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Auch Digital sichere Räume schaffen

Online-Veranstaltungen und -Seminare schützen – Zum Umgang mit rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Störungen und Bedrohungen…

Was tun, wenn Antisemiten, Rassisten oder Rechtsextreme Videokonferenzen oder Online-Seminare stören? Wie kann antisemitischen, rassistischen oder rechtsextremen Aussagen und Handlungen bei Veranstaltungen im virtuellen Raum praktisch begegnet werden? Wie können Online-Veranstaltungen für Veranstaltende und Teilnehmende möglichst sicher konzipiert und möglichst störungsfrei durchgeführt werden?

Eine neue Handreichung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) in Kooperation mit dem Bundesverband RIAS e.V. gibt konkrete Tipps und erste Handlungsempfehlungen zum Umgang mit antisemitischen, rassistischen und rechtsextremen Vorfällen bei Online-Veranstaltungen und -Seminaren.

Im Zuge der Corona-Pandemie finden Veranstaltungen und Seminare nach wie vor online statt. Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus äußern sich nicht nur auf der Straße, sondern auch im digitalen Raum. So sind bundesweit Vorfälle bekannt geworden, in denen Videokonferenzen jüdischer Organisationen und Gedenkveranstaltungen gezielt antisemitisch gestört wurden. Umgangssprachlich werden solche Störungen als „Zoombombings“ bezeichnet.

Nicht nur jüdische Veranstalter_innen können von Störungen ihrer Online-Formate betroffen sein – auch andere Personen oder Organisationen, insbesondere, wenn sie beispielsweise durch die klare Positionierung gegen rechts und für demokratische Werte in den Fokus von Rechtsextremen geraten. Um Störungen so weit es geht zu vermeiden, ist eine gute Vorbereitung das A&O. Das nun erschienene Handout kann Ihnen erste konkrete Präventionstipps und nützliche Hinweise z.B. auf Beratungsangebote geben!

Zum Handout