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Regina

Diana Groós Dokumentarfilm erzählt von der Berlinerin Regina Jonas (1902-1944), einer starken Frau, die als weltweit erste ordentlich ordinierte Rabbinerin in die Geschichte einging…

Jonas wuchs als Tochter eines orthodoxen jüdischen Hausierers im Berliner Scheunenviertel auf, studierte ab 1924 an der liberalen Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und wurde 1935 zur Rabbinerin ordiniert. Mit 37 Jahren traf sie die Liebe ihres Lebens. Während des Nationalsozialismus und des Krieges sprach sie in ihren Predigten mit beispielloser Hingabe den verfolgten deutschen Juden Mut zu. 1942 wurde Regina Jonas nach Theresienstadt deportiert und zwei Jahre später in Auschwitz ermordet.

REGINA ist ein poetisches Portrait einer außergewöhnlichen Frau. Als Leitmotiv des Films dient das einzige originale Foto von Regina Jonas. Es zeigt eine entschlossene junge Frau, die selbstbewusst in die Kamera schaut. Das visuelle Konzept des Films beruht auf einer vollkommen ungewöhnlichen, lyrischen Behandlung des Archivmaterials vom jüdischen Leben in Berlin, welche dem Film eine ganz eigene Qualität verleiht.

Martina Gedeck leiht Regina Jonas ihre Stimme und schafft dadurch eine Verbindung zwischen dem Bild Reginas, dem zeitgeschichtlichem Material und den Zuschauern. In der englischen Version spricht Rachel Weisz und in der ungarischen Andrea Fullajtár die junge Rabbinerin aus Berlin.

Mehr unter:
www.reginajonasmovie.com

Termine Berlin:

Filmkunst 66:
15.11., 20:00 Uhr Premiere, in Anwesenheit von Regisseurin und Produzenten
19.11.–23.11., Vorabendprogramm

Sputnik:
16.11., 18:00 Uhr
17.11., 18:00 Uhr
18.11., 18:00 Uhr

Babylon Mitte:
16.11., 20:15 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin
18.11., 20:15 Uhr
20.11., 18:30 Uhr