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Israels Gesellschaft

Zur Einleitung
Alijah
Kibbutz
Jekkes
Nichtjuden in Israel
Frauen
Armee
Friedensbewegung und Linke
Siedlerbewegung und Rechte
Postzionismus
Homosexualität

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Israel ist eine Gesellschaft von Einwanderern. Juden aus über 70 Ländern kamen seit der ersten großen Einwanderungswelle der 1880er Jahre ins Land. Sie haben die Gesellschaft aufgebaut und mitgeprägt, so dass der kulturelle Hintergrund unterschiedlichster Gruppierungen heute in Israel vorhanden ist.

Ende 2007 lebten in Israel 7,2 Millionen Menschen, wobei 75% Juden und knapp 20% Araber sind. Die übrigen 5% sind größtenteils nicht-jüdische Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion, sowie Libanesen und Christen aus Osteuropa. Etwa 9% der israelischen Araber sind christlich, die übrigen Muslime. Außerdem leben in Israel Beduinen und Drusen.

Unter der jüdischen Bevölkerung sind heute knapp 70% in Israel geboren, sog. Sabras, die übrigen Einwanderer. Unter den Juden gibt es unter anderem folgende ethnische Gruppierungen:

Aschkenasim – Juden mittel- und osteuropäischer Herkunft
Sfaradim – Juden, deren Vorfahren im Mittelalter von der iberischen Halbinsel vertrieben wurden und daraufhin in Westeuropa oder dem Osmanischen Reich ansässig wurden
Misrachim – Juden, die aus arabischen Ländern stammen
Äthiopische Juden – die 1984/85 und 1991 nach Israel geholt wurden
Russische Juden – Juden, die seit 1989 nach Israel eingewandert sind

Bis 1948 waren 90% der Juden im Land aschkenasischer Herkunft. Mit der Masseneinwanderung der ersten vier Jahre kamen dagegen größtenteils Sfaradim und Misrachim nach Israel, was die demographischen Verhältnisse grundlegend veränderte. Das Zusammentreffen führte nachhaltig zu Spannungen, war das Land doch europäisch geprägt. Juden aus arabischen Ländern hatten unter Diskriminierung und dem sozialistischen Leitbildern des zionistischen „Pioniers“ zu leiden. Der Regierungswechsel von 1977 war die Quittung für die überhebliche Politik der aschkenasischen Elite.

Seit Ende der 80er Jahre und dem Ende der UdSSR setzte eine massive russische Einwanderung ein. Über eine Million Juden kamen seitdem aus der ehemaligen Sowjetunion nach Israel und bildeten in Israel eine starke eigenständige Gruppierung. Die „Russen“ sind oft dem Vorwurf einer Ghettoisierung ausgesetzt, gibt es doch in Israel zahlreiche russische Tageszeitungen, Radio- und TV-Sender. Die Parteien „Israel Beiteinu“ und „Israel beAlijah“ gelten als „russische“ Parteien. Außerdem wird bei russischen Einwanderern immer wieder die Authenzität ihrer jüdischen Herkunft angezweifelt.

Mitte der 70er Jahre wurde in Israel erstmals die Frage der Juden Äthiopiens, deren Gemeinschaft als „Beita Israel“ (Haus Israel) bezeichnet wird, diskutiert. Mit den Operationen Moses von 1984 und Salomon von 1991 reagierte Israel auf Bürgerkrieg und Hungersnot und flog die „Beita Israel“ in geheimen Operationen nach Israel. Heute leben etwa 100.000 äthiopische Juden im Land. Auch sie sehen sich immer wieder mit der Behauptung konfrontiert, sie seien keine „echten“ Juden. Vor allem älteren Juden aus Äthiopien fiel zudem die Integration schwer, etwa zwei Drittel sind auf Sozialhilfe angewiesen und können nicht Hebräisch.

In der Multikulti-Gesellschaft Israel fungiert die Armee fungiert als Schmelztiegel und spielt bei der Integration von Olim Chadaschim (Neueinwanderern) eine wichtige Rolle.

Neben den ethnischen Gruppierungen bestehen in Israel große Spannungen zwischen Säkularen und Religiösen, aber auch zwischen den politischen Lagern der Linken und Rechten. Die Textsammlung geht außerdem auf das Phänomen des Kibbutzwesen, dass die israelische Gesellschaft in ihren ersten Jahrzehnten besonders prägte, sowie auf die jekkische Einwanderung aus Deutschland ein.

