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	Kommentare zu: „Verheerende Wirkungen der völkischen Hetze“	</title>
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	<description>Jüdisches Leben online</description>
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		<title>
		Von: zeitgenosse		</title>
		<link>https://www.hagalil.com/2014/05/hitler-vor-1933/#comment-56492</link>

		<dc:creator><![CDATA[zeitgenosse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2014 20:36:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diese Definition des &quot;Positiven Christentums&quot; (zum Abschnitt &quot;Staatslexikon&quot;) bei Wikipedia ist von Interesse:

Zitat:
Positives Christentum ist ein Schlagwort der NS-Propaganda, mit dem die NSDAP in ihrem Parteiprogramm von 1920 ihre eigene Weltanschauung als christlich, konfessionell ungebunden, dem â€žjÃ¼disch-materialistischenâ€œ Geist kÃ¤mpferisch entgegengesetzt und am Prinzip des vÃ¶lkisch-rassistisch verstandenen Gemeinnutzes orientiert ausgab.[1]

Der Begriff des â€žpositiven Christentumsâ€œ hatte in der Religionsphilosophie der AufklÃ¤rung im Sinne von â€žpositiver Religionâ€œ (religio posita oder positiva) als Analogiebildung zum Begriff des Positiven Rechts den Charakter des Christentums als Offenbarungsreligion und institutionalisierter Religion im Gegensatz zu natÃ¼rlicher Religion und Vernunftreligion beschrieben. Auf dieses traditionelle BegriffsverstÃ¤ndnis wiesen christliche Theologen auch in der kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus zuweilen hin, wenn sie betonten, dass â€žpositivâ€œ nur â€žschriftgemÃ¤ÃŸâ€œ, der biblischen Offenbarung und nicht einer politischen Partei gemÃ¤ÃŸ, bedeuten kÃ¶nne.[2]

Die NS-Ideologie knÃ¼pfte an diese Begriffstradition jedoch nicht an, sondern stellte stattdessen â€žpositivesâ€œ und â€žnegativesâ€œ Christentum (Alfred Rosenberg) einander gegenÃ¼ber, womit die der eigenen Ideologie kommensurablen oder von ihr als christlich ausgegebenen, z. T. recht eigentlich neuheidnischen Inhalte einerseits[3] und andererseits die als jÃ¼disch oder kirchlich-konfessionell depraviert abgelehnten Elemente begrifflich getrennt werden sollten.

