Europaweit 20.000ster Stolperstein wird verlegt

Seit 1996 erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig mit seinen „Stolpersteinen“ an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Stolpersteine sind 10x10x10 cm große Betonwürfel, auf deren Oberfläche eine Messingplatte mit den Lebensdaten der Opfer befestigt ist. Sie werden im Bürgersteig vor den früheren Wohnungen der NS-Opfer eingesetzt…

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Jüdisches München: Synagogenbauten in München – von Dr. Emil Spaeth (1926)

Über die Synagogen der bayerischen Landeshauptstadt gab bereits der Beitrag zur jüdischen Stadtgeschichte von Eduard Schöpflich überblicksmäßig Auskunft. Sein Aufsatz war der gleichen Ausgabe des Heimatkulturperiodikums „Das Bayerland“ entnommen wie der vorliegende Originaltext, der sich dem Thema ausschließlich widmet. Über den Autor, Dr. Emil Spaeth, konnten, außer dass er zur Zeit der Veröffentlichung seines Artikels in München lebte, bedauerlicherweise keine näheren Angaben ermittelt werden…

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Solanas Fahrplan: Ein seltsamer Vorschlag

Es ist unklar, was Javier Solana, den außenpolitischen Vertreter der Europäischen Union, zu der Rede bewegt hat, die er am 11. Juli in England hielt. Vielleicht war es sein baldiges Ausscheiden aus dem Amt, dass ihn dazu geführt hat, seiner Zunge freien Lauf zu lassen und seine Frustration darüber auszudrücken, dass der Friedensprozess zwischen Israel und seinen Nachbarn in den zehn Jahren seiner Amtszeit im Sande verlaufen ist; und vielleicht war es einfach ein Traum, der ihn in einer Sommernacht überkam und ihn zu dem seltsamen Vorschlag zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts veranlasst hat…

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Die Schweizer Außenpolitik: Freundschaft mit Diktatoren, Boykott gegen Friedensnobelpreisträger

Ende April fand in Genf die zweite Durban-Konferenz für den Kampf um die Menschenrechte statt, eine Konferenz, die für immer in Erinnerung bleiben wird, und zwar wegen der Rede des Ritters der Menschenrechte, Mahmud Ahmadinedschad. Die Schweiz wurde von Israel scharf kritisiert, vor allem, da der Schweizer Präsident das unkontrollierbare Bedürfnis verspürte, mit Ahmadinedschad zusammenzutreffen und ihm herzlich die Hand zu drücken, kurz bevor der iranische Präsident dem „Zionismus“ die Verbreitung von Tod und Zerstörung vorwarf, noch dazu am Holocaust-Gedenktag…

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Ein Leben für den Fußball: Wer war Kurt Landauer?

Kurt Landauer, am 28. Juli 1884 in Planegg bei München geboren, war Urbayer, Jude und Präsident des FC Bayern München. Unter seiner Führung entwickelte sich die „Bayern“ zu einem der bedeutendsten Vereine in Deutschland. Landauer legte damit entscheidende Grundlagen für die spätere Erfolgsgeschichte des FC Bayern München…

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