 

Zur Einleitung

Israeliut:
Stein für Stein aufgebaut
Was bedeutet Israeliut für mich? Das ist so selbstverständlich, dass ich mir kaum jemals Gedanken darüber gemacht habe. Mit der Muttermilch habe ich es in mir aufgenommen und durch die Füße eingeprägt. Meine Fußsohlen haben den Inprint des Landes in sich aufgesogen. Hier möchte ich versuchen den Wurzeln meiner Israeliut nachzuspüren, wo ihr Ansatz ist, wie es dazu kam, dass ich mich so tief verwurzelt in meiner Israeliut fühle…

„Ich bin nicht nur Zionist, ich bin Super-Zionist“:
Zeev Sternhells Israel
Der israelische Ideenhistoriker Zeev Sternhell erhält dieses Jahr als weltweit renommierter Faschismusforscher und einer der führenden Intellektuellen seines Landes den Israel-Preis für politische Wissenschaften. In einem Interview mit Ari Shavit hat er sich nun ausführlich zu seinem Verhältnis zu Israel und dem Zionismus geäußert…

Schubladendenken:
Wo der Sabbat kein Sonntag ist
Das Klischee einer „israelischen Theokratie“ ist weit verbreitet. Es erhielt neue Nahrung, als Ministerpräsident Ehud Olmert vor dem Nahosttreffen in Annapolis die Forderung einer arabischen Anerkennung Israels als „jüdischer Staat“ aufstellte…

Das blockierte Land:
Innerisraelische Grabenkämpfe
Durch Israels Gesellschaft ziehen sich Gräben und Mauern. Sie besteht aus lauter Minderheiten, für die alle andern stets Feinde sind. Religiöser Fanatismus, ethnische Konflikte, politischer Extremismus und die historisch unterschiedlichen Einwanderungswellen nähren die verschiedenen Lagermentalitäten…

Identitätsmosaik:
Drei Strassen von Jerusalem
Als ein Vertreter eines Tausende Jahre im Nahen Osten lebenden Volkes mussten meine Großeltern mit Schmerz und Tränen weg aus ihrer kurdischen Heimat, die so nahe am Heiligen Land liegt, um ein neues Land im Kaukasus zu finden, damit ich nach 72 Jahren mit Lebens- und Studiumserfahrungen im altkaiserischen Sankt Petersburg nach Israel reisen konnte…

Eklatante Missstände:
Soziale Unterschiede und Armut in Israel
Israel ist nicht mehr das, was es einmal war. In den 60er Jahren war das Land Vorbild im Bereich der sozialen Gleichheit und Gerechtigkeit. Heute ist Israel nach den USA das Land mit den größten sozialen Gegensätzen in Bezug auf Einkommen, Eigentum, Kapital und Erziehung, sowie in Bezug auf das Ausmaß der Armut. Die Kluft zwischen arm und reich ist zur existenziellen Bedrohung für Gesellschaft und Demokratie geworden…

Lebenshaltungskosten:
Soziale Schieflage
Israel ist eines der Länder mit den höchsten Lebenshaltungskosten der Welt. Vor allem Wohnraum wird für die meisten Israelis immer unerschwinglicher, so eine aktuelle Studie…

Zwischen Kompromissen und Experimentierfreudigkeit:
Demokratiebildung in Israel heute
Die Studie beleuchtet die strukturelle und historisch-kulturelle Entwicklung des israelischen Bildungssystems und stellt einige der wichtigsten Institutionen aus dem Bereich der politischen Bildung sowie der Friedens- und Menschenrechtspädagogik vor…

Satire in Israel:
Lust auf was Süßes
Die TV-Show „Ein wunderbares Land“ ist Israels Straßenfeger und zieht die Zumutungen des Alltags ins Lächerliche…

 

Alijah

Orientalische Juden:
Integration in Israel
„In meinem eigenen Namen und im Namen der Arbeitspartei. Ich bitte um Vergebung!“ Mit diesen Worten erkannte der gerade gewählte neue Vorsitzende der Israelischen Arbeitspartei, Ehud Barak, auf einem Parteitag Ende September 1997 die Mitverantwortung seiner Partei für die Benachteiligung der orientalischen Juden nach der Staatsgründung an…

Ein langer Weg:
Misrachi in Israel
Das erste Gesetz, das im israelischen Parlament erlassen wurde, war das Rückkehrgesetz, das allen Juden die Staatsbürgerschaft im jüdischen Staat anbietet. In den zehn Jahren nach der Staatsgründung wuchs die Einwohnerzahl Israels von knapp 800.000 auf 2 Millionen. Da die meisten Einwanderer aus dem Nahen Osten und Nordafrika kamen, veränderte sich auch die Zusammensetzung der Bevölkerung…

Die russische Einwanderung:
Nächtliche Anrufe über die Weltmeere hinweg
„Meine Knie zitterten und mein Herz schien brechen zu wollen, als ich meine Tochter zum Flugzeug begleitete, das sie nach Israel bringen sollte. Sie war damals nur 22 Jahre alt gewesen und reiste in ein fremdes Land. Meine Schwester sagte, dass ich aussehen würde, als wenn ich an einem Begräbnis teilnähme,“ erinnert sich Valentina Samik mit Tränen in den Augen…