Die Selbstdarstellung als â€žpositives Christentumâ€œ verband sich dabei im Parteiprogramm von 1920 mit der Forderung nach â€žFreiheit aller religiÃ¶ser Bekenntnisse im Staatâ€œ, dies allerdings versehen mit einer wesentlichen EinschrÃ¤nkung â€žsoweit sie nicht dessen Bestandâ€œ (d.h. den des NS-Staates) â€žgefÃ¤hrden oder gegen das Sittlichkeits- und MoralgefÃ¼hl der germanischen Rasse verstoÃŸenâ€œ.[1] In Abgrenzung von den marxistischen und sozialdemokratischen Parteien, aber auch von der Ã¶ffentlichen Wahrnehmung ihrer eigenen antichristlichen und antikirchlichen Tendenzen versuchte sich die NSDAP damit den Anschein einer Partei zu geben, die dem Christentum und den Kirchen mit kritischer Aufgeschlossenheit gegenÃ¼berstand und auch der groÃŸen Zahl derer eine Heimat zu bieten hatte, welche sich den Kirchen entfremdet, aber christlichen Werten weiterhin verbunden fÃ¼hlten.[4] Zitat Ende.
.
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HerkÃ¶mmlich christlich und &quot;neuheidnisch&quot; schlossen sich demnach keineswegs grundsÃ¤tzlich gegenseitig aus. Die zahlreichen evangelischen und auch katholischen Geistlichen, die den NS als eine gangbare Alternative erachteten, trotz des eindeutig judenfeindlichen Punktes im Programm der NSDAP (von 1920) und trotz der so vielfÃ¤ltigen judenfeindlichen Akte von lange vor 1933, sie stellen eine erhebliche Belastung dar. - Beide Kirchen Deutschlands haben sich die Finger ungemein dreckig gemacht am NS bzw. an dessen mÃ¶rderischen Folgen, und beide stehen sie noch immer viel zu wenig zu ihrer hohen Verantwortung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Definition des &#8222;Positiven Christentums&#8220; (zum Abschnitt &#8222;Staatslexikon&#8220;) bei Wikipedia ist von Interesse:</p>
<p>Zitat:<br />
Positives Christentum ist ein Schlagwort der NS-Propaganda, mit dem die NSDAP in ihrem Parteiprogramm von 1920 ihre eigene Weltanschauung als christlich, konfessionell ungebunden, dem â€žjÃ¼disch-materialistischenâ€œ Geist kÃ¤mpferisch entgegengesetzt und am Prinzip des vÃ¶lkisch-rassistisch verstandenen Gemeinnutzes orientiert ausgab.[1]</p>
<p>Der Begriff des â€žpositiven Christentumsâ€œ hatte in der Religionsphilosophie der AufklÃ¤rung im Sinne von â€žpositiver Religionâ€œ (religio posita oder positiva) als Analogiebildung zum Begriff des Positiven Rechts den Charakter des Christentums als Offenbarungsreligion und institutionalisierter Religion im Gegensatz zu natÃ¼rlicher Religion und Vernunftreligion beschrieben. Auf dieses traditionelle BegriffsverstÃ¤ndnis wiesen christliche Theologen auch in der kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus zuweilen hin, wenn sie betonten, dass â€žpositivâ€œ nur â€žschriftgemÃ¤ÃŸâ€œ, der biblischen Offenbarung und nicht einer politischen Partei gemÃ¤ÃŸ, bedeuten kÃ¶nne.[2]</p>
<p>Die NS-Ideologie knÃ¼pfte an diese Begriffstradition jedoch nicht an, sondern stellte stattdessen â€žpositivesâ€œ und â€žnegativesâ€œ Christentum (Alfred Rosenberg) einander gegenÃ¼ber, womit die der eigenen Ideologie kommensurablen oder von ihr als christlich ausgegebenen, z. T. recht eigentlich neuheidnischen Inhalte einerseits[3] und andererseits die als jÃ¼disch oder kirchlich-konfessionell depraviert abgelehnten Elemente begrifflich getrennt werden sollten.</p>
<p>Die Selbstdarstellung als â€žpositives Christentumâ€œ verband sich dabei im Parteiprogramm von 1920 mit der Forderung nach â€žFreiheit aller religiÃ¶ser Bekenntnisse im Staatâ€œ, dies allerdings versehen mit einer wesentlichen EinschrÃ¤nkung â€žsoweit sie nicht dessen Bestandâ€œ (d.h. den des NS-Staates) â€žgefÃ¤hrden oder gegen das Sittlichkeits- und MoralgefÃ¼hl der germanischen Rasse verstoÃŸenâ€œ.[1] In Abgrenzung von den marxistischen und sozialdemokratischen Parteien, aber auch von der Ã¶ffentlichen Wahrnehmung ihrer eigenen antichristlichen und antikirchlichen Tendenzen versuchte sich die NSDAP damit den Anschein einer Partei zu geben, die dem Christentum und den Kirchen mit kritischer Aufgeschlossenheit gegenÃ¼berstand und auch der groÃŸen Zahl derer eine Heimat zu bieten hatte, welche sich den Kirchen entfremdet, aber christlichen Werten weiterhin verbunden fÃ¼hlten.[4] Zitat Ende.<br />
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HerkÃ¶mmlich christlich und &#8222;neuheidnisch&#8220; schlossen sich demnach keineswegs grundsÃ¤tzlich gegenseitig aus. Die zahlreichen evangelischen und auch katholischen Geistlichen, die den NS als eine gangbare Alternative erachteten, trotz des eindeutig judenfeindlichen Punktes im Programm der NSDAP (von 1920) und trotz der so vielfÃ¤ltigen judenfeindlichen Akte von lange vor 1933, sie stellen eine erhebliche Belastung dar. &#8211; Beide Kirchen Deutschlands haben sich die Finger ungemein dreckig gemacht am NS bzw. an dessen mÃ¶rderischen Folgen, und beide stehen sie noch immer viel zu wenig zu ihrer hohen Verantwortung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Kyniker		</title>
		<link>https://www.hagalil.com/2014/05/hitler-vor-1933/#comment-56483</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kyniker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2014 21:41:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hagalil.com/?p=36582#comment-56483</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.hagalil.com/2014/05/hitler-vor-1933/#comment-56479&quot;&gt;efem&lt;/a&gt;.

