<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: &#8222;Wir waren schon verurteilt aufgrund unserer ethnischen Herkunft&#8220;	</title>
	<atom:link href="https://www.hagalil.com/2017/08/hoellenreiner-2/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.hagalil.com/2017/08/hoellenreiner-2/</link>
	<description>Jüdisches Leben online</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 Aug 2017 08:51:06 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.4</generator>
	<item>
		<title>
		Von: ente		</title>
		<link>https://www.hagalil.com/2017/08/hoellenreiner-2/#comment-57918</link>

		<dc:creator><![CDATA[ente]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2017 08:51:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/?p=47593#comment-57918</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.hagalil.com/2017/08/hoellenreiner-2/#comment-57917&quot;&gt;ente&lt;/a&gt;.

NatÃ¼rlich vor dem Doppelpunkt fehlend  &quot;, aber&quot;.  ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.hagalil.com/2017/08/hoellenreiner-2/#comment-57917">ente</a>.</p>
<p>NatÃ¼rlich vor dem Doppelpunkt fehlend  &#8222;, aber&#8220;.  😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ente		</title>
		<link>https://www.hagalil.com/2017/08/hoellenreiner-2/#comment-57917</link>

		<dc:creator><![CDATA[ente]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2017 07:39:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/?p=47593#comment-57917</guid>

					<description><![CDATA[@zeitgenosse:

auch die leichte Relativierung zum SchluÃŸ macht es nicht besser.


&quot;denn Antiziganismus ist ein echtes, ja, ein brennendes, Problem fÃ¼r die Deutschen&quot;;  &quot;Aber die Deutschen sind eben zu gedankenlos, zu gleichgÃ¼ltig, zu stolz, um sich einmal ernsthaft mit diesem Thema zu befassen.&quot;

Diese Ã„uÃŸerungen zu einer Problematik, die (auch) deutsche Sinti und Roma betrifft sind gefÃ¤hrlich.

Hier wird von Ihnen aktiv dieser Teil der deutschen BevÃ¶lkerung separiert: 

Deutscher ist, wer die deutsche StaatsangehÃ¶rigkeit besitzt  Punkt!

Alles Andere spielt -auch ungewollt- viele BÃ¤lle in die falsche Richtung.

Meiner Meinung nach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@zeitgenosse:</p>
<p>auch die leichte Relativierung zum SchluÃŸ macht es nicht besser.</p>
<p>&#8222;denn Antiziganismus ist ein echtes, ja, ein brennendes, Problem fÃ¼r die Deutschen&#8220;;  &#8222;Aber die Deutschen sind eben zu gedankenlos, zu gleichgÃ¼ltig, zu stolz, um sich einmal ernsthaft mit diesem Thema zu befassen.&#8220;</p>
<p>Diese Ã„uÃŸerungen zu einer Problematik, die (auch) deutsche Sinti und Roma betrifft sind gefÃ¤hrlich.</p>
<p>Hier wird von Ihnen aktiv dieser Teil der deutschen BevÃ¶lkerung separiert: </p>
<p>Deutscher ist, wer die deutsche StaatsangehÃ¶rigkeit besitzt  Punkt!</p>
<p>Alles Andere spielt -auch ungewollt- viele BÃ¤lle in die falsche Richtung.</p>
<p>Meiner Meinung nach.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: zeitgenosse		</title>
		<link>https://www.hagalil.com/2017/08/hoellenreiner-2/#comment-57915</link>

		<dc:creator><![CDATA[zeitgenosse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2017 11:42:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/?p=47593#comment-57915</guid>

					<description><![CDATA[Wenn es in den Medien um Rechtsextremismus und gewalttÃ¤tige, fremdenfeindliche Ãœbergriffe ging, konnte sich bisher die Mehrheit der Deutschen mit dem Gedanken im Kopf â€žBetrifft mich nicht. Sind doch nur ein paar wenige Durchgeknallte, die gibtâ€<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />s in jedem Landâ€œ bequem zurÃ¼cklehnen und nach ihrem Bier greifen.

Bei Antiziganismus hingegen kann sich nur eine verschwindende Minderheit der Deutschen entspannt und guten Gewissens zurÃ¼cklehnen, denn Antiziganismus ist ein echtes, ja, ein brennendes, Problem fÃ¼r die Deutschen. RegelmÃ¤ÃŸig outen sich zwei Drittel bis vier FÃ¼nftel von ihnen als mehr oder weniger obsessive Sinti-und-Roma-Hasser. 
(obsessiv â€“ im Sinne von: besessen)

Das Bild von der offensichtlich faulen, bettelnden â€žZigeunerinâ€œ am Bahnhof, die dem Sozialstaat zur Last fÃ¤llt, und schmarotzt, anstatt aktiv zur ErhÃ¶hung des Bruttosozialprodukts beizutragen, dieses Bild kriegt die Mehrheit der Deutschen aus ihren Herzen und Hirnen nicht raus.

Dabei gibt es so viele Gegenbeispiele. Man muss nur die Augen auf machen.
 