Die Einwanderer und die Regierung Scharon:
Vom Dnjepr ins Gelobte Land
Liberal, kultiviert und tolerant – so stellt man sich die politische Kultur Israels vor. Doch spätestens beim Wahlsieg Scharons ist deutlich geworden, dass im Land der Verheißung inzwischen andere politische Strömungen dominieren. Das hat auch mit bestimmten Einwanderergruppen zu tun, wie den orthodoxen Juden aus den USA, die den Kern der Siedler in den besetzten Gebieten bilden. Als politischer Faktor vielleicht noch entscheidender sind die Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion…

30 Jahre äthiopische Einwanderung in Israel:
Neun Tage, die das Leben dieser Menschen völlig verändern
Ein ausführliches Interview mit Ori Konforti, dem Delegierten der Jewish Agency in Äthiopien zum Thema der Falash Mura…

Ein neues Ziel der Sochnuth:
Die Einwanderung aus dem Westen
Die Jewish Agency hat sich ein neues strategisches Ziel gesetzt, um die Einwanderung aus westlichen Ländern zu steigern, einschließlich der Staaten Süd-Amerikas…

Irakische Juden in Israel:
Ein Hauch von Nostalgie
„Bis zum Kriegsausbruch habe ich gehofft, dass es eine diplomatische Lösung gibt“, gestand Sasson Somech vorvergangene Woche, als der überraschend schnelle Sieg der Koalitionstruppen über das Saddam-Regime in Israel voller Erleichterung und Optimismus gefeiert wurde…

Aliya:
Weinen mit den Bayern
Von Deutschland nach Israel – junge Juden über ihre Auswanderung

 

Kibbutz

Visionen und Wirklichkeit:
Kibbutz und Moschaw
Der „Ansturm“ der jüdischen Gemeinschaft in Eretz Israel auf die Wildnis und die rasend schnelle Entwicklung der israelischen Landwirtschaft fand zu einer Zeit statt, die voller aufregender sozialer Experimente steckte, und die auch auf andere Ebenen des israelischen Erlebnisses wirkte…

Zionismus:
Die Idee des Kibbuz
Der Kibbutz ist ein einzigartiges ländliches Gemeinwesen; eine Gesellschaft, die auf den Prinzipien gegenseitiger Hilfe und sozialer Gerechtigkeit beruht; ein sozialwirtschaftliches System, in dem Menschen Arbeit und Besitz teilen; die Verwirklichung des Gedankens: ,,Jeder gibt nach seinen Möglichkeiten und erhält gemäß seinen Bedürfnissen“; ein Heim derer, die es für sich gewählt haben…

Schawuot im Kibbutz Gan Shmuel, 1959, (c) www.pikiwiki.org.il

Zionismus und Eretz Israel:
Der Kibbutz als Vorreiter zionistischer Siedlungsarbeit
Konstitutiv für den Kibbuz ist ein dreidimensionales Wertsystem; in ihm verbindet sich die Zielsetzung der nationalen Wiedergeburt (Zionismus) und einer radikalen Erneuerung gemeinschaftlichen Lebens und Wirtschaftens (Sozialismus) mit humanistischen Idealen einer breiten individuellen Selbstverwirklichung…

Kibbutzleben:
Mischmar Haemek, 27. 2. 35
Ich will Euch von der Arbeitseinteilung hier im Kibbuz erzählen: Vor 6 Uhr weckt uns der Wecker, und dann geht es trotz aller Müdigkeit schnell raus aus dem Bett. Wir waschen uns an einem an unserem Wohnhaus befindlichen Wasserhahn, und dann müssen wir die Betten machen. Wer Zimmerdienst hat, muß das Zimmer auskehren und aufwischen. Wir sind vier Jungen im Zimmer und haben jede Woche abwechselnd Zimmerdienst…

Im Kibbuz Gan Shmuel behaupten sich die egalitären Ideale:
Israelische Pioniere und die Zwänge des globalen Dorfes
Die Kibbuzim stecken in einer tiefen Krise. Viele Mitglieder sind inzwischen weit über 70 Jahre alt, die Jüngeren ziehen weg. Die Gründer, von denen viele dem Genozid entkamen, wollten eine neue Art des Zusammenlebens aufbauen, ein soziales Experiment wagen. Aber was ist übrig geblieben von ihren Idealen?…

Die Stille des Kibbuzes von Lotan:
In aller Ruhe die Welt verbessern
Es gibt keine Disco, keine Filme, keinen Supermarkt, aber auch keine Terroristen und Attentäter: Das Leben in einem ganz anderen Paradies…

Trend:
Comeback des Kibbutz
Die Israelis zieht es zurück in die landwirtschaftlichen Kollektivsiedlungen. Dafür gibt es zahlreiche Gründe…

