Schweiz verlangt Siedlungsstopp von Israel

Die Schweiz ruft die israelische Regierung auf, sämtliche Siedlungsprojekte im besetzten palästinensischen Gebiet zu stoppen. In einem Communiqué von vergangener Woche heisst es, die Schweiz sei äusserst „besorgt“ über die Zerstörung von palästinensischen Häusern in der Nähe der Altstadt Ost-Jerusalems. Sie appelliert an die israelische Regierung, diese Aktivitäten unverzüglich einzustellen und sämtliche Siedlungsprojekte im besetzten palästinensischen Gebiet zu stoppen, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) berichtete. Nicht ganz im Sinne der Neutralität…

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Die grüne Bewegung für Gerechtigkeit: Demonstration von Exil-Iranern in Heidelberg

Am 12. Juni 2009 fand im Iran die Wahl des Präsidenten statt. Neben konservativen Kandidaten stellten sich auch zwei Reformierte: Mussawi und Karubi zur Wahl. Die Wahlbeteiligung war mit 85% außergewöhnlich hoch. Ahmadinedschad wurde nach den Wahlen als Sieger verkündet. Am 11. Juli, knapp einen Monat danach, gab es auch in Heidelberg eine große Demonstration gegen das Regime. „Wir machen die Demonstrationen, weil die Bevölkerung sofort erkannt hat, dass das Wahlergebnis nicht in Ordnung war, das bekannt gegeben wurde. Zum ersten Mal haben sich alle Iraner sofort entschieden etwas zu unternehmen“, erklärt Kamyar*, einer der Demonstranten in Heidelberg…

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Erste Rückgabe des Bundesverdienstkreuzes

Der 74 Jahre alte israelische Reiseführer Motke Shomrat hat am Freitag morgen um 9:00 Uhr die deutsche Botschaft in Tel Aviv aufgesucht und Botschafter Harald Kindermann „mit großem Schmerz“ sein Bundesverdienstkreuz aus Protest gegen die Ehrung der israelischen Anwältin Felicia Langer zurückgegeben. Langer lebt heute in Tübingen…

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Wir verwandeln uns in Italien

Das ist keine Saure-Gurken-Zeit. Das ist ein wichtiger, nicht nur heißer Sommer. Die Orthodxoen in Jerusalem setzen die Straßen in Brand. Daniel Barenboim und „La Scala“ heizten den Tel Avivern ein. Die Polizei empfiehlt einen Strafantrag gegen Ehud Olmert. Ein Sieg im Davis Cup. Wilde Gesetzgebung in der Knesset. Barack Obama setzt seinen höflichen jedoch entschlossenen Kampf mit Bibi Netanjahu fort. Und über all diesem Lärm fällt die hartnäckige Gleichgültigkeit der israelischen Straße gegenüber seiner nationalen Zukunft ganz besonders auf…

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