Österreich: Mörder gehen frei, Demonstranten kommen vors Gericht

Am 18. Juni beschuldigte der Grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz den amtierenden iranischen Staatspräsidenten, er wäre einer der drei Mörder gewesen, die vor 20 Jahren in der Mitte von Wien drei kurdische Politiker ermordet haben. Damals wurden die Mörder mit Polizeibegleitung nach Schwechat gebracht, von wo aus sie ihren Heimflug antreten konnten. Peter Pilz publizierte dazu auf seiner Homepage* einen ausführlichen Bericht, der es wirklich lohnt gelesen zu werden, um Bescheid zu wissen, was man in Österreich straflos tun kann, wenn man aus einem Staat kommt wie Iran…

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Mahnwache für iranische Todesopfer

Knapp zwei Wochen nach den mutmaßlich gefälschen Präsidentschaftswahlen im Iran, wurde in Berlin und zahlreichen anderen europäischen Metropolen an die Opfer erinnert, die während der Proteste gegen die Wahl durch iranische Sicherheitskräfte getötet wurden. Unter dem Titel „Ein Licht zeigt Hoffnung. Tausend Lichter zeigen Gesicht“ kamen am Donnerstagabend an der Berliner Gedächtniskirche am Breitscheidplatz rund 1000 Menschen zusammen, zündeten Kerzen an und gedachten in aller Stille den ermordeten Frauen und Männern im Iran…

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Rechtsextremer Aufmarsch in Sempach?

Die diesjährige Gedenkfeier für die Schlacht bei Sempach soll am 27. Juni stattfinden. Die Schlachtjahrzeit erinnert an die Gefallenen, die in der Auseinandersetzung am 9. Juli 1386 zwischen den Habsburgern und den Eidgenossen umgekommen sind. Die Bedeutung dieses Ereignisses für den Kanton Luzern und die Eidgenossenschaft wird seit ein paar Jahren auch von politischen Bewegungen als Bühne ausgenutzt…

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