Die Neuerfindung von Utopia:
Hat der Kibbuz wieder eine Zukunft?
Ein Gespräch über die Entwicklung eines sozialen Modells und die Renaissance der Gemeinschaftlichkeit…

 

Jekkes

Schlafstunde und Rote Grütze:
Du bist ein Jekke? Wie cool
Über Israelis deutscher Abstammung machte man sich früher lustig, weil sie so festgefahren sind; heute nutzen ihre Nachfahren begeistert soziale Netzwerke wie Facebook, um ihr Erbe zu bewahren, weil sie beginnen auf ihre Wurzeln stolz zu sein…

Zweimal Heimat:
Die Jeckes zwischen Mitteleuropa und Nahost
Die Einwanderung der deutschen Juden nach Palästina ist mit einem Paradox verbunden. Während man die deutschen Juden „zu Hause“, also in Deutschland, als das Paradebeispiel für assimiliertes Judentum schlechthin betrachtete, hielt man sie nach der Emigration, in Eretz Israel, für schwer integrierbar…

Konferenz in Jerusalem:
Die Rückkehr der Jeckes
Viele Jahre lang, vor allem seit sie vor 70 Jahren im Rahmen der 5. Einwanderungswelle in Scharen nach Israel kamen, waren die Jeckes und ihre Eigenschaften das Thema zahlreicher Witze…

Deutsche Juden:
Die „Jeckes“ im israelischen Humor
Sie hatte es schwerer als andere, sich einem ihnen in vielfacher Hinsicht fremden Milieu anzupassen, und sie hielten an dem mitgebrachten Lebensstil lange hartnäckig fest…

Zur Geschichte:
Die Organisation der Mitteleuropäischen Einwanderer in Israel
Nicht nur die Organisation und ihre Tätigkeit haben eine Geschichte, sondern auch der Name. Gegründet wurde die Organisation in Tel Aviv im Februar 1932…

Die Jekkes und ihr Naharijah:
Damit hier mal Ordnung reinkommt
„Obwohl ich dieser ethnischen Gruppe nicht angehöre“, schreibt Ayelet Negev in Jedioth, „habe ich die Jekkes ins Herz geschlossen“…

Emigranten der dreißiger Jahre:
„Kommst du aus Überzeugung oder aus Deutschland?“
Die Worte, die Hans Sahl 1973 in dem Gedicht „Die Letzten“ genervt wie mahnend niederschrieb, bilden den Titel eines von Anne Betten und Miryam Du-nour herausgegebenen Buches. Es lässt deutschsprachige Juden zu Wort kommen, die in den dreißiger und vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts nach Palästina bzw. in den 1948 gegründeten Staat Israel auswanderten…

Die Jahrhundertjournalistin:
Alice Schwarz-Gardos
In der Tel Aviver Ha Negev-Straße wird von der neunzigjährigen Alice Schwarz-Gardos Israels letzte deutschsprachige Tageszeitung produziert. Auch wenn die Abonnenten immer weniger werden, arbeitet die Chefredakteurin täglich an ihrem Lebenswerk…

Eine Frau der Tat:
Golda Meirs fränkische Freundin
Wenige Monate vor ihrem 95. Geburtstag verstarb Senta Josephthal – Die gebürtige Fürtherin gehörte zur Gründergeneration des jüdischen Staates…

 

Nichtjuden in Israel

Eine Stimme und eine Heimat:
Die Rechte der Araber in Israel
Bei der Staatsgründung Israels 1948 erklärten die Gründer des Staates, dass dieser nicht nur ein jüdischer, sondern auch ein demokratischer Staat sein werde, in dem alle Bürger, ungeachtet der Religion, ethnischen Herkunft, Rasse oder Geschlechtszugehörigkeit, die gleichen bürgerlichen Rechte genießen und in Frieden leben würden…

Überraschende Umfragen:
Arabisch-israelischer Stolz
Wie stolz sind die israelischen Araber darauf, Israelis zu sein? Angesichts der gegenwärtigen Atmosphäre im Land klingt diese Frage wie eine Provokation – als wolle man die Minderheit jetzt noch verspotten…

Neue Zionisten:
Israelische Araber bekennen sich zur Mehrheitsgesellschaft
Sarah Zoabi, ihr Sohn Mohammed, beide aus Ober-Nazareth, und Abdullah Abed al-Rahman aus Abu Gosh gehören zu einer Avantgarde unter den arabischen Muslimen in Israel. Sie bezeichnen sich als israelische Patrioten und ­rufen dazu auf, dem jüdischen Staat zu dienen. Bei verschiedenen Begegnungen haben Sarah Zoabi und Abdullah Abed al-Rahman von ihren Beweggründen erzählt und über die Anfeindungen und den Zuspruch gesprochen, die sie erfahren…

