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Protestkundgebung gegen den antisemitischen „Quds-Tag“

Für einen freien und demokratischen Nahen Osten. Gegen den islamistischen Quds-Tag. Solidarität mit Israel…

Seit Ajatollah Khomeini nach der islamistischen Machtergreifung im Iran seine Anhänger 1979 erstmals zur „Befreiung“ Jerusalems und zur Vernichtung Israels aufrief, folgen Islamisten weltweit zum Ende des Fastenmonats Ramadan dem Aufruf zum „Al-Quds (Jerusalem) -Tag“ als Kampftag des politischen Islam.

Am 25.Juli 2014 wird in Berlin vor der bedrohlichen Kulisse des ungebrochen und beschleunigt vorangetriebenen iranischen Atomprogramms demonstriert. 2009 wurde eine landesweite Aufstandsbewegung im Iran mit extremer Gewalt niedergeschlagen, seitdem hat sich die Menschenrechtslage nochmals drastisch verschlechtert. Das iranische Gewaltregime setzt die Unterdrückungs- und Verfolgungspolitik gegen die eigene Bevölkerung ungebrochen fort: Andersdenkende, Andersgläubige, Frauen, Homosexuelle, und ethnische Minderheiten bleiben entrechtet; sie werden verfolgt, inhaftiert, gefoltert und öffentlich ermordet.

Zugleich engagiert sich der Iran militärisch im syrischen Bürgerkrieg auf der Seite des Assad-Regimes – direkt und indirekt über die von ihm ausgerüstete, finanzierte und angeleitete Terrororganisation Hisbollah. Unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung interveniert das Teheraner Regime militärisch im Irak, um dort so weit wie möglich die Kontrolle zu übernehmen. Mit dem Versuch, Raketen mit größerer Reichweite zu entwickeln, bedroht das iranische Regime auch Europa.

Ein wesentlicher Bestandteil der iranischen Außenpolitik sind die Vernichtungspläne gegenüber dem jüdischen Staat Israel, der einzigen rechtsstaatlichen Demokratie des Nahen und Mittleren Ostens. Die Unterstützung der Hamas, die Israel vernichten will, mit Geld und Waffen in Gaza ist hier Mittel zum Zweck. Der so geschürte Hass gegen Juden führte im Juni zur Ermordung von drei israelischen Jugendlichen in der West Bank durch Angehörige der Hamas.

Der jedes Jahr inszenierte „Quds-Tag“ ist eine der wichtigsten Machtdemonstrationen des iranischen Terrorregimes. Daran beteiligen sich in Deutschland auch immer wieder Antisemiten unterschiedlicher Ausrichtungen – aus dem offen neonazistischen Spektrum ebenso wie aus dem sogenannten „antiimperialistischen“ linksextremistischen Spektrum. Ihr verbindendes Element mit den radikalen Islamisten ist die Feindschaft zu Israel und zur Gemeinschaft der freien Staaten.

Dagegen wollen wir ein Zeichen setzen.
Demonstrieren Sie gemeinsam mit uns:

Wir solidarisieren uns mit der Mehrheit der Iraner, deren Rechte und deren Streben nach Freiheit von der iranischen Diktatur brutal unterdrückt werden.
Gegen jede Form von antisemitischer, islamistischer und homophober Propaganda.

• Gegen die Menschenrechtsverletzungen in der Islamischen Republik Iran.
• Für ein vollständiges Verbot der Hisbollah in Deutschland und der EU.
• Für Solidarität mit Israel und der iranischen Freiheitsbewegung!

Erstunterzeichner (in alphabetischer Reihenfolge):

Anti-Defamation Center – Bildungswerk für Demokratie und Kultur e.V./Redaktion haOlam.de (ADC Bildungswerk)
Bund der Verfolgten des Nazi-Regimes e.V. (BVN)
Deutsch-Israelische Gesellschaft – Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam (DIG)
Green Party of Iran
Honestly Concerned e.V.
Initiative Schalom e.V.
Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
Jüdisches Studentenzentrum Berlin
Koordinierungsrat deutscher Nichtregierungs-Organisationen gegen Antisemitismus
Roter Stern Berlin 2012 e.V. – Sport-, Freizeit- und Bildungsverein
Scholars for Peace in the Middle East (SPME Germany)
Stop the Bomb
UNA Kurd, Kurdische Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

Bitte kommen Sie und bringen Sie Ihre Freunde mit!

Freitag, 25. Juli 2014, Kurfürstendamm Ecke Schlüterstr. George Grosz Platz (U-Bahnstation Uhlandstr.), ab 13.30 Uhr