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„Jedes Haus soll durch Anpflanzungen ein freundliches Aussehen erhalten“

In Köln wird das Wirken des jüdischen Architekten Manfred Faber wiederentdeckt

Von Roland Kaufhold, Rob Herff & Brigitte Seifer-Rüttgen

Der 1879 in Karlsruhe geborene und seit 1914 in Köln wirkende jüdische Architekt Manfred Faber hat an mehreren Orten in Köln Bleibendes hinterlassen – und doch kennt man ihn kaum. 1944 wurde er in Auschwitz vergast, seitdem war er vergessen. Noch nicht einmal ein Foto des produktiven jüdischen Architekten ließ sich in Kölner Archiven finden.

Nun wird in Köln gleich an zwei Orten seines architektonischen Wirkens und seines Schicksals gedacht: In der Naumannsiedlung im linksrheinischen Riehl und der Märchensiedlung im rechtsrheinischen Holweide. Beides entstand zunächst unabhängig voneinander und geht zurück auf private Initiativen von Bewohner*innen der beiden Siedlungen.

Rob Herff, Bewohner und Initiator in der Naumannsiedlung, drückt es so aus: „Fast zur selben Zeit wie Manfred Faber seinerzeit die Naumannsiedlung erbaute, schuf Dominik Böhm die Kirche St. Engelbert einige hundert Meter entfernt.
Während Böhms Name bis heute gewürdigt wird, wurde Manfred Fabers Schaffen und Schicksal nach 1945 weiter totgeschwiegen. Damit geriet er vollends in Vergessenheit.
Das bestätigten auch die vielen Gespräche, die ich mit Menschen im Viertel und darüber hinaus geführt habe. Niemand konnte etwas mit seinem Namen oder seinem Schaffen anfangen oder wusste, dass er im Holocaust ermordet worden war.
Als wir Mitte 2016 in die Naumannsiedlung zogen, war die herrliche Architektur im Stil des Neuen Bauens von Manfred Faber und seines Architektenteams weitgehend wiederhergestellt. Aber weiterhin fehlte ein Hinweis auf den Architekten, sein Schaffen an dieser Stelle vor 90 Jahren und seinen brutalen Tod in Auschwitz Mitte Mai 1944.
Ab 2017 begann ich nach Wegen zu suchen, die Erinnerung an Manfred Faber wieder zurück ins Viertel und in das Bewusstsein seiner Bewohner*innen bringen.
Daraus ging Ende 2021 schließlich der
‚Herbst der Erinnerung an Manfred Faber‘ hier in der Naumannsieldung hervor, gestaltet von einem breiten Bündnis von Menschen aus dem Viertel und der Lokalpolitik – allen voran die ehrenamtliche Bürgermeisterin Dr. Diana Siebert (Grüne).
Künftig wird es ein Denkmal auf dem zentralen Platz für Manfred Faber geben. Der Platz lädt ein zum Verweilen und wird zum Treffpunkt des Viertels. Dann wird das Gedenken an Manfred Faber endgültig mitten im Leben angekommen sein.“

Biografisches

Einige Lebensdaten zu Manfred Faber: 1879 in einer Karlsruher Kaufmannsfamilie geboren und zusammen mit drei Schwestern und zwei Brüdern aufgewachsen – seine Eltern waren der Kaufmann Salomon Faber und dessen Frau Bonette Maendle – studierte er ab 1898 an der damaligen Technischen Hochschule „Fredericiana“ in Karlsruhe zuerst zwei Semester Elektrotechnik und dann Architektur. 1903, da war er 24, zog er nach Abschluss seines Studiums nach Düsseldorf, wo er mit seiner älteren Schwester Flora und deren Mann zusammen wohnte.

1914 zog Faber dann nach Köln. In Köln wohnte er von 1914-1917 in der Kaesenstraße 9, von 1917-1918 in der Kaesenstraße 8, von 1920-1922 sehr zentral in der Aachener Straße 1 und von 1922-1929 in der Lindenthaler Theresienstraße 60 (der heutigen Flotowstraße).

Ab 1930 wohnte Manfred Faber im Terrassenweg 6, in einer Kolonie für Kunstschaffende der GAG in Ehrenfeld, zunächst zur Miete und dann in einem – 1935 von ihm selbst erbauten – Haus mit Atelier in der Nummer 24, wo er bis 1942 wohnhaft war. 

In Köln war Manfred Faber ab 1920 an zahlreichen Wohnungsbauprojekten beteiligt: 1916/17 baute er in Grevenbroich Fabrikanlagen und eine Wohnsiedlung für die damaligen Erftwerke. Ab 1918 war Faber Mitglied des in Köln ansässigen Architekten- und Ingenieur-Vereins, 1936 wurde er aus rassepolitischen Gründen ausgeschlossen. Zudem war er zeitweise Mitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA) sowie im Deutschen Werkbund (DWB).