Keine einfache Angelegenheit:
Unser Verhältnis zu den israelischen Arabern
Die Knessetabgeordnete Anastassia Michaeli hat alle überrascht, als sie letzte Woche dem Knessetabgeordneten Ghaleb Majadele Wasser ins Gesicht schüttete. Nicht einmal von ihr hatte man so etwas erwartet…

Prekäre Heimat:
Die arabischen Israelis und ihre minderen Rechte
Da Israel sich als jüdischer Staat versteht, ist es für die Palästinenser eine prekäre Heimat. Doch jeder fünfte Israeli ist arabischer Herkunft. Rechtlich ist er damit Bürger zweiter Klasse, und auch wirtschaftlich bleibt er hinter seinen jüdischen Mitbürgern zurück. Nur den 165.000 Beduinen geht es noch schlechter.

Koexistenz dank Fußball:
Die Maccabi Haifa-Nahalal Fußball-Akademie
Im Herzen der Jesreelebene in Galiläa spielt auf den Fußballfeldern von Nahalal eine erfolgreiche und ganz besondere Fußballmannschaft. In dieser einzigartigen Mannschaft kommen 13-jährige Jungen mit ganz unterschiedlichen israelischen familiären und kulturellen Hintergründen zusammen

Beduinen im Negev:
Leben im Niemandsland
Die Wüste Negev ist die Heimat der Beduinen, doch viele ihrer Siedlungen sind nicht anerkannt. Nun sollen sie in neu geschaffene Planstädte umsiedeln…

Im Porträt:
Jamal
Jamal Alkirnawi ging im 17. Viertel von Rahat, der größten Beduinenstadt der Welt, auf die Schule. Rahat in der israelischen Negev Wüste hat mehr als 62.000 Einwohner und ist unter knapp drei Dutzend Familienclans in Viertel mit jeweils eigener Infrastruktur aufgeteilt…

Nicht anerkannte Siedlungen:
Zu den Problemen der Beduinen im Negev
Ein Treffen zwischen dem israelischen Außenminister Liberman und US-Außenministerin Clinton endete vor Kurzem mit Meinungsverschiedenheiten, nachdem Liebermann betonte, für Israel käme ein Baustop in den Westbank-Siedlungen wegen des „natürlichen Zuwachses“ nicht mit Frage. nterdessen besuchte James Cunningham, US-Botschafter in Israel, einige der „nicht anerkannten Siedlungen“ der Beduinen im Negev…

Umm al-Hiran:
Zwei Tote bei Unruhen in Beduinendorf
Umm al-Hiran hat heute die Nachrichten in Israel bestimmt. Der Ort ist seit langem ein Brennpunkt des schwierigen Umgangs des Staates mit den Beduinen im Negev. Polizeikräfte waren am Mittwoch Morgen angerückt, um einen gerichtlichen Beschluss zur Zerstörung illegal gebauter Häuser durchzusetzen. Dabei kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Einwohnern, Demonstranten und Polizisten…

Nationalstaatsgesetz:
Israels Drusen fühlen sich verraten
Die 137.000 Drusen in Israel konstituieren die loyalste Minderheit im jüdischen Staat. Die Rekrutierung der Drusen für die Armee liegt mit 85% weit über dem Durchschnitt. Überproportional viele Drusen dienen in den Eliteeinheiten der israelischen Streitkräfte. Das neue Nationalstaatsgesetz stößt ihnen besonders übel auf, breiter Protest formiert sich. Im Laufe der Woche erklärten Dutzende drusische Soldaten und Reservisten ihre Absicht, aus der Armee auszuscheiden…

Absurdes Phänomen?
Die Russen kommen!
Mit der steigenden Zahl der Einwanderer aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion gewinnt in Israel auch ein Phänomen an Gewicht, mit dem sich die israelische Gesellschaft verständlicherweise schwer tut: Neonazis…

Flüchtlinge:
Unwillkommen in Israel
Rund 35.000 Flüchtlinge aus dem Sudan und Eritrea leben in Israel. Dort werden sie als „Eindringlinge“ bezeichnet und sollen nun verstärkt abgeschoben werden…

 

Frauen

Fragen der Gleichberechtigung:
Die Rechte der Frauen in Israel
Während der vergangenen 60 Jahre unternahm die israelische Gesellschaft zahlreiche Schritte, um die Stellung der Frau zu fördern. In vielen Bereichen des Lebens in Israel konnten Frauen Fortschritte machen, wie zum Beispiel in der Politik, Wirtschaft und Erziehung sowie Daheim und beim Militär…

Frauenquote im Parlament:
Israel rutscht ins hintere Drittel
Israel liegt mit seinen 14,2 Prozent Frauen im Parlament weltweit nur auf Platz 83 von 135 Plätzen. Bis zum vergangenen November belegte es immerhin noch den 74. Platz auf der Liste der Interparlamentarischen Union (IPU)…

