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Amerikanischer Student bei Terrorserie in Israel getötet

Am Dienstag und Mittwoch (8./9.3.) kam es innerhalb von weniger als 24 Stunden zu fünf Terrorangriffen, bei denen ein Mensch getötet und zwölf weitere verletzt wurden…

Dienstagabend (8.3.) begann ein Terrorist am Eingang zum Hafen von Jaffa, direkt neben Tel Aviv, auf Passanten einzustechen. Er setzte seine Angriffe auf der Strandpromenade von Tel Aviv fort und verletzte zehn Menschen, bevor er von der Polizei getötet wurde.

Taylor Force (29), ein Student der Vanderbilt University in Nashville (Tennessee), USA, besuchte Israel auf Kosten seiner Universität, um die florierende Start-up-Szene kennenzulernen.

Er wurde vom Attentäter tödlich verwundet und verstarb auf dem Weg zum Krankenhaus.

Taylor Force, stammte aus Lubbock, Texas und besuchte die Militärakademie West Point. Als Soldat der U.S. Army war er im Irak und Afghanistan im Einsatz, bevor er mit seinem Master-Studium an der Vanderbilt University begann.

Er war gemeinsam mit seiner Frau in Israel, die bei dem Angriff schwer verletzt wurde.

Fünf Angriffe in weniger als 24 Stunden

Ebenfalls am Dienstagabend kam es zu zwei weiteren Angriffen. In der Altstadt von Jerusalem griff eine Palästinenserin Grenzpolizisten mit dem Messer an. Sie wurde getötet.

In Petach Tikvah wurde ein Israeli von einem Terroristen mit dem Messer am Hals angegriffen. Dem Opfer gelang es, sich das Messer aus dem Hals zu ziehen und damit den Terroristen zu töten.

Am Mittwoch (9.3.) wurde eine Anwohnerin von Bei Hanina an der Tramhaltestelle am Damaskus-Tor in Jerusalem schwer verletzt, als zwei Terroristen versuchten Polizisten und Zivilisten zu überfahren und das Feuer auf sie eröffneten. Die Terroristen wurden getötet.

Hamas begrüßt Anschläge

Der Sprecher der Hamas, Sami Abu Zuhri begrüßte die Anschläge: „Die Hamas gratuliert zu den drei heroischen Einsätzen heute Abend in Tel Aviv, Jerusalem und Jaffa und sieht dies als Beweis für das Versagen all dieser Theorien, die Intifada abzubrechen, die weitergehen wird bis zum Erreichen ihrer Ziele. Die Hamas feiert die Märtyrer, die bei diesen Einsätzen [ins Paradies] aufgestiegen sind und bestätigt, dass ihr reines Blut, mit Gottes Hilfe, der Zünder für die Ausweitung der Intifada sein wird.“

Seit Beginn der jüngsten Terrorwelle im September 2015 wurden 34 Menschen getötet und 394 verletzt.

Außenministerium des Staates Israel, 9.3.2016, Newsletter der Botschaft des Staates Israel