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Massada, Bet She’an, Lost in the Desert und Timna

Im Sommer 2012 reiste ich mit meinem Freund und Kollegen Daniel nach Israel, um an der dritten, von Miriam Rieck organisierten Konferenz („Holocaust Survivors and Medical Indemnification“) teilzunehmen. Und natürlich musste ich Daniel auch meine landeskundliche Expertise vorführen. Wir besuchten die Drusendörfer, Akko, die Grenze zum Libanon bei Naharija, natürlich auch Tel Aviv und den Süden…

Von Wolfgang Frindte
Aus meinem israelischen Tagebuch

Tel Aviv stand in diesem Sommer unter Strom. Schon im Juli 2011 begannen dort Proteste für mehr soziale Gerechtigkeit. 20.000 Menschen demonstrierten in Tel Aviv für bezahlbaren Wohnraum und für eine Senkung der Lebenshaltungskosten. In den Monaten August und September 2011 gingen mehr als 300.000 Menschen auf die Straße. Die Demonstrationen setzten sich auch im Sommer 2012 fort und es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei.

Ein Hauch von Arabischen Frühling lag über Stadt und Land, während wir, Daniel und ich, in den Süden fuhren, En Bokek am Toten Meer und Daniels Hotel besuchten und auf das Feldplateau von Massada kletterten.

Baden im Toten Meer (aufgenommen 2012)
Hotel Daniel Dead Sea (aufgenommen 2012).

Während Daniel die Festung Massada erkundete, machte ich es mir auf einer Steinbank in der ehemaligen Synagoge der Festung gemütlich. Ich stopfte mir eine Pfeife, genoss das kalte Wasser aus meiner Wasserflasche und dachte an den EWIGEN und die Ewigkeit. Ja, natürlich weiß ich, dass es sich nicht gehört, in der Synagoge zu rauchen, auch wenn es sich „nur“ um eine Ruine handelt.

Aber, Sie, verehrte Leserinnen und Leser, kennen sicher auch diesen jüdischen Witz, den übrigens auch Gregor Gysi gern erzählt:

Ein Jude trifft seinen Bruder und erzählt ihm verärgert, dass er den Rabbiner gefragt habe, ob er beim Beten rauchen dürfe, was ihm dieser untersagt habe. Daraufhin erklärt der Bruder: „Du Depp, du hättest ihn natürlich fragen müssen, ob du beim Rauchen beten darfst. Das hätte er dir bestimmt erlaubt“.

Also gut, ich sitze im Schatten auf einer Steinbank und denke so für mich hin. Da kommt aus der Sonne ein Herr mit nacktem Oberkörper und Shorts auf mich zu und fragt in gebrochenem Englisch, ob er sich zu mir setzen darf. Ich bejahe und er fragt weiter, ob ich auch ein Tourist sei. Ich bejahe erneut. Er sei Deutscher, so der Herr. Ich: „Aha, ich auch“. Und er wechselt in unsere Muttersprache. Meine Pfeife ist inzwischen erloschen. Der Mann zwingt mich zu einem Dialog. Er sei, so der Mann, hier zur Kur und wohne in einem Hotel in En Bokek. Ich wieder: „Aha“.

Weißer Mann (aufgenommen und verfremdet 2012).

Was ich denn von diesem Zirkus halte, so die nächste Frage des Deutschen. „Welcher Zirkus?“, so frage ich zurück. „Na, der hier auf dem Berg“. Kein Gebäude der Festung sei im Originalzustand. „Darauf sind die Israelis auch noch stolz“, so der Mann weiter. „Die Israelis und alle Juden sind so geschichtsbesessen“, fährt der Mann fort. Ich: „Was meinen Sie damit?“. „Naja“, so der Mann, „Sie als Deutscher sehen doch sicher auch, wie die Juden überhaupt nicht daran interessiert sind, einen Schlussstrich unter die Vergangenheit zu ziehen. Immer wieder wollen Sie auf den Erinnerungen, den Holocaust und die Schuld der Deutschen rumreiten. Es muss doch mal Schluss sein“. Ich denke: Nein, das gibt es doch nicht. Hier in Israel treffe einen jener Deutschen, die die antisemitische Schlussstrich-Debatte bedienen. Ich versuche eine Antwort: „Aber Sie wissen schon, dass die Deutschen sechs Millionen Juden und Jüdinnen umgebracht haben?“. Der Mann, nun mit leichten Zornesfalten im rotgefärbten Gesicht: „Ob es wirklich sechs Millionen oder 200.000 waren, weiß ich nicht. Ist auch egal. Wir sind dafür nicht verantwortlich. Heute haben wir wichtigere Dinge zu erledigen“.

