Jerusalemer Tempel vom Himmel herabgesenkt

„Möge der Tempel in Eile wiederrichtet werden“ sagte Rabbi Hillel Weinberg, Direktor des „Aisch Hatora“ Zentrums für jüdische Kultur im jüdischen Viertel der Altstadt Jerusalems. Orthodoxe Juden antworteten „Amen“, als am Mittwoch mit Hilfe eines Krans ein steinernes Modell des salomonischen Tempels auf das Dach des Zentrums herabgelassen wurde…

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Tikun Olam: Die Welt heilen

In der modernen Welt sind alle Menschen und Nationen miteinander verbunden und verhalten sich wie die Bewohner eines globalen Dorfes. Alles hängt mit Allem zusammen: Wachstum mit Armut, Kultur und Weltoffenheit mit Depression, ein Tsunami im Osten mit der Reisversorgung im Westen, Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit mit Anzeichen von Krieg. Wie hängt nun der G-20-Gipfel, der die Aufgabe hat, dieser Welt Auswege aus der Krise zu zeigen, mit internationalen, politischen Auseinandersetzungen zusammen?…

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Juli 1492: Spanien, Portugal, Exil

„Hier sind die Tore der Freiheit geöffnet (…) hier kannst du dein inneres Leben erneuern, deine Verhältnisse ändern, deine Gewohnheiten ablegen, falsche und irrige Überzeugungen über Bord werfen, deinen alten, wahren Glauben wieder annehmen und die gottfernen Bräuche hinter dir lassen, zu deren Nachahmung du durch die Gewalt der „Volker gezwungen wurdest, unter denen du wandertest“…

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Das Tor zum Talmud: Mischna für alle

In der jüdischen Tradition wird als eine der Tragödien, derer am 10. Tewet mit Gebeten und Fasten gedacht wird, die Übersetzung der Tora ins Griechische genannt. Dies habe, so die Überlieferung, einen irreparablen Schaden verursacht. Denn die Tora sei dem jüdischen Volk in der Heiligen Sprache (Laschon Hakodesch) gegeben worden. Und alle Auslegungen und Deutungen, die Übersetzungen mit sich bringen, würden den Inhalt verfälschen…

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Rabin: Die Dämonen des Judentums

Zwei Wochen nach der Ermordung von Yitzhak Rabin bei einer Friedensdemonstration in Tel Aviv gingen noch immer Wogen von Schmerz und Schuldgefühl, von Scham und Erschütterung, Reue und gegenseitigen Vorwürfen durch das Land. In großer Zahl versammelten sich immer wieder vor allem junge Leute an Rabins Grab auf dem Nationalfriedhof am Har Herzl in Jerusalem. Tagein, tagaus bekunden dort und vor dem Rathaus, wo Rabin dem Attentat zum Opfer fiel, und auch vor seinem Wohnhaus im Norden von Tel Aviv Tausende von Kerzen die Gefühle der Menschen…

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Angebot und Nachfrage: Israelisches Licht

Wenn der Mangel der Welt an wahrer zwischenmenschlicher Nähe, Gemeinsamkeit und Einheit immer deutlicher wird und auf die Fähigkeit Israels diese Nähe herbeizuführen treffen wird, dann wird das Ergebnis ein voller Erfolg für alle Beteiligten sein. Die Welt wird aus der globalen Krise heraustreten und zu Wohlstand in allen Lebensbereichen kommen…

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