TV: Ein blinder Held – die Liebe des Otto Weidt

Mit List und Bestechung versucht der Berliner Bürstenfabrikant Otto Weidt in den 40er Jahren, seine Mitarbeiter, die fast alle Juden und fast alle blind sind, vor dem Zugriff der Gestapo zu bewahren. Als seine Sekretärin Alice Licht am Ende nach Auschwitz deportiert wird, macht sich Weidt, selbst nahezu blind, auf den Weg, um sie zu befreien. Es gelingt ihm, doch seine Liebe zu ihr bleibt unerfüllt…

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Netanya: Güterwagon für Israel

Ein echter Güterwagon, wie ihn die Nazis verwendet haben, um Millionen Menschen in die Todesfabriken in ganz Europa u transportieren, soll nach Israel gebracht werden und in Netanya  unter anderem auch für „pädagogische Zwecke“ aufgestellt werden. Tatjana Ruge aus Berlin und Ronny Dotan aus Tel-Aviv  haben eine Privatinitiative gestartet, um das Projekt zu verwirklichen…

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Kultur gegen Antisemitismus: Menschen in Prag warnen vor Intoleranz

Mit einer Veranstaltung wurde am vergangenen Sonntag in der tschechischen Hauptstadt auf die Gefahr von Antisemitismus und Intoleranz aufmerksam gemacht. Rund 600 Menschen begaben sich dazu auf einen „Marsches des guten Willens“…

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Mitbegründer des Zentralrats und Kämpfer für Entschädigung: Zum 100. Geburtstag von Norbert Wollheim

Er gehörte zu den Begründern des Zentralrats der Juden in Deutschland und setzte mit seiner Klage gegen die I. G. Farben für die Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter einen Meilenstein: Heute vor 100 Jahren wurde Norbert Wollheim sel. A. geboren. Wir gedenken seiner in Anerkennung und Respekt! Norbert Wollheim, am 26. April 1913 in Berlin geboren, musste 1933 sein Jura-Studium abbrechen und ließ sich zum Schweißer ausbilden, eine Berufswahl, die ihm später das Leben rettete…

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Yair Lapid zum Internationalen Holocaust-Gedenktag

Wer ist Yair Lapid, fragt sich die politisch interessierte Welt. Sein Name soll dieser Tage einer der am häufigsten gesuchten Google-Begriffe sein. Vielleicht wirft dieser heute auf Lapids Facebook-Seite veröffentlichte Beitrag ein wenig Licht auf Israels heimlichen Wahlsieger und Chef der Zukunftspartei Yesh Atid…

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Schoah: Für viele Überlebende geht es noch immer ums Überleben

Ido Dueiv ist ein guter Mensch. Vor ungefähr zehn Tagen, am 25. November, ging er in Beer Sheva spazieren, einer Stadt im Süden Israels. Es war ein kühler Abend und der Regen goss in Strömen auf ihn herunter und auf die Frau, der er plötzlich begegnete. Sie saß dort alleine im Regen und als sie Ido bemerkte, bat sie ihn, ihr die Treppen zu ihrer Wohnung hinauf zu helfen…

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H.G. Adler: Geist und Grenzen des Widerstandes 1

Gegenstand dieses Aufsatzes ist der Widerstand als ein menschliches Verhalten, das ein gewisses Bewußtsein seiner selbst voraussetzt. So gehört zu seinem Entstehen ein Ent­schluß und zu seiner Aufrechterhaltung das fortgesetzte Wir­ken eines Willens…

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Kritik der deutschen Erinnerungskultur: Ritualisiertes Gedenken

Die deutsche Erinnerungskultur beanstanden Dana Giesecke und Harald Welzer in ihrem gemeinsamen Buch: „Das Menschenmögliche. Zur Renovierung der deutschen Erinnerungskultur.“ Henryk M. Broder geht noch weiter: Eine ritualisierte Erinnerung ist oft nicht mehr als eine Ablenkung von der Gegenwart, meint er. Er hat ein Buch vorgelegt mit dem provozierenden Titel: „Vergesst Auschwitz“…

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