Nein, ich habe keine Lust, mit dem Mann zu diskutieren. Mit Antisemiten kann man nicht reden. Vielleicht bin ich auch feige. Ich erhebe mich, verabschiede mich und wünsche noch einen angenehmen Aufenthalt im Land der Juden.

Beim Weggehen fällt mir noch ein Zitat von Sigmund Freud ein, der im Dezember 1927 in einem Brief an Arnold Zweig schrieb:

„In der Frage des Antisemitismus habe ich wenig Lust, Erklärungen zu suchen, verspüre eine starke Neigung, mich meinen Affekten zu überlassen, und fühle mich in der ganz unwissenschaftlichen Einstellung bestärkt, dass die Menschen so durchschnittlich und im großen Ganzen doch elendes Gesindel sind“ (Freud, 1969, S. 11).

Übrigens: Im November 2012, also wenige Monate nach meinem ärgerlichen Zusammentreffen mit dem Deutschen auf Massada, veröffentlichten Leipziger Forscher im Auftrage der Friedrich-Ebert-Stiftung ihren Bericht über rechtsextreme Einstellungen in Deutschland (Decker, Kiess & Brähler, 2012). Es handelt sich um eine repräsentative Befragung deutscher Erwachsener. Danach stimmten zum damaligen Zeitpunkt 21 Prozent der Befragten der Aussage überwiegend zu: „Ich bin es leid, immer wieder von den deutschen Verbrechen an den Juden zu hören“. 16,7 Prozent waren gar der Meinung, dies stimme voll und ganz. Es handelt sich bei solchen Aussagen um Hinweise auf den sogenannten Sekundären und Latenten Antisemitismus. Dabei geht es darum, die Verantwortung der Deutschen gegenüber den Verbrechen des Nationalsozialismus zu leugnen oder zu bagatellisieren und die „Opferrolle der Deutschen“ zu betonen. Solche latent und sekundär antisemitischen Einstellungen sind eng mit manifesten antisemitischen Überzeugungen verknüpft; auch antizionistische und antiisraelische Einstellungen hängen mit diesen Überzeugungen zusammen. Antisemiten nutzen antiisraelische, antizionistische und latent antisemitische Äußerungen zur Bestätigung und zur Verschleierung ihrer Vorurteile. Sie greifen in der öffentlichen Kommunikation auf Schlussstrich-Debatten zurück, wenn die Thematisierung manifester judenfeindlicher Überzeugungen erhebliche Nachteile mit sich bringen würde.

Im Frühjahr 2013 sind meine Frau und ich wieder in Israel. Wir besuchen Miriam Rieck, um mit ihr und ihrer Familie den Sederabend zu feiern. Danach machten wir uns auf in den Süden, um wieder einmal im Kibbuz Lotan zu übernachten.

Wir wählten eine lange, historisch spannende Route von Haifa über Megiddo, Afula, Bet She’an und weiter auf der Fernstraße 90 durch die Jordansenke. Unweit des heutigen Kibbuz Megiddo lohnt sich der Besuch umfangreicher Ausgrabungsgebiete. Megiddo hat eine lange Geschichte. Im Tanach (der „Hebräischen Bibel) wird Megiddo mehrmals erwähnt. Jehoschua (Josua), der Nachfolger Moses, soll Megiddo erobert haben (Josua, 12, 21). Später war die Stadt im Besitz der Kanaaniter. Gegen diese zogen die Prophetin und Richterin Debora und ihr Feldherr Barak mit zirka 10.000 Mann zu Felde und besiegten die Kanaaniter und ihren Feldherren Siseras, der mit 900 Streitwagen angetreten war (Richter, 4,13). Niedergeschrieben steht dieser Kampf und der Sieg der Israeliten im Siegeslied der Debora (Richter, 5). Auch andere biblische Kriege fanden wohl in der Umgebung von Megiddo statt (siehe auch Herzog & Gichon, 2000). 1918 schlugen an dieser Stelle die Briten unter General Allenby die türkische Armee. Im Unabhängigkeitskrieg 1948 standen sich hier irakische Truppen und die legendäre Golani-Brigade der Israelis gegenüber. Es wundert also nicht, dass es auch Spekulationen darüber gibt, Megiddo könne das sagenhafte Harmagedon sein, an dem die Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse stattfinden wird oder gar schon stattgefunden hat (siehe auch Oberweis, 1995).