Die städtische Wohnungsbaugenossenschaft GAG nahm ihn unter Vertrag, er wurde einer ihrer bedeutendsten Architekten. Ab 1920 gestaltete er, wie man bislang annahm, gemeinsam mit dem Architekten Wilhelm Riphahn die Märchensiedlung. Der Bau der aus 181 Einfamilienhäusern bestehenden Siedlung dauerte bis 1929, also insgesamt neun Jahre lang (Hagspiel 2010, S. 63).

Weiterhin plante Manfred Faber 1921 in Köln-Marienburg in der sogenannten „Professorensiedlung“ sowie 1927/28 in Köln-Zollstock entlang des Höninger Wegs Mehrfamilienhäuser und zahlreiche weitere Wohn- und Bürogebäude. Ab 1928 unternahm der knapp 50-Jährige sein wichtigstes Projekt: Für die GAG entwarf er in Köln-Riehl die Naumannsiedlung, eine architektonisch bis heute imponierende, durch ihre durchgängig mit rot und weiß dekorierte Fassadengestaltung expressionistisch anmutende Siedlung für kinderreiche Arbeiterfamilien. Heute wohnen dort etwa 400 Menschen, früher waren viele der Bewohner bei den Kölner Fordwerken angestellt. 1930 schloss Manfred Faber sein ambitioniertes Wohnprojekt ab. Ab 1935 begannen die Jahre der Verfolgung, über die, auf Fabers Verfolgungsgeschichte bezogen, nur wenig Gesichertes bekannt ist. 1936 wurde der profilierte Architekt aus rassepolitischen Gründen aus seinem Architekten- und Ingenieur-Verein ausgeschlossen.

Faber wurde als Jude zwangsweise in ein „Ghettohaus“ eingewiesen; am 27.7.1942 wurde er über das Messelager in Deutz nach Theresienstadt verschleppt und im Mai 1944 nach Auschwitz deportiert. Einen Tag später, am 16.5.1944, wurde der 64-jährige Manfred Faber in den Gaskammern von Auschwitz ermordet. Auch zwei seiner drei Schwestern gelten als „verschollen“; es ist davon auszugehen, dass auch sie in Konzentrationslagern umgebracht worden sind. Manfred Fabers Name blieb über 60 Jahre lang in Köln fast vollständig ausgelöscht obwohl er in einem von der Stadt Köln herausgegebenem Buch über den „Siedlungsbau von 1888-1938“ als Architekt der Märchensiedlung, der Siedlung Riehl (heute Naumann-Siedlung) zumindest benannt wurde.[i] Erst 2010 wurde sein Name in Köln im Rahmen der von Wolfram Hagspiel organisierten und im EL-DE Haus gezeigten Ausstellung Köln und seine jüdischen Architekten zumindest erwähnt.[ii] Ein Foto Fabers hingegen findet man in dem Tagungsband nicht. Faber blieb in Köln selbst in Fachkreisen weiterhin in der Erinnerung wie ausgelöscht.

Im Kölner Stadtteil Porz-Elsdorf wurde 2006 eine Straße nach ihm benannt, der Stadtteil selbst hat jedoch keinerlei Berührungspunkte mit Fabers langjährigem architektonischem und sozialpolitischem Wirken.

 „Manfred Faber ein Gesicht geben“

Das wollte eine rührige Köln-Riehler Anwohnerinitiative um den Fotografen Rob Herff und gleichzeitig eine AnwohnerInnengruppe in Köln-Holweide/-Dellbrück nicht länger hinnehmen. Sie wollten Faber „ein Gesicht geben“ und entdeckten bei ihren hartnäckigen Recherchen im Stadtarchiv von Grevenbroich, wo Faber 1916/17 sein erstes größeres Architekturprojekt realisiert hatte, ein Foto, auf dem höchstwahrscheinlich Faber abgebildet ist.

Auch die GAG nahm das Erbe an, wie auch die zuständige Bezirksvertretung mit der Bezirksbürgermeisterin (Köln-Nippes) Dr. Diana Siebert (Grüne). Im Oktober 2021 wurde von der GAG in der Naumannsiedlung Manfred Fabers gedacht, eine Gedenkplakette wurde eingeweiht. Beteiligt hieran war auch der Architekt Prof. Paul Böhm. „Mit Vielfalt und Variationen“ habe Faber „einer großen Siedlung individuelle Gesichter verliehen”, betonte Böhm in seiner Ansprache. 