Peter HÃ¶llenreiner, der die Rede in Auschwitz gehalten hat, zum Beispiel, der hatte es nie nÃ¶tig zu betteln, oder den Staat um Almosen anzugehen. Im Gegenteil. Er war ein erfolgreicher MÃ¼nchner GeschÃ¤ftsmann, in der Kunst- und AntiquitÃ¤tenbranche tÃ¤tig und geachtet bei Kunden wie Kollegen. Ganz genauso die Betreiber und Mitarbeiter zahlreicher Wiesâ€<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />nbetriebe. Alte, eingesessene Familien, die sich ihr Brot im SchweiÃŸe ihres Angesichts verdienen, die Steuern zahlen, wie andere deutsche SelbstÃ¤ndige auch. Oder der junge Sinto-Rapper aus der Unterschicht. Er probte und textete fleiÃŸiger als seine Altersgenossen und er hatte Erfolg, Musikfirmen stehen bei ihm Schlange. Andere Sinti sind Polizisten, AnwÃ¤lte oder Politiker.

Aber die Deutschen sind eben zu gedankenlos, zu gleichgÃ¼ltig, zu stolz, um sich einmal ernsthaft mit diesem Thema zu befassen. Es ist bequemer die alten Vorurteile zu bedienen und das zu glauben, was â€šalleâ€˜ glauben.

HÃ¶llenreiner hat recht, wenn er die deutsche Gesellschaft nicht begreift. Man kann so viel Ignoranz (gepaart mit Arroganz) auch nur schwer begreifen.

Erst kÃ¼rzlich berichtete mir Peter HÃ¶llenreiner wieder davon, wie er in MÃ¼nchen in der U-Bahn oder in der Tram von Einheimischen feindselig angegafft und manchmal mit unzweideutigen Ã„uÃŸerungen beleidigt wird: â€žNur weil ich eine dunklere Hautfarbe habe.â€œ

SchÃ¤mt Euch, Ihr Deutschen, schÃ¤mt Euch, Ihr Mehrheit der Deutschen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es in den Medien um Rechtsextremismus und gewalttÃ¤tige, fremdenfeindliche Ãœbergriffe ging, konnte sich bisher die Mehrheit der Deutschen mit dem Gedanken im Kopf â€žBetrifft mich nicht. Sind doch nur ein paar wenige Durchgeknallte, die gibtâ€™s in jedem Landâ€œ bequem zurÃ¼cklehnen und nach ihrem Bier greifen.</p>
<p>Bei Antiziganismus hingegen kann sich nur eine verschwindende Minderheit der Deutschen entspannt und guten Gewissens zurÃ¼cklehnen, denn Antiziganismus ist ein echtes, ja, ein brennendes, Problem fÃ¼r die Deutschen. RegelmÃ¤ÃŸig outen sich zwei Drittel bis vier FÃ¼nftel von ihnen als mehr oder weniger obsessive Sinti-und-Roma-Hasser.<br />
(obsessiv â€“ im Sinne von: besessen)</p>
<p>Das Bild von der offensichtlich faulen, bettelnden â€žZigeunerinâ€œ am Bahnhof, die dem Sozialstaat zur Last fÃ¤llt, und schmarotzt, anstatt aktiv zur ErhÃ¶hung des Bruttosozialprodukts beizutragen, dieses Bild kriegt die Mehrheit der Deutschen aus ihren Herzen und Hirnen nicht raus.</p>
<p>Dabei gibt es so viele Gegenbeispiele. Man muss nur die Augen auf machen.</p>
<p>Peter HÃ¶llenreiner, der die Rede in Auschwitz gehalten hat, zum Beispiel, der hatte es nie nÃ¶tig zu betteln, oder den Staat um Almosen anzugehen. Im Gegenteil. Er war ein erfolgreicher MÃ¼nchner GeschÃ¤ftsmann, in der Kunst- und AntiquitÃ¤tenbranche tÃ¤tig und geachtet bei Kunden wie Kollegen. Ganz genauso die Betreiber und Mitarbeiter zahlreicher Wiesâ€™nbetriebe. Alte, eingesessene Familien, die sich ihr Brot im SchweiÃŸe ihres Angesichts verdienen, die Steuern zahlen, wie andere deutsche SelbstÃ¤ndige auch. Oder der junge Sinto-Rapper aus der Unterschicht. Er probte und textete fleiÃŸiger als seine Altersgenossen und er hatte Erfolg, Musikfirmen stehen bei ihm Schlange. Andere Sinti sind Polizisten, AnwÃ¤lte oder Politiker.</p>
<p>Aber die Deutschen sind eben zu gedankenlos, zu gleichgÃ¼ltig, zu stolz, um sich einmal ernsthaft mit diesem Thema zu befassen. Es ist bequemer die alten Vorurteile zu bedienen und das zu glauben, was â€šalleâ€˜ glauben.</p>
<p>HÃ¶llenreiner hat recht, wenn er die deutsche Gesellschaft nicht begreift. Man kann so viel Ignoranz (gepaart mit Arroganz) auch nur schwer begreifen.</p>
<p>Erst kÃ¼rzlich berichtete mir Peter HÃ¶llenreiner wieder davon, wie er in MÃ¼nchen in der U-Bahn oder in der Tram von Einheimischen feindselig angegafft und manchmal mit unzweideutigen Ã„uÃŸerungen beleidigt wird: â€žNur weil ich eine dunklere Hautfarbe habe.â€œ</p>
<p>SchÃ¤mt Euch, Ihr Deutschen, schÃ¤mt Euch, Ihr Mehrheit der Deutschen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
