Für die Rückkehr von Ran Gvili

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Foto: Uriel Even Sapir

Gestern Abend entzündete die Familie Gvili in ihrem Haus in Meitar die dritte Chanukka-Kerze für ihren Sohn Ran, die letzte verbliebene Geisel. Mitglieder der jüdischen Gemeinde Miamis und andere Geiselfamilien waren gekommen, um ihre Unterstützung zu zeigen.

Rans Mutter Talik sagte dabei: „Wir können erst dann zum nächsten Schritt des Abkommens übergehen, wenn Rani zurückkehrt und wir den Kreis schließen können. Israel wartet auf Rani!“

Familie Gvili, Foto: Uriel Even Sapir

Ruby Chen, der Vater von Itay Chen, der vor etwa einem Monat zur Beerdigung nach Israel überführt wurde betonte: „Das Abkommen war eindeutig: 48 Geiseln. Nicht 45, nicht 25, sondern 48 Geiseln müssen nach Hause zurückkehren. Diese Vereinbarung muss vollständig erfüllt sein, bevor wir in Phase Zwei des Abkommens übergehen. Wir erwarten von den Vereinigten Staaten und allen internationalen Partnern des Abkommens, dass sie Druck auf die Hamas ausüben, damit Rani freigelassen wird und nicht – nicht eine Sekunde lang – in Phase Zwei übergegangen wird, bevor Rani nach Hause kommt.“

Auch Michel Illouz, Vater von Guy Illouz, der vor etwa zwei Monaten zur Beerdigung nach Israel überführt wurde, war anwesend und versicherte der Familie Gvili: „Wir stehen an eurer Seite. Wir sind hier und möchten, dass ihr wisst, dass wir für immer an eurer Seite bleiben und euren Kampf kämpfen werden. Solange Ran nicht zurückkehrt, ist dies für uns nicht vorbei.“

Unter den Anwesenden waren auch Yael Adar, die Mutter von Tamir Adar, Ayelet Samerano, die Mutter von Yonatan Samerano, der Überlebende der Geiselhaft Segev Kalfon und Ruby Chen, Vater von Itay Chen, Foto: Uriel Even Sapir