Ariel Scharon: Seit vier Jahren im Koma

Israels früherer Premierminister Ariel Scharon liegt nun bereits seit vier Jahren im Koma – in der Nacht zum 5. Januar 2006 hatte er einen Schlaganfall erlitten. Obwohl aus medizinischer Sicht nur wenige Chancen bestehen, hoffen Angehörige, Freunde und Kollegen weiter darauf, dass der Politiker das Bewusstsein wiedererlangt…

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Hat Freiburg schon einen Mahnmal-Streit?

Am 9. November 2009 verteilte die Initiative „Freiburg braucht eine Mahn- und Gedenkstätte“ bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Reichspogromnacht Flyer, um für den Bau einer Mahn- und Gedenkstätte in Freiburg zu werben. Die Jüdische Gemeinde Freiburg, sowie die Deutsch-Israelische Gesellschaft Freiburg reagierten darauf in Pressemitteilungen ablehnend. Nun liegt eine Stellungnahme der Initiative „Freiburg braucht eine Mahn- und Gedenkstätte“ dazu vor…

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Oberrichter verbieten „Apartheid“ in Israel

Die Autobahn 443 zwischen Tel Aviv und Jerusalem wird oft als sichtbarster Beweis für Israels „Apartheid-Politik“ herangezogen. Die Lebensader, täglich von 40.000 israelischen Fahrzeugen befahren, ist für Palästinenser gesperrt, obgleich sie auch das Gebiet der 1967 besetzten Westbank kreuzt. Als sie vor Ausbruch der Intifada im Herbst 2000 erweitert wurde, genehmigte das Oberste Gericht die Enteignung palästinensischen Privatlandes, mit der Begründung, die Autobahn werde auch die Verkehrslage für palästinensische Anwohner verbessern…

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Ist Israel an allem schuld?

Allen einfältig-verlogenen Erklärungen des Historikers Tony Judt zum Trotz ist die israelische Gesellschaft pluralistisch und auch die allermeisten Juden in der Diaspora, denen er Sympathien für Israel vorwirft, können auf die Ratschläge, die er in seinem am 12. Dezember in der Süddeutschen Zeitung erschienenem Artikel “Ethnische Geiselhaft / Wie soll sich Israel definieren“ äußerte, verzichten…

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