Hallo efem,
Lexika BeitrÃ¤ge muÃŸ man natÃ¼rlich in deren historischen Kontext bewerten (Quellenkritik). So muÃŸ man sich schon fragen, warum die Autoren Hitler und den Nationalsozialismus unterschÃ¤tzt haben - wie viele in dieser Zeit. 
Das schmÃ¤lert nicht den Wert der Lexika, sind sie im diesm Sinne wertvolle Zeitzeugen. 

&quot;Ãœbrigens, das am Rande, empfinde ich die Unterstellungen mir gegenÃ¼ber als noch spaÃŸiger.&quot; 
Ich wollte Dir nichts unterstellen, doch spiegelt Deine Kritik an Lexika gerade das Verhalten der heutigen jugendlichen wieder: Ja keine AufwÃ¤nde betreiben, wenn ich die Informationen doch bei Wikipedia und Co. finde; leider ohne Quellenkritik ...
Eine Recherche im Brockhaus kann schon frustrierend, aber auch sehr wertvoll sein. 
NatÃ¼rlich sind die klassischen Lexika nicht der Erkenntnis letzter SchluÃŸ, aber eine gute Ausgangsbasis. 

&quot;...wÃ¤re es nicht vielleicht besser gewesen, Fachlexika auÃŸen vor zu lassen&quot;

Nun, da es hier im Lexika i.A. ging, wollte ich die Fachlexika mal einwerfen :-)
Ãœbrigens: dann mÃ¼ssen wir zumindest die Encyclopedia Britannica auch herausnehmen, da die Artikel von Fachleuten geschrieben worden sind und original Artikel abgedruckt haben. Jedenfalls war das in den alten Buchausgaben so ... 
Ja, ich bevorzuge die Encyclopedia Britannica vor Brockhaus und Meyer, was mein persÃ¶nlicher Geschmack ist. 

Man soll den Wert der Lexika nicht unterschÃ¤tzen, aber auch nicht zu hoch halten. 
Bei Spezialgebieten wÃ¼rde ich auf auf die Fachlexika zugreifen ;-)

