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	Kommentare zu: &#8222;Mir sejnen do un weln sajn&#8220;	</title>
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	<description>Jüdisches Leben online</description>
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		<title>
		Von: efem		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[efem]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Nov 2013 10:46:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sorry, halb &quot;off topic&quot;, aber dennoch gut zu wissen.

ZunÃ¤chst: wen interessiert das noch? Was man vielleicht weiÃŸ: Die kamen hierher, die Juden aus dem Osten und aus den KZs, nachdem die Nazis nichts mehr zu melden hatten nach ihrer vollstÃ¤ndigen Niederlage, und krakeelt haben werden hÃ¶chstens die Leute, deren Wohnungen beschlagnahmt wurden, um sie den DPs zuzuweisen, temporÃ¤r. Das Ã¼brige Deutschland interessierte sich nicht, war mit sich selbst beschÃ¤ftigt, mit der sog. Entnazifizierung, mit den Millionen von FlÃ¼chtlingen, mit dem auch ohne die wegen der Zerbombungen generell schon sehr knappen Wohnraum, mit dem Wiederaufbau - solltn sich doch die Alliierten um ihre jÃ¼dischen Schutzbefohlenen kÃ¼mmern. Richtig ins Bewusstsein der nichtjÃ¼dischen Deutschen gelangt zu sein scheint das DP-Drama zu keiner Zeit.

Und nun off topic, aber, wie gesagt nur halb: haGalil berichtete in http://buecher.hagalil.com/2013/05/murmelstein/ Ã¼ber den in Cannes vorgestellten Claude Lanzmann Film &quot;Le Dernier des Injustesâ€. BeschÃ¤mend ist, dass die Filmverleiher da das gleiche Desinteresse vermuten wie es sich damals bei den DPs zeigte. Die Zeitschrift &quot;Der Freitag&quot; berichtet darÃ¼ber: http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/bloss-keine-komischen-gefuehle

Zitat:

&quot;Der Umgang mit dem Holocaust ist dann easier, wenn man sich mit zehn Fotofiltern vor eine Gaskammer stellt und #interrailing #KZ drunterschreibt, statt wie Lanzmann das ungelÃ¶ste RÃ¤tsel des 20. Jahrhunderts zu zeigen. Das nÃ¤mlich hatte er uns in seinen mehrstÃ¼ndigen Epen Ã¼ber die Shoa getan. â€ž&lt;b&gt;Sich zu erinnnern ist gefÃ¤hrlich&lt;/b&gt;â€œ, sagt Murmelmann an einer Stelle in dem vierstÃ¼ndigen Film, der einen Sog entwickelt und ein groÃŸer Kinomoment ist.

Das ist ein Skandal, nicht nur ein deutscher, und er erzÃ¤hlt von einem Markt, der ohne den Knall in den ersten 15 Minuten an keinem Film mehr interessiert ist. Er entlarvt ein Empfinden und einen Vertrieb, der nach der Masse von (zu erwartenden) Likes entscheidet, statt nach Dinglichkeit und Anstand.&quot;

Zum besseren VerstÃ¤ndnis, worum es eigentlich geht, bitte den gesamten Der Freitag Artikel lesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, halb &#8222;off topic&#8220;, aber dennoch gut zu wissen.</p>
<p>ZunÃ¤chst: wen interessiert das noch? Was man vielleicht weiÃŸ: Die kamen hierher, die Juden aus dem Osten und aus den KZs, nachdem die Nazis nichts mehr zu melden hatten nach ihrer vollstÃ¤ndigen Niederlage, und krakeelt haben werden hÃ¶chstens die Leute, deren Wohnungen beschlagnahmt wurden, um sie den DPs zuzuweisen, temporÃ¤r. Das Ã¼brige Deutschland interessierte sich nicht, war mit sich selbst beschÃ¤ftigt, mit der sog. Entnazifizierung, mit den Millionen von FlÃ¼chtlingen, mit dem auch ohne die wegen der Zerbombungen generell schon sehr knappen Wohnraum, mit dem Wiederaufbau &#8211; solltn sich doch die Alliierten um ihre jÃ¼dischen Schutzbefohlenen kÃ¼mmern. Richtig ins Bewusstsein der nichtjÃ¼dischen Deutschen gelangt zu sein scheint das DP-Drama zu keiner Zeit.</p>
<p>Und nun off topic, aber, wie gesagt nur halb: haGalil berichtete in <a href="http://buecher.hagalil.com/2013/05/murmelstein/" rel="nofollow ugc">http://buecher.hagalil.com/2013/05/murmelstein/</a> Ã¼ber den in Cannes vorgestellten Claude Lanzmann Film &#8222;Le Dernier des Injustesâ€. BeschÃ¤mend ist, dass die Filmverleiher da das gleiche Desinteresse vermuten wie es sich damals bei den DPs zeigte. Die Zeitschrift &#8222;Der Freitag&#8220; berichtet darÃ¼ber: <a href="http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/bloss-keine-komischen-gefuehle" rel="nofollow ugc">http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/bloss-keine-komischen-gefuehle</a></p>
<p>Zitat:</p>
<p>&#8222;Der Umgang mit dem Holocaust ist dann easier, wenn man sich mit zehn Fotofiltern vor eine Gaskammer stellt und #interrailing #KZ drunterschreibt, statt wie Lanzmann das ungelÃ¶ste RÃ¤tsel des 20. Jahrhunderts zu zeigen. Das nÃ¤mlich hatte er uns in seinen mehrstÃ¼ndigen Epen Ã¼ber die Shoa getan. â€ž<b>Sich zu erinnnern ist gefÃ¤hrlich</b>â€œ, sagt Murmelmann an einer Stelle in dem vierstÃ¼ndigen Film, der einen Sog entwickelt und ein groÃŸer Kinomoment ist.</p>
<p>Das ist ein Skandal, nicht nur ein deutscher, und er erzÃ¤hlt von einem Markt, der ohne den Knall in den ersten 15 Minuten an keinem Film mehr interessiert ist. Er entlarvt ein Empfinden und einen Vertrieb, der nach der Masse von (zu erwartenden) Likes entscheidet, statt nach Dinglichkeit und Anstand.&#8220;</p>
<p>Zum besseren VerstÃ¤ndnis, worum es eigentlich geht, bitte den gesamten Der Freitag Artikel lesen.</p>
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