Gleichberechtigung:
Israelische Frauen in der Armee
Der Dienst in den israelischen Verteidigungskräften (IDF) wird in der israelischen Gesellschaft als der “große Gleichmacher” zwischen den Geschlechtern betrachtet. Das 1953 beschlossene Wehrdienstgesetz schrieb für Männer wie für Frauen zwei Jahre verpflichtenden Wehrdienst vor…

Sexuelle Belästigung:
Alle Mann stur geradeaus
Israel ist geprägt von der chauvinistischen Welt der Armee – doch immer mehr Frauen wehren sich gegen Anzüglichkeiten und Vergewaltigung…

Vielgestaltiger Einsatz:
Frauenvorbilder in Israel 1948-1967
Im Mai 2016 publizierte der STERN unter dem Titel „Israelische Soldatinnen: Mädchen in Uniform“ eine Bilderserie mit sehr jungen, schönen und grazilen Frauen. Der STERN schrieb, „dass beim Anblick israelischer Soldatinnen selbst den härtesten Israel-Kritikern der Schaum vorm Mund trocknen würde.“ In der Tat zeigte die Fotoreportage – die offensichtlich mit wohlwollender Billigung der Israeli Defence Force (IDF) entstanden war – u.a. bildhübsche junge Frauen beim Aufknöpfen der Uniformbluse. Dieser Hang zum Voyeurismus ist nicht neu…

Auch in Israel:
„#MeToo“ heißt auf Hebräisch „Gam Ani“
Die Debatte um sexuelle Übergriffe hat nun auch Israel erfasst. Immer mehr Frauen machen Vorfälle publik…

 

Armee

Schmelztiegel:
Die Rolle des Militärs in Israel
Drei Jahren für Männer und zwei Jahre für Frauen. Solange dauert der Pflichtdienst bei der israelischen Armee. Echte Wehrdienstverweigerer gibt es kaum. Drückeberger stehen zunehmend in der Kritik: ultraorthodoxe Juden und Araber. Debattiert wird „nationaler Zivildienst“ als Antwort auf arabische Rufe nach Gleichberechtigung, jedoch ohne Pflichten erfüllen zu wollen…

Die Armee frisst ihre Kinder:
Israels Streitkräfte
Noch immer ist das Militär das Rückgrat Israels. Fast jeder Einwohner des Staates hat gedient, doch das Bild der ewig siegreichen Truppe hat Risse bekommen…

Zunehmend durchsichtiger:
Israelische Scharfschützen
„Was hat die israelische Armee noch zu tun, sowie der Friede ausbricht.“ Diese Frage wurde dem Forscher Eyal Ben Ari nach dem Rückzug aus Südlibanon im Mai 2000 gestellt. Sein Team dachte über die Beteiligung an „Friedenstruppen“ nach. Im Sommer 2000 glaubten sie, dass in Camp David nur noch der letzte Aufwisch für einen endgültigen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern gemacht werde…

Ein Monat bei den israelischen Streitkräften:
Kurzzeitsoldat
Das Sar-El-Programm ermöglicht einen Einblick in einen der sensibelsten Bereiche Israels, in das Militär. Ein Erfahrungsbericht…

„Chayalim Bodedim“:
Freiwillige in der israelischen Armee
Einzelne im System: sie kommen aus dem Ausland, um „Israel zu verteidigen“ – und melden sich freiwillig für Kampfeinheiten. Drei der getöteten israelischen Soldaten sind Soldaten ohne Familienangehörige in Israel („Chayalim Bodedim“)

Die umzingelte Gesellschaft:
Massada-Zionismus
Die Klemme, in der sich der Laizismus in Israel befindet, kommt am deutlichsten in der Debatte um den Militärdienst zum Ausdruck: Der Militärdienst ist zum allerletzten Fluchtort für die Kräfte geworden, die sich weigern, ihren Anspruch, Grundpfeiler des Zionismus und des Staates Israel zu sein, aufzugeben…

Hightech in der Armee:
Kamerad App
Keine geheime Kommandosache mehr. Israel macht die Existenz seiner Einheit 3060 offiziell bekannt. Ihre Aufgabe: die digitale Kriegsführung…

 

Friedensbewegung und Linke

Tamar Hermann, Center for Peace Research, Tel Aviv:
„Uns fehlt die zweite Generation“
In diesen Tagen erscheint das Buch „A weary, unrewarding journey. The Israeli peace movement 1993-2003“. Die Autorin Tamar Hermann, Professorin an der Open University in Tel Aviv, forscht seit langem über die Friedensbewegung in ­Israel und legt mit dem Buch eine kritische Analyse über das Scheitern der einstmals starken Bewegung vor. Nicht erst die zweite Intifada, sondern der Osloer Friedensprozess markiert für sie den Anfang vom Ende des israelischen Friedensaktivismus…