Ausgrabungen bei Megiddo (aufgenommen 2013)

Auch in Bet She’an machten wir eine längere Pause, die sich schon deshalb lohnte, weil man in Bet She’an ebenfalls ein riesiges Ausgrabungsgebiet bewundern kann.

Erste Siedlungen gab es hier wohl schon in der Bronzezeit. Später wurde das Gebiet von den Römern erobert, die eine Stadt erbauten, die zu den zehn antiken Städten (die „Dekapolis“) östlich und südlich des Jam Kinneret (dem See Genezareth) lagen. Im 7. Jahrhundert fiel es in arabische Hände. Ein Erdbeben zerstörte schließlich im Jahre 749 einen Großteil der Stadt. Nach der israelischen Staatsgründung wurde Bet She’an neu gegründet. Heute leben dort mehr als 17.000 Menschen. Nach 1948 begannen auch die umfangreichen Ausgrabungen, bei denen die antike Hauptstraße, alte Bäder, die Reste eines Amphitheaters und eine öffentliche Latrine zum Vorschein kamen.

Bet She’an, die antike Hauptstraße (aufgenommen, 2013)
Das antike Theater (aufgenommen 2013).
Die öffentlichen Toiletten (aufgenommen 2013).

Übrigens: Öffentliche und offene Toiletten könnten doch auch heute ein Raum für Politiker/innen bieten, in dem sie ihre nationalen und internationalen Streitigkeiten austragen könnten, oder?

Im Kibbuz Lotan wohnten wir in einem der neuen Häuser, die umweltfreundlich aus Lehm gebaut sind und mit Klimaanlage, einer Dusche sowie einer kleinen Küche ausgestattet sind. Eine herrliche Bleibe für einen längeren Urlaub!

Unser Häuschen in Lotan (aufgenommen 2013)
Wir lassen uns die Wärmedämmung erklären (aufgenommen 2013)
Der Spielplatz im Kibbuz (aufgenommen 2013)

Auch Micha L. treffe ich wieder. Beim gemeinsamen Frühstück genießen wir das Obst und Gemüse aus den Gärten der Kibbuzniks. Eigentlich wollten wir die Vogelzüge im Frühling beobachten. Dazu hätten wir aber sehr früh aufstehen müssen. Das scheiterte am Langschläfer Frindte.

Aber wandern waren wir. Am zweiten Tag machten wir uns mit dem Mietwagen auf, um auf der Fernstraße 40 bis zum Kibbuz Ne’ot Semadar und dann weiter auf der Straße 12 in Richtung Süden zu fahren. Nach zirka 15 km parkten wir das Auto und liefen in einem Wadi durch die bergige Gegend, um – so meinten wir – in den Eilat Mountain National Park zu gelangen. Wir waren gut ausgerüstet, hatten jeweils eine Flasche Wasser im Rucksack, genügend zu essen und eine in Deutschland gekaufte Landkarte dabei. Nur unsere Handys hatten wir im Kibbuz vergessen.

Die Umgebung, die Berge, die Wüste, das Licht – alles beeindruckte uns sehr.

Impressionen aus Wüste (aufgenommen 2013)

Irgendwo in der Nähe vermuteten wir eine bekannte Ausgrabungsstätte, deren Name mir entfallen ist. Auf jeden Fall liefen wir in südöstlicher Richtung, machten Pause, tranken viel Wasser und wanderten weiter, erreichten ein weiteres Wadi und wandten uns ganz nach Süden. Es nahm kein Ende. So gegen 14.00 und ohne einen besonderen menschenbelebten Ort gesehen zu haben, beschlossen wir dann doch umzukehren. Allerdings: Ich kam mit meiner deutschen Karte nicht recht klar. Auch unser Trinkwasser ging zur Neige. Touristen eben, zumal noch aus Deutschland. Etwas irritiert suchten wir den Schatten eines Felsens, setzten uns nieder und versuchten unsere Landkarte einzunorden. Es muss ziemlich dilettantisch ausgesehen haben; zumindest aus der Perspektive externer Beobachter. Und solche kamen gerade um die Ecke.

Soldaten in der Wüste (aufgenommen 2013).