Viel GrÃ¼ÃŸe
Kyniker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.hagalil.com/2014/05/hitler-vor-1933/#comment-56479">efem</a>.</p>
<p>Hallo efem,<br />
Lexika BeitrÃ¤ge muÃŸ man natÃ¼rlich in deren historischen Kontext bewerten (Quellenkritik). So muÃŸ man sich schon fragen, warum die Autoren Hitler und den Nationalsozialismus unterschÃ¤tzt haben &#8211; wie viele in dieser Zeit.<br />
Das schmÃ¤lert nicht den Wert der Lexika, sind sie im diesm Sinne wertvolle Zeitzeugen. </p>
<p>&#8222;Ãœbrigens, das am Rande, empfinde ich die Unterstellungen mir gegenÃ¼ber als noch spaÃŸiger.&#8220;<br />
Ich wollte Dir nichts unterstellen, doch spiegelt Deine Kritik an Lexika gerade das Verhalten der heutigen jugendlichen wieder: Ja keine AufwÃ¤nde betreiben, wenn ich die Informationen doch bei Wikipedia und Co. finde; leider ohne Quellenkritik &#8230;<br />
Eine Recherche im Brockhaus kann schon frustrierend, aber auch sehr wertvoll sein.<br />
NatÃ¼rlich sind die klassischen Lexika nicht der Erkenntnis letzter SchluÃŸ, aber eine gute Ausgangsbasis. </p>
<p>&#8222;&#8230;wÃ¤re es nicht vielleicht besser gewesen, Fachlexika auÃŸen vor zu lassen&#8220;</p>
<p>Nun, da es hier im Lexika i.A. ging, wollte ich die Fachlexika mal einwerfen 🙂<br />
Ãœbrigens: dann mÃ¼ssen wir zumindest die Encyclopedia Britannica auch herausnehmen, da die Artikel von Fachleuten geschrieben worden sind und original Artikel abgedruckt haben. Jedenfalls war das in den alten Buchausgaben so &#8230;<br />
Ja, ich bevorzuge die Encyclopedia Britannica vor Brockhaus und Meyer, was mein persÃ¶nlicher Geschmack ist. </p>
<p>Man soll den Wert der Lexika nicht unterschÃ¤tzen, aber auch nicht zu hoch halten.<br />
Bei Spezialgebieten wÃ¼rde ich auf auf die Fachlexika zugreifen 😉</p>
<p>Viel GrÃ¼ÃŸe<br />
Kyniker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: efem		</title>
		<link>https://www.hagalil.com/2014/05/hitler-vor-1933/#comment-56479</link>

		<dc:creator><![CDATA[efem]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2014 04:31:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hagalil.com/?p=36582#comment-56479</guid>

					<description><![CDATA[Kaum zu glauben. Da gibt sich der unbekannte Artikelschreiber, dessen sorgfÃ¤ltig ausgewÃ¤hlte Querverweise auf Wikipedia-EintrÃ¤ge ich noch lÃ¤ngst nicht alle angeklickt habe, jede erdenkliche MÃ¼he, darzulegen, dass, zumindest in Bezug auf Politik, LexikaeintrÃ¤ge in der ersten HÃ¤lfte des 20sten Jahrhunderts zum speziellen Thema Hitler ihn als tÃ¶dliche Gefahr zunÃ¤chst fÃ¼r die Weimarer Republik (spÃ¤ter ja fÃ¼r quasi alle Menschen), wie sie eigentlich sein wollte von ihrer demokratischen GrÃ¼ndungsidee her, einfach nicht richtig oder nur unvollstÃ¤ndig erkannten und so, so muss es leider konstatiert werden, ihrer selbst gestellten Aufgabe als zuverlÃ¤ssiger Informant nicht gerecht wurden (wÃ¤hrend, etwa, schon die KPD nicht mÃ¼de wurde zu warnen: Hitler bedeutet Krieg!)

Zitat:

&lt;i&gt;Keiner der Lexikonautoren vermochte die kommenden Ereignisse treffend vorher zu sehen, von keinem von ihnen wurde die Gefahr, die von Hitler und den Nationalsozialisten ausging, erkannt. Mehr noch, manche EintrÃ¤ge gingen sogar davon aus, dass der HÃ¶hepunkt von Gewalt und Anarchie, bzw. von Judenfeindlichkeit, bereits Ã¼berschritten sei und nun eine â€žMÃ¤ÃŸigungâ€œ eintreten wÃ¼rde.&lt;/i&gt;

- ja, und dann kommen hier zwei Kommentierende her und verteidigen genau das: nÃ¤mlich wie wertvoll doch Lexika seien.  WÃ¤re das gegebene Thema nicht so ernst, wÃ¼rde ich sagen: spaÃŸig. Ãœbrigens, das am Rande, empfinde ich die Unterstellungen mir gegenÃ¼ber als noch spaÃŸiger. Immer schÃ¶n die Kristallkugel polieren, gelle.