Protesterklärung:
Refusniks
Am 4. Januar 2004 wurde das Strafmaß für fünf junge Verweigerer des Militärdienstes in den Gebieten (Westbank und Gaza) vom Militärgericht auf ein Jahr Militärgefängnis festgesetzt. Hagaj Matar, Matan Kaminer, Shimri Tsameret, Adam Maor und Noam Bahat befinden sich seitdem im Militärstrafvollzug…

Interview mit Moshe Ingel:
Courage to refuse
Moshe Ingel ist einer von 550 israelischen Reservesoldaten, die Ihren Dienst in den besetzten Gebieten verweigert haben. Der 37 jährige ist eines der Gründungsmitglieder von „Courage to refuse“, also Mut zur Verweigerung, so der Name der Organisation dieser Soldaten in Israel. Viele der Mitglieder wurden und werden in Israel strafrechtlich verfolgt…

Im Solidaritätskonvoi:
Go Westbank
Die israelisch-arabische Friedensinitiative Taayush organisiert Bustouren und Hilfe in den besetzten Gebieten…

Friedensversuche in Israel:
Ein entwaffnender Ton
„Ich würde auch mit dem Teufel reden, wenn es dem Frieden hilft“: Sie sind überzeugt, dass Israelis und Palästinenser sich erst versöhnen können, wenn sie einander kennenlernen – drei Beispiele einer Avantgarde…

Unterwegs mit Ruth Dajan:
Frieden entsteht in Handarbeit
Ruth Dajan knüpft mit 91 Jahren weiter rastlos Fäden, die Juden und Araber verbinden sollen. Die Ex-Frau des legendären Verteidigungsministers Mosche Dajan betrachtet sich selbst als „jüdische Palästinenserin“…

Raziti lischol otkha, Prof. Leibowitz…:
Ich wollte dich noch was fragen, Professor Leibowitsch…
Jeschajahu Leibowitz war – zusammen mit seiner Schwester Nechama Leibowitz – einer der herausragendsten Vertreter gelehrter Kreise, die sich bemühten Torah, Weisung im weitesten Sinne des Wortes, unter’s Volk zu bringen…

Innenansicht:
Der blinde Fleck der israelischen Linken
Seit dem Beginn meiner politischen Tage wusste ich, was falsch läuft in der israelischen Linken. Mein Wissen war keine einzigartige Begabung: fast alle von uns wissen, das grundlegende Problem der israelischen Linken die Trennung zwischen ihr und den arbeitenden Massen…

Checkpoints in den besetzten Gebieten:
Die Kontrollpunkte kontrollieren
Es sind alles Frauen und Israelinnen, die jeden Tag zu den Checkpoints in den besetzten Gebieten gehen und die versuchen, die Soldaten dahin zu bringen, die Palästinenser nicht zu schikanieren. Linda Grant begleitete sie…

Amos Oz:
Es ist einfach – Zwei Völker, zwei Staaten
Zum ersten Mal nach hundert Jahren des Konflikts sind die zwei Völker, die israelischen Juden und die palästinensischen Araber, ihren Anführern voraus. Die Leute wissen, daß das umstrittene Land in zwei Nationalstaaten geteilt werden muss, während die Anführer sich nur zögerlich in den Friedensprozess einbeziehen lassen…

So ging es los:
Fotodokumentation „Bruch des Schweigens“
„Soldaten erzählen“: Eine Fotoausstellung, die seit 1. Juni in der Galerie des Seminars für Geografische Fotografie in Tel Aviv zu sehen ist, hat eine breite Berichterstattung in den israelischen Medien ausgelöst und für einen Schock in der israelischen Armee (IDF) gesorgt…

 

Siedlerbewegung und Rechte

Mythische Verbindung zwischen Land und Juden:
Die Siedlungsbewegung ist fundamental anti-zionistisch
Es wird immer klarer, wie sehr die religiösen Siedler in den besetzten Gebieten Gegner des Zionismus sind. Etwa der Hälfte der israelischen Wähler ist schon seit Jahren klar, dass diese Aktivisten der Besatzung die zentrale Idee des Zionismus, das Recht aller Völker auf Selbstbestimmung, lange hinter sich gelassen und es durch etwas ganz anderes ersetzt haben…

Israel und seine Siedler:
In Erwartung des Messias
Sie sind überzeugt von ihrem Auftrag: das Land, das Gott den Juden verheißen hat, zu besiedeln und zu bebauen, um es auf die Ankunft des Messias vorzubereiten. Die Siedler im Westjordanland erscheinen regelmäßig in den Nachrichten und Kommentaren als eines der Haupthindernisse für den Frieden im Heiligen Land…