Drei Soldaten, eine Frau und zwei Männer, martialisch ausgerüstet mit Funkgerät, Armeerucksäcken und Maschinenpistolen liefen aus östlicher Richtung auf uns zu. Der Größere der drei sprach meine Frau auf Englisch an und fragte, ob wir Probleme hätten. „Naja, eigentlich nicht, oder doch. Wir suchen den Weg zurück zu unserem Auto“, antwortete sie. Nun war ich an der Reihe: „Wir kommen aus dem Kibbuz Lotan, sind auf Wanderung und haben unser Auto zirka drei Stunden von hier auf der Straße 12 geparkt“. „Und nun finden Sie wohl den Weg zurück nicht mehr?“, fragte die junge Soldatin. Etwas schüchtern verwies ich auf unsere deutsche Landkarte. Die drei tuschelten miteinander und lachten. Ich verstand nur „germani“. Es ging um uns. Die Soldaten nahmen uns wohl nicht ernst oder sie machten sich über unser naives Touristenverhalten lustig. Wie auch immer. Der Größere fragte nun, ob wir einen kleinen weißen Nissan, gemietet bei Budget, fahren würden. Ich bejahte erstaunt. „Na, dann seien die Probleme ja leicht zu lösen“, meinte die Soldatin. Das Auto stünde zirka vier Kilometer von hier. Sie zeigte auf der Karte die Stelle und machte dort mit einem Bleistift einen Kringel. Es sei nicht weit. Wir müssten wohl etwas im Kreis gelaufen sein. Und ob wir auch noch genügend Trinkwasser hätten, fragte sie noch. Als wir mit unserer Antwort zögerten, nahm die junge Frau eine Trinkflasche aus ihrem Rucksack, forderte uns auf, unsere Flaschen zu öffnen und füllte ihr Wasser in die unseren. „Toda raba, toda raba“, vielen, vielen Dank. Dann verabschiedeten sich die Soldaten freundlich, wünschten uns noch einen schönen Aufenthalt in Israel und machten sich auf ihren Weg.

So lässt es sich auch mit Soldaten leben.

Und da fällt mir doch noch dieser Witz ein:

Manöver in Israel. Eine Flussbrücke trägt (für die Manöver) ein Schild: „Die Brücke ist gesprengt“. Der Hauptmann sieht von seinem Hügel aus durch das Fernrohr empört, wie eine Gruppe Infanteristen seelenruhig dennoch über die Brücke marschiert. Zornig fährt der Hauptmann mit seinem Jeep heran und will die Soldaten tüchtig anschnauzen. Da sieht er zu seiner Verblüffung, daß sie ein Transparent tragen mit der Aufschrift: „Wir schwimmen“.

Geläutert von unseren Wüstenerfahrungen wählten wir am dritten Tag unseres Aufenthalts in Lotan einen weniger gefährlicheren Ausflugsort: den Nationalpark Timna, zirka 25 Kilometer nördlich von Eilat. Entdeckt habe ich den Nationalpark schon 2004. Damals besuchte ich den Park gemeinsam mit Miriam Rieck und ihren Freunden.

Mit Miriam Rieck und Freunden in Timna (aufgenommen 2004).

Hier im Nationalpark wurden vor mehr als 7000 Jahren Kupfervorkommen entdeckt und von Ägyptern abgebaut. Man sagt, es seien die ältesten Metallbergwerke der Welt. Auch eindrucksvolle Felsformationen kann man hier entdecken. Uns erinnerte die Landschaft ein wenig an den Arches Nationalpark in Utah.

Die sogenannten Säulen Salomons in Timna (aufgenommen 2013).
Ein durch Erosion entstandener Steinpilz (aufgenommen 2013).
Felsformation in Timna (aufgenommen 2013)

Auch Reste eines alten ägyptischen Tempels der Göttin Hathor sind in Timna zu besichtigen. Diese Tempelreste wurden zwischen 1969 und 1984 ausgegraben. Die Göttin Hathor war bei den ägyptischen Frauen sehr beliebt. Sie wurde in Liebesdingen und bei Schwangerschaften angerufen.

2017 veröffentlichte die Jüdische Allgemeine, dass israelische Forscher/innen in Timna ein Felsengrab mit dem Skelett einer schwangeren Frau, die vor etwa 3200 Jahren gestorben sei, entdeckt haben. Das Grab liegt in der Nähe des Hathor-Tempels. Die Vermutung liegt nahe, dass die Frau, deren Überreste gefunden wurden, eine Tempeldienerin gewesen sein kann (Jüdische Allgemeine, 2017).

Der Hathor-Tempel in Timna (aufgenommen 2013)
Alter Stollen des Kupferbergwerks in Timna (aufgenommen 2013).

Nach vier Tagen im Kibbuz Lotan fuhren meine Frau und ich nach Haifa, zu Miriam Rieck, zurück. Wenige Tage später, Mitte April, flogen wir wieder nach Deutschland. Am 17. April 2013 wurden vom Sinai aus mehrere Raketen auf das Gebiet um Eilat abgeschossen. Am 25. April gelang es der israelischen Luftwaffe eine bewaffnete Drohne, die von der Hezbollah aus dem Libanon gesteuert wurde, vor der Küste Haifas unschädlich zu machen. Terror und kriegerische Bedrohungen gehören zum Alltag in Israel.

Im nächsten Teil: Eilat, Sinai und Kant

Wolfgang Frindte ist Sozialpsychologe und war Professor für Kommunikationspsychologie am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Jena. Von 1998 bis 2005 war er Gastprofessur für Kommunikations- und Medienpsychologie am Institut für Psychologie der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und 2004 Fellow am Bucerius Institut der Universität Haifa. Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören u.a. „Inszenierter Antisemitismus“ (2006), „Inszenierter Terrorismus“ (2010, mit Nicole Haußecker), „Der Islam und der Westen“ (2013), „Muslime, Flüchtlinge und Pegida“ (2017, mit Nico Dietrich) und „Halt in haltlosen Zeiten“ (2020, mit Ina Frindte).

Bild oben: Impressionen aus Wüste (aufgenommen 2013)

Literatur

Buber, M. & Rosenzweig, F. (1987). Die Schrift. Band 1: Die fünf Bücher der Weisung (Verdeutschung). Heidelberg: Lambert Schneider.
Buber, M. & Rosenzweig, F. (1994). Die Schrift. Band 2: Bücher der Geschichte (Verdeutschung). Heidelberg: Lambert Schneider.
Buber, M. & Rosenzweig, F. (1994). Die Schrift. Band 3: Die Schriftwerke (Verdeutschung). Heidelberg: Lambert Schneider.
Decker, O., Kiess, J., & Brähler, E. (2012). Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012. Bonn: Dietz.
Der Spiegel (2017). Sinai, ein Sommermärchen. Quelle: https://www.spiegel.de/geschichte/israel-nach-dem-sechstagekrieg-als-hippies-den-sinai-entdeckten-a-1150143.html; aufgerufen: 14.06.2020.
Die Tagespost (2014). „… das hier ist heiliger Boden“. Quelle: https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/das-hier-ist-heiliger-Boden;art312,149472; aufgerufen: 11.06.2020.
Die Zeit (2020). Ein trotziges Wunder. Die Zeit vom 18. Juni 2020, Seite 31.
Freud, S. (1969). Brief an Arnold Zweig 1927. In Ernst L. Freud (Hrsg.), Sigmund Freud – Arnold Zweig Briefwechsel. Frankfurt a. M.: S. Fischer Verlag.
Herzog, C. & Gichon, M. (2000). Die biblischen Kriege. Augsburg: Bechtermünz.
Jacob, S. (2004). Märchen und Geschichten von Beduinen aus dem Sinai. Erzählt von Hussein Musa Sale Gabali, aufgeschrieben und mit Tagebuchaufzeichnungen ergänzt von Steffen Jacob im April 2002. Berlin: KunstDienste Reinhard Weidauer.
Jüdische Allgemeine (2017). Die Tote vom Timna-Tal. Quelle: https://www.juedische-allgemeine.de/israel/die-tote-vom-timna-tal/; aufgerufen: 8.06.2020.
Jüdische Allgemeine (2019). Sehnsucht nach dem Paradies. Quelle: https://www.juedische-allgemeine.de/israel/sehnsucht-nach-dem-paradies/; aufgerufen: 14.06.2020.
Kant, I. (1977, Original: 1795). Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf. Werke in zwölf Bänden. Band 11. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
Oberweis, M. (1995). Erwägungen zur apokalyptischen Ortsbezeichnung „Harmagedon“. Biblica, Vol. 76, 3, S. 305-324.
Schieve, Z. (2001). Schritte auf heiligem Boden. Köln: Verlag Islamische Bibliothek.
Seidlmayer, Michael (1958). Petrarca, das Urbild des Humanisten. Archiv für Kulturgeschichte40(jg), 141-193.