Die frÃ¼her kÃ¤uflich erwerbbaren groÃŸen Lexika, die alles im Sinne eines Kompendiums a la einem Studium Generale zu bringen versuchten und das natÃ¼rlich nicht konnten, weil das Wissen der Menschheit einfach zu umfangreich ist, sind oder besser waren besonders im Bereich der zeitgenÃ¶ssischen Politik nur als temporÃ¤r einen Ãœberblick gebende Literatur zu betrachten: und zwar aus bÃ¼rgerlicher Sicht, denn, wie schon gesagt, man hatte das bessere - wie mensch es in Bayern zu sagen pflegt - BÃ¼rgertum als Kunden. 

Dem von mir wirklich geschÃ¤tzten Artikelschreiber gegenÃ¼ber habe ich eine kleine Frage: wÃ¤re es nicht vielleicht besser gewesen, Fachlexika auÃŸen vor zu lassen bzw. sie in einem anderen Artikel zu besprechen? Ã„pfel und Birnen :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum zu glauben. Da gibt sich der unbekannte Artikelschreiber, dessen sorgfÃ¤ltig ausgewÃ¤hlte Querverweise auf Wikipedia-EintrÃ¤ge ich noch lÃ¤ngst nicht alle angeklickt habe, jede erdenkliche MÃ¼he, darzulegen, dass, zumindest in Bezug auf Politik, LexikaeintrÃ¤ge in der ersten HÃ¤lfte des 20sten Jahrhunderts zum speziellen Thema Hitler ihn als tÃ¶dliche Gefahr zunÃ¤chst fÃ¼r die Weimarer Republik (spÃ¤ter ja fÃ¼r quasi alle Menschen), wie sie eigentlich sein wollte von ihrer demokratischen GrÃ¼ndungsidee her, einfach nicht richtig oder nur unvollstÃ¤ndig erkannten und so, so muss es leider konstatiert werden, ihrer selbst gestellten Aufgabe als zuverlÃ¤ssiger Informant nicht gerecht wurden (wÃ¤hrend, etwa, schon die KPD nicht mÃ¼de wurde zu warnen: Hitler bedeutet Krieg!)</p>
<p>Zitat:</p>
<p><i>Keiner der Lexikonautoren vermochte die kommenden Ereignisse treffend vorher zu sehen, von keinem von ihnen wurde die Gefahr, die von Hitler und den Nationalsozialisten ausging, erkannt. Mehr noch, manche EintrÃ¤ge gingen sogar davon aus, dass der HÃ¶hepunkt von Gewalt und Anarchie, bzw. von Judenfeindlichkeit, bereits Ã¼berschritten sei und nun eine â€žMÃ¤ÃŸigungâ€œ eintreten wÃ¼rde.</i></p>
<p>&#8211; ja, und dann kommen hier zwei Kommentierende her und verteidigen genau das: nÃ¤mlich wie wertvoll doch Lexika seien.  WÃ¤re das gegebene Thema nicht so ernst, wÃ¼rde ich sagen: spaÃŸig. Ãœbrigens, das am Rande, empfinde ich die Unterstellungen mir gegenÃ¼ber als noch spaÃŸiger. Immer schÃ¶n die Kristallkugel polieren, gelle.</p>
<p>Die frÃ¼her kÃ¤uflich erwerbbaren groÃŸen Lexika, die alles im Sinne eines Kompendiums a la einem Studium Generale zu bringen versuchten und das natÃ¼rlich nicht konnten, weil das Wissen der Menschheit einfach zu umfangreich ist, sind oder besser waren besonders im Bereich der zeitgenÃ¶ssischen Politik nur als temporÃ¤r einen Ãœberblick gebende Literatur zu betrachten: und zwar aus bÃ¼rgerlicher Sicht, denn, wie schon gesagt, man hatte das bessere &#8211; wie mensch es in Bayern zu sagen pflegt &#8211; BÃ¼rgertum als Kunden. </p>
<p>Dem von mir wirklich geschÃ¤tzten Artikelschreiber gegenÃ¼ber habe ich eine kleine Frage: wÃ¤re es nicht vielleicht besser gewesen, Fachlexika auÃŸen vor zu lassen bzw. sie in einem anderen Artikel zu besprechen? Ã„pfel und Birnen 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
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