Verschobene Grenzen:
Das umstrittene Westjordanland
Das romantische Ensemble aus Olivenhainen, Haufendörfern und Schafherden, sonst Sinnbild biblischen Friedens, ist im West-Jordanland nur ein dünner Firnis des israelisch-palästinensischen Konflikts…

Wie einst die Zeloten:
Nicht eine Sekunde!
Der Kampf gegen Arafat, der israelische Fundamentalismus und der Hang zur Selbstzerstörung…

Roots:
Die Angst ist der Feind auf beiden Seiten
Die Siedler, so sagte der charismatische Friedensaktivist Rabbi Fruman einmal, sollten die fünf Finger der zum Frieden ausgestreckten Hand bilden. Menachem Fruman gehörte 1967 zu den Fallschirmjägern, die die Altstadt von Jerusalem befreiten. Er wurde einer der Mitbegründer des jüdischen Siedlungswerkes Gush Emunim…

 

Postzionismus

Postzionismus:
Die Mythen aufdecken
Der Postzionismus ist keine politische Bewegung. Er ist vielmehr ein Diskurs um die Zukunft des Zionismus nach Vollendung seines ausgesprochenen Ziel, der Gründung eines Staates für die Juden in Palästina…

Zwischen Vision und Revision:
Historikerstreit in Israel
Seit etwa zehn Jahren wird die jüdische Geschichtswissenschaft durch eine Generation junger Historiker mit provokanten Thesen in Aufruhr gebracht. Diese sog. „neuen Historiker“, oder auch Postzionisten und Revisionisten genannt, erschütten die Grundlagen des historischen Bewußtseins von der Geschichte der Gründung des Staates Israel, in der Absicht, die gegenwärtige Situation in Israel zu verändern…

Grundlagentexte:
Postzionismus
Der Postzionismus ist keine politische Bewegung. Er ist vielmehr ein Diskurs um die Zukunft des Zionismus nach Vollendung seines ausgesprochenen Ziel, der Gründung eines Staates für die Juden in Palästina…

Interview mit Natan Sznaider:
„Der Zionismus ist nicht in der Krise“
In meinen Augen sind die, die sich heute nicht aus den besetzten Gebieten zurückziehen wollen, die wirklichen Postzionisten…

Avraham Burg im Interview:
Das zionistische Ghetto verlassen
Ari Shavit ist einer der angesehensten israelischen Publizisten. Berühmt sind vor allem seine „großen“ Interviews, die er für die links-liberale Tageszeitung „Haaretz“ führte. Sein jüngstes Interview mit Avraham Burg, verursachte eine der lebhaftesten Debatten des Sommers 2007. In der Knesseth wurden Anträge diskutiert, dem früheren Parlamentspräsidenten die letzte Ruhestätte am Herzl-Berg zu versagen, Burg sei ein Verräter…

Umstrittener Sinneswandel:
Benny Morris und der „kosmische Pessimismus“
Der Begründer der „neuen“ Historiker glaubt nicht mehr an den Friedensprozeß und treibt jetzt im israelischen Mainstream…

 

Homosexualität / LGBT

Ein Überblick:
Israel treibt es bunt
Sexuelle Vielfalt wird in Israel nicht nur toleriert, sondern auch gesetzlich geschützt. Tel Aviv hat sich deshalb in den vergangenen 20 Jahren zu einem Mekka der LGBT-Community entwickelt…

…was Sie von Israel vielleicht nicht gedacht hätten…
Ein Stück Freiheit im Nahen Osten
Teil 1: LGBT – Die Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender Community in Israel
„Freiheit rufet aus im Land — für alle seine Bewohner!“ (Vajikra / Lev. 25.9)

Schwule Soldaten – Schwule Juden:
Homosexualität in der israelischen Armee
Ausgehend von diesen Geschichten analysiert Danny Kaplan das kulturelle und sexuelle Leben in den Israel Defence Forces (IDF). Wie wird zionistische Solidarität zu einem zionistischen Zusammenhalt? Wie werden aus Brüdern im Kampf, Brüder im Bett? Der Autor diskutiert, wie Homosexualität den persönlichen Einsatz in Militäreinheiten und Manövern verstärkt…

Ein ganz spezieller Fall?
Die Chance zum Trans
Zum großen Erstaunen der Soldaten und Offiziere wurde im Juni 2003 neben der Flagge des Staates Israel die Regenbogenflagge gehisst. Ort des Geschehens: Eine Marinebasis in Elat. Anlass: Die Entlassungsparty von Tal Aizik…

Jerusalem und die grenzenlose Liebe:
Es sollte ein Fest werden
Geplant war ein riesiges Fest und Jerusalem sollte Gelegenheit bekommen sich als weltoffene Hauptstadt der Toleranz zu präsentieren…

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