Auch auf kommunalpolitischer Ebene wurde von der zuständigen Bezirksvertretung Nippes eine Wiedererinnerung an Kölns berühmten jüdischen Architekten eingefordert, und es wurden konkrete Maßnahmen hierzu beschlossen: Die Bezirksvertretung beschloss den Bau eines Denkmals; der Wettbewerb hierzu wurde eingeleitet. Der namenlose, aber im Volksmund als „Naumann Platz“ bezeichnete Platz soll irgendwann nach Manfred Faber benannt und dort soll ein Denkmal angebracht werde. Hierdurch solle, so betonte die Historikerin und renommierte Osteuropaexpertin Diana Siebert, das Gedenken an Manfred Faber ‚mitten im Leben‘ ankommen, aber nicht darin aufgehen. Sie hätten „alle Wünsche und Interessen mit den Anwohnern abgeglichen“ und hätten „keine einzige negative Rückmeldung für ihre Pläne“ erhalten, berichtete Vize-Bezirksbürgermeister Marc Urmetzer (FDP).

Die Grüne Bezirksbürgermeisterin Siebert ging noch einen Schritt weiter: Manfred Faber sei in Köln „viel zu wenig gewürdigt worden.“ Der „Naumann-Platz“, an dem die Gedenkplatte angebracht wurde, solle umfassend aufgewertet und zukünftig vielleicht auch nach Manfred Faber benannt werden, betonte Siebert gegenüber haGalil.com. Manfred Faber sei „bisher viel zu wenig gewürdigt worden.“ Parallel hierzu wurde im Nippeser Bezirksrathaus eine von Rob Herff erstellte Ausstellung zu Fabers Wirken in seiner Siedlung gezeigt.

Nach dem Krieg geriet die Person Manfred Faber und sein grausames Schicksal fast 70 Jahre in Vergessenheit. „Der Architekt ist bisher viel zu wenig gewürdigt worden“, ergänzte Bezirksbürgermeisterin Diana Siebert (Grüne). „Es wäre sogar zu überlegen, auch den Naumannplatz nach Faber zu benennen.“

Die GAG eröffnete sogar unmittelbar am – inzwischen autofreien – Platz einen nach Manfred Faber benannten Nachbarschaftsraum.

Die Märchensiedlung

Dieses Ziel ließ auch eine Anwohnerinitiative in der Kölner Märchensiedlung nicht ruhen. Als der Erbauer dieser von 1920 bis 1929 entstandenen Siedlung aus 181 malerisch gelegenen Einfamilienhäusern, bis heute ein architektonisches, dörflich anmutendes Juwel, wird der Architekt Wilhelm Riphahn gemeinsam mit Manfred Faber benannt. Fabers Name hingegen wird bisher, wenn überhaupt, nur am Rande erwähnt.[iii] Die dörflich wirkenden Straßen der Siedlung tragen Märchennamen wie Siebenrabengasse, Rotkäppchenweg, Rapunzelgäßchen, Dornrosenhecke sowie Andersenstraße.

Eine Anwohnerinitiative hat nun die Entstehungsgeschichte ihrer Märchensiedlung aufgearbeitet. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Manfred Faber als alleiniger Architekt im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft GAG zu gelten habe – allerdings hat Wilhelm Riphahn ein Ensemble aus drei Häusern innerhalb der Siedlung auf Privatauftrag hin gestaltet. Inzwischen hat die Anwohnerinitiative ihre Spurensuche auf einer eigenen Website veröffentlicht. https://maerchensiedlung-koeln.de/

Die nahezu vollständig unter Denkmalschutz stehende Siedlung hatte die aus England stammende Gartenstadtbewegung umgesetzt, gemäß der für Arbeiterfamilien ausreichend guter Wohnraum geschaffen werden solle, mit der Möglichkeit der Gartennutzung, Gemüseanpflanzung und Kleintierhaltung. Die GAG hatte hier jedoch eher mittelständische und höhere Einkommensschichten als Zielgruppe, was man an der Größe der Häuser mit 5 -8 Zimmern erkennen kann.

Manfred Faber habe „Typenhäuser“ entworfen, die durch ihre geschickte Versatzbauweise ein romantisches Erscheinungsbild entstehen ließ, so die Gruppe um Seifer-Rüttgen. Dem Mythos von Riphahns Alleinurheberschaft wird widersprochen: Dies sei „nachgewiesenermaßen nicht der Fall.“ Der Baustil der drei Häuser in dem von Riphahn entworfenen Rapunzelgässchen unterscheide sich „gänzlich vom Stil der restlichen Siedlung“, die „Fabers Handschrift“ trage.

Am 15.5.2022 ab 17 Uhr, zu Fabers 143. Todestag, soll nun auch in der Kölner Märchensiedlung Manfred Faber gewürdigt und eine Gedenktafel für diesen angebracht werden.

