Irans Präsident Ahmadinejad in der Schweiz: Eine Provokation

Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) hat mit grosser Betroffenheit den Inhalt der Rede des iranischen Präsidenten Ahmadinejad vor der UN-Folgekonferenz gegen Rassismus in Genf zur Kenntnis genommen. Die hetzerischen Worte des iranischen Präsidenten sind der Konferenz nicht nur unwürdig – sie widersprechen deren Zielen…

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Eklat zwischen Schweiz und Israel

„Der Schweizer Präsident Hans-Rudolf Merz hat dem iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinidschad nicht nur am Flughafen gemäß dem Protokoll die Hand geschüttelt, sondern ihm danach mit einem feierlichen Abendessen große Ehre zukommen lassen.“ So erklärte Aviv Schiron, ehemaliger israelischer Botschafter in Bern, den Beschluss, der Schweiz mit einer „drastischen Botschaft“ israelischen Unmut zu übermitteln…

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„Ruhe erfüllte den Müden…“

Die Pesach-Woche ist eine Zeit der Ausflüge. Nachrichtenprogramme im Radio und Fernsehen beginnen mit Worten wie: „Die Massen des Hauses Israel verbrachten den Tag in den Nationalparks…“ Es ist ein Fest für Heimatlieder. Im Fernsehen sieht man Gruppen weißhaariger alter Leute, die umringt von ihren Kindern und Enkelkindern wehmütig die Lieder ihrer Jugend singen, Worte, die sie auswendig können…

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Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik – Ausstellung im Jüdischen Museum Westfalen

Entgegen optimistischen Annahmen handelt es sich beim Antisemitismus nicht um ein absterbendes Phänomen der politischen (Un-) Kultur, sondern um eine weiterhin lebendige Strömung in unserer Gesellschaft. Viele Quellen speisen die Judenfeindschaft: Juden werden heute in der Regel nicht mehr als „Rasse“ oder wegen ihrer Religion verleumdet, sondern weil sie wahnhaft als eine Macht, die die Welt beherrscht, wahrgenommen werden…

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Judenmission: Der fragwürdige Umgang mit einem Tabubegriff

Besonders deutsche Nachschlagewerke treten gern mit dem Anspruch der Seriosität auf. Das Deutschland der Wissenschaft, der Kultur und der Technik hat tatsächlich einige Errungenschaften vorzuweisen, auf die es mit Recht stolz sein kann. Gerade deshalb jedoch hätte man es sich leisten können auch bei den weniger ruhmreichen Kapiteln, wie etwa bei der vaterländischen Religions- und Sozialgeschichte, ehrlicher mit der historischen Wahrheit umzugehen…

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