjanjuk in München: Absurdes Theater

Für Avner Shalev, den Vorsitzenden der Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Jad vaSchem,  ist es von großem moralischen Wert, die Mörder vor Gericht zu stellen. Auch wenn kein Prozess die Opfer wieder zum Leben erwecken kann, liegt die große Bedeutung des Prozesses darin, das internationale Bewusstsein für den Holocaust zu stärken. Man nennt den Demjanjuk-Prozess fälschlicherweise „den letzten Naziprozess“, muss sich aber im Klaren sein, dass dieser Tage weitere Prozesse gegen Naziverbrecher stattfinden und auch in Zukunft stattfinden werden…

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