Manfred Fabers „Flugschrift“ (1918)

Zwischenzeitlich wurde in einem Archiv eine mit „Billige Wohnungen“ überschriebene „Flugschrift“ Manfred Fabers – „Ein Vorschlag von Dipl. Ing. Manfred Faber, Architekt, Köln“ – aus dem Jahr 1918 entdeckt, in der Fabers gleichermaßen sozial- und gesellschaftspolitisches wie auch architektonisches Engagement deutlich zum Ausdruck kommt. Bereits im April 1918 machte sich der 39-jährige jüdische Architekt Manfred Faber in seiner „Flugschrift“ also Gedanken über die Wohnungsnot und -versorgung. Es lohnt sich, diese „Flugschrift“ als authentische Quelle ausführlicher zu würdigen:

„Daß ein Mangel an Kleinwohnungen“ auftrete, „wird doch wohl als gesichert angenommen werden können“, schreibt Faber hierin. Diesem „Übelstand“ müsse abgeholfen werden. Eine „Unterlassung in dieser Hinsicht würde sehr unliebsame Erscheinungen auf sozialem Gebiet zur Folge haben“, die „unbedingt vermieden werden“ müsse. „Jede Stadt“, forderte Faber, solle „ein ihr gehörendes Grundstück an ihrer Peripherie in der Nähe einer Endstation der Straßenbahn gratis zur Verfügung“ stellen. Von „diesem Häusertyp“ müssten„300 Stück zugleich erbaut“ werden, da „nur durch Typisierung eine große Verbilligung erzielt werden“ könne. Es sei „natürlich nicht nötig“, daß „dieselben unmittelbar zusammenliegen.“

„Jedes Haus“ erhalte „einen kleinen Garten von ca. 200 qm.“ Die Installation der für den mittleren und höheren Bildungsstand geplanten Gebäude könne aus Kostengründen „nur ganz einfach sein.“ Wenn „keine städtische Wasserleitung ohne große Kosten hingelegt werden“ könne so müsse „ein Brunnen gebohrt werden.“

Dass „die Ausführung denkbar einfachste sein“ könne, bedürfe „keiner Erwähnung“, betonte Faber.

Und: „Auf die ästhetische Seite der Häuschen“ müsse „besonderer Wert gelegt“ werden. Ferner solle „jedes Haus ein Merkzeichen aufweisen und durch Anpflanzungen ein freundliches Aussehen erhalten.“ „Vorbedingung“ bei der „Durchführung solcher Anlagen“ sei, „daß sich der Architekt mit Lust und Liebe der Sache annimmt und alles bis aufs kleinste ausarbeitet und überwacht.“ Nur so, und durch „Zusammenarbeit mit den ausführenden Firmen“ könne „etwas geschaffen werden, was ästhetisch-künstlerisch befriedigt.“ Die „Freude am Leben“ werden „hierdurch gehoben und ein gesunder Menschenschlag“ könne sich „hier entwickeln.“

Die Dringlichkeit seines umfassenden Konzeptes hebt Manfred Faber abschließend nachdrücklich hervor:

„Um nochmals zu betonen: Dieser Vorschlag ermöglicht, der Kleinwohnungsnot schnellstens vorzubeugen.“ Bei „sachgemäßer Inangriffnahme“ könnten „in dem kurzen Zeitraum von zwei bis drei Monaten Tausende von Wohnungen fertiggestellt“ werden. Bei diesem Projekt könne „jede Familie ein Haus und einen Garten für sich allein“ haben. „Die Freude am Leben“ werde „hierdurch gehoben“ und „ein gesunder Menschenschlag“ könne sich „hier entwickeln.“ Unterzeichnet wird die Flugschrift mit „Im April 1918, Dipl.-Ing. Manfred Faber, Architekt, Köln, Kaesenstrasse 8.“[iv]

Es dürfte offenkundig sein, dass der 1944 in Auschwitz ermordete Kölner Architekt Manfred Faber dieses wegweisende Konzept vier Jahre später in der Märchensiedlung realisiert hat.

Am 15.5.2022, zu Fabers 143. Todestag, wird um 17 Uhr in der Köln-Holweider Märchensiedlung Manfred Faber gewürdigt und eine Gedenktafel angebracht. Aktuelle Infos auf https://maerchensiedlung-koeln.de/

Foto / Montage oben: Rob Herff

[i] Heinen, Werner, Annemarie Pfeffer (1988): Siedlungen 1888-1938, in der Reihe: Stadtspuren – Denkmäler in Köln, hrsg. von d. Stadt Köln, Bd. 10 . Köln:  J. P. Bachem Verlag, S. 121.
[ii] Wolfram Hagspiel: Köln und seine jüdischen Architekten. J. P. Bachem, Köln 2010.
[iii] Siehe hierzu vertiefend die von einer Anwohnerinitiative der Märchensiedlung erstellte Website http://www.maerchensiedlung-koeln.de/
[iv] Fabers „Flugschrift“ wurde von der Deutschen Nationalbibliothek archiviert und digitalisiert kann hier abgerufen werden: https://portal.dnb.de/bookviewer/view/1225138000#page/1/mode/1up