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Israelis und Palästinenser bekämpfen COVID-19 gemeinsam

Seit dem Beginn des weltweiten Ausbruchs des Coronavirus haben die IDF dazu beigetragen, wichtige medizinische Ausrüstung an Palästinenser in Judäa und Samaria und im Gazastreifen zu transferieren…

In Judäa und Samaria arbeitet der IDF-Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT) mit der Palästinensischen Autonomiebehörde zusammen, um den Transfer von medizinischer Ausrüstung, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), den Vereinten Nationen (UN) und den Nachbarländern an palästinensische medizinische Teams in der Region geschickt wird, zu erleichtern.

Seit Beginn des Ausbruchs hat COGAT dafür gesorgt, dass die Palästinensische Autonomiebehörde Tausende von Coronavirus-Testsätzen und Hunderte von medizinischen Masken sowie Schutzanzüge und Desinfektionsmittel erhalten hat.

COGAT hat auch professionelle medizinische Workshops und Online-Tutorials für palästinensische und israelische medizinische Mitarbeiter in Judäa und Samaria koordiniert, um ihnen bei der Behandlung von COVID-19 zu helfen.

„Die Gesundheit aller Bürger in den Regionen steht an erster Stelle und hat für uns oberste Priorität“, erklärt Maj. Yotam Shefer, Leiter der Abteilung für auswärtige Beziehungen der IDF-Zivilverwaltung in Judäa und Samaria. „Wir werden in Zusammenarbeit mit der Palästinensischen Autonomiebehörde die gemeinsamen Anstrengungen zur Bekämpfung der ständigen Ausbreitung des Virus fortsetzen“.

Die Vereinten Nationen haben die Bemühungen Israels um eine Koordinierung mit palästinensischen Beamten und medizinischen Teams gelobt. Nickolay Mladenov, UN-Sonderkoordinator für den Friedensprozess im Nahen Osten, bezeichnete die Zusammenarbeit zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde als „ausgezeichnet“. Der UN-Generalsekretär stellte in einer Erklärung fest, dass „die israelischen und palästinensischen Behörden ihre Maßnahmen weiterhin eng und konstruktiv koordinieren, was ein wichtiger Faktor für die bisher erreichte Eindämmung ist“.

COGAT hat auch die Einfuhr von lebenswichtigen medizinischen Hilfsmitteln und Ausrüstungen in den Gazastreifen erleichtert, darunter Abstrichstäbchen für Proben, Laborbedarf für COVID-19-Tests und Schutzausrüstung zum Schutz der Beschäftigten im Gesundheitswesen vor dem Virus. Das Gesundheitspersonal und andere an den Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 beteiligte Personen dürfen weiterhin in den Gazastreifen einreisen und den Gazastreifen verlassen.

Am 27. März wurde eine Rakete aus dem Gazastreifen nach Israel abgefeuert – eine von Tausenden von Raketen, die im vergangenen Jahrzehnt aus diesem Gebiet abgefeuert wurden. Trotz der anhaltenden Bedrohung durch Angriffe von Terrorgruppen im Gazastreifen, erleichtert Israel weiterhin den Transfer von Lebensmitteln, Treibstoff, Baumaterial und anderen Gütern in den Gazastreifen über den Grenzübergang Kerem Shalom. Auch palästinensische Patienten reisen weiterhin über den Grenzübergang Erez nach Israel ein, um lebensrettende medizinische Behandlungen zu erhalten.

Die IDF werden weiterhin mit der Palästinensischen Autonomiebehörde und palästinensischen medizinischen Teams im Kampf gegen COVID-19 zusammenarbeiten.

Sprecher der israelischen Verteidigungsstreitkräfte, 02.04.2020, Botschaft des Staates Israel
Bild oben: Die IDF sendet Ausrüstung nach Judäa, Samaria und in den Gazastreifen